Lernziel: Der Auszubildende soll die Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen, selbstständig Bohrungen in Stahl maschinell zu fertigen. Er soll die Einsicht und die Bereitschaft besitzen, dieses fachgerecht zu fertigen.
Kognitives Lernziel: Der Auszubildende versteht und begreift die Anwendung des Bohrens und kann die Arbeit nach vorgegebenen Kriterien beurteilen, und die Funktionsweise erläutern.
Psychomotorisches Lernziel: Der Auszubildende soll den Arbeitsablauf in einer logischen Reihenfolge durchführen und die Handhabung der benötigten Werkzeuge richtig anwenden können.
Affektives Lernziel: Der Auszubildende soll den Sinn einer sorgfältigen Arbeit erkennen, auf die möglichen Unfallgefahren achten, sowie die Wichtigkeit der Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz und am Arbeitsgegenstand erkennen.
Inhaltsverzeichnis
Deckblatt
Inhaltsübersicht
Lernbereiche/Lernziele
Methodisches Vorgehen
Arbeits- und Demonstrationsmittel
Arbeitszergliederung
Zeichnung (Stahlplatte mit Bohrungen)
Auszug aus dem Fachbuch
Tabelle zur Ermittlung von Drehzahlen
Zielsetzung und Themen
Das Hauptziel dieser Unterweisungsprobe ist die Vermittlung der notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten, damit der Auszubildende in der Lage ist, an einer Ständerbohrmaschine selbstständig Bohrungen in Stahl unter Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften anzufertigen. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei auf die korrekte Durchführung und Prozesssteuerung innerhalb einer strukturierten vierstufigen Ausbildungseinheit.
- Grundlagen der Bohrtechnik und Werkzeugkunde
- Prozessschritte der manuellen Maschinenbedienung
- Einhaltung von Arbeitssicherheit und Unfallverhütung
- Methodische Anwendung der 4-Stufen-Methode in der Berufsausbildung
Auszug aus dem Buch
Die Bohrertypen
Werkzeug-Anwendungsgruppe N: für Werkstoff normal: weicher Stahl, Grauguss, Neusilber, Messing, nicht rostende Stähle, Aluminium.
Werkzeug-Anwendungsgruppe H: für Werkstoff hart und spröde: (kurzspanend) Elektron, hochfester Stahl, Gestein, Hartgummi, Schichtpressstoffe o. Ä.
Werkzeug-Anwendungsgruppe W: für Werkstoff weich: (langspanend) Aluminium, Kupfer, Zink-Legierungen.
Zusammenfassung der Kapitel
Deckblatt: Enthält die organisatorischen Eckdaten der Unterweisungsprobe wie Prüfling, Datum, Thema und Lernziel.
Inhaltsübersicht: Bietet eine strukturierte Auflistung der in diesem Dokument behandelten Abschnitte.
Lernbereiche/Lernziele: Definiert die kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernziele sowie die Richt-, Grob- und Feinziele der Unterweisung.
Methodisches Vorgehen: Beschreibt den Ablauf der Unterweisung in vier Phasen (Vorbereitung, Vorführen, Ausführen, Auslauf) mit Zeitangaben.
Arbeits- und Demonstrationsmittel: Listet die benötigten Werkzeuge, Maschinen sowie unterstützende Lehrmaterialien auf.
Arbeitszergliederung: Stellt detailliert die 28 Arbeitsschritte mit den jeweiligen Kernpunkten und deren fachlicher Begründung dar.
Zeichnung (Stahlplatte mit Bohrungen): Dient als technisches Referenzdokument für die praktische Umsetzung.
Auszug aus dem Fachbuch: Bietet theoretische Informationen zu Bohrertypen und deren spezifischen Anwendungsbereichen.
Tabelle zur Ermittlung von Drehzahlen: Enthält technische Tabellenwerte zur Bestimmung der korrekten Schnittgeschwindigkeiten und Drehzahlen für verschiedene Materialien.
Schlüsselwörter
Ständerbohrmaschine, Bohrung, Stahlbearbeitung, Arbeitssicherheit, UVV, 4-Stufen-Methode, Wendelbohrer, Maschinenschraubstock, Schnittgeschwindigkeit, Drehzahl, Werkstück, Metalltechnik, Berufsausbildung, Werkzeugkunde, Bohrer-Typ N.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Unterweisungsprobe grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert eine praktische Unterweisungsprobe zur Herstellung von Bohrungen in Stahl im Rahmen einer technischen Berufsausbildung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Im Zentrum stehen die fachgerechte Anwendung einer Ständerbohrmaschine, die korrekte Werkzeugwahl sowie die strikte Einhaltung sicherheitstechnischer Aspekte.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist die Befähigung des Auszubildenden, anhand einer technischen Zeichnung selbstständig und sicher Bohrungen in Stahl auszuführen.
Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird verwendet?
Es wird die klassische "4-Stufen-Methode" angewandt, unterteilt in die Phasen Vorbereitung, Vorführen, Ausführen und Auslauf.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Arbeitszergliederung, welche jeden einzelnen Prozessschritt von der Materialvorbereitung bis zur Qualitätskontrolle analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die zentralen Begriffe sind Ständerbohrmaschine, Arbeitssicherheit, 4-Stufen-Methode, Werkzeugkunde und Fertigungstechnik.
Welche Bedeutung kommt der Sicherheit bei der Arbeit zu?
Sicherheit nimmt einen essenziellen Stellenwert ein, was sich in der expliziten Nennung von UVV-Maßnahmen wie das Tragen von Haarnetzen und das Vermeiden von Spänegefahren zeigt.
Warum ist die Unterscheidung der Bohrertypen (N, H, W) wichtig?
Die Unterscheidung ist entscheidend, da je nach Härte und Spanverhalten des Werkstoffs unterschiedliche Bohrertypen und Schnittgeschwindigkeiten gewählt werden müssen, um das Werkstück fachgerecht zu bearbeiten.
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- Ralf Geier (Author), 2003, Herstellen von Bohrungen in Stahl (Unterweisung Metallbauer / -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11557