Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Health Sciences - Health Psychology

Symptome und Auswirkungen der Parkinson-Krankheit. Thematisierung eines Einzelfalls und alltagsrelevanter Therapieansätze

Title: Symptome und Auswirkungen der Parkinson-Krankheit. Thematisierung eines Einzelfalls und alltagsrelevanter Therapieansätze

Term Paper (Advanced seminar) , 2019 , 45 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Marcella Hanke (Author)

Health Sciences - Health Psychology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit möchte den Leser für das heterogene Erscheinungsbild des Parkinson-Syndroms sensibilisieren und einen Einblick in die Symptome und Auswirkungen dieser neurologisch-degenerativen Erkrankung geben. Im Verlauf der Hausarbeit wird ein gegebener Einzelfall näher dargestellt und analysiert. Dabei wird, laut Aufgabenstellung, die Problematik des "Nicht-Telefonierens" sowie die Möglichkeiten alltagsrelevanter Therapieansätze thematisiert.

Das heterogene klinische Bild des Morbus Parkinson wirft 200 Jahre nach der Entdeckung als "Schüttellähmung" ("shaking palsy") durch James Parkinson immer noch viele physiologische, neuropsychologische und wissenschaftliche Fragen auf. Auch die Pathomechanismen sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Innerhalb der Parkinsonerkrankung treten unterschiedliche Symptomausprägungen auf, so dass die Erkrankung auch idiopathisches Parkinson-Syndrom genannt wird. Salvador Dalí, Muhammad Ali, Papst Johannes Paul II., Michael J. Fox und Frank Elstner haben alle die Diagnose Morbus Parkinson erhalten.
Morbus Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung hinter Alzheimer. In Deutschland sind aktuell etwa 400.000 Personen an Parkinson erkrankt bei 100 bis 200 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr. Weltweit hat sich die Zahl der Parkinson-Patienten von 2,5 Millionen im Jahr 1990 auf 6,1 Millionen im Jahr 2016 erhöht. Der demografische Wandel hat einen großen Einfluss auf die erhebliche Zunahme von Morbus Parkinson, aber auch von anderen neurologischen Erkrankungen. Nach Einschätzungen von Experten soll sich die Zahl der Parkinsonerkrankten im Jahr 2040 auf ca. 13 bis 14 Millionen Menschen erhöhen. Besonders häufig tritt die Parkinsonkrankheit in Westeuropa, Nordamerika und anderen Industrienationen auf. Die Erkrankungsrate liegt bei Männer etwas höher als bei Frauen. Die Mehrzahl der Betroffenen erkranken jenseits des 40. Lebensjahres. Laut Angaben der Techniker Krankenkasse sind in Deutschland aktuell etwa 1% - 1,5% der über 60-jährigen betroffen. Bei den über 80-jährigen sind es bereits 4%. Nur ca. 10% der Betroffenen erkranken früher.

Die Ätiologie der Parkinsonerkrankung ist bis heute ungeklärt. In den letzten Jahrzehnten wurden immer wieder verschiedene medizinische Ansätze diskutiert. Neben der Ursachenforschung ist auch die Diagnosestellung der Erkrankung, insbesondere bei jüngeren Personen, nicht immer eindeutig.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau

2. Theoretische Grundlagen – Parkinson-Syndrom

2.1 Ausprägungsformen und Klassifikationen

2.2 Pathophysiologie

2.3 Symptome und Diagnosestellung

3. Fallbeschreibung

4. Fallanalyse

4.1 Die Problematik des „Nicht-Telefonierens“

4.1.1 Haltetremor

4.1.2 Rigor

4.1.3 Sprechstörungen

4.2 Therapieansätze

4.2.1 Medikamentöse Maßnahmen

4.2.2 Physiotherapeutische Maßnahmen

4.2.3 Psychologische und Verhaltenstherapeutische Maßnahmen

4.2.4 Alltagsrelevante Therapiemaßnahmen bezogen auf das Fallbeispiel

5. Diskussion

5.1 Fazit

5.2. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse eines Einzelfalls eines 39-jährigen Patienten, bei dem die früh beginnende Form des Parkinson-Syndroms diagnostiziert wurde. Ziel ist es, die komplexen Herausforderungen dieser neurologischen Erkrankung, insbesondere die sozialen und psychischen Auswirkungen des „Nicht-Telefonierens“, zu untersuchen und auf Basis des Krankheitsbildes alltagsrelevante, therapeutische Ansatzmöglichkeiten abzuleiten.

  • Pathophysiologische Grundlagen des Morbus Parkinson
  • Differenzialdiagnostische Herausforderungen bei jungen Patienten
  • Symptomkomplexe wie Tremor, Rigor und Sprechstörungen
  • Psychosoziale Belastungsfaktoren und deren Bewältigung
  • Ganzheitliche und multidisziplinäre Therapieansätze

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Problematik des „Nicht-Telefonierens“

Herr N. berichtet, dass er aktuell das Telefonieren vermeide, weil er befürchte auf dem Weg zum Telefon zu stürzen und weil er sich am Telefon nicht ausreichend verständlich machen kann. Die Sturzproblematik wurde bereits auf Seite 14 angesprochen und wird in diesem Abschnitt nicht noch einmal thematisiert.

Für die Schwierigkeit des Telefonierens sind der Tremor, der Rigor im Schulterbereich und den Armen, die Sprechstörungen sowie die Einschränkungen in der Feinmotorik und der Handgeschicklichkeit von Bedeutung. Diese Aspekte werden in den folgenden Unterkapiteln erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das heterogene klinische Bild des Morbus Parkinson ein und beleuchtet die epidemiologische Ausgangslage sowie die Zielsetzung und Struktur der Arbeit.

2. Theoretische Grundlagen – Parkinson-Syndrom: Dieses Kapitel vermittelt grundlegendes Wissen über das Krankheitsbild, insbesondere zu Klassifikationen, zur Pathophysiologie des Dopaminmangels sowie zu Symptomen und Diagnoseverfahren.

3. Fallbeschreibung: Hier wird der spezifische Einzelfall eines 39-jährigen Mannes („Herr N.“) vorgestellt, der an der früh beginnenden Form der Parkinson-Krankheit leidet und unter anderem das Telefonieren vermeidet.

4. Fallanalyse: In diesem Hauptteil wird der Einzelfall detailliert analysiert, wobei die spezifischen motorischen Einschränkungen wie Haltetremor, Rigor und Sprechstörungen sowie medikamentöse und verhaltenstherapeutische Therapieansätze diskutiert werden.

5. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die komplexe Diagnose- und Therapieproblematik des Falls und stellt die Notwendigkeit einer multidisziplinären und alltagsorientierten Behandlung heraus.

Schlüsselwörter

Morbus Parkinson, Parkinson-Syndrom, Frühbeginnender Parkinson, Fallstudie, Pathophysiologie, Tremor, Rigor, Dysarthrie, Levodopa, Tiefe Hirnstimulation, Psychosoziale Belastung, Lebensqualität, Neurorehabilitation, Krankheitsverarbeitung, Symptomkomplexe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert einen Fall eines 39-jährigen Parkinson-Patienten, um aufzuzeigen, wie die Krankheit motorische, psychische und soziale Lebensbereiche eines relativ jungen Betroffenen einschränkt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den physiologischen Grundlagen der Krankheit, der Differentialdiagnostik bei jungen Patienten sowie der Analyse von motorischen Symptomen und deren Auswirkungen auf den Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, für die komplexe Symptomatik zu sensibilisieren und basierend auf einer Fallanalyse therapeutische Ansätze zur Erhaltung der Lebensqualität und Selbstständigkeit zu evaluieren.

Welche wissenschaftlichen Ansätze finden Anwendung?

Die Autorin stützt sich auf aktuelle medizinische Leitlinien, neurologische Fachliteratur und psychologische Konzepte zur Verhaltensmedizin, um den Einzelfall medizinisch und psychosozial einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse motorischer Störungen wie Rigor und Tremor sowie deren Einfluss auf die Kommunikationsfähigkeit, ergänzt durch eine Übersicht aktueller therapeutischer Interventionsmöglichkeiten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Morbus Parkinson, Frühbeginnender Parkinson, Fallanalyse, Lebensqualität, motorische Symptomatik und multidisziplinäre Therapie.

Warum wird im Fallbeispiel die Problematik des Telefonierens hervorgehoben?

Das Telefonieren erfordert eine Kombination aus Feinmotorik, Körperhaltung und klarer Artikulation. Der Patient meidet diese Aktivität, da Sturzangst und die Befürchtung, sich aufgrund von Sprechstörungen nicht verständlich machen zu können, die Hürden zu hoch legen.

Welche Rolle spielt die psychologische Komponente bei Herrn N.?

Die Arbeit unterstreicht, dass neben motorischen Einschränkungen das Risiko für Depressionen und sozialem Rückzug bei jungen Patienten besonders hoch ist, was eine neuropsychologische Begleitung unumgänglich macht.

Excerpt out of 45 pages  - scroll top

Details

Title
Symptome und Auswirkungen der Parkinson-Krankheit. Thematisierung eines Einzelfalls und alltagsrelevanter Therapieansätze
College
SRH - Mobile University  (Prävention und Gesundheitspsychologie)
Grade
1,0
Author
Marcella Hanke (Author)
Publication Year
2019
Pages
45
Catalog Number
V1153815
ISBN (eBook)
9783346550842
ISBN (Book)
9783346550859
Language
German
Tags
Morbus Parkinson Fallstudie Biologiosche Psychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcella Hanke (Author), 2019, Symptome und Auswirkungen der Parkinson-Krankheit. Thematisierung eines Einzelfalls und alltagsrelevanter Therapieansätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1153815
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  45  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint