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StudiVZ - Studierendenverzeichnis oder Lernplattform?

Ausarbeitung des Projektes „Ob und wie ist Lernen mit StudiVZ möglich?“

Title: StudiVZ - Studierendenverzeichnis oder Lernplattform?

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 19 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Bachelor of Arts Katharina Haering (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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StudiVZ, Facebook und MySpace sind prominente soziale Plattformen, die in den letzten Jahren verstärkt genutzt werden und Teil des Web 2.0 sind, eines Internets, das sich durch Interaktivität und eine veränderte Massenkommunikation auszeichnet. Im Gegensatz zum Web 1.0 haben die Nutzer hier die Möglichkeit, selber zu Produzenten zu werden indem sie beispielsweise eigene Beiträge schreiben und diese wiederum veröffentlichen. Das Verhältnis der vormals kleinen Anzahl von Produzenten, die meist dazu noch offizielle Experten waren und die riesige Zahl der Konsumenten verändert sich dadurch drastisch. Ein weiteres bekanntes Beispiel für eine interaktive Plattform, auf der Wissensbestände gesammelt werden, ist Wikipedia. Diese funktioniert nach dem Prinzip der kollaborativen Wissensherstellung, sprich jeder der möchte, kann einen Artikel zu einem Thema hinzufügen oder auch schon bestehende Artikel bearbeiten. Auf sozialen Plattformen wie StudiVZ hat man die Möglichkeit, sich ein individuell gestaltbares Profil einzurichten und über verschiedene Funktionen Kontakt mit Freunden zu halten, Fotos hochzuladen oder aber auch an Lerngruppen wie Tandem-Sprachgruppen teilzunehmen. In Plattformen wie diesen ist deshalb durch die Funktion der Gruppengründung beispielsweise auch Lernen als eine Möglichkeit angelegt, jedoch auch eine große Anzahl anderer Kommunikationsmöglichkeiten. Sie unterscheiden sich deshalb von reinen Lernplattformen wie dem Bildungsportal SABA, das das Land Sachsen benutzt und CLIX, das im Gebrauch des virtuellen Hochschulverbundes Viror ist . Diese haben sich in den letzten Jahren bei zahlreichen Universitäten etabliert und spielen eine zunehmend wichtige Rolle in der Medienpädagogik. In unserem Projekt „Sprachen Lernen mit StudiVZ“ im Rahmen des Seminars „Grundlagen der Medienforschung“ wollten wir daher herausfinden, ob und inwiefern Nutzer von StudiVZ mit dieser eher sozialen Plattform lernen können und auch wollen. In der vorliegenden Arbeit soll das durchgeführte Projekt sowie die Ansätze der qualitativen Forschung als auch der Aktionsforschung, die Grundlagen unseres Projektes waren, vorgestellt und reflektiert werden...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Moduleinordnung

2. Vorstellung des Projektes

2.1 Die Vorgehensweise

2.2 Die Erstellung des Profils und der Gruppen einschließlich Hindernissen

2.3 Aktivitäten in den Gruppen unsererseits und vonseiten der Nutzer

3. Theoretische Grundlagen und ihre Anwendung

3.1 Action Research

3.2 Das Projekt „Sprachen Lernen mit StudiVZ“ – Action Research?

3.3 Qualitative Forschung: Das Leitfadeninterview

4. Die Interviewvorbereitung und die Fragen

5. Die Auswertung der Interviews

5.1 Codierung

5.2 Interpretationen

6. Überprüfung des Projektes „Lernen mit StudiVZ“ auf die Gütekriterien der Forschung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit soziale Netzwerke wie StudiVZ als Lernplattformen fungieren können, indem sie ein eigenes Projekt zum Sprachenlernen im universitären Kontext analysiert und kritisch reflektiert.

  • Analyse von Eignung und Hindernissen für Online-Lernen in sozialen Medien
  • Anwendung und Reflexion qualitativer Forschungsmethoden (Action Research & Leitfadeninterviews)
  • Untersuchung des Spannungsfelds zwischen Freizeitnutzung und Bildung
  • Evaluierung von Projektergebnissen anhand wissenschaftlicher Gütekriterien

Auszug aus dem Buch

3.1 Action Research

Ausgangspunkt des Action Research sind Probleme aus der Praxis, die durch ein kollaboratives Zusammenwirken von Forschern und Projektteilnehmern gemeinsam gelöst werden sollen. Eingebunden in diesen dynamischen Prozess sind Reflektionen über die vorherige Vorgehensweise, das Sammeln von Daten und das Ausführen von Aktionen. Ein wesentliches Merkmal, in dem sich der Action Research von anderen Forschungsmethoden unterscheidet, ist also das Eingreifen der Forschenden in den Forschungsgegenstand. Die Forscher sind nicht von außen Beobachtende sondern versuchen zusammen mit den Betroffenen eine Lösung für ein bestehendes Problem zu entwickeln. Die Forscher haben dabei möglicherweise mehr Fachwissen, wie das Problem zu lösen ist, die Betroffenen kennen sich jedoch oft wesentlich besser mit dem Problem und seinen Hintergründen aus. Ziel des Action Research ist es somit, durch gemeinsame Wissensbildung und schließlich Problemlösung das Wohl von Einzelnen oder Gemeinschaften zu erhöhen. Es geht also darum, durch den Forschungsprozess soziale Veränderungen zu bewirken und nicht nur zu beschreiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Moduleinordnung: Einführung in das Web 2.0 und die Zielsetzung des Projekts im Rahmen eines universitären Seminars.

2. Vorstellung des Projektes: Beschreibung der praktischen Projektdurchführung, inklusive der Profilerstellung und der Arbeit in Tandemgruppen.

3. Theoretische Grundlagen und ihre Anwendung: Theoretische Einordnung der Aktionsforschung und der qualitativen Leitfadeninterviews in den Projektkontext.

4. Die Interviewvorbereitung und die Fragen: Darlegung der Methodik zur Teilnehmergewinnung und der Strukturierung der Experteninterviews.

5. Die Auswertung der Interviews: Darstellung der Ergebnisse durch Kategorisierung der Interviewinhalte und anschließende Interpretation.

6. Überprüfung des Projektes „Lernen mit StudiVZ“ auf die Gütekriterien der Forschung: Kritische Reflexion der Projektarbeit anhand wissenschaftlicher Standards wie Transparenz, Stimmigkeit und Adäquatheit.

Schlüsselwörter

StudiVZ, Online-Lernen, Action Research, Leitfadeninterview, Tandemgruppen, Medienforschung, Web 2.0, Qualitative Sozialforschung, Lernplattform, Bildungsmedien, Interaktion, Partizipation, Sprachlernen, Soziale Netzwerke, Forschungsmethodik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Potenzial von sozialen Netzwerken wie StudiVZ als Lernplattformen durch die Durchführung eines eigenen Tandem-Sprachlernprojekts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen das Online-Lernen in informellen sozialen Medien, die Herausforderungen bei der Moderation virtueller Lerngruppen sowie die Anwendung qualitativer Forschungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Ob und inwiefern ist Lernen mit StudiVZ möglich?“

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin kombiniert Ansätze der Aktionsforschung mit qualitativen Leitfadeninterviews, um sowohl den praktischen Aufbau als auch die Nutzererfahrungen zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Projektdokumentation (Vorgehensweise), die theoretische Fundierung (Aktionsforschung) und die methodische Auswertung der gewonnenen Nutzerinterviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind StudiVZ, Online-Lernen, Action Research, Tandemgruppen, Qualitative Forschung und Medienpädagogik.

Warum spielt das Image von StudiVZ eine entscheidende Rolle für die Ergebnisse?

Die Plattform wird primär als Freizeit- und Partyportal wahrgenommen, was die Bereitschaft der Nutzer zum formellen oder strukturierten Lernen einschränkt.

Welche Rolle spielte die Aktionsforschung in diesem Projekt?

Sie diente dazu, soziale Veränderungen durch aktives Eingreifen in die Tandemgruppen herbeizuführen und Probleme in der Praxis gemeinsam mit den Nutzern zu identifizieren.

Was waren die Haupthindernisse beim Projektaufbau?

Die größten Hürden waren die restriktiven Richtlinien von StudiVZ bezüglich Massennachrichten und Künstlernamen, die zu Accountsperrungen und Verzögerungen führten.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Eignung von StudiVZ zum Lernen?

Lernen ist prinzipiell möglich, erfordert jedoch ein hohes Maß an Engagement und Struktur seitens der Initiatoren, da die Plattformarchitektur nicht primär für Bildungsprozesse ausgelegt ist.

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Details

Title
StudiVZ - Studierendenverzeichnis oder Lernplattform?
Subtitle
Ausarbeitung des Projektes „Ob und wie ist Lernen mit StudiVZ möglich?“
College
University of Kassel
Grade
1,8
Author
Bachelor of Arts Katharina Haering (Author)
Publication Year
2008
Pages
19
Catalog Number
V115454
ISBN (eBook)
9783640178704
Language
German
Tags
StudiVZ Studierendenverzeichnis Lernplattform
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Katharina Haering (Author), 2008, StudiVZ - Studierendenverzeichnis oder Lernplattform?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115454
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