Merkmale von Teams und Teammitgliedern


Seminararbeit, 2008

15 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

ZUSAMMENFASSUNG

1 EINFÜHRUNG

2 GRUNDLAGEN
2.1 DEFINITION DES BEGRIFFS „TEAM“
2.2 TEAMARBEITSMODELLE
2.3 UNTERSCHEIDUNG VON AUFGABENTYPEN

3 WESENTLICHE VARIABLEN DER TEAMZUSAMMENSETZUNG
3.1 TEAMSPEZIFISCHE VARIABLEN
3.1.1 Teamgröße
3.1.2 Teamstruktur und -organisation
3.1.3 Kompatibilität zwischen Teammitgliedern
3.1.4 Teamzusammenhalt (Kohäsion)
3.2 INDIVIDUUMSSPEZIFISCHE VARIABLEN
3.2.1 Variablen der allgemeinen/ aufgabenspezifischen Fähigkeiten
3.2.2 Führungsvariablen
3.2.3 Persönliche Variablen
3.2.4 Demografische Variablen
3.2.4.1 Alter
3.2.4.2 Geschlecht

4 FAZIT

LITERATURVERZEICHNIS

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Team Performance and Training Model (Salas et al., 1992)

Abbildung 2: Aufgabentypen (Hilsenbeck & Neubert, 2006)

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Merkmalen von Teams und Teammitgliedern. Sie gibt einen einführenden Überblick in die Gesamtthematik und einen vertieften Einblick in die Besonderheiten von demografischen Variablen.

Mit einer kurzen Einführung in das Verständnis von Teams und Teamarbeit startet der Überblick. Dabei wird die von Salas, Dickinson, Converse & Tannenbaum (1992) aufgestellte und im wissenschaftlichen Kontext sehr weit verbreitete Definition des Begriffs Team vorgestellt. Im Folgenden wird dann im Rahmen der Ausarbeitung näher auf die besonderen Kennzeichen eines Teams eingegangen und eine kurze Verknüpfung zu den Besonderheiten von Teams in komplexen Arbeitssystemen gegeben. Ausgehend von dem Team Performance and Trainings Model von Salas et al. (1992) werden weitere wichtige Grundlagen sowohl zu Aufgabentypen als auch zu den Variablen der Teamzusammensetzung beschrieben und erläutert. Nach der Beschreibung der wichtigen Grundlagen folgt die Übersicht der ausgewählten Variablen, die die Merkmale von Teams und Teammitglieder darstellen.

Merkmale von Teams und Teammitgliedern lassen sich grundsätzlich in zwei große Blöcke aufteilen: die teamspezifischen und die individuumsspezifischen Variablen. Die vorliegende Ausarbeitung beschreibt beide Blöcke und ihre Unterausprägungen kurz und geht dann genauer auf die Besonderheiten von demografischen Variablen ein. In einem Fazit werden die vorgestellten Erkenntnisse abschließend zusammengefasst und bewertet.

1 Einführung

In der Managementlehre und -praxis ist Teamarbeit vielleicht eins der am häufigsten verwendeten Begriffe. Mit Teamarbeit wird in der Praxis sehr viel Positives verbunden. Von Praktikern wird die Arbeit in Teams oftmals als effizient, kreativ und erfolgreich bewertet. Teamarbeit ist deshalb aus vielen Organisationen nicht mehr wegzudenken. Malik (1998) beschreibt in seiner Arbeit die Vermutung, dass es in der heutigen Arbeitswelt nicht mehr ohne Teamarbeit geht.

Jedoch wagt Malik (1998) auch eine kritische Betrachtung des Themas indem er sich fragt, ob die Arbeit im Team der Arbeit des Einzelnen wirklich überlegen ist. Von dieser kritischen Betrachtung ausgehend, lassen sich zwei zentralen Fragen ableiten, die bei der Teamarbeit eine bedeutende Rolle spielen können (Hilsenbeck, 2006):

- Wann ist die Teamarbeit der Einzelarbeit überlegen bzw. bei welchen Aufgaben ist die Teamarbeit die einzig mögliche Arbeitsform?
- Welche Faktoren beeinflussen die Leistung des Teams und die Zufriedenheit der Teammitglieder? Welche Möglichkeiten der Einflussnahme gibt es?

Nachfolgend wird aufgrund der Komplexität des Themenbereichs die erste Frage nur am Rande betrachtet und das spezielle Augenmerk auf die zweite Frage gerichtet.

2 Grundlagen

2.1 Definition des Begriffs „Team“

Der Begriff Team lässt sich in der Praxis nicht immer klar von anderen Begriffen, wie z. B. den Begriffen Gruppe oder auch Arbeitsgruppe abgrenzen. Mit der zunehmenden Forschung zum Themenbereich Teamarbeit und dem steigenden Handlungsbedarf setzte sich immer mehr die Forderung durch, eine eindeutige Definition für den Begriff Team zu finden. Eine sehr umfangreiche und allgemein anerkannte Definition stammt von Salas et al. (1992): „…, a team is defined as a distinguishable set of two or more people who interact dynamically, interdependently, and adaptively toward a common and valued goal/objektive/mission, who have each been assigned specific roles or funktions to perform, and who have a limited life-span of membership.”

Diese Definition macht deutlich, dass es sich bei einem T]eam um eine spezifische Gruppenkonstellation handelt, die zwei oder auch mehr Personen zusammenfassen kann. Zielvorgaben, Aufgaben- und Gruppenstrukturen kennzeichnen dabei die Arbeit im Team auf ihre besondere Art und Weise (Stelling, 1999).

Auf dieser Definition basierend lassen sich folgende Kennzeichen eines Teams für die weitere Betrachtung ableiten (Stelling, 1999, S. 14):

- es handelt sich um zwei oder mehr Personen;
- eine Zusammenkunft erfolgt zwecks Erreichung eines gemeinsamen Ziels;
- die Zusammenkunft ist meistens zeitlich begrenzt;
- das Ziel ist festgelegt und für alle Mitglieder gleich;
- die Rollen der Mitglieder sind definiert;
- die Aufgaben der einzelnen Mitglieder können sich unterscheiden;
- die Mitglieder sind in der Erlangung eines Resultats voneinander abhängig;
- die Mitglieder interagieren abhängig voneinander.

Komplexe Aufgaben nehmen in der heutigen Arbeitswelt immer mehr zu. Durch die Komplexität ganzer Arbeitsfelder, wie z. B. in Leitwarten, steht der Mensch vor dynamisch sich wechselnden Anforderungen, die er als Individuum kaum noch alleine bewältigen kann (Grote, 1999; Wäfler, 1999).

Aus dem sich wandelnden Arbeitskontext und der Zunahme an Komplexität entwickelte sich über die Jahre die Notwendigkeit Faktoren zu identifizieren, zu entwickeln und auch zu evaluieren, die den Prozess der Teaminteraktion, der Teamentwicklung und der Teamleistung optimieren (Stelling, 1999). Nur durch die aktive Auseinadersetzung mit diesen Faktoren wird es möglich sein, Arbeitssysteme und -interaktionen gegenwärtig und auch zukünftig sinnvoll und nachhaltig gestalten zu können (Vicente, 2006).

Um einzelne Faktoren, aber auch das gegenseitiges Wechselspiel, besser abbilden und analysieren zu können, wird im Folgenden ein ausgewähltes, sehr weit verbreitetes Teamarbeitsmodell näher vorgestellt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Merkmale von Teams und Teammitgliedern
Hochschule
Technische Universität Berlin  (Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft)
Veranstaltung
Arbeit in operationellen Teams
Note
1
Autor
Jahr
2008
Seiten
15
Katalognummer
V115316
ISBN (eBook)
9783640165964
ISBN (Buch)
9783640166244
Dateigröße
786 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Merkmale, Teams, Teammitgliedern, Arbeit, Teams
Arbeit zitieren
Dipl.-Kffr. (FH) Beate Eilermann (Autor), 2008, Merkmale von Teams und Teammitgliedern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115316

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