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Differenzierte Mitarbeitermotivation. "Generation Y" und "Silverworkers" unter einem Dach

Title: Differenzierte Mitarbeitermotivation. "Generation Y" und "Silverworkers" unter einem Dach

Bachelor Thesis , 2016 , 71 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Anonym (Author)

Leadership and Human Resources - Employee Motivation, Employee Satisfaction
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Woraus speist sich die Motivation unterschiedlicher Generationen? Um dies beurteilen zu können, müssen HR-Verantwortliche die Bedürfnisse und Motive ihrer Arbeitnehmer verstehen; hieraus entscheidet sich, wie erfolgreich ein unternehmerischer Anreiz eine bestimmte Mitarbeitergeneration motivieren kann. Diese Fragen sollen im Rahmen der Bachelor Thesis über eine Literaturaufarbeitung aktueller Studien und Fachbücher als Primär- und Sekundärliteratur aufgegriffen werden. Im Mittelpunkt dieser Thesis steht die Thematik, welche Anreize generationenspezifisch und generationenübergreifend zur Mitarbeitermotivation angewendet werden können.

Im Vorfeld gibt die Thesis Aufschluss über eine Motivationstheorie, die zum besonderen Verständnis der Motive eines Mitarbeiters beiträgt sowie typische Anreize, die in der Unternehmenspraxis zur Motivation angewendet werden. Schließlich werden besondere Bedürfnisse der Generationen in der Arbeitswelt analysiert, auf dieser Basis generationenspezifische sowie generationenübergreifende Anreize als Empfehlung für Unternehmen bestimmt und Herausforderungen an das Personalmanagement ausgearbeitet. Über ein Expertengespräch mit einer HR-Verantwortlichen wird ein Software Unternehmen als gutes Praxisbeispiel für eine erfolgreiche Mitarbeitermotivation vorgestellt und die Wichtigkeit der differenzierten Mitarbeitermotivation in Zukunft aufgezeigt.

Der langfristige demografische Wandel wird dazu führen, dass es zukünftig auf dem deutschen Arbeitsmarkt weniger erwerbsfähige Menschen gibt und in Unternehmen neue Arbeitnehmergenerationen aufeinandertreffen, die bis vor Jahren im Arbeitsleben nicht aufeinandergetroffen wären. Die Generation Y als jüngste Arbeitnehmergeneration trifft nun auf Silver Workers, die sich vor Jahren schon länger in der Rentenphase befunden hätten. Dieser Megatrend stellt Unternehmen und ihre HR-Abteilung vor große Herausforderungen. Es wird deutlich, dass der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens in den Dimensionen der gesellschaftlichen Veränderungen nur mit einer breiten Basis an motivierten Mitarbeitern, also allen Arbeitnehmergenerationen, aufrecht erhalten werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Die besondere Herausforderung einer Mehrgenerationenbelegschaft für Unternehmen

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise und Abgrenzung

2 Generationen in der Arbeitswelt und ihre historisch bedingten Besonderheiten

2.1 Definition des Generationenbegriffs

2.2 Klassifizierung

2.2.1 Generation Y

2.2.2 Baby Boomer

2.2.3 Silver Workers

2.3 Erwerbsbeteiligung der Generationen

3 Die Grundlagen der Motivation

3.1 Definitorische Arbeit rund um den Begriff Motivation

3.2 Panoramische Darstellung und Empfehlung ausgewählter Motivationstheorien

3.3 Zusammenhang zwischen Motivation und Anreizsystemen

4 Klassische Anreize in der Unternehmenspraxis

4.1 Materielle Anreizsysteme

4.2 Immaterielle Anreizsysteme

5 Generationsspezifische Motivationsansätze im Arbeitsleben

5.1 Wissenschaftlicher Anspruch und Orientierung

5.2 Bedürfnisse und Anforderungen der jüngeren Generation

5.3 Bedürfnisse und Anforderungen der älteren Generationen

5.4 Der Versuch einer Zuordnung ausgewählter Anreize

5.5 Herausforderungen an das Personalmanagement

6 Praxisbeispiel für eine gelungene generationenbewusste Mitarbeitermotivation

7 Theoretische und praktische Gesamtreflexion

7.1 Zusammenfassung

7.2 Die Wichtigkeit der differenzierten Mitarbeitermotivation für Unternehmen in Zukunft – ein Ausblick

8 Anhang

8.1 Generative Anwendbarkeit verschiedener Anreize

8.2 Interviewleitfaden

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelor Thesis untersucht, wie Unternehmen durch eine differenzierte Mitarbeitermotivation den Herausforderungen einer Mehrgenerationenbelegschaft begegnen können, um langfristigen wirtschaftlichen Erfolg zu sichern.

  • Demografischer Wandel und seine Auswirkungen auf die Arbeitswelt
  • Historische Einordnung und Charakterisierung der Generationen Y, Baby Boomer und Silver Workers
  • Motivationstheoretische Grundlagen und Anreizsysteme
  • Generationenspezifische Bedürfnisse und Anforderungen an den Arbeitgeber
  • Intergenerative Zusammenarbeit und modernes Personalmanagement

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Generation Y

Die Generation Y, oder auch Millennials genannt, tritt seit einigen Jahren in die Konsum- und Arbeitsmärkte ein. Der Buchstabe Y steht dabei zum einen für den englischen Begriff Why, auf Deutsch übersetzt warum, und meint damit die Generation, die bisher als selbstverständlich geltende Verhältnisse und Vorstellungen in Frage stellt, zum anderen knüpft der Begriff alphabetisch an die vorherige Generation X an. In der Literatur gibt es immer wieder unterschiedliche Eingrenzungen der Jahrgänge, die mit der Generation Y umfasst werden sollen. Diese Arbeit orientiert sich an der Eingrenzung der Geburtenjahrgänge von 1981-1995.

Der historisch-gesellschaftlichen Generationenbegriff besagt, dass jede Generation durch kollektive Erfahrungen miteinander verbunden ist, die zur Herausbildung einer spezifischen Generation beigetragen hat. Aufgewachsen ist die Generation Y zu Zeiten der Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland und damit zu Zeiten der fortschreitenden Globalisierung, welche zu einer internationalen Verflechtung des Wirtschaftsgeschehens führte. Die Öffnung der Märkte, und damit der Zugang zu internationalen Waren, löste eine hohe Konkurrenzintensität auf Unternehmensebene, aber auch eine hohe Optionen-Vielfalt im medialen und Konsumbereich für Verbraucher aus. Die Generation Y in Deutschland wächst also in einer Welt des chronischen Warenüberflusses, größerer Wahlmöglichkeiten und damit mit der Chance zu mehr Individualismus, als es sich ihren Vorgängern bot, auf. Nach KLAFFKE ist die Generation Y als sogenannte Generation der Digital Natives ebenfalls parallel zur Entwicklung des Internets aufgewachsen. Der souveräne Umgang mit neuen Medien und digitalen Kommunikationsmitteln ist für sie selbstverständlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die demografischen Herausforderungen für Unternehmen und die Notwendigkeit, unterschiedliche Arbeitnehmergenerationen motiviert zu halten.

2 Generationen in der Arbeitswelt und ihre historisch bedingten Besonderheiten: Es werden Generationenkonzepte definiert und die spezifischen Prägungen der Generation Y, Baby Boomer und Silver Workers analysiert.

3 Die Grundlagen der Motivation: Dieses Kapitel erläutert Motivationsbegriffe und stellt ausgewählte Theorien, insbesondere die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg, als Basis für die weitere Untersuchung dar.

4 Klassische Anreize in der Unternehmenspraxis: Es erfolgt eine Clusterung und Vorstellung materieller und immaterieller Anreize in der Unternehmensführung.

5 Generationsspezifische Motivationsansätze im Arbeitsleben: Hier werden die spezifischen Bedürfnisse der betrachteten Generationen detailliert analysiert und Ansätze für deren Motivation abgeleitet.

6 Praxisbeispiel für eine gelungene generationenbewusste Mitarbeitermotivation: Dieses Kapitel wurde aus datenschutzrechtlichen Gründen entfernt.

7 Theoretische und praktische Gesamtreflexion: Eine abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Ausblick auf die zukünftige Relevanz differenzierter Motivationsstrategien.

8 Anhang: Enthält eine Übersicht zur generativen Anwendbarkeit verschiedener Anreize sowie den Interviewleitfaden.

Schlüsselwörter

Mitarbeitermotivation, Generation Y, Baby Boomer, Silver Workers, demografischer Wandel, Personalmanagement, Anreizsysteme, Herzberg, Zwei-Faktoren-Theorie, Generationen-Management, Arbeitszufriedenheit, Wissensmanagement, Karriereplanung, intergenerative Zusammenarbeit, Employability

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung für Unternehmen, durch eine differenzierte Mitarbeitermotivation auf die Bedürfnisse verschiedener, gleichzeitig im Arbeitsleben stehender Generationen einzugehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die demografische Entwicklung, die Identifizierung generationenspezifischer Werte und Anforderungen sowie die Gestaltung passender Motivations- und Anreizsysteme.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, welche Bedürfnisse junge und alte Arbeitnehmergenerationen haben und welche Instrumente generationenspezifisch oder generationenübergreifend eingesetzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturaufarbeitung aktueller Studien und Fachbücher sowie einer deskriptiven Fallstudie, die im Anhang durch einen Interviewleitfaden dokumentiert ist.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der Motivation, eine Analyse klassischer Anreize und die Ausarbeitung spezifischer Anforderungen der Generationen Y, Baby Boomer und Silver Workers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Mitarbeitermotivation, Generationen-Management, demografischer Wandel, Anreizsysteme und die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg.

Warum ist die Generation Y für Unternehmen besonders wichtig?

Sie gilt als jüngste, medienorientierte Generation, die einen hohen Anspruch an Weiterentwicklung, Flexibilität und Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit stellt.

Welche Rolle spielen Silver Workers bei der Bewältigung des Fachkräftemangels?

Silver Workers verfügen über langjährige Erfahrung und wertvolles Wissen, das durch spezifische Maßnahmen wie Reverse-Mentoring und Gesundheitsmanagement im Unternehmen gehalten werden kann.

Wie kann intergenerative Zusammenarbeit die Motivation fördern?

Durch den Austausch in altersgemischten Teams können sowohl Wissenstransfer ermöglicht als auch das Gefühl der Zusammengehörigkeit und die intrinsische Motivation gestärkt werden.

Warum ist die Wahl der Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg zentral?

Sie erweist sich als handhabbares Orientierungsmodell für Unternehmen, da sie konkrete Motivatoren und Hygienefaktoren identifiziert, die direkt für Motivationsmaßnahmen genutzt werden können.

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Details

Title
Differenzierte Mitarbeitermotivation. "Generation Y" und "Silverworkers" unter einem Dach
College
accadis Hochschule Bad Homburg
Grade
1,2
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
71
Catalog Number
V1150183
ISBN (eBook)
9783346550903
Language
German
Tags
Mitarbeitermotivation Personalmanagement Generationen Anreizsystem Führung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Differenzierte Mitarbeitermotivation. "Generation Y" und "Silverworkers" unter einem Dach, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1150183
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