1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
In dieser Arbeit wird der Messeauftritt untersucht. Es soll gezeigt werden, wie wichtig eine Zieldefiniti-on im Vorfeld ist, um eine Messebotschaft zu entwickeln. Diese stellt folglich einen Leitfaden für die gesamte Standge-staltung dar, die analysiert werden soll. Der Leser soll verstehen, auf was Men-schen reagieren und wie er dementsprechend seinen Stand auf Messen aufbauen und gestalten muss.
Zuerst wird die Organisation vorgestellt, auf die im praktischen Teil dann näher eingegangen wird. Es wird der Aufbau, die Gründung und das Ziel des Verbandes dargelegt und anschließend deren Marketingaktivitäten aufgeführt.
Im Anschluss daran folgt ein theoretisches Kapitel, dass allgemein erklärt, wie Messen definiert werden und was sie für eine Stellung im Marketing-Mix von Firmen einnehmen. Darüber hinaus sollen Vorteile von Messen und die Wichtigkeit einer Zieldefinition aufgezeigt werden.
Den dritten Arbeitsschwerpunkt bildet das Messekonzept. Hierbei werden die verschiedenen Stand-lagen und -arten erläutert, um anschließend die räumlichen und gestalterischen Faktoren des Stand-designs darzulegen. Außerdem werden die Möglichkeiten und Probleme von Messevents und –geschenken erläutert. Im folgenden Kapitel wird das Messekonzept des VUSA anhand der theoretisch erarbeiteten Erkenntnisse analysiert.
Den Abschluss der Arbeit bildet ein Optimierungskapitel, das Verbesserungsvorschläge in den Be-reichen Messebotschaft, Standgestaltung, Kleidung der Aussteller sowie Messegeschenke erarbeitet, um einen bleibenden Eindruck bei den Messebesuchern zu hinterlassen und so die Ziele besser zu erreichen.
1.3 Abgrenzung des Themas
Der Aufsatz beschäftigt sich nur mit Verbrauchermessen und bezieht keine an das Fachpublikum ge-richteten Messen mit ein. Des Weiteren wird ausschließlich das Messekonzept hinsichtlich Standlage, -arten und -gestaltungsmöglichkeiten analysiert und besucheraktivierende Elemente wie Events und Messegeschenke mit einbezogen. Personalbezogene Faktoren, wie Gesprächsführung und Verhalten, werden außen vor gelassen. Nur in Zusammenhang mit dem Corporate Design wird die Kleidung des Standpersonals untersucht. Kostenfaktoren sowie Elemente der Messeerfolgskontrolle werden eben-falls nicht behandelt.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
1.1 Messen in der Touristikbranche
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
1.3 Abgrenzung des Themas
2 VORSTELLUNG DER ORGANISATION VISIT USA COMMITTEE GERMANY E.V.
2.1 Gründung, Aufbau und Ziel des Verbandes
2.2 Marketingaktivitäten der Organisation
3 MESSEN IM MARKETING-MIX
3.1 Definition der Messe
3.2 Einordnung im Marketing-Mix
3.3 Vorteile der Messe als Kommunikationsinstrument
3.4 Ziel einer Messebeteiligung
4 DAS MESSEKONZEPT
4.1 Die Messebotschaft
4.2 Besonderheiten von Dienstleistungsmessen
4.3 Die Standkonzeption des Messeauftrittes
4.3.1 Standlage sowie Vor- und Nachteile verschiedener Standarten
4.3.2 Standgröße und Raumaufteilung
4.3.3 Gestaltung des Messestandes
4.3.3.1 Corporate Identity und Corporate Design
4.3.3.2 Aufmerksamkeitswirkung, Atmosphäre und Akustik des Standes
4.3.3.3 Wirkung und Einsatz von Farben
4.3.3.4 Beleuchtung des Messestandes
4.3.3.5 Wahrnehmung von Text und Grafik
4.4 Events auf dem Messestand
4.4.1 Definition und Merkmale von Events
4.4.2 Möglichkeiten und Probleme von Messeevents
4.4.3 Durchführung von Events
4.5 Messegeschenke und giveaways
5 DAS MESSEKONZEPT DER ORGANISATION VISIT USA COMMITTEE GERMANY E.V.
5.1 Entwicklung des Tourismus in die USA
5.2 Messebeteiligung und Mitglieder
5.3 Messeziel und Messebotschaft
5.4 Das Standkonzept des VUSA
5.4.1 Standlage, -art und -größe
5.4.2 Gestaltung des USA-Standes
5.5 Events auf dem USA-Stand
5.6 Messegeschenke und giveaways des VUSA
6 OPTIMIERUNGSVORSCHLÄGE FÜR DAS MESSEKONZEPT DES VUSA
6.1 Optimierung der Messebotschaft
6.2 Gestalterische und räumliche Verbesserungen des Messestandes
6.3 Anpassung der Kleidung des Standpersonal an das Corporate Design
6.4 Mögliche giveaways
7 FAZIT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Messekonzept des Visit USA Committee Germany e.V. (VUSA) auf Verbrauchermessen. Ziel ist es, durch eine Analyse des Status quo und die Anwendung theoretischer Grundlagen zum Messemarketing Optimierungsvorschläge für den Messeauftritt zu entwickeln, um die Attraktivität für Endverbraucher zu steigern und das Reiseland USA effektiver zu vermarkten.
- Theoretische Grundlagen zur Einordnung von Messen in den Marketing-Mix
- Analyse der Standkonzeption und Gestaltungselemente bei Dienstleistungsmessen
- Untersuchung von Besuchermotivation durch Events und Messegeschenke
- Optimierung von Messebotschaft, Standgestaltung und Corporate Identity des VUSA
Auszug aus dem Buch
4.3.3.2 Aufmerksamkeitswirkung, Atmosphäre und Akustik des Standes
Auf ihrem Weg durch die Halle lassen sich Messebesucher, wie bereits in 4.3.1 erwähnt, von visuellen Reizen leiten. Deswegen sollte der Stand die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich lenken und es, gerade aufgrund der Informationsüberflutung auf Messen, emotional ansprechen. Dies lässt sich vor allem durch Farben, Beleuchtung, Grafiken und Texte verwirklichen, was im Folgenden noch weiter erläutert wird. Nachdem der Kunde den Stand betreten hat, sollte er eine Wohlfühlatmosphäre vorfinden. Speziell Pflanzen bieten Ruhe in der hektischen und künstlichen Messewelt und werden von den Besuchern sehr positiv wahrgenommen. In solchen Ruhezonen kann auch verstärkt mit Klängen oder Düften gearbeitet werden, die innere Bilder hervorrufen. Gerade im Bereich Tourismus kann z.B. das Zirpen einer Grille oder das Meeresrauschen die Vorstellung einer bestimmten Landschaft auslösen. Diese akustischen Wirkungen können auch im Bereich Bodenbelag genutzt werden. Auf den meisten Messeständen findet man einen 3 cm hohen Absatz unter dem die Verkabelung liegt. Beim Übertreten dieser Schwelle werden die Besucher auf die neue Umgebung eingestimmt und hören sozusagen „über die Füße“. In diesem Zusammenhang spielt auch die Architektur des Raumes eine Rolle, die die Schritte hallen lässt oder verschluckt.
Der Messestand fungiert dabei als „andere Welt“, in der Geschichten und Ideen dargestellt werden, um dem Kunden, speziell im Tourismus, Träume zu verkaufen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung von Messen für die Touristikbranche und Darlegung der Zielsetzung, den Messeauftritt des VUSA zu untersuchen.
2 VORSTELLUNG DER ORGANISATION VISIT USA COMMITTEE GERMANY E.V.: Darstellung des Vereins, seiner Struktur und seiner primären Marketingaktivitäten zur Förderung des US-Tourismus.
3 MESSEN IM MARKETING-MIX: Theoretische Einordnung der Messe als wichtiges Kommunikationsinstrument im Marketing-Mix und Erläuterung der Zielsetzung bei Messebeteiligungen.
4 DAS MESSEKONZEPT: Erläuterung der methodischen Grundlagen für die Standgestaltung, von der Messebotschaft über die Standlage bis hin zu Events und Geschenken.
5 DAS MESSEKONZEPT DER ORGANISATION VISIT USA COMMITTEE GERMANY E.V.: Analyse des aktuellen Messeauftritts des VUSA auf Basis der theoretischen Erkenntnisse.
6 OPTIMIERUNGSVORSCHLÄGE FÜR DAS MESSEKONZEPT DES VUSA: Konkrete Verbesserungsvorschläge für die Messebotschaft, das Standdesign, die Kleidung des Personals und die Auswahl von Giveaways.
7 FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse und Bestätigung, dass Messen bei strategischer Nutzung ein effektives Instrument zur emotionalen Kundenansprache sind.
Schlüsselwörter
Messekonzept, Visit USA Committee, Touristikmessen, Messemarketing, Marketing-Mix, Standgestaltung, Messebotschaft, Kundenansprache, Dienstleistungsmessen, Messeauftritt, Eventmarketing, USA-Tourismus, Corporate Identity, Besucherorientierung, Messegeschenke.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert das Messekonzept des Visit USA Committee Germany e.V. (VUSA) auf Verbrauchermessen und entwickelt Strategien zu dessen Optimierung.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit behandelt die Bedeutung von Messen im Marketing, die methodische Gestaltung von Messeständen, die psychologische Wirkung von Events sowie Strategien für Messegeschenke.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Messeauftritt des VUSA durch die Anwendung theoretischer Marketing-Grundsätze zu professionalisieren, um eine stärkere emotionale Bindung beim Besucher zu erzielen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine deskriptive Analyse, die theoretische Konzepte des Messemarketings mit der praktischen Beobachtung und Auswertung des Messekonzepts des VUSA verknüpft.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Messemarketings, die detaillierte Beschreibung des aktuellen VUSA-Konzepts und konkrete Optimierungsvorschläge für die Praxis.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Messemarketing, Messebotschaft, Standgestaltung, Besuchererlebnis und US-Tourismus charakterisieren.
Wie bewertet der Autor den Einsatz von Messegeschenken beim VUSA?
Der Autor betont, dass Geschenke strategisch eingesetzt werden müssen und einen Leistungsbezug zum Reiseland USA aufweisen sollten, anstatt lediglich als billige Massenprodukte zu fungieren.
Warum wird die Einheitskleidung des Standpersonals als Optimierung vorgeschlagen?
Eine einheitliche Kleidung im Corporate Design des VUSA soll das professionelle Erscheinungsbild harmonisieren und die Wiedererkennung sowie die Identifikation mit der Marke stärken.
Welchen Stellenwert räumt der Autor der Messebotschaft ein?
Die Messebotschaft bildet das zentrale Element („roter Faden“), das den Besucher emotional abholen und ihn motivieren soll, das „Lebensgefühl USA“ selbst zu erleben.
Was kritisiert der Autor an der aktuellen Messebotschaft "Besuchen Sie die USA"?
Der Autor empfindet diese Botschaft als zu global und austauschbar, da sie keine spezifischen Emotionen oder Assoziationen bei den Besuchern weckt.
- Citar trabajo
- Julia Großmann (Autor), 2007, Analyse und Optimierungsmöglichkeiten des Messekonzeptes auf Touristikmessen am Beispiel des Visit USA Committee Germany e.V., Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115118