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E-Commerce und E-Food im Lebensmitteleinzelhandel. Wie die Digitalisierung die Branche verändert

Title: E-Commerce und E-Food im Lebensmitteleinzelhandel. Wie die Digitalisierung die Branche verändert

Term Paper , 2021 , 34 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Adrian Hollenstein (Author)

Business economics - E-Commerce
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Die Forschungsfrage dieser Arbeit lautet: "Wie hat sich die dominante Branchenlogik der Lebensmitteleinzelhandelsindustrie in Deutschland durch die digitale Transformation verändert und welche Veränderungen ergeben sich dadurch für die Teilnehmer?"

Anhand der Lebensmitteleinzelbranche wird erstmals die Veränderung der dominanten Branchenlogik aufgrund der digitalen Transformation genauer beleuchten und dies anhand von konkreten Beispielen der neuen Geschäftsmodelle herausgearbeitet. Hierbei werden ich mich neben dem stationären Handel, wozu die vier Unternehmensgruppen gehören, auch auf Online Pure Players (OPP), bestehend aus agilen Startups konzentrieren. Daneben soll auch ein kurzer Vergleich mit anderen, stark von der digitalen Transformation betroffenen, Branchen vorgenommen werden, um mögliche Parallelen zu finden. In einem zweiten Schritt werden die Geschäftsmodelle der Lebensmitteleinzelhandelsbranche über die Zeit betrachtet, Entwicklungen herausgestellt und auf konkurrierende Strömungen geschaut. In einem weiteren Schritt werden die Geschäftsmodelle diskutiert und bewertet, ob sich diese in eine positive Richtung für die einzelnen Interessengruppen entwickeln.

Die Lebensmitteleinzelhandelsbranche in Deutschland ist schon seit ihrem Bestehen einem intensiven Wettbewerb ausgesetzt, wobei sich nur vier Unternehmensgruppen 79 % des Gesamtumsatzes im Jahr 2020 teilen. Bereits 1907 wurde Edeka, aktuell die größte Unternehmensgruppe, gegründet, worauf 1927 Rewe folgte. Diese traditionellen Einzelhändler erhielten ab 1961 Konkurrenz durch die Discountergruppen, Aldi und 1977 die Schwarz-Gruppe, wozu Lidl gehört. Durch die Corona-Krise und der temporär herrschenden Ausgangsbeschränkungen waren Konsumenten gezwungen mehr über das Internet einzukaufen. Dies führte im Jahr 2020 neben einer B2C Umsatz-Steigerung im E-Commerce von +23 % im Vergleich zum Vorjahr, auch zu einer überproportionalen Steigerung im Onlinelebensmittelhandel (E-Food) von +67,2 %. Waren die Lebensmitteleinzelhändler anfangs noch mit der neuen digitalen Vertriebsform und der somit beschleunigten, digitalen Transformation überfordert, so wurde der Geschäftsleitung rasch klar, dass es sich hierbei nicht um einen Trend, sondern um ein neue Geschäftsmodell der Zukunft handelt, was nicht mehr verschwinden wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärungen und theoretische Grundlage

2.1 E-Commerce

2.2 E-Food

3 Analyse der Geschäftsmodelle in der Lebensmitteleinzelhandelsbranche

3.1 Charakteristika der Lebensmitteleinzelbranche

3.2 Geschäftsmodelle im Lebensmitteleinzelhandel

3.3 Entwicklung der Lebensmitteleinzelbranche im Zeitalter des E-Commerce

3.4 Vergleich zu anderen Branchen

4 SWOT-Analyse und Diskussion der Ergebnisse

4.1 Relative Stärken des stationären Handels

4.2 Relative Stärken der OPPs

4.3 Relative Schwächen des stationären Handels

4.3.1 Relative Schwächen der OPPs

4.3.2 Chancen für beide Geschäftsmodelle

4.3.3 Chancen primär für den stationären Handel

4.3.4 Chancen primär für die OPPs

4.3.5 Risiken für beide Geschäftsmodelle

4.3.6 Risiken primär für den stationären Handel

4.3.7 Risiken für OPPs

5 Ergebnisdiskussion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie sich die dominante Branchenlogik des deutschen Lebensmitteleinzelhandels infolge der digitalen Transformation verändert hat und welche Konsequenzen sich daraus für die Marktteilnehmer ergeben. Hierbei werden Geschäftsmodelle analysiert, verglichen und hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit sowie Chancen und Risiken bewertet.

  • Transformation der Branchenlogik im Lebensmitteleinzelhandel
  • Vergleich von stationärem Handel und Online Pure Playern (OPP)
  • SWOT-Analyse der verschiedenen Geschäftsmodelle
  • Auswirkungen digitaler Technologien auf Kunden und Prozesse
  • Vergleich mit disruptiven Entwicklungen in anderen Branchen

Auszug aus dem Buch

3.2 Geschäftsmodelle im Lebensmitteleinzelhandel

Auf dem deutschen Markt lässt sich der heutige Lebensmittelmarkt in klassische Lebensmitteleinzelhändler und Online Pure-Player (OPP) einteilen (Aygün, 2018). Die erste Kategorie umfasst einerseits die stationären Händler, wie Lidl und Real, welche bis auf Randsortimente auf den Onlinehandel verzichten (ebd.). Durch diese Beschränkung sind diese Händler nicht zu vollwertigen E-Food-Händler zu zählen. Die zweite Kategorie umfasst Händler welche über stationäre Verkaufsfläche verfügen und ihre Tätigkeiten um einen Onlinekanal ergänzt haben. Hierbei wird der Offline- mit dem Onlinekanal verknüpft, sodass ein klassischer Multi-Channel-Anbieter entsteht. Die Produkte werden aus zentralen Lagern eigen- oder fremdversandt (ebd.). Die dritte Händlerkategorie unter den klassischen Anbietern bilden die Cross-Channel-Händler, die offline und online Kanäle miteinander verbinden. Diese stellen mehrere integrative Kanäle dar, welche miteinander interagieren. Hierzu zählen ausgewählte Märkte der Rewe-AG und Edeka-Verbundgruppe. Die Kommissionierung findet ohne zusätzliches Lager, direkt aus der Filiale statt. Rewe liefert über eigene Lieferservices aus und bietet zudem das „Click&Collect“-Konzept, als Form der Selbstabholung an (ebd.). Die vierte und letzte Kategorie bilden die Online-Pure-Player, welche ohne stationären Kanal auskommen und eine unterschiedliche Tiefe von Sortiment anbieten (ebd.). Hierzu gehören Anbieter wie Picnic, Amazon Fresh, food.de oder auch Peapod, wobei der letzte Anbieter kürzlich den Betrieb eingestellt hat (Schu, 2019). Eine weitere Unterform stellen Schnelllieferdienste wie Flink, Gorillas und Wolt dar, welche in wenigen Minuten ausgewählte Produkte von ausgewählten Lebensmittelgeschäften liefern (Kapalschinski & Kolf, 2021). Im Folgenden wird zwischen OPP, als Anbieter ohne stationären Präsenz, und dem stationären Handel, als Anbieter der Kategorie 1 bis 3 unterschieden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Wettbewerbsumfelds im deutschen Lebensmitteleinzelhandel sowie Definition der Forschungsfrage und des methodischen Aufbaus der Arbeit.

2 Begriffserklärungen und theoretische Grundlage: Definition der zentralen Konzepte E-Commerce und E-Food als Basis für die weitere Analyse.

3 Analyse der Geschäftsmodelle in der Lebensmitteleinzelhandelsbranche: Untersuchung der Branchencharakteristika und Differenzierung zwischen verschiedenen Geschäftsmodellen im stationären und Online-Bereich sowie deren Einordnung im Vergleich zu anderen Branchen.

4 SWOT-Analyse und Diskussion der Ergebnisse: Detaillierte Gegenüberstellung der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für stationäre Händler und Online Pure Player beim Markteintritt oder der Weiterentwicklung im E-Food-Segment.

5 Ergebnisdiskussion und Fazit: Zusammenfassende Bewertung der digitalen Transformation im Lebensmittelhandel, verbunden mit einem Ausblick auf zukünftige Herausforderungen und die Notwendigkeit strategischer Anpassungen.

Schlüsselwörter

Lebensmitteleinzelhandel, LEH, E-Food, E-Commerce, Digitale Transformation, Geschäftsmodelle, SWOT-Analyse, Online Pure Player, Stationärer Handel, Branchenlogik, Kundennähe, Convenience, Disruption, Lebensmittel, Digitalstrategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die durch die digitale Transformation ausgelösten Veränderungen der Marktmechanismen und Geschäftsmodelle im deutschen Lebensmitteleinzelhandel.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Geschäftsmodellen, der Wettbewerb zwischen stationärem Handel und Online-Anbietern sowie die Analyse der E-Food-Entwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Veränderung der dominanten Branchenlogik zu identifizieren und die daraus resultierenden Konsequenzen für die betroffenen Unternehmen kritisch zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine qualitative Analyse durchgeführt, die maßgeblich durch eine strukturierte SWOT-Analyse zur Bewertung der Geschäftsmodelle ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Branchencharakteristika, differenziert zwischen verschiedenen Anbieter-Kategorien (z.B. Multi-Channel vs. Pure Player) und führt eine detaillierte SWOT-Analyse durch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie E-Food, Digitale Transformation, Geschäftsmodelle, LEH und SWOT-Analyse charakterisiert.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen Marktteilnehmern?

Die Arbeit differenziert primär zwischen klassischen stationären Händlern, Multi-Channel-Anbietern, Cross-Channel-Händlern und sogenannten Online Pure Playern (OPP).

Welche Rolle spielt die Corona-Krise in der Arbeit?

Die Krise wird als Beschleuniger für den Online-Einkauf von Lebensmitteln identifiziert, der das Interesse an E-Food-Lösungen nachhaltig gesteigert hat.

Was ist das Fazit zur Zukunft des Lebensmitteleinzelhandels?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass der E-Food-Bereich eine strategische Notwendigkeit darstellt und die Anpassung an digitale Kundenbedürfnisse eine Überlebensfrage für etablierte Unternehmen ist.

Welche Vergleiche zu anderen Branchen werden gezogen?

Zur Verdeutlichung disruptiver Prozesse werden Entwicklungen aus dem Taxigewerbe (Uber) und der Finanzbranche (FinTechs) herangezogen.

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Details

Title
E-Commerce und E-Food im Lebensmitteleinzelhandel. Wie die Digitalisierung die Branche verändert
College
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Grade
1,1
Author
Adrian Hollenstein (Author)
Publication Year
2021
Pages
34
Catalog Number
V1151962
ISBN (eBook)
9783346544179
ISBN (Book)
9783346544186
Language
German
Tags
e-commerce e-food lebensmitteleinzelhandel digitalisierung branche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Adrian Hollenstein (Author), 2021, E-Commerce und E-Food im Lebensmitteleinzelhandel. Wie die Digitalisierung die Branche verändert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151962
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