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Morphologie und ihre Teilbereiche. Ein Überblick

Titel: Morphologie und ihre Teilbereiche. Ein Überblick

Hausarbeit , 2021 , 20 Seiten

Autor:in: Luisa May (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um sich wissenschaftlich mit dem Gegenstand Sprache auseinanderzusetzen, ist die Morphologie grundlegend. Diese Arbeit untersucht ihren Aufbau und ihre verschiedenen Teilbereiche. Es wird gefragt, womit die Morphologie arbeitet und wie sie das macht. Das Ziel dieser Arbeit ist, einen ersten Überblick über die Morphologie und ihre Teilbereiche zu erhalten.

Die Inhalte der Arbeit sind strukturiert und aufeinander aufbauend. Zu Beginn werden der Morphologie- und der Wortbegriff erklärt. Daraufhin werden, im Zuge der Betrachtung von morphologischen Einheiten, Wörter und Morpheme untersucht. Dabei wird der Aufbau von Wörtern behandelt. Nachdem Wortarten und lexikalische Kategorien behandelt wurden, wird auf die Wortbildung und ihre verschiedenen Verfahren geblickt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung:

2. Was ist und was will Morphologie?

3. Ein Wort – Was ist das?

4. Das Morphem als morphologische Einheit

5. Wortstrukturen

6. Das Wort als Lemma

7. Das Wort als Paradigma

8. Wortarten oder lexikalische Kategorien

9. Wortbildung

9.1. Komposition:

9.2. Derivation

9.3. Kurzwortbildung

9.4. Neologismen

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit bietet einen grundlegenden Überblick über die Morphologie, untersucht deren verschiedene Teilbereiche und analysiert die Struktur sowie Bildung von Wörtern innerhalb der Sprachwissenschaft.

  • Grundlagen und Definition der Morphologie
  • Wortbegriff und Morphem als kleinste bedeutungstragende Einheit
  • Wortstrukturen und ihre Segmentierung
  • Lexikon, mentale Lexik und Paradigmen
  • Verschiedene Verfahren der Wortbildung

Auszug aus dem Buch

3. Ein Wort – Was ist das?

Die Ansätze, die versuchen eine Definition des Wortes herauszuarbeiten sind erwartungsgemäß vielfältig. Anhand welcher Kriterien kann die Einheit Wort im linguistischen Sinn abgegrenzt werden? Römer führt an, dass bei einem Wort „aus linguistischer Sicht von einem komplexen Phänomen auszugehen ist, das sich auf den einzelnen Sprachsystemebenen spezifisch darstellt“ (vgl. 2006: 19). Um ein prototypisches Wort zu präsentieren, führt sie Kriterien an: die „Isolierbarkeit in Rede und Schrift“, den „selbstständigen Bedeutungscharakter“, die „Morphemstruktur“, die Fähigkeit, Phrasenkern sein zu können und den „kommunikativen Charakter“ (vgl. Römer. 2006: 19). Verschiedene Wissenschaftler*innen wenden als Prüfkriterien die einschlägigen linguistischen Teildisziplinen an. Die Graphematik, die Phonetik und Phonologie, die Morphologie, die Syntax und die Semantik und Pragmatik (vgl. Michel. 2020: 22). An dieses Untersuchungsschema wird sich diese Arbeit auch halten und im Folgenden untersuchen, wie die einzelnen linguistischen Teildisziplinen den Wortbegriff kategorisieren.

Orthographisch/Graphematisch fassen sich Busch und Stenschke sehr kurz. Sie bezeichnen das Wort als „Einheit zwischen zwei Leerzeichen“ (vgl. 2018: 81). Michel führt an, dass sich für die Mehrzahl der Wörter bei dieser Einteilung keine Probleme ergeben. Wenn man allerdings seit einigen Jahren auftretende Internetphänomene wie Hashtags betrachtet, stellt sich die Frage, ob #metoo oder #wirsindmehr in diesem Fällen nur ein Wort sind oder trotz der Zusammenschreibung als zwei oder drei Wörter verstanden werden können (vgl. Michel. 2020: 23). Diese Phänomene sind als Zusammenrückung bekannt, die außerhalb des Internets nur selten vorkommen Vergissmeinnicht, Taugenichts etc. (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Morphologie ein und definiert das Ziel, einen ersten Überblick über die Teilbereiche der Morphologie zu geben.

2. Was ist und was will Morphologie?: Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene linguistische Definitionen der Morphologie und ihre Abgrenzung zu anderen Teildisziplinen.

3. Ein Wort – Was ist das?: Es werden diverse Ansätze zur Definition des Wortbegriffs aus unterschiedlichen linguistischen Perspektiven wie Graphematik und Phonologie untersucht.

4. Das Morphem als morphologische Einheit: Der Fokus liegt auf dem Morphem als kleinste bedeutungstragende Einheit und dessen Klassifizierung in freie und gebundene Morpheme.

5. Wortstrukturen: Dieses Kapitel behandelt die interne Struktur komplexer Wörter und Verfahren zur deren Analyse wie die Segmentierung.

6. Das Wort als Lemma: Die verschiedenen Konzepte des Lexikons, insbesondere das Wörterbuch und das mentale Lexikon, werden diskutiert.

7. Das Wort als Paradigma: Die Rolle der Flexion bei der Bildung von Wortformen und das Konzept des Flexionsparadigmas stehen hier im Mittelpunkt.

8. Wortarten oder lexikalische Kategorien: Hier werden Probleme und Kriterien der traditionellen Einteilung von Wörtern in Wortarten kritisch betrachtet.

9. Wortbildung: Das Kapitel bietet eine Übersicht über die Prozesse der Wortbildung, inklusive Komposition, Derivation und Kurzwortbildung.

10. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der behandelten morphologischen Bereiche und reflektiert die Schwierigkeiten eines wissenschaftlichen Konsenses.

Schlüsselwörter

Morphologie, Morphem, Wortbildung, Wortarten, Lexikon, Flexion, Komposition, Derivation, Kurzwortbildung, Neologismus, Sprachwissenschaft, Wortstruktur, Paradigma, Linguistik, Grammatik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen der Morphologie als linguistischer Teildisziplin und untersucht den Aufbau von Wörtern sowie deren verschiedene Kategorisierungen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den zentralen Themen zählen der Wortbegriff, die Rolle von Morphemen, die Organisation des Lexikons, Flexionsparadigmen und verschiedene Verfahren der Wortbildung wie Komposition und Derivation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, einen strukturierten und verständlichen Überblick über die Morphologie und ihre Teilbereiche zu bieten und dabei auf die Vielfalt der linguistischen Definitionen einzugehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, bei der auf Grundlage existierender linguistischer Fachliteratur die Inhalte des Seminars „Morphologie“ vertieft und die verschiedenen Perspektiven auf die Teilbereiche diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Kapitel, die schrittweise vom Wort- und Morphembegriff über Wortstrukturen und lexikalische Einheiten bis hin zur detaillierten Betrachtung der verschiedenen Wortbildungsverfahren führen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Morphologie, Morphem, Wortbildung, Lexikon, Flexion sowie die verschiedenen Arten der Wortentstehung, etwa Neologismen oder Komposita.

Warum ist die Definition des Wortes so komplex?

Die Komplexität ergibt sich daraus, dass verschiedene linguistische Disziplinen (z.B. Graphematik, Phonologie, Syntax) jeweils eigene Kriterien anwenden, wodurch eine universelle, nicht-subjektive Definition erschwert wird.

Was unterscheidet das Wörterbuch vom mentalen Lexikon?

Während das Wörterbuch ein schriftliches Nachschlagewerk für den Sprachgebrauch darstellt, ist das mentale Lexikon die kognitive Speicherform von Wörtern im menschlichen Gehirn, die als deutlich spontaner und umfassender beschrieben wird.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Morphologie und ihre Teilbereiche. Ein Überblick
Autor
Luisa May (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1151368
ISBN (eBook)
9783346545312
ISBN (Buch)
9783346545329
Sprache
Deutsch
Schlagworte
morphologie teilbereiche überblick
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Luisa May (Autor:in), 2021, Morphologie und ihre Teilbereiche. Ein Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151368
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Leseprobe aus  20  Seiten
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