Mit dieser Projektarbeit sollte ein Kennzahlensystem für das jährliche BGM-Audit der Musterfirma erstellt werden um einen erfolgreichen Aufbau eines BGMs zu gestalten. Als interner Gesundheitsmanager galt es ein BGM-Systemausbau nach bereits vorhandenen Routinedaten in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus der Geschäftsführung, dem Personalbereich, Betriebs- und Personalrat sowie dem Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitsmedizin aufzubereiten zu diskutieren und Maßnahmen zu entscheiden. Der PDCA-Regelkreis (Plan-Do-Check-Act) diente als Handlungsleitfaden für die Vorgehensweise. Thema des Strategieworkshops innerhalb der Arbeitsgruppe war es, den Status Quo, also den Reifegrad des Unternehmens, zu bestimmen. Anhand dessen erfolgte eine Festlegung der Ziele des BGMs mit Entwicklung von möglichen Szenarien und abschließender Festlegung von Folgemaßnahmen die eine Konkretisierung und ein detailliertes BGM-Konzept mit Analysen und Maßnahmen zur Folge hatte.
Inhaltsverzeichnis
1 VORSTELLUNG DES UNTERNEHMENS
2 FAZIT
2.1 Erkenntnisse bisheriger Projektergebnisse
2.2 Kennzahlen für das Projekt
2.3 Aufbau und Kennzahlensystem
2.4 Ziele und Adressaten des Kennzahlensystems
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzeption eines Kennzahlensystems für ein jährliches Betriebliches Gesundheitsmanagement-Audit in einem produzierenden Unternehmen der Metallbranche. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie ein komplexes System zur Gesundheitsförderung ganzheitlich gemessen, gesteuert und kontrolliert werden kann, um sowohl den Status quo zu bewerten als auch gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Mitarbeitergesundheit und Produktivität abzuleiten.
- Entwicklung eines Kennzahlensystems für das BGM-Audit
- Analyse des Status quo und Festlegung von BGM-Zielen
- Einbindung der Mitarbeiter und Etablierung eines partizipativen Führungsstils
- Messung von Krankenständen, Arbeitsunfällen und Ergonomiepotenzialen
- Strategische Steuerung durch den PDCA-Regelkreis
Auszug aus dem Buch
2.1 Erkenntnisse bisheriger Projektergebnisse
Mit dieser Projektarbeit sollte ein Kennzahlensystem für das jährliche BGM-Audit der Musterfirma erstellt werden um einen erfolgreichen Aufbau eines BGMs zu gestalten. Als interner Gesundheitsmanager galt es ein BGM-Systemausbau nach bereits vorhandenen Routinedaten in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus der Geschäftsführung, dem Personalbereich, Betriebs- und Personalrat sowie dem Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitsmedizin aufzubereiten zu diskutieren und Maßnahmen zu entscheiden.
Der PDCA-Regelkreis (Plan-Do-Check-Act) diente als Handlungsleitfaden für die Vorgehensweise. Thema des Strategieworkshops innerhalb der Arbeitsgruppe war es, den Status Quo, also den Reifegrad des Unternehmens, zu bestimmen. Anhand dessen erfolgte eine Festlegung der Ziele des BGMs mit Entwicklung von möglichen Szenarien und abschließender Festlegung von Folgemaßnahmen die eine Konkretisierung und ein detailliertes BGM-Konzept mit Analysen und Maßnahmen zur Folge hatte.
Zusammenfassung der Kapitel
1 VORSTELLUNG DES UNTERNEHMENS: Dieses Kapitel beschreibt das Profil, die Struktur und die gesundheitsrelevanten Kennzahlen (Krankenstand, Unfallquote) eines produzierenden Metallunternehmens in Thüringen.
2 FAZIT: Dieser Abschnitt erläutert die methodische Herangehensweise an das BGM-Audit, definiert relevante Kennzahlen und stellt ein Kennzahlensystem vor, welches zur zielgerichteten Steuerung und Kontrolle dient.
2.1 Erkenntnisse bisheriger Projektergebnisse: Hier wird der Prozess der Systementwicklung unter Nutzung des PDCA-Regelkreises in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe dargelegt.
2.2 Kennzahlen für das Projekt: Dieses Kapitel begründet die Auswahl quantitativer Kennzahlen zur ganzheitlichen Messung des BGM-Projekts nach dem Grundsatz der Messbarkeit.
2.3 Aufbau und Kennzahlensystem: Hier werden die Kennzahlen in drei strategische Cluster unterteilt, um Handlungsfelder in Arbeitsschutz, Führung und Fehlzeiten präzise zu adressieren.
2.4 Ziele und Adressaten des Kennzahlensystems: Das Kapitel identifiziert die beteiligten Personengruppen und definiert das Ziel der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit durch ein transparentes Steuerungsinstrument.
Schlüsselwörter
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM-Audit, Kennzahlensystem, PDCA-Regelkreis, Gesundheitsförderung, Mitarbeiterzufriedenheit, Krankenstand, Arbeitsschutz, Prävention, Partizipation, Unternehmensführung, Ergonomie, Demografiefestigkeit, Arbeitsunfälle, Prozesssteuerung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Projektarbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung eines Kennzahlensystems zur Steuerung und Messung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) für ein mittelständisches Unternehmen in der Metallbranche.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Status-Quo-Analyse, die Ermittlung relevanter Gesundheitskennzahlen, die Strukturierung in Kennzahlen-Cluster sowie die Einbindung verschiedener Unternehmensakteure in den Prozess.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Erarbeitung eines Steuerungsinstruments, das es dem Unternehmen ermöglicht, BGM-Maßnahmen ganzheitlich zu planen, deren Erfolg zu kontrollieren und die Produktivität sowie Mitarbeitergesundheit langfristig zu sichern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Als methodischer Handlungsleitfaden dient der PDCA-Regelkreis (Plan-Do-Check-Act), der eine strukturierte Vorgehensweise von der Analyse bis hin zur Maßnahmenableitung ermöglicht.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Unternehmens, die Zusammenfassung der Projektergebnisse, die Herleitung spezifischer Kennzahlen, den Aufbau des Kennzahlensystems und die Definition der relevanten Adressaten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind BGM-Audit, Kennzahlensystem, PDCA-Zyklus, Gesundheitsförderung, Arbeitsschutz, Mitarbeiterzufriedenheit und Prozesssteuerung.
Warum ist laut der Arbeit die Messbarkeit von BGM so wichtig?
In Anlehnung an das Zitat von Peter Drucker „Was man nicht messen kann, kann man nicht lenken“, argumentiert die Arbeit, dass nur durch quantifizierbare Informationen eine effektive Steuerung und Optimierung der Gesundheitsmaßnahmen möglich ist.
Welche Rolle spielt die Arbeitsgruppe im BGM-Prozess?
Die Arbeitsgruppe fungiert als zentrales Gremium, das Vertreter aus Geschäftsführung, Personalrat, Betriebsarzt und Fachkräften vereint, um Maßnahmen partizipativ zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen.
Wie werden die Kennzahlen im Projekt gegliedert?
Die Kennzahlen werden in drei logische Cluster unterteilt: Arbeitsschutz/BEM, Führung/Mitarbeiter-Befragung sowie Krankenstand/Unfälle/BEM-Fälle, um eine klare Struktur für das Audit zu schaffen.
Welches Problem im Musterunternehmen soll durch das System angegangen werden?
Das Unternehmen weist einen im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Krankenstand und eine erhöhte Unfallquote bei einem überdurchschnittlichen Alter der Belegschaft auf, was die Notwendigkeit eines strukturierten BGMs unterstreicht.
- Quote paper
- Simon Kübler (Author), 2020, Betriebliches Gesundheitsmanagement 3. Erstellung eines Kennzahlensystem für das jährliche BGM-Audit einer Musterfirma, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1153026