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Der Sklavenaufstand des Spartakus

Was waren die Ursachen für den Ausbruch? Warum war es den Sklaven möglich, den Aufstand über drei Jahre zu halten und wie funktionierte die Versorgung des Heeres?

Titel: Der Sklavenaufstand des Spartakus

Seminararbeit , 2005 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Medea Conrad (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um auf die Sklavenproblematik zum Zeitpunkt der Römischen Republik näher eingehen
zu können, sollte man zunächst veranschaulichen, wie sich die Sklaverei im Laufe
der Zeit verändert hat.
Während der frühen Republik war der Sklavenanteil in der Produktion sehr gering,
die Wirtschaftsstruktur war vorwiegend geprägt von einer weitgehenden agrarischen
Selbstversorgung, der Subsistenzwirtschaft1. Erst zur Zeit der späten Republik nahm
die Sklaverei als bedeutender Wirtschaftsfaktor zu, was teilweise an der sich verändernden
Form der Landwirtschaft lag.
Das Ausmaß, dass sie bis zum Ende der Römischen Republik erreichte, verdankte
sie jedoch der Zeit der Kriege und Eroberungen durch die Römer2, denn hier stieg
zum einen der Bedarf an Sklaven, da man neue Absatzmärkte fand und sich somit
ein reger Handel entfalten konnte und sich zum anderen das Angebot an Sklaven
durch die eroberten Gebiete erhöhen konnte, die als Kriegsgefangene ins Land kamen.
Der Aufstand des Spartakus, der dritte für die Römische Republik sehr bedeutende
Sklavenaufstand, kann unter Beachtung dieses Hintergrundes als einer von verschiedenen
Ursachen geleiteter Aufstand bewertet werden. Zum einen kann als Auslöser
die stetig schlechter werdende Behandlung der Sklaven durch ihre Herren, hervorgerufen
durch den „Sklavenüberfluss“ gesehen werden, zum anderen kann er aber
auch durch die zunehmende Dekadenz der römischen Bürger, wie mit einem
Sklavenleben umzugehen ist und welchen Wert ein Sklavenleben hat, begründet
werden.
Diesbezüglich können hier als ein Ergebnis dieser schlechten Behandlung schon die
Sizilischen Sklavenaufstände genannt werden.
Was nun die Gründe für den Spartakusaufstand waren, wird in keiner Quelle explizit
genannt, zumal es sich bei diesen Sklaven ursprünglich um Gladiatoren handelte, die
den Aufstand begannen und denen während ihres zwar kurzen Lebens aber grundsätzlich
eine körperlich bessere Behandlung zuteil wurde als beispielsweise den
Bergwerkssklaven.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIEL DER UNTERSUCHUNG

1.2 QUELLENLAGE UND BENUTZTE QUELLEN

2. DIE GESCHICHTE DER SKLAVEREI IN DER RÖMISCHEN REPUBLIK

2.1 DIE URSPRÜNGE DER SKLAVEREI IN DER GESELLSCHAFT DER RÖMISCHEN REPUBLIK UND DIE SKLAVENBESCHAFFUNG

2.2 PROBLEME, DIE DURCH DIE MASSENVERSKLAVUNG HERVORGERUFEN WURDEN

2.3 BEREICHE DES SKLAVENEINSATZES

2.4 EINSATZ VON SKLAVEN ALS GLADIATOREN UND DEREN LEBENSBEDINGUNGEN

3. AUSBRUCH DES SKLAVENAUFSTANDES UNTER SPARTAKUS

3.1 DARSTELLUNG DER GESCHEHNISSE

3.2 WAS WAREN DIE URSACHEN FÜR DEN AUFSTAND?

3.3 ORGANISATION UND ZIELE DES SKLAVENHEERES

3.4 WIE KONNTE SICH DER AUFSTAND SO LANGE HALTEN UND WELCHE GRÜNDE FÜHRTEN ZUM SCHEITERN DES AUFSTANDES?

4. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen, die Organisationsstruktur und die Gründe für das Scheitern des Sklavenaufstandes unter Spartakus während der Römischen Republik. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie es den Aufständischen gelang, über einen Zeitraum von drei Jahren ein Heer von ca. 70.000 Mann zu versorgen und militärische Erfolge zu erzielen, bevor der Aufstand letztlich gewaltsam niedergeschlagen wurde.

  • Historischer Kontext der Sklaverei in der Römischen Republik
  • Lebensbedingungen von Gladiatoren als Auslöser des Aufstandes
  • Strategien zur Organisation und Versorgung des Sklavenheeres
  • Analyse der Fluchtpläne und des sogenannten "Heimkehrplans"
  • Untersuchung der Gründe für das Scheitern des Aufstandes

Auszug aus dem Buch

3.1 Darstellung der Geschehnisse

Es soll hier nur kurz dargestellt werden, wie der Sklavenkrieg unter Spartakus verlaufen ist, um einen besseren Einblick in das Geschehene zu bekommen. Im Jahr 73 v. Chr. kommt es in der Gladiatorenschule von Capua zu einer Sklavenverschwörung von 200 Sklaven. Die Verschwörung wurde zwar verraten, doch gelingt es dennoch 78 Sklaven, sich mit Küchengerätschaften zu bewaffnen und zu fliehen. Unterwegs konnten sie sich Waffen von einem Waffentransport, der ihnen begegnete, aneignen. Sie wählten sich drei Anführer, von denen Spartakus der erste war neben den beiden Galliern Crixus und Oenomaus. Sie setzten sich am Vesuv fest, und nach kurzer Zeit war ihre Zahl um ein vielfaches angestiegen, denn viele andere Sklaven und auch freie Männer gesellten sich zu ihnen.

Der erste Römer, der ausgesandt wurde um den Aufstand niederzuschlagen, war der Praetor Gaius Claudius Glaber, der aber unverrichteter Dinge wieder nach Rom zurückkehren musste. Der zweite Feldherr, der geschickt worden war um die Sklaven zu bekämpfen, war Publius Varinus, doch auch dieser wurde von Spartakus besiegt. Spartakus ließ sich aber dennoch von seinen Erfolgen nicht blenden, sondern versuchte die Gruppe Richtung Alpen zu führen, denn ihm war schon frühzeitig klar, dass dies der einzige Weg für sie war, die Freiheit wieder zu erlangen und nach Hause zurückzukehren und dass ein Kampf gegen die Römer langfristig aussichtslos sein würde.

Doch die Sklaven, die mittlerweile zu rund 70.000 Mann angestiegen waren, hatten Gefallen gefunden an den Raubzügen durch Italien und den Siegen gegen die Römer. So trennte sich der germanische Flügel unter der Führung von Crixus von den übrigen Spartakusleuten. Rom schickte nun die beiden Konsuln Gellius und Lentulus, um gegen die Sklaven zu kämpfen. Gellius konnte Crixus vernichtend schlagen, doch Spartakus besiegte Lentulus und drängte seine Leute nach dieser Schlacht Richtung Alpen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung, das Ziel der Arbeit und erläutert die verwendete Quellenbasis sowie die methodische Herangehensweise.

2. DIE GESCHICHTE DER SKLAVEREI IN DER RÖMISCHEN REPUBLIK: Bietet einen Überblick über den Ursprung der Sklaverei, die Sklavenbeschaffung und die Problematik der Massenversklavung sowie die spezifischen Lebensbedingungen von Gladiatoren.

3. AUSBRUCH DES SKLAVENAUFSTANDES UNTER SPARTAKUS: Analysiert den chronologischen Verlauf des Aufstandes, die Hintergründe, die Organisationsformen des Heeres und die Ursachen für das endgültige Scheitern.

4. FAZIT: Fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert über die Grenzen der historischen Forschung bezüglich der Quellenlage und der Rolle von Frauen im Spartakusheer.

Schlüsselwörter

Spartakus, Sklavenaufstand, Römische Republik, Gladiatoren, Sklaverei, Antike, Crixus, Crassus, Heerwesen, Aufstand, Versorgungsstrategie, Geschichte, Unterdrückung, Freiheit, Quellenkritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Sklavenaufstand des Spartakus in der Römischen Republik, seine Ursprünge in der Gladiatorenschule von Capua und seinen Verlauf bis zur endgültigen Niederschlagung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die römische Sklavenwirtschaft, die Lebensbedingungen von Gladiatoren, die militärische Organisation eines Sklavenheeres sowie die Analyse historischer Quellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Ursachen für den Ausbruch des Aufstandes zu ergründen, zu erklären, wie das Sklavenheer über drei Jahre bestand haben konnte, und die Gründe für das Scheitern zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse historischer Quellen und Sekundärliteratur, um die Ereignisse der Jahre 73-71 v. Chr. kritisch zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Sklavengeschichte in Rom, die speziellen Bedingungen der Gladiatoren, die chronologische Schilderung des Aufstandes und eine Analyse der Führung und Ziele von Spartakus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Spartakus, Sklaverei, Gladiatoren, Römische Republik, Aufstand, Freiheit, Organisation und historische Quellenkritik.

Welche Rolle spielte die Herkunft der Sklaven für den Aufstand?

Die Arbeit stellt fest, dass die gemeinsame Herkunft oder Nationalität (z.B. Gallier und Thraker) in den Gladiatorenschulen die Verständigung erleichterte, was die Organisation des ersten Aufstandes begünstigte.

Warum war es so schwer, das Sklavenheer in Rom zu besiegen?

Das Sklavenheer konnte sich durch die taktische Führung von Spartakus über lange Zeit halten, da es sich in einer großen Formation bewegte, während die römischen Heere zu Beginn durch außenpolitische Konflikte anderweitig stark beansprucht waren.

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Details

Titel
Der Sklavenaufstand des Spartakus
Untertitel
Was waren die Ursachen für den Ausbruch? Warum war es den Sklaven möglich, den Aufstand über drei Jahre zu halten und wie funktionierte die Versorgung des Heeres?
Hochschule
Universität Konstanz  (Geisteswissenschaftliche Sektion, Fachbereich Geschichte und Soziologie)
Veranstaltung
Die Römische Republik im Zeitalter der Bürgerkriege
Note
2,0
Autor
Medea Conrad (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
21
Katalognummer
V115232
ISBN (eBook)
9783640169269
ISBN (Buch)
9783640172108
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sklavenaufstand Spartakus Römische Republik Zeitalter Bürgerkriege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Medea Conrad (Autor:in), 2005, Der Sklavenaufstand des Spartakus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115232
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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