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Wechselseitige Objektifizierung bei Sartre und der Begriff des Anderen

Titel: Wechselseitige Objektifizierung bei Sartre und der Begriff des Anderen

Hausarbeit , 2017 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema dieser Arbeit lautet „Wechselseitige Objektifizierung bei Sartre und der Begriff des Anderen“. Zunächst wird der Inhalt von Sartres Dialektik des Für-Andere in seinen Hauptthesen mit dem jeweiligen Argumentationsgang vorgestellt und dann auf den Wahrheitsgehalt und die Logik analysiert. Als Kernfrage habe ich mir dabei herausgearbeitet, was der Andere für das Bewusstsein bei Sartre bedeutet. Was bedeutet Bewusstsein bei Sartre überhaupt? Weshalb nehme ich den Anderen nicht als Objekt wahr? Diese Aspekte und andere mit der Kernfrage in Verbindung stehende, werde ich im letzten Teil dieser Arbeit, der Diskussion, explizit herausarbeiten und beantworten. Abschließend komme ich zu einem Fazit, in der meine Meinung zu Sartres Dialektik zum Vorschein kommt und ich ein Resümee der Arbeit ziehe.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hinführung

3. Textdarstellung Sartres Dialektik des Für-Andere

3.1 Die Bedeutung des Anderen für das Bewusstsein

3.2 Der Blick des Anderen

3.3 Die Entfremdung des Ich durch Andere

4. Textanalyse

5. Diskussion der Argumente

5.1 Begriffsklärung Bewusstsein

5.2 Der Blick

5.3 Entfremdung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die wechselseitige Objektifizierung bei Jean-Paul Sartre und analysiert, welche Bedeutung der Andere für das menschliche Bewusstsein einnimmt, wobei Sartres phänomenologische Argumentation auf ihren Wahrheitsgehalt und ihre logische Struktur geprüft wird.

  • Analyse der Sartreschen Dialektik des Für-Andere
  • Untersuchung des Bewusstseinsbegriffs (An-sich-sein vs. Für-sich-sein)
  • Die Rolle des "Blicks des Anderen" als konstitutives Moment für das Subjekt
  • Phänomenologie der Entfremdung und der Objektifizierung
  • Kritische Diskussion der philosophischen Herleitung der Intersubjektivität

Auszug aus dem Buch

3.2 Der Blick des Anderen

Sartre beginnt seine Theorie des Blickes mit dem Ansatz, dass der Andere mich von einem Subjekt-Ich zu einem Objekt-Ich macht. Dies stützt er durch die folgenden Prämissen: Tritt der Andere in meinem Blickfeld auf, wird er ein Gegenstand, ein Objekt meiner wahrgenommenen Welt; Durch den Blick des Anderen wird der Andere von einem Objekt-Anderen zu einem Subjekt-Anderen, das fähig ist sich intentional auf die Welt zu beziehen; Bezieht der Andere sich als Subjekt-Anderer auf das Ich, wird das Ich als Gegenstand wahrgenommen. Daraus lasse sich schlussfolgern, dass das Ich von einem Subjekt-Ich zu einem Objekt-Ich gemacht wurde. Die Welt erscheine als eine Welt, die im gleichen Maß dem Anderen gehöre. Sie sei also nicht mehr nur die Welt des Ichs, sobald der Andere eintrete. Der Andere sei ein Gegenstand, der dem Ich die Welt gestohlen habe. Sobald die Welt auf den Anderen gerichtet sei, entgehe sie dem Ich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der wechselseitigen Objektifizierung ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach der Bedeutung des Anderen für das Bewusstsein bei Sartre.

2. Hinführung: Es wird der phänomenologische Kontext Sartres sowie die Abgrenzung zu Denkern wie Husserl, Heidegger und Merleau-Ponty skizziert.

3. Textdarstellung Sartres Dialektik des Für-Andere: Dieser Abschnitt erläutert Sartres Dualismus von An-sich-sein und Für-sich-sein sowie die zentralen Thesen zum Blick und zur Entfremdung des Ich.

4. Textanalyse: Hier erfolgt eine kritische Untersuchung der logischen Struktur und der Beweisführung von Sartres Argumenten in den vorgestellten Kapiteln.

5. Diskussion der Argumente: Die Arbeit diskutiert die erkenntnistheoretischen Implikationen, insbesondere die Bedeutung des Bewusstseins und die Dynamik der Scham als Beleg für die Fremdwahrnehmung.

6. Fazit: Die Autorin fasst ihre Ergebnisse zusammen und bewertet die Konsistenz der Sartreschen Dialektik, wobei sie die Stärken der Theorie hervorhebt und punktuell eigene differenzierte Standpunkte einnimmt.

Schlüsselwörter

Sartre, Bewusstsein, Für-sich-sein, An-sich-sein, Subjekt, Objekt, Der Blick, Intersubjektivität, Phänomenologie, Entfremdung, Scham, Objektifizierung, Existenzialismus, Alterität, präreflexives cogito

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die philosophische Sichtweise von Jean-Paul Sartre auf die menschliche Intersubjektivität, speziell wie das Individuum durch die Wahrnehmung des Anderen in seinem Selbstverständnis verändert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der ontologische Dualismus von Sein-für-sich und Sein-an-sich, die Dynamik des Blickes und die daraus resultierende Entfremdung und Objektifizierung des Ichs.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu klären, was der "Andere" konkret für das Bewusstsein bedeutet und wie die Beziehung zwischen Subjekt und Anderem logisch strukturiert ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine phänomenologische Analyse und eine logische Prüfung der Argumentationsgänge innerhalb von Sartres Werk "Das Sein und das Nichts".

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Sartres Thesen zur Bedeutung des Anderen, zum Blick und zur Entfremdung dargelegt, gefolgt von einer analytischen und kritischen Diskussion dieser Argumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bewusstsein, Subjektivität, Blick, Entfremdung und die dialektische Beziehung zwischen Ich und Anderem.

Wie unterscheidet Sartre das "thetische" und "nicht-thetische" Bewusstsein?

Das nicht-thetische Bewusstsein ist ein Zustand, in dem die Person handelt, ohne sich selbst zum Objekt zu machen, während das thetische Bewusstsein eine reflexive, subjektsetzende Ausrichtung beinhaltet.

Welche Rolle spielt das Gefühl der "Scham" in der Argumentation?

Die Scham dient als phänomenologischer Beleg dafür, dass das Subjekt durch den Blick eines Anderen plötzlich wahrnimmt, selbst als Objekt beurteilt zu werden, was eine radikale Bewusstseinsveränderung einleitet.

Warum lehnt die Autorin Sartres Theorie teilweise ab?

Die Autorin hinterfragt Sartres drastische Darstellung, dass die Welt für das Subjekt vollkommen "verloren" gehe, sobald ein Anderer auftaucht, da sie dies als zu einschränkend empfindet.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wechselseitige Objektifizierung bei Sartre und der Begriff des Anderen
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V1149739
ISBN (eBook)
9783346533029
ISBN (Buch)
9783346533036
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wechselseitige objektifizierung sartre begriff anderen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Wechselseitige Objektifizierung bei Sartre und der Begriff des Anderen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1149739
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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