Das Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, wie Mitarbeiter*innen nachhaltig motiviert werden können und welche Bedeutung motivierte Angestellte letztendlich für das Unternehmen und dessen Erfolg haben. Motivierte und engagierte Mitarbeiter*innen erbringen bessere Leistungen und sind dem Unternehmen meist stärker und länger verbunden als weniger motivierte oder gar demotivierte Mitarbeiter*innen. Zumindest scheinen das die Ergebnisse des alljährlichen Gallup Engagement Index Deutschland, diverse Umfragen und andere Studien zum Thema Mitarbeitermotivation und Arbeitnehmerzufriedenheit immer wieder aufs Neue zu beweisen.
Heutzutage wird die/der Arbeitnehmer*in im beruflichen Alltag immer häufiger mit als stressig bezeichneten Situationen konfrontiert. Lang andauernder Stress führt unter gewissen Umständen zu Motivationsverlust, was sich indirekt auf das Unternehmen auswirken kann. Bei Dauerstress besteht letztendlich die Gefahr eines Burnouts bei der/dem Betroffenen. Spätestens an diesem Zeitpunkt zeigen sich nun die ersten Konsequenzen für das Unternehmen. Nicht selten werden Betroffene über längeren Zeitraum krankgeschrieben, was im Umkehrschluss bedeutet, dem Unternehmen fehlt ein/e Mitarbeiter*in.
Die Motivation der eigenen Mitarbeiter*innen und das Organisationsklima können eng mit-einander zusammenhängen. Die Professoren Alex Stajkovic und Fred Luthans gehen sogar so weit und sprechen im Zusammenhang von erfolgreicher Mitarbeitermotivation durch Vorgesetzte von einem potenziellen Leistungszuwachs des gesamten Unternehmens von bis zu 30 Prozent oder mehr.
Inhalt
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
1 Einleitung
2 Begriffsdefinitionen und Erläuterungen
2.1 Motivation
2.2 Motive, Ziele und Bedürfnisse
2.3 Arbeitszufriedenheit
3 Motivationsmodelle und Modelle der Arbeitszufriedenheit
3.1 Die Bedürfnispyramide nach Maslow
3.2 Die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
3.3 Die Gerechtigkeitstheorie nach Adams
4 Motivation in der Praxis
4.1 Bedeutung von motivierten Mitarbeiter*innen auf den Erfolg des gesamten Unternehmens
4.2 Vorschläge zur Motivationssteigerung bei Mitarbeiter*innen und worauf Führungskräfte achten sollten
5 Studien und Umfragen zur Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit
6 Fazit
7 Quellenverzeichnis
7.1 Literaturquellen
7.2 Studien
7.3 Internetquellen
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Mitarbeitermotivation für den Unternehmenserfolg wichtig?
Motivierte Mitarbeiter erbringen bessere Leistungen, sind loyaler und können laut Experten den Leistungszuwachs eines Unternehmens um bis zu 30 % steigern.
Was besagt die Bedürfnispyramide nach Maslow?
Sie unterteilt menschliche Bedürfnisse in fünf Stufen, von physiologischen Grundbedürfnissen bis zur Selbstverwirklichung, die nacheinander befriedigt werden müssen.
Was ist der Kern der Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg?
Herzberg unterscheidet zwischen Hygienefaktoren (verhindern Unzufriedenheit, z.B. Gehalt) und Motivatoren (erzeugen echte Zufriedenheit, z.B. Anerkennung).
Wie wirkt sich Dauerstress auf die Motivation aus?
Lang anhaltender Stress führt zu Motivationsverlust, sinkender Produktivität und im schlimmsten Fall zum Burnout, was hohe Kosten für das Unternehmen verursacht.
Welche Rolle spielt die Gerechtigkeitstheorie nach Adams?
Mitarbeiter vergleichen ihren Einsatz und Ertrag mit dem anderer; empfundene Ungerechtigkeit führt sofort zu Demotivation und Leistungsabfall.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Mitarbeitermotivation als Erfolgsfaktor im Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1153669