Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Psychomotorik für die Stärkung des kindlichen Selbstkonzepts in der Grundschule

Titel: Psychomotorik für die Stärkung des kindlichen Selbstkonzepts in der Grundschule

Bachelorarbeit , 2020 , 54 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Bachelorarbeit erläutert, wie sich das Selbstkonzept genauer darstellt, welchen Einfluss es auf das Verhalten und die Entwicklung eines Kindes hat und wie es sich auf die Handlungsmotivation auswirkt. Es wird aufgezeigt, was das Selbstkonzept eines Menschen ausmacht und wie sich dieses ausbildet und aufbaut. Dazu gehört, dass das Selbstkonzept von inneren und äußeren Faktoren beeinflusst wird.

Verschiedene psychomotorische Konzepte zur Entwicklungsförderung streben die Stärkung des Selbstkonzepts an. Körper- und bewegungsorientierte Ansätze der Psychomotorik setzten auf eine Stärkung des Körperkonzepts, um das Selbstkonzept zu fördern. Ein Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf Möglichkeiten für die praktische Umsetzung von Psychomotorik in der Grundschule. Zudem sollen die zugrunde liegenden Voraussetzungen für eine psychomotorische Förderung, welche die Lehrkräfte betreffen, aufgezeigt werden.

Die Einstellung zu sich selbst, wie sich ein Mensch bewertet, ob er Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten besitzt oder ob er diese als gering abtut; jeder Mensch setzt sich mit den eigenen Stärken und Schwächen bewusst oder unbewusst auseinander. Menschen können offen und direkt auf andere zu gehen oder sich eher zurückhaltend und schüchtern darstellen, ebenso kann ein Mensch optimistisch und motiviert einem Problem entgegentreten oder sich dem Problem mit einer niedrigen Erfolgserwartung nähern und schnell aufgeben.

Unerlässlich wird der Mensch von Gedanken begleitet, die ihm seine vermeintlichen Fähigkeiten oder Unfähigkeiten aufzeigen. Ob diese Gedanken eher positiv oder negativ ausfallen, lässt sich auch als positives oder negatives Selbstkonzept beschreiben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Grundlagen der Psychomotorik

2.1 Der Begriff der Psychomotorik

2.2 Zentrale Begriffe der Psychomotorik

2.2.1 Humanistisches Menschenbild

2.2.2 Körper und Leib

2.2.3 Bewegung und Wahrnehmung

2.2.4 Entwicklung durch Handeln

2.3 Prinzipien der Psychomotorik

2.4 Ansätze der Psychomotorik

2.4.1 Die kindzentrierte psychomotorische Entwicklungsförderung nach Zimmer

2.4.2 Psychomotorische Entwicklungstherapie von Krus

2.4.3 Entwicklung der Ansätze

2.5 Entwicklungstheoretischer Hintergrund der Psychomotorik

3. Theoretische Grundlagen des Selbstkonzepts

3.1 Anfänge des Selbstkonzepts/der Selbstkonzeptforschung

3.2 Beriffsbestimmung des Selbstkonzepts

3.3 Modelle des Selbstkonzepts

3.3.1 Selbstkonzept-Theorie nach Shavelson et al.

3.3.2 Epsteins Selbstkonzept-Theorie

3.3.3 Selbstkonzept nach Zimmer

3.4 Elemente des Selbstkonzepts

3.5 Ursprünge der Informationen für das Selbst

3.6 Entwicklung des Selbstkonzepts

4. Psychomotorik in der Grundschule

4.1 Psychomotorische Förderung im Unterricht und die Wirkung auf das Selbstkonzept

4.2 Psychomotorik in klassisch kognitiven Fächern

Praxisbeispiel: Lernstationen zum Erlernen der Zahlen 1-10

4.3 Das kindliche Spiel als Förderkonzept im Sport-/Bewegungsunterricht

Praxisbeispiel: Psychomotorischer Basisunterricht

5. Professionelle Haltung und Kompetenzen der Fachkräfte

5.1 Grundlegende Handlungsprinzipien der Fachkräfte

5.2 Einfluss der pädagogischen Fachkraft auf das Selbstkonzept

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung der Psychomotorik als pädagogisches Konzept zur Stärkung des kindlichen Selbstkonzepts in der Grundschule. Es wird analysiert, wie durch bewegungsorientierte Ansätze die Persönlichkeitsentwicklung gefördert, Lernvoraussetzungen verbessert und eine positive Selbstwahrnehmung bei Kindern aufgebaut werden kann.

  • Grundlagen und theoretische Konzepte der Psychomotorik
  • Theoretische Modelle und Entwicklung des Selbstkonzepts bei Kindern
  • Methodische Möglichkeiten der psychomotorischen Förderung im Grundschulalltag
  • Die Rolle der professionellen pädagogischen Haltung und Fachkompetenz

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Die kindzentrierte psychomotorische Entwicklungsförderung nach Zimmer

Im Hintergrund des kindzentrierten Ansatzes steht das vorher beschriebene humanistische Menschenbild. Das Kind wird als eigenständig handelnder Partner gesehen, welches durch die Hilfe des Therapeuten zu einer positiven Einschätzung von sich selbst gelangen soll. Durch Bewegung und Spiel findet der Therapeut einen Zugang zum Kind, leitet aber nicht direktiv an. Es ist von grundlegender Bedeutung, dass das Kind eigene Entscheidungen treffen kann und sich somit als gleichwertiger und akzeptierter Partner fühlt (vgl. Fey, 2012, S. 20 f.; Zimmer, 2006, S. 45). Zimmer beschreibt dies als „Hilfe zur Selbsthilfe“ (Zimmer, 2006, S. 45). Der Therapeut begleitet und unterstützt das Kind als Spielpartner, indem er Impulse setzt und anregende Materialien einbringt. Durch die dabei gewonnenen Körper- und Bewegungserfahrungen soll das Selbstwertgefühl gestärkt werden und das Kind somit in der Lage sein, selbst an den eigenen Schwächen mitzuarbeiten. Somit ist ein Ziel dieses Ansatzes die Förderung der eigenen Handlungsmöglichkeiten.

Daneben ist auch die Verbesserung von motorischen Fähigkeiten als auch die Stärkung des Selbstbewusstseins ein wichtiges Ziel. Um diese Ziele zu erreichen, liegt ein Augenmerk auf der Interaktion zwischen Kind und Therapeut. Dieser bringt dem Kind Wertschätzung entgegen und kommentiert Handlungen objektiv, ohne eine Wertung einzubringen (vgl. ebd.; Zimmer, 2004, S. 55). Die Haltung des Therapeuten und sein nicht-direktives Verhalten weisen Gemeinsamkeiten zu der nicht-direktiven Spieltherapie von Axline (1997) auf. Diese wiederum ist von Rogers Persönlichkeitstherapie abgleitet und orientiert sich an der humanistischen Psychologie (vgl. Fischer, 2009, S. 224).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Psychomotorik für das kindliche Selbstkonzept ein und skizziert die Relevanz von Bewegung für die Persönlichkeitsentwicklung im schulischen Kontext.

2. Allgemeine Grundlagen der Psychomotorik: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge, zentralen Begriffe, Prinzipien sowie verschiedene psychomotorische Ansätze und den entwicklungstheoretischen Hintergrund.

3. Theoretische Grundlagen des Selbstkonzepts: Hier werden die Forschungshistorie, verschiedene Definitionen und Modelle sowie die Elemente des Selbstkonzepts und dessen Entwicklung im Kindesalter dargestellt.

4. Psychomotorik in der Grundschule: Dieses Kapitel verknüpft psychomotorische Förderung mit schulischem Lernen, beleuchtet Praxisbeispiele und zeigt Auswirkungen auf das Selbstkonzept auf.

5. Professionelle Haltung und Kompetenzen der Fachkräfte: Hier werden die notwendigen Handlungsprinzipien und der Einfluss der pädagogischen Fachkraft auf das kindliche Selbstkonzept analysiert.

6. Ausblick: Der Ausblick resümiert die Bedeutung der Psychomotorik als entwicklungstheoretische Handlungswissenschaft und betont die Rolle der Fachkraft bei der Lernraumgestaltung.

Schlüsselwörter

Psychomotorik, Selbstkonzept, Grundschule, Bewegtes Lernen, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstwertgefühl, Selbstwirksamkeit, Körperkonzept, Pädagogische Haltung, Handlungskompetenz, Kindzentrierter Ansatz, Entwicklungsförderung, Spielpädagogik, Motologie, Lernumgebung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Psychomotorik auf die Stärkung des Selbstkonzepts von Kindern im Grundschulalter.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Psychomotorik, die Konzepte des Selbstkonzepts sowie die praktische Umsetzung psychomotorischer Ansätze im schulischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie psychomotorische Konzepte in der Grundschule zur Stärkung des Selbstkonzepts beitragen können und welche Rolle dabei die professionelle Haltung der Lehrkräfte spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auseinandersetzung mit einschlägigen psychomotorischen Theorien und Modellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Einbettung von Selbstkonzept und Psychomotorik, konkrete Anwendungsbeispiele in der Grundschule sowie die Analyse der professionellen Haltung von Fachkräften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Psychomotorik, Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit, Handlungsfähigkeit und professionelle pädagogische Haltung.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Körper und Leib?

In der psychomotorischen Theorie wird zwischen dem naturwissenschaftlich messbaren Körper und dem erlebten, sozialen Leib unterschieden.

Welche Bedeutung kommt dem Lehrer/der Lehrkraft im psychomotorischen Kontext zu?

Die Fachkraft fungiert als beobachtender und begleitender Spielpartner, der eine wertfreie, akzeptierende Haltung einnimmt, um das Kind in seiner Eigenaktivität zu unterstützen.

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Psychomotorik für die Stärkung des kindlichen Selbstkonzepts in der Grundschule
Hochschule
Hochschule Darmstadt
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
54
Katalognummer
V1151587
ISBN (eBook)
9783346548368
ISBN (Buch)
9783346548375
Sprache
Deutsch
Schlagworte
psychomotorik stärkung selbstkonzepts grundschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Psychomotorik für die Stärkung des kindlichen Selbstkonzepts in der Grundschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151587
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  54  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum