Ziel dieser Arbeit ist es, für das Projekt „MeerCommunity“ an der Hochschule Emden/Leer eine optimale Kommunikationsstrategie zu entwerfen, um die Generation Z mit Hilfe der Plattform TikTok erreichen zu können und eine nachhaltige Community aufzubauen. Dafür ist es sinnvoll zu verstehen, welchen Bedürfnissen und Interessen die Generation Z auf TikTok nachgeht und wie genau sie sich auf der Plattform verhält. Verhaltensmuster und Präferenzen der Zielgruppe können genutzt werden, um die Content-Gestaltung zielgruppenspezifischer zu planen. Dabei werden Faktoren identifiziert, die die Grundbausteine für eine Content-Strategie für die Plattform TikTok bilden.
Heutzutage zählen Social Media Plattformen zu wichtigen Kommunikationskanälen, um junge Menschen zu erreichen. Soziale Netzwerke sind jedoch schnelllebige Tools, die sich fortlaufend verändern, um sich an die Bedürfnisse und Wünsche der Nutzenden anzugleichen. Genau so verändert sich das Verhalten der Individuen im Netz mit jeder neuen Generation an Usern. Jede neue Generation bringt eine neue Herausforderung mit sich, die eine Analyse der Zielgruppe erfordert, um die Online-Kommunikationsmaßnahmen einer Organisation zielgruppenspezifisch anzupassen.
Im Zeitalter der Generation Z, auch genannt Generation Internet, fällt es Akteuren auf Social Media Plattformen zunehmend schwerer, auf sich aufmerksam zu machen. Durch das Internet und der damit einhergehenden globalen Vernetzung besteht ein permanenter Zugang zu Informationen, Produkten und sozialen Kontakten. Aufgrund der umfangreichen Datenmengen unterliegen Konsumenten einer Informationsflut, welche sie stark nach ansprechendem Content selektieren. Weiterhin entwickeln sich durch Trendwechsel laufend neue Plattformen, während andere an Beliebtheit verlieren. Organisationen stehen somit vor der Herausforderung ihre potenziellen Kunden anzusprechen, indem zielgruppenspezifischer Content auf der richtigen Plattform präsentiert und so Interesse geweckt wird.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Forschungsfragen
1.4 Vorgehensweise
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Merkmale und Charakteristik der Generation Z
2.2. Mobile-Community
2.3. TikTok als soziales Netzwerk
3. Vorstellung von MeerCommunity
4. Empirie
4.1. Konzeption des Fragebogens
4.2. Durchführung der Umfrage
4.3. Ergebnisse
4.3.1. Altersverteilung
4.3.2. Geschlechtsverteilung
4.3.3. TikTok Nutzung
4.3.4. Präferenzen
4.4 Beantwortung der Forschungsfragen
5. Strategieempfehlung für die MeerCommunity
5.1. Digitale Markenidentität
5.2. Content-Marketing-Prozessentwicklung
5.2.1. Sinn und Persona
5.2.2. Inhalte und Themen
5.2.3. Formate und Medien
5.3. Der Storytelling-Ansatz
5.4. Grafische Rahmenbedingungen
5.5. Erfolgsmessung
6. Schlussbetrachtung
6.1. Zusammenfassung
6.2. Kritische Würdigung
6.3. Ausblick & Handlungsempfehlungen
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung einer fundierten Kommunikationsstrategie für das Projekt „MeerCommunity“ an der Hochschule Emden/Leer, um die Generation Z erfolgreich auf der Plattform TikTok zu erreichen und nachhaltig eine Community aufzubauen.
- Analyse der Zielgruppe Generation Z und deren Nutzungsverhalten
- Untersuchung der Funktionsweise und der algorithmischen Logik von TikTok
- Durchführung einer empirischen Umfrage zur Bestimmung von Nutzerpräferenzen
- Entwicklung eines strategischen Content-Marketing-Konzepts mittels Storytelling
Auszug aus dem Buch
5.3. Der Storytelling-Ansatz
Storytelling beschreibt das Geschichten-erzählen. Der Storytelling-Ansatz nutzt Geschichten strategisch als Marketingstrategie. Dies birgt den Nutzen, dass der Content für den Empfänger spannender erscheint und somit die Konzentration erhöht wird. Weiterhin werden Informationen einfacher aufgenommen als bei einer sachlichen Wiedergabe, komplexe Themen werden so durch ein gutes Storytelling weniger schwer nachzuvollziehen. Besonders in Videos kann diese Methode genutzt werden, um die Zuschauenden zu unterhalten und im Gedächtnis zu bleiben, da das menschliche Gehirn visuell aufgenommene Informationen ca. 60.000 Mal schneller verarbeitet als Informationen, die als textliche Inhalte vermittelt werden. Dabei sollten die erzählten Geschichten optimalerweise nicht alle für sich stehen, sondern Teil einer übergeordneten großen Story sein. Um dem Adressaten immer vertrauter zu werden, benötigen die Geschichten ein, oder mehrere Gesichter, die immer wiederkehren und mit dem sich die Empfänger*innen identifizieren können. Dabei können Mitarbeiter*innen eingesetzt werden oder erfundene Charaktere wie bspw. ein Maskottchen.
Die Grundstruktur einer Geschichte zeigt die Ausgangssituation, in der der Hauptcharakter vor einem Problem steht, den Hauptteil, der den Weg zur Lösung mit eventuellen Schwierigkeiten zeigt und anschließend die Lösung. Dabei sollten es nicht nur um Unterhaltung gehen, sondern die Bedürfnisse der Zielgruppe mit einem Nutzen bereichern.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Social Media Plattformen für die Generation Z ein und formuliert die Zielsetzung sowie die Forschungsfragen der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die Merkmale der Generation Z, das Konzept der Mobile-Community sowie die Funktionsweise von TikTok als soziales Netzwerk theoretisch erarbeitet.
3. Vorstellung von MeerCommunity: Dieses Kapitel stellt das Projekt „MeerCommunity“ der Hochschule Emden/Leer sowie dessen Zielsetzungen und bisherige Kommunikationsmaßnahmen vor.
4. Empirie: Hier wird die Konzeption, Durchführung und Auswertung einer Onlineumfrage unter Vertretern der Generation Z detailliert beschrieben und die Forschungsfragen werden beantwortet.
5. Strategieempfehlung für die MeerCommunity: Dieses Kapitel liefert konkrete Handlungsempfehlungen für die digitale Markenidentität, das Content-Marketing, den Einsatz von Storytelling, grafische Rahmenbedingungen und die Erfolgsmessung.
6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, einer kritischen Würdigung des methodischen Vorgehens und einem Ausblick inklusive Handlungsempfehlungen für die Zukunft.
Schlüsselwörter
Generation Z, TikTok, Social Media, Kommunikationsstrategie, MeerCommunity, Content-Marketing, Storytelling, Algorithmus, Online-Umfrage, Markenidentität, Digital Natives, Zielgruppenanalyse, Videoproduktion, Erfolgsmessung, Engagement-Rate.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelorarbeit im Kern?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Kommunikationsstrategie für das Projekt „MeerCommunity“ an der Hochschule Emden/Leer, um die Generation Z spezifisch über die Plattform TikTok anzusprechen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Felder umfassen die Merkmale der Generation Z, die Funktionsweise des TikTok-Algorithmus sowie Methoden des Content-Marketings und Storytellings.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis für das Nutzungsverhalten der Zielgruppe auf TikTok zu gewinnen, um dieses Wissen in eine effektive Strategie für den Community-Aufbau der MeerCommunity zu übersetzen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer theoretischen Literaturrecherche und einer eigenen quantitativen Onlineumfrage unter 173 Teilnehmern der Generation Z.
Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung des Projekts, die Durchführung und Auswertung der empirischen Umfrage sowie daraus abgeleitete konkrete Strategieempfehlungen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind Generation Z, TikTok, Content-Strategie, Storytelling, Zielgruppenorientierung und Erfolgsmessung im Social Media Kontext.
Wie nimmt die Generation Z Organisationen auf TikTok wahr?
Laut der Umfrageergebnisse bewerten 79,2% der befragten Generation Z-Vertreter Organisationen und öffentliche Einrichtungen, die auf TikTok präsent sind, als ansprechend, nahbar und positiv.
Warum ist TikTok für die MeerCommunity als Kanal relevant?
TikTok ist besonders attraktiv, da die Zielgruppe der Hochschule dort stark vertreten ist, das Nutzungsverhalten durch eine hohe Affinität zur Kurzvideo-Plattform geprägt ist und LinkedIn von Studierenden im Vergleich seltener genutzt wird.
Welche Rolle spielt Storytelling bei der Strategieempfehlung?
Storytelling wird als zentrale Methode vorgeschlagen, um Informationen unterhaltsam und einprägsam zu vermitteln, wobei ein „Storytelling-Canvas“ als strukturelles Planungstool eingesetzt werden soll.
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- Anonym (Author), 2021, Kommunikationsstrategie zum Aufbau einer nachhaltigen Community auf Social Media. Die Generation Z auf TikTok erreichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151371