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Die Wirkung der Attraktivität des akademischen Lehrpersonals auf die studentische Lehrveranstaltungsevaluation

Titel: Die Wirkung der Attraktivität des akademischen Lehrpersonals auf die studentische Lehrveranstaltungsevaluation

Hausarbeit , 2020 , 29 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Wissen und Information
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Logik der Methode der Erklärung möglichst umfassend und differenziert zu beschreiben und zu diskutieren. Die Hauptfragestellungen lauten: Was ist eine "Erklärung"? Wie erklärt die Soziologie? Was zeichnet eine gelungene Erklärung aus?

Die systematische Beantwortung dieser Fragen fängt mit der Klärung des Begriffes "Erklärung" an. Im Anschluss werden die wichtigsten Erklärungsinstrumente der Sozialwissenschaften skizziert sowie die Kriterien für eine gelungene Erklärung festgelegt. Im zweiten Teil der Arbeit werden zwei empirische Befunde zu dem exemplarisch ausgewählten Explanandum – physische Attraktivität des Lehrpersonals und ihr Einfluss auf die Bewertung durch Studierende – dargestellt und die dort aufgeführten Erklärungen des postulierten Zusammenhangs im Detail betrachtet. Als Nächstes wird geprüft, wie überzeugend die dargestellte Erklärungslogik ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Erklärungen in den Sozialwissenschaften

2.1 Was ist eine „Erklärung“?

2.2 Wie erklärt die Soziologie?

2.3 Kriterien für eine gelungene Erklärung

3 Empirische Befunde und deren kritische Reflexion

3.1 Mein(schöner)Prof.de von Rosar und Klein (2009)

3.2 Eine experimentelle Untersuchung von Wolbring und Hellmann (2010)

3.3 Wie gelungen sind die dargestellten Erklärungen?

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die methodischen Grundlagen soziologischer Erklärungen und analysiert deren Anwendung anhand des Forschungsfeldes der physischen Attraktivität von Lehrpersonal und deren Einfluss auf die studentische Lehrevaluation.

  • Methoden wissenschaftlicher Erklärungen (deduktiv-nomologisch, statistisch, Mechanismen)
  • Kriterien für die Beurteilung der Qualität sozialwissenschaftlicher Erklärungen
  • Einfluss der physischen Attraktivität auf die studentische Bewertung von Lehrleistungen
  • Kritische Reflexion empirischer Befunde (Rosar/Klein 2009; Wolbring/Hellmann 2010)
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Wahrnehmung und Sanktionierung von Lehrkräften

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Eine wichtige Zielsetzung der Soziologie besteht darin, den Menschen ihre Gesellschaften zu erklären (Kaesler 2005). Zur Erreichung dieses Ziels steht ihr ein breites Erklärungsinstrumentarium zur Verfügung, das von unterschiedlichen Modellen – wie beispielsweise deduktiv-nomologisches oder induktiv-statistisches Modell (Hempel/Oppenheim 1948; Hempel 1977), das Modell der statistischen Relevanz von Einflussfaktoren (Salmon 1984) und das Erklärungsmodell der kontrafaktischen Kausalität (Morgan/Winship 2007) – bis hin zu Erklärungen über soziale Mechanismen (Hedström 2008; Hedström/Ylikoski 2010), durch notwendige und hinreichende Bedingungen (Mahoney 1999, 2000), dichte Beschreibungen (Geertz 2012), Qualitative Comparative Analysis (Ragin 1987; Buche/Siewert 2015) und Fuzzy-Set Analysis (Ragin 2000) reicht.

Wie die sozialwissenschaftliche Forschung in den letzten Jahren gezeigt hat, besteht ein enger Zusammenhang zwischen der physischen Attraktivität eines Menschen und seinen individuellen Lebenschancen. Ein schönes Erscheinungsbild wirkt sich beispielsweise positiv auf die Schulnoten (Dunkake et al. 2012), die Chancen auf dem Arbeitsmarkt (Hosoda et al. 2003), das Einkommen (Hamermesh/Biddle 1994) und die Partnerwahl (Franzen/Hartmann 2001) aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das soziologische Bestreben ein, gesellschaftliche Phänomene zu erklären, und präsentiert die zentrale Thematik des Einflusses physischer Attraktivität auf die Lehrevaluation.

2 Erklärungen in den Sozialwissenschaften: Dieses Kapitel definiert den Begriff der wissenschaftlichen Erklärung und stellt zentrale Instrumente wie das Hempel-Oppenheim-Schema, statistische Analysen und Mechanismen-basierte Modelle vor.

3 Empirische Befunde und deren kritische Reflexion: Hier werden zwei konkrete Studien zu Lehrkraftattraktivität und studentischer Bewertung detailliert dargestellt und hinsichtlich ihrer methodischen Überzeugungskraft bewertet.

4 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und betont, dass Datenqualität für statistische Erklärungen essenziell ist und sozialwissenschaftliche Erklärungen meist vorläufigen Charakter haben.

Schlüsselwörter

Soziologie, Erklärung, physische Attraktivität, Lehrevaluation, Hempel-Oppenheim-Schema, statistische Kausalität, soziale Mechanismen, Beauty Penalty, Beauty Is Beastly Effect, Attractiveness Stereotype, methodische Analyse, Sozialwissenschaften, Lehrleistung, empirische Forschung, Regressionsanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die methodischen Grundlagen wissenschaftlicher Erklärungen in der Soziologie und wendet diese theoretischen Erkenntnisse auf ein empirisches Fallbeispiel aus der Hochschulforschung an.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Wissenschaftstheorie der Erklärung, die soziologische Ungleichheitsforschung sowie die psychologischen Mechanismen, die der studentischen Beurteilung von Lehrpersonal zugrunde liegen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine umfassende Beschreibung und Diskussion der Logik der Methode der Erklärung sowie eine kritische Überprüfung bestehender empirischer Befunde zum Einfluss physischer Attraktivität auf die Lehrevaluation.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zur Erklärungslogik und führt eine kritische Sekundäranalyse der empirischen Studien von Rosar und Klein (2009) sowie Wolbring und Hellmann (2010) mittels statistischer Gütekriterien durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Erklärungsinstrumente (Deduktion, statistische Relevanz, Mechanismen) definiert und anschließend zwei empirische Studien auf ihre methodische Konsistenz und die Überzeugungskraft ihrer Erklärungslogik hin geprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Soziologie, Erklärungslogik, physische Attraktivität, Lehrevaluation und kausale Mechanismen charakterisiert.

Was besagt die „Beauty Penalty“ im Kontext dieser Arbeit?

Die „Beauty Penalty“ beschreibt ein Phänomen, bei dem attraktive Personen, die hinter den (oft überhöhten) Erwartungen ihrer Umgebung zurückbleiben, härter sanktioniert werden als weniger attraktive Personen.

Wie wirkt sich laut der untersuchten Studien das Geschlecht auf die Bewertung aus?

Die Studien deuten darauf hin, dass die physische Attraktivität nicht bei Männern und Frauen gleich wirkt. Insbesondere bei weiblichen Lehrkräften zeigen sich komplexe Diskriminierungsmuster, bei denen sowohl sehr attraktive als auch sehr unattraktive Frauen negative Bewertungen erfahren können.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Wirkung der Attraktivität des akademischen Lehrpersonals auf die studentische Lehrveranstaltungsevaluation
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
29
Katalognummer
V1153713
ISBN (eBook)
9783346545831
ISBN (Buch)
9783346545848
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wirkung attraktivität lehrpersonals lehrveranstaltungsevaluation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Die Wirkung der Attraktivität des akademischen Lehrpersonals auf die studentische Lehrveranstaltungsevaluation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1153713
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Leseprobe aus  29  Seiten
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