Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - Media Pedagogy

Die schulische Einbindung Web 2.0-basierter Anwendungen. Die Evolution des Internets und medienpädagogische Hintergründe

Title: Die schulische Einbindung Web 2.0-basierter Anwendungen. Die Evolution des Internets und medienpädagogische Hintergründe

Term Paper , 2016 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dennis Berrendorf (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Wie der Titel bereits erkennen lässt, widmet sich die Arbeit der Behandlung der Fragestellung, wie Web 2.0-basierte Anwendungen Platz in Schule und Unterricht finden können. Dabei werden folgende Schwerpunkte gesetzt: Das erste Kapitel ist ein technikgeschichtlicher Abriss, in welchem die „drei großen Phasen“ nachgezeichnet werden, in denen sich das Internet vom ARPANET, über das Web 1.0 (World Wide Web) bis hin zum Web 2.0 gewandelt hat. Korrespondierend hierzu werden wesentliche Charakteristika des Wandels vom Web 1.0 hin zum Web 2.0 vorgestellt, wobei insbesondere sowohl der höhere Partizipationsgrad von Web 2.0-Anwendungen als auch der damit verbundene Wandel der Sender- und Empfängerstruktur (vom one-to-many zum many-to-many) fokussiert werden. Daraufhin werden zwei kurze Beispiele aktueller Web 2.0-Anwendungen angerissen, die jedoch nur einen kleinen Ausschnitt aus dem großen Ganzen liefern können.

Teil zwei dieser Hausarbeit widmet sich ganz der medienpädagogischen Perspektive, wenn es darum geht, die Frage zu diskutieren, warum und wie Web 2.0-Anwendungen in den Unterricht integriert werden sollen bzw. können. Hierbei werden die Dimensionen der Veränderungen vom Web 1.0 zum Web 2.0 erläutert, woraufhin ein aktualisierter Begriff von Medienkompetenz ausgelotet wird, und anschließend einige Anforderungen für gelingende Lernprozesse auf Basis solcher Anwendungen beschrieben werden. Dabei steht insbesondere der Begriff der Selbstorganisation im Mittelpunkt, der in Kap 3.3 kurz erklärt sowie mit Leitideen für die Erziehung und Bildung in einer von Medien mitgestalteten Welt verbunden wird.

Der dritte Teil beschäftigt sich mit Möglichkeiten und Beispielen für die Integration von Web 2.0-Anwendungen in den Unterricht. Dabei wird von einer Festlegung auf eine bestimmte Unterrichtsreihe, auf eine bestimmte Jahrgangsstufe oder gar Schulform abgesehen, da das Ermitteln eines angemessenen Komplexitätsgrades, die Verständigung über Ziele und Vorgehensweisen sowie die Planung einer Unterrichtsreihe insgesamt in hohem Maß von der Lerngruppe abhängig ist. Die in diesem Teil aufgezeigten Möglichkeiten stellen nur einige Web 2.0-basierte Anwendungen vor, mit denen beispielsweise in (Klein)gruppen gearbeitet werden kann. Neben zwei Zwischenfaziten, welche die wesentlichen Aussagen der Kapitel zwei und drei zusammenfassen, erfolgt im letzten Teil ein Überblick über die gesamte Arbeit sowie ein Ausblick.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit

2. Die Entwicklungsgeschichte des Internets

2.1. Vorläufer des Internets: Über die Entwicklung des ARPANET

2.2. Tim Berners-Lee und das World Wide Web

2.3. Einbahnstraße Web 1.0 oder: one-to-many

2.4. Evolution Web 2.0 oder: many-to-many

2.5. Beispiele aktueller Web 2.0.-Anwendungen

2.5.1. Wikipedia

2.5.2. Facebook

2.6. Zwischenfazit

3. Medienpädagogische Hintergründe

3.1. Medienkompetenz 1.0

3.2. Medienkompetenz 2.0

3.3. Voraussetzungen zur didaktischen Planung eines Web 2.0-basierten Lernportals

3.4. Zwischenfazit

4. Web 2.0 in der schulischen Praxis

4.1. Eine Projektarbeit als Ausgangslage

4.2. Beispiele für Web 2.0-Anwendungen

4.2.1. Erstellen eines Wikis

4.2.2. Lernplattformen

5. Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Möglichkeiten für den Einsatz von Web 2.0-basierten Anwendungen im schulischen Kontext zu untersuchen und aus der Vielzahl der verfügbaren Technologien konkrete didaktische Anknüpfungspunkte für den Unterricht abzuleiten.

  • Entwicklungsgeschichte des Internets vom ARPANET bis zum Web 2.0
  • Wandel der Sender-Empfänger-Struktur von one-to-many zu many-to-many
  • Neudefinition von Medienkompetenz im Zeitalter des Web 2.0
  • Anforderungen an die didaktische Planung durch Lehrkräfte
  • Praktische Implementierung von Web 2.0-Tools (Wikis, Lernplattformen) im Unterricht

Auszug aus dem Buch

2.5.1. Wikipedia

Das Beispiel Wikipedia eignet sich zur Verdeutlichung des hohen Partizipationsgrades (Lesen und Schreiben) sehr gut, um diesen wesentlichen Unterschied vom Web 1.0 zum Web 2.0 zu verdeutlichen.

Die Wikipedia ist das umfangreichste Lexikon der Welt, die jedem Nutzer kostenfrei zur Verfügung steht und die jeder Nutzer auch mitbearbeiten kann. Die Online-Datenbank ermöglicht zeitlich und räumlich verteilten Autoren eine gemeinsame Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten. Die (wissenschaftliche) Qualität dieser Einträge ist daher zwar uneinheitlich und kontrovers, gleichwohl liefern die Artikel aber einen sehr guten Überblick über unzählige Themengebiete, welche oftmals sogar aktueller als die Artikel in einer klassischen Enzyklopädie sind.

Was anhand dieses kurzen Beispiels deutlich werden soll, ist, dass die Nutzer nun nicht mehr alleine der passive Konsument von Inhalten sind, sondern sich die Realisierung des „Mitmach-Internets“ innerhalb dieser Anwendung voll entfaltet hat, welche die Nutzer aktiv integriert.

Das Beispiel Wikipedia ist aber, wie bereits gesagt, nur eines von vielen Möglichkeiten. Das Erstellen von Wikis (also die verschiedenen Einträge in der Datenbank) wird jedoch im vierten Kapitel nochmal aufgegriffen, wenn es um die Einbindung von Web 2.0-Anwendungen in den Unterricht geht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit: Diese Einleitung führt in die Relevanz digitaler Medien in der Lebenswelt von Schülern ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, didaktische Möglichkeiten des Web 2.0 für die Schule zu explorieren.

2. Die Entwicklungsgeschichte des Internets: Das Kapitel bietet einen historischen Abriss der Internetentwicklung, wobei der Fokus insbesondere auf dem Übergang von passiven Web 1.0-Strukturen zu interaktiven Web 2.0-Anwendungen liegt.

3. Medienpädagogische Hintergründe: Hier werden die theoretischen Grundlagen für Medienkompetenz 2.0 erarbeitet und Anforderungen an die didaktische Planung eines Web 2.0-gestützten Unterrichts definiert.

4. Web 2.0 in der schulischen Praxis: Der Hauptteil konkretisiert die theoretischen Erkenntnisse anhand der methodischen Projektarbeit und stellt exemplarisch den Einsatz von Wikis und Lernplattformen im Unterricht vor.

5. Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit einer kontinuierlichen medienpädagogischen Weiterbildung der Lehrkräfte.

Schlüsselwörter

Web 2.0, Medienkompetenz, Internet, Projektarbeit, Partizipation, Wikipedia, Facebook, Lernplattformen, E-Learning, Selbstorganisation, Medienpädagogik, Unterrichtsplanung, World Wide Web, Kommunikation, Wissensmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Evolution des Internets und analysiert, wie moderne Web 2.0-Anwendungen didaktisch sinnvoll in den schulischen Unterricht integriert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die technikgeschichtliche Entwicklung des Internets, medienpädagogische Herausforderungen und die praktische Umsetzung interaktiver Lernformate in der Schule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aus dem breiten Angebot an Web 2.0-Anwendungen konkrete Anknüpfungspunkte für die schulische Praxis zu identifizieren und den notwendigen Wandel in der Medienkompetenz zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche sowie die theoretische Aufarbeitung medienpädagogischer Konzepte, um Anwendungsbeispiele für den Unterricht abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine medienpädagogische Fundierung des Begriffs Medienkompetenz 2.0 und die Vorstellung konkreter Instrumente wie Wikis und Lernplattformen für die schulische Projektarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Web 2.0, Medienkompetenz, Selbstorganisation, Partizipation, Projektarbeit, interaktive Lernplattformen und E-Learning stehen im Mittelpunkt der Ausarbeitung.

Wie unterscheidet sich die Rolle der Lehrkraft im Web 2.0?

Die Lehrkraft wandelt sich vom reinen Wissensvermittler zum „Lernbegleiter“, der Lernprozesse strukturiert und die Schüler bei der selbstorganisierten Wissensarbeit unterstützt.

Welche Rolle spielt die „Einbahnstraßen-Metapher“?

Sie beschreibt den Wandel vom Web 1.0, in dem der Nutzer lediglich Informationen konsumierte (one-to-many), hin zum interaktiven Web 2.0 (many-to-many), das zur aktiven Teilhabe und Produktion einlädt.

Excerpt out of 24 pages  - scroll top

Details

Title
Die schulische Einbindung Web 2.0-basierter Anwendungen. Die Evolution des Internets und medienpädagogische Hintergründe
Grade
1,0
Author
Dennis Berrendorf (Author)
Publication Year
2016
Pages
24
Catalog Number
V1150095
ISBN (eBook)
9783346535351
ISBN (Book)
9783346535368
Language
German
Tags
Internet Musikpädagogik Digitalisierung Internet und Schule Web 2.0 Arpanet Medienkompetenz Medienkompetenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Berrendorf (Author), 2016, Die schulische Einbindung Web 2.0-basierter Anwendungen. Die Evolution des Internets und medienpädagogische Hintergründe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1150095
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  24  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint