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Die programmatische Entwicklung der CDU unter vergleichender Einbeziehung der SPD seit der staatlichen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990

Title: Die programmatische Entwicklung der CDU unter vergleichender Einbeziehung der SPD seit der staatlichen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990

Term Paper , 2002 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: M.A. Michael Kunze (Author)

Politics - Political Systems - Germany
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Mit dem Beschluss zum Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland durch die Volkskammer vom 23. August 1990 begann sich nicht sofort, doch aber recht bald, die Programmatik der Volksparteien CDU und SPD einem zwangsläufigen Wandel zu unterziehen, der bis zur Bundestagswahl am 27. September 1998 bzw. zur Gegenwart andauerte bzw. anhält.
Die wichtigste Frage ist demnach folgende: Sind CDU und SPD seit der staatlichen Wiedervereinigung programmatisch wirklich - wie immer behauptet - näher aneinander gerückt mit dem Ziel, sich gegenseitig die viel bescholtene "Neue Mitte" zu erstreiten?
Weiterhin lohnt es sich darüber nachzudenken, wer möglicherweise über kurz oder lang am „längeren Hebel“ sitzen wird und wie dies unter Betrachtung der historischen Entwicklung der jeweiligen Partei zu erschließen bzw. zu prognostizieren sein könnte. In wiefern ist die CDU noch eine "christlich-soziale Sammlungsbewegung" mit konservativem Weltbild und die SPD eine Partei der Arbeiter bzw. die der "kleinen Leute"?
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (2001/ 2002), wo Parteien, und hier vornehmlich die großen Volksparteien, durch "Spendenaffäre" und "Kölschen Klüngel" in Verruf geraten, stellt der Wusch nach Sach- und Programmpolitik im Elektorat eine scheinbar sekundäre Frage dar, was weder ihrem Auftrag noch der überwältigenden Mehrheit ihrer Mitglieder - auch in Führungspositionen - gerecht wird. Den Bogen von parteipolitischer Polemik zurück zur Sache zu spannen erscheint den Parteioberen schwer, kann doch dem Gegner durch eine solche Affäre Stimmenpotential und über längere Zeit das Vertrauen der Wähler entzogen werden. Was jedoch kurzfristig vergessen wird, ist, dass solcherlei Skandale nicht nur die jeweils Betroffenen, sondern das gesamte Parteiwesen dauerhaft schädigen und das Vertrauen der Bürger in dasselbe wenigstens mindern.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung

1.2 Aufbau

1.3 Forschungsstand

1.4 Begriffsklärung

2 Programmatikdebatte in der CDU unter Bezugnahme zur SPD am Beispiel der Umsetzung der staatlichen Wiedervereinigung beider deutscher Staaten bis zur Bundestagswahl 1998 anhand ausgewählter Politikfelder

3 Parteiprogrammatik der CDU (unter vergleichendem Einbezug der SPD) in Vorbereitung auf die Bundestagswahl 2002 und innerparteiliche Auseinandersetzung seit 1998 unter Betrachtung neuer medialer Werbeplattformen

4 Schlussbetrachtung

5 Bibliografie

5.1 selbstständig erschienene Literatur

5.2 unselbständig erschienene Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die programmatische Entwicklung der CDU seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 unter vergleichender Einbeziehung der SPD, um der Frage nachzugehen, ob sich beide Volksparteien programmatisch aneinander angenähert haben.

  • Programmatische Positionierung beider Parteien zur staatlichen Wiedervereinigung.
  • Analyse der innerparteilichen Auseinandersetzungen in der CDU seit 1998.
  • Bedeutung neuer medialer Werbeplattformen, insbesondere des Internets.
  • Vergleichende Untersuchung der Wahlprogramme in Hinblick auf die Bundestagswahl 2002.
  • Wirkung von Skandalen und Affären auf die Glaubwürdigkeit der Volksparteien.

Auszug aus dem Buch

1.1 Fragestellung

Das Programm – (fast) keiner liest es, außer vielleicht Journalisten – und doch verlangen alle, dass eine Partei ein solches wenigstens zu jeder Bundestags- oder Landtagswahl erarbeitet. Dies wird dann als Wahlprogramm bezeichnet und erhält oft die traurige Berühmtheit, in großen Teilen nach der Wahl seine Gültigkeit zu verlieren.

Irgendwo wollen die Wähler dann aber doch wissen, wo es die nächsten Jahre mit ihnen hingehen soll; eben diese Versprechungen hört man gern, doch mittlerweile mit dem Hintergedanken, dass sie doch nur der bevorstehenden Wahl geschuldet sein könnten. Doch ganz ohne Visionen – immer häufiger auch mit diesen, da man sie als unglaubwürdig, fernab von der Realität empfindet – will sich der Bürger auch nicht (mehr) zur Wahlurne bewegen lassen um sein Kreuzchen an die vermeintlich richtige Stelle zu setzen.

Mit dem Beschluss zum Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zur Bundesrepublik Deutschland durch die DDR-Volkskammer vom 23. August 1990 begann sich nicht sofort, aber doch sehr bald und in fließender Form, die Programmatik der beiden bundesrepublikanischen Volksparteien CDU und SPD einem zwangsläufigen Wandel zu unterziehen, der bis zur Bundestagswahl am 27. September 1998 bzw. zur Gegenwart andauerte und anhält.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Fragestellung und den strukturellen Aufbau der Arbeit sowie den aktuellen Forschungsstand und definiert zentrale Begriffe.

2 Programmatikdebatte in der CDU unter Bezugnahme zur SPD am Beispiel der Umsetzung der staatlichen Wiedervereinigung beider deutscher Staaten bis zur Bundestagswahl 1998 anhand ausgewählter Politikfelder: Hier wird der Prozess der Wiedervereinigung und dessen Einfluss auf die programmatische Ausrichtung beider Parteien bis 1998 analysiert.

3 Parteiprogrammatik der CDU (unter vergleichendem Einbezug der SPD) in Vorbereitung auf die Bundestagswahl 2002 und innerparteiliche Auseinandersetzung seit 1998 unter Betrachtung neuer medialer Werbeplattformen: Der Fokus liegt auf den Herausforderungen für die CDU im Vorfeld der Wahl 2002, dem Wandel der Wahlkampfmethoden und der Rolle neuer Medien.

4 Schlussbetrachtung: Das Fazit zieht eine Bilanz der personellen und programmatischen Entwicklung der CDU nach 1998 und bewertet die gegenseitige Annäherung der Volksparteien.

5 Bibliografie: Dieses Verzeichnis listet sämtliche verwendete Literatur, unterteilt in selbstständig und unselbstständig erschienene Werke.

Schlüsselwörter

CDU, SPD, Wiedervereinigung, Parteiprogrammatik, Bundestagswahl, Volkspartei, Wahlkampf, Internet, Politische Kommunikation, Parteienfinanzierung, Helmut Kohl, Politische Kultur, Reformprozesse, Regierungsverantwortung, Neue Mitte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die programmatische Entwicklung der CDU seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 im direkten Vergleich zur SPD.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Wesentliche Themen sind die Umsetzung der staatlichen Einheit, die Familien-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik sowie die Herausforderungen durch den medialen Wandel im Wahlkampf.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin zu klären, ob sich die beiden großen Volksparteien CDU und SPD seit 1990 programmatisch aneinander angenähert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit nutzt eine politikwissenschaftliche Analyse, die den historischen Kontext sowie aktuelle Parteiprogramme und Entwicklungen gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Transformationsphase nach der Wiedervereinigung, den innerparteilichen Debatten der CDU nach 1998 und dem Einfluss neuer Medien auf die Wahlkampfstrategien.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die zentralen Aspekte sind Parteienforschung, programmatischer Wandel, Wahlkampf, Wiedervereinigung und die öffentliche Wahrnehmung der Volksparteien.

Welchen Einfluss hatte Helmut Kohl auf die Programmatik der CDU?

Laut Autor prägte Kohl die CDU als "starker" Parteivorsitzender, zentralisierte die Entscheidungsfindung und vernachlässigte dabei teilweise eine breite, inhaltliche Programmdiskussion.

Wie bewertet der Autor den Einfluss des Internets auf den Wahlkampf?

Das Internet wird als neues Medium für die Programmvermittlung und als Instrument zur Mobilisierung bei jüngeren Wählern beschrieben, wobei der Inhalt teilweise hinter die Art der Vermittlung zurücktritt.

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Details

Title
Die programmatische Entwicklung der CDU unter vergleichender Einbeziehung der SPD seit der staatlichen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990
College
Technical University of Chemnitz  (Fachbereich Politikwissenschaft)
Grade
1,3
Author
M.A. Michael Kunze (Author)
Publication Year
2002
Pages
23
Catalog Number
V11504
ISBN (eBook)
9783638176484
ISBN (Book)
9783638641883
Language
German
Tags
Entwicklung Einbeziehung Wiedervereinigung Oktober
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Michael Kunze (Author), 2002, Die programmatische Entwicklung der CDU unter vergleichender Einbeziehung der SPD seit der staatlichen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11504
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