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Digitalisierung als Herausforderung für die Kinder- und Jugendarbeit

Title: Digitalisierung als Herausforderung für die Kinder- und Jugendarbeit

Term Paper , 2020 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Unterschiedlichste Begriffe, wie etwa „Mediatisierung“ oder „Digitalisierung“, versuchen die aktuellen Entwicklungen neuster digitaler Technologien abzubilden. Zu erkennen sind diese Veränderung in Bereichen von Geräten, Infrastruktur, Anwendungen, der Kommunikationsstruktur, der Arbeitswelt und etlichen weiteren Bereichen. Die stetige Digitalisierung zeichnet sich dem-nach in unserer gesamten Gesellschaft ab. Alle Lebensbereiche sind davon betroffen und unterliegen dadurch dem ständigen Wandel sowie der Weiterentwicklung. Besondere Veränderungen ergeben sich dadurch auch für die Adressaten der Sozialen Arbeit und die entsprechenden Handlungsfelder. Neue Erwartungen stellen sich an Fachkräfte, neue Herausforderungen birgt die Vermittlung zeitgenössischer Kompetenzen.

Hinsichtlich des pädagogischen Auftrages von Heimeinrichtungen erschließt sich, dass das Aufwachsen der Betreuten auch im Hinblick auf die digitalisierte Gesellschaft passieren muss. Das Thema Inklusion birgt große Erwartungshaltungen, aber auch Befürchtungen. Zentral stellt sich die Frage in den Vordergrund, welche Chancen und Risiken neue Medien für die Entwicklung und Alltagsgestaltung von Menschen mit Beeinträchtigung mitbringen. Speziell im Bereich der stationären Unterbringung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, stellt der Einbezug von neuen Medien vielfältige Herausforderungen dar.

Vor dem Hintergrund der Neuerungen im Bundesteilhabegesetz, erhielt die Thematik neuen Aufschwung und Beachtung in Fachkreisen. Ziele bilden sich unter anderem auf mehr Eingliederung in die Gesellschaft, wie etwa durch die Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, ab. Außerdem soll eine individuellere Selbstbestimmung erfolgen. Im Bezug zur Digitalisierung ergeben sich anbei einige Fragen und Problemfelder in Anbetracht der aktuellen Lage in der Heimerziehung. Entsprechend benötigt es zu Beginn eine Klärung elementarer Begriffe und deren Bedeutung für den pädagogischen Alltag im stationären Bereich der Heimerziehung im Kontext Behinderung in all seiner Vielfalt.

Excerpt


Gliederung

1. Einführung

2. Medienkompetenz

2.1 Medienkompetenz aus entwicklungspsychologischer Sicht

3. Medienerziehung – medienpädagogische Kompetenz

3.1 Praxisvergleich: 15. Kinder- und Jugendbericht

4. Mediennutzung im Kontext Behinderung

4.1 Studie: Mediennutzung von Menschen mit Behinderung

4.2 Medienpädagogische Modelle im Kontext Behinderung

5. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen der Digitalisierung für die Kinder- und Jugendarbeit, insbesondere unter Berücksichtigung der speziellen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen im stationären Kontext. Das zentrale Ziel ist es, aufzuzeigen, wie medienpädagogische Konzepte dazu beitragen können, digitale Teilhabe zu ermöglichen und Exklusion zu verhindern.

  • Bedeutung der Medienkompetenz in der modernen Gesellschaft
  • Entwicklungspsychologische Voraussetzungen für Mediennutzung
  • Medienpädagogische Herausforderungen in der Heimerziehung
  • Chancen und Risiken digitaler Medien für Menschen mit Beeinträchtigung
  • Analyse aktueller Studien und Modellprojekte zur Medienarbeit

Auszug aus dem Buch

2. Medienkompetenz

Um Kindern und Jugendlichen das Handeln in Medien als Kompetenz zu vermitteln, bedarf es der Klärung, worin Medienkompetenz explizit besteht. Laut dem Medienpädagogen Dieter Baacke umfasst die Kompetenz vier Dimensionen (vgl. Brüggenmann 2018, S.8).

a) Medienkritik: Medienkritik meint, dass die Fähigkeit ausgebildet ist, Probleme in Prozessen der Gesellschaft in angebrachter Weise erkennen zu können. Aufgrund des eigenen Hintergrundwissens sollten Inhalte reflektiert und kritisch betrachtet werden. Weiterhin sollte auch eine ethische Reflexion der Inhalte stattfinden (vgl. Brüggenmann 2018, S.8).

b) Medienkunde: Diese Dimension verweist auf grundlegenden Wissensbestände. Weiterhin umfasst Medienkunde den korrekten Umgang mit den technischen Gegebenheiten (vgl. Brüggenmann 2018, S.8).

c) Mediennutzung: Mediennutzung beinhaltet die konkrete Nutzung der vorhandenen Programme innerhalb des Mediums. Zusätzlich beschreibt sie auch die Fähigkeit, Medien interaktiv zu verwenden (vgl. Brüggenmann 2018, S.8).

d) Mediengestaltung: Die Dimension der Mediengestaltung besteht aus zwei Teilbereichen. Zum einen wird ein innovatives Element umschrieben. Zum anderen ist ein kreativer Bestandteil gemeint, der seinen Schwerpunkt in der Ästhetik des Gestalteten innehat (vgl. Brüggenmann 2018, S.9).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Digitalisierung für die Sozialarbeit und definiert die Problemstellung im Kontext der Heimerziehung.

2. Medienkompetenz: Hier werden die vier Dimensionen der Medienkompetenz nach Baacke dargestellt sowie deren entwicklungspsychologische Grundlagen erörtert.

3. Medienerziehung – medienpädagogische Kompetenz: Dieses Kapitel analysiert die Anforderungen an Fachkräfte und Institutionen und betrachtet den 15. Kinder- und Jugendbericht als Praxisvergleich.

4. Mediennutzung im Kontext Behinderung: Es werden Studien und Modellprojekte vorgestellt, die den Umgang von Kindern mit Behinderung mit digitalen Medien und die daraus resultierenden Anforderungen untersuchen.

5. Schlussbemerkungen: Die Arbeit schließt mit einem Fazit über den dringenden Handlungsbedarf zur Förderung digitaler Teilhabe und der Überwindung der digitalen Exklusion.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Medienkompetenz, Kinder- und Jugendhilfe, Medienpädagogik, Inklusion, Behinderung, digitale Exklusion, Heimerziehung, Mediennutzung, Teilhabe, Sozialarbeit, Entwicklungspsychologie, Modellprojekte, Barrierefreiheit, Medienkunde

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf die Kinder- und Jugendarbeit, insbesondere innerhalb des stationären Bereichs der Heimerziehung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind Medienkompetenz, die medienpädagogische Verantwortung von Fachkräften sowie die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen im digitalen Zeitalter.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie medienpädagogische Ansätze dazu dienen können, die digitale Teilhabe von Kindern mit Beeinträchtigungen zu sichern und Barrieren abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Auswertung wissenschaftlicher Studien und dem Vergleich mit praxisrelevanten Berichten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Konzepte der Medienkompetenz, beleuchtet die Situation in der Heimerziehung und diskutiert spezifische Herausforderungen bei der Arbeit mit beeinträchtigten Menschen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Medienkompetenz, Inklusion, digitale Teilhabe, Medienpädagogik und Kinder- und Jugendhilfe.

Welche Rolle spielt der 15. Kinder- und Jugendbericht in der Argumentation?

Der Bericht dient als Praxisvergleich und verdeutlicht das Dilemma von Fachkräften, die Medien teils als Sanktionsmittel nutzen, anstatt die Chancen zur Teilhabe zu fördern.

Welche Bedeutung haben Modellprojekte wie „ausdrucksstark“?

Diese Projekte bieten konkrete Orientierungsmöglichkeiten und zeigen auf, wie Medienarbeit die Persönlichkeitsentwicklung und das Selbstbewusstsein von jungen Menschen mit Behinderung stärken kann.

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Details

Title
Digitalisierung als Herausforderung für die Kinder- und Jugendarbeit
College
University of Applied Sciences Koblenz
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
17
Catalog Number
V1151838
ISBN (eBook)
9783346538536
ISBN (Book)
9783346538543
Language
German
Tags
Medienpädagogik Mediennutzung Kinder- und Jugendhilfe Medienkompetenz Behinderung Beeinträchtigung Inklusion Medienerziehung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Digitalisierung als Herausforderung für die Kinder- und Jugendarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151838
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