Im Rahmen der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik sollen dem Auszubildenden Kenntnisse und Fertigkeiten aus dem Bereich Annahme von Gütern vermittelt werden. (gem. § 11 Nr. 8 der Ausbildungsordnung)
Inhaltsverzeichnis - Gliederung
1. Vorstellung des Auszubildenden
2. Dauer der Unterweisung
3. Lernort
4. Lernziele
4.1. Richtlernziel
4.2. Groblernziel
4.3. Feinlernziel
5. Geplanter Unterweisungsverlauf
5.1. Vorstellung der 4-Stufen-Methode
5.1.1. 1.Stufe – Vorbereitung des Auszubildenden
5.1.2. 2.Stufe – Vormachen und Erkären 2.Stufe – Lernschritte (Tabelle)
5.1.3. 3. Stufe – Nachmachen
5.1.4. 4. Stufe – Üben
6. Quellenangaben
1. Vorstellung des Auszubildenden:
Herr Niedermüller (19 Jahre alt), Auszubildender zur Fachkraft für Lagerlogistik befindet sich im 1. Ausbildungsjahr. Nach dem der Auszubildende bereits Erfahrung in der Abteilung Warenausgang gesammelt hat, beginnt er nun mit dem Bereich Warenannahme. Die ihm übertragenen Aufgaben werden zuverlässig und korrekt erledigt. Weiterhin ist er besonders motiviert neue Tätigkeitsbereiche kennen zu lernen. Herr Niedermüller ist in der Lage bereits erlernte Fähigkeiten in der Praxis anzuwenden.
2. Dauer der Unterweisung:
15Minuten
3. Lernort:
Lager – Warenannahme
4. Lernziel :
4.1. Richtlernziel
Im Rahmen der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik sollen dem Auszubildenden Kenntnisse und Fertigkeiten aus dem Bereich Annahme von Gütern vermittelt werden. (gem. § 11 Nr. 8 der Ausbildungsordnung)
4.2. Groblernziel
§ 11 Nr. 8 der Ausbildungsordnung
c) Quantitative und qualitative Güterkontrolle durchführen, Eingangsdaten erfassen und Fehlerprotokolle erstellen
4.3. Feinlernziel
Äußere Prüfung von Warensendungen:
- Kennen lernen der Teilaufgaben, die die äußere Prüfung von Warensendungen umfasst
- Selbständiges herausfiltern der benötigten Daten aus dem Bestellschein und dem Lieferschein (Bestellschein und Lieferschein werden bei der Unterweisung zur Verfügung gestellt)
- Überprüfung der relevanten Daten und Kennzeichnung auf Lieferschein ob diese korrekt oder fehlerhaft sind.
5. Geplanter Unterweisungsverlauf:
5.1. Vorstellung der 4-Stufen-Methode
5.1.1. 1. Stufe- Vorbereitung des Auszubildenden
Der erste Schritt des 4-Stufen-Modells dient der Vorbereitung und der Einleitung der Unterweisung.
Der Ausbilder bereitet die benötigten Arbeitsmaterialien vor und schafft eine günstige Lernatmosphäre vor Ort. Um eine relativ hohe Aufnahmefähigkeit der Auszubildenden zu gewährleisten, wird die Unterweisung in den späten Vormittag gelegt. Der zeitliche Ablauf der Unterweisung sollte großzügig geplant sein, wobei der Schwerpunkt auf den Übungsteil zu legen ist. Nur so kann der Ausbilder detailliert auf alle Fragen und Unklarheiten des Auszubildenden eingehen und eine Maximierung des Lernerfolges erreichen.
Über eine ausführliche Lernzielvorgabe, die Einordnung der Aufgabe in den organisatorischen Arbeitsablauf und eine Klärung der Vorkenntnisse führt der Ausbilder den Auszubildenden an die Aufgabe heran.
Ablauf der Stufe 1 in der heutigen Unterweisung (Zeitvorgabe ca. 4 Minuten)
- Begrüßung des Auszubildenden
- Lernziel nennen: Äußere Prüfung von Warensendungen
- Einordnung in den Gesamtzusammenhang: Warenbeschaffung im Bereich Lagerung
- Vorkenntnisse des Auszubildenden über die Warenbeschaffung im Bereich Lagerung werden durch den Ausbilder erfragt
- Äußere Prüfung der Warensendung – Teilschritte der Prüfung nennen
[...]
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Unterweisung zur äußeren Prüfung von Warensendungen?
Der Auszubildende soll lernen, Warenlieferungen eigenständig auf Transportschäden zu prüfen, Lieferdaten abzugleichen und Fehlerprotokolle zu erstellen.
Was beinhaltet die 4-Stufen-Methode in der Ausbildung?
Die Methode besteht aus den Schritten: 1. Vorbereitung, 2. Vormachen und Erklären, 3. Nachmachen durch den Azubi und 4. Selbstständiges Üben.
Welche Dokumente werden für die äußere Prüfung benötigt?
Für den Abgleich der Daten werden der Lieferschein des Spediteurs und der interne Bestellschein des Unternehmens benötigt.
Wie lange dauert die geplante Unterweisung?
Die reine Unterweisungsdauer ist auf etwa 15 Minuten angesetzt, wobei der Schwerpunkt auf dem Übungsteil liegt.
Was ist ein „Feinlernziel“ in diesem Kontext?
Ein Feinlernziel ist das konkrete Beherrschen von Teilaufgaben, wie das Erkennen von Fehlern auf dem Lieferschein oder das Herausfiltern von Bestelldaten.
Warum wird die Unterweisung in den späten Vormittag gelegt?
Dies geschieht, um eine möglichst hohe Aufnahmefähigkeit und Konzentration des Auszubildenden zu gewährleisten.
- Quote paper
- Fabian Bloos (Author), 2006, Äußere Prüfung von Warensendungen (Unterweisung Fachkraft für Lagerlogistik), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115385