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Der Kirchenboden als Instrument und gregorianische Choräle mit dem Wasserglas

Wie Kirchenmusik heute innovativ musiziert werden kann

Title: Der Kirchenboden als Instrument und gregorianische Choräle mit dem Wasserglas

Academic Paper , 2017 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Johanna Jahns (Author)

Musicology - Historical musicology
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Was genau macht Töne und Klänge zur Kirchenmusik? Wo fängt diese an und wo geht sie in ein anderes Genre über? Wie wird sie heute definiert und was verstand man früher darunter? Existiert sie mittlerweile überhaupt noch? Diese und weitere Fragen werden in der Arbeit mit der Thematik Kirchenmusik angeschnitten. Es geht hierbei jedoch nicht primär darum, sie alle objektiv zu beantworten, sondern eher darum, möglicherweise eine neue Perspektive auf die Debatte Kirchenmusik heutzutage zu gewinnen.

Nach einem kurzen Definitionsversuch der heute vorrangig herrschenden Kirchenmusik wird ein Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des genannten Musikgenres gegeben. Um einen Bezug zur Praxis herzustellen, wird anschließend ein innovatives Musikprojekt vorgestellt, welches Kirchenmusik etwas anders denkt und so frischen Wind in die festgefahrenen Muster von Kirchenmusikpädagogik bringen könnte. Abschließend folgt eine subjektive Einschätzung des Projektes VISION KIRCHENMUSIK und somit auch ein Ausblick auf eine mögliche Zukunft von Kirchenmusik im Allgemeinen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung in die Arbeit

Definitionsversuch des Genres Kirchenmusik

Geschichte der Kirchenmusik

Kirchenmusik heute am Beispiel des Projekts VISION KIRCHENMUSIK

Interpretation und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die aktuelle Relevanz und Definition von Kirchenmusik im 21. Jahrhundert. Das primäre Ziel ist es, den Rückgang des Interesses an diesem Genre zu analysieren und innovative Vermittlungsansätze aufzuzeigen, die durch das Modellprojekt "VISION KIRCHENMUSIK" exemplarisch dargestellt werden, um der Kunstform neue Perspektiven zu eröffnen.

  • Historische Entwicklung der Kirchenmusik
  • Kriterien für die Definition geistlicher Musik
  • Herausforderungen der Musikvermittlung im kirchlichen Kontext
  • Analyse innovativer Modellprojekte am Beispiel VISION KIRCHENMUSIK
  • Diskussion über die Zukunft der Kirchenmusik in einer säkularisierten Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

Kirchenmusik heute am Beispiel des Projekts VISION KIRCHENMUSIK

Wenn man über die Entwicklung von Kirchenmusik spricht, muss man auch den Stellenwert erwähnen, den sie über viele Jahrhunderte hinweg hatte. Schließlich war sie lange Zeit die einzige Musik, die im christlichen Westen überhaupt gehört wurde. Bevor die Kirche an Bedeutung und Macht in der Welt verlor, war lange sogar keine andere Musik erlaubt. Daher wurde, wenn überhaupt, kirchliche Musik auch im Alltag gesungen und gespielt. Was genau die Menschen dort musizierten, war ihnen häufig gar nicht so präsent. Es ging eher um das Musizieren an sich.

Wenn jemand heute christliche Musik singt, spielt oder hört, so macht er das meist aktiv und mit Sinn. Da der Text, wenn vorhanden, großteils auch für den Musizierenden verständlich ist, kommt er kaum um die Bedeutung von der Kirchenmusik herum. Er ist sich ihrer Religiosität durchaus bewusst. Im Allgemeinen kann man allerdings sagen, dass sich die Anzahl der Menschen, die regelmäßig sakrale Musik hören, deutlich verringert hat. Viele hören oder spielen andere Stile wie zum Beispiel Popmusik oder Metal. Kirchenmusik wird dabei immer mehr zu einem vergessenen Genre und somit auch zu einer vergessenen Kunstform, die über viele Jahrhunderte hinweg so wichtig war. Dabei könnte sie noch immer viel zur allgemeinen Kultur- und Musiklandschaft beitragen und ein großer Schatz für viele Menschen sein, wenn sie als genau das auch anerkannt werden würde. Kirchenmusik hat noch immer viel Potenzial, spirituell aber auch gerade künstlerisch, und sollte deshalb nicht in Vergessenheit geraten!

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung in die Arbeit: Das Kapitel stellt die zentrale Fragestellung zur Definition von Kirchenmusik im 21. Jahrhundert vor und erläutert die methodische Herangehensweise der Arbeit durch eine historische und praxisorientierte Analyse.

Definitionsversuch des Genres Kirchenmusik: Hier wird der Versuch unternommen, Kirchenmusik über funktionale und subjektive Kriterien einzugrenzen, wobei besonders die Rolle der individuellen religiösen Erfahrung des Hörers betont wird.

Geschichte der Kirchenmusik: Dieses Kapitel gibt einen chronologischen Überblick über die Entwicklung der christlichen Musik, von den Anfängen in der Spätantike über die Reformation bis hin zum Zweiten Vatikanischen Konzil.

Kirchenmusik heute am Beispiel des Projekts VISION KIRCHENMUSIK: Der Hauptteil beleuchtet die aktuelle Krise des Genres und stellt das Projekt VISION KIRCHENMUSIK als innovativen Vermittlungsansatz zur Gewinnung neuer Zielgruppen vor.

Interpretation und Fazit: Das Fazit reflektiert, ob die experimentellen Ansätze des untersuchten Projekts noch als Kirchenmusik gelten können und plädiert für eine neue künstlerische Freiheit des Genres jenseits institutioneller Bindungen.

Schlüsselwörter

Kirchenmusik, Musikvermittlung, VISION KIRCHENMUSIK, Liturgie, Musikgeschichte, religiöse Musik, Kulturvermittlung, Kirchenmusikpädagogik, Gregorianischer Choral, Sakrale Musik, Innovation, Publikumsgewinnung, geistliches Lied, Musiktheorie, Moderne Kirchenmusik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle, Definition und Zukunft der Kirchenmusik in der heutigen Gesellschaft unter Berücksichtigung ihrer historischen Entwicklung und moderner Vermittlungsansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Kirchenmusik, die Schwierigkeit ihrer Definition in der Moderne sowie die Analyse neuer Konzepte der Musikvermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, eine neue Perspektive auf Kirchenmusik im 21. Jahrhundert zu eröffnen und Wege aufzuzeigen, wie die Kunstform durch innovative Ansätze wieder attraktiv für ein breiteres Publikum gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus historischer Literaturanalyse und einer praxisorientierten Fallstudie des Projekts "VISION KIRCHENMUSIK".

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Krise der Kirchenmusik, dem Rückgang der Kirchenmitglieder und dem Modellprojekt "VISION KIRCHENMUSIK", welches als Gegenentwurf zur klassischen Vermittlung dient.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kirchenmusik, Musikvermittlung, sakrale Musik und Kulturinnovation charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Kirchenmusik heute von historischen Ansätzen?

Während Kirchenmusik früher stark an die Liturgie und institutionelle Vorgaben gebunden war, rückt heute die individuelle Erfahrung des Hörers sowie eine größere stilistische Vielfalt in den Fokus.

Was macht das Projekt "VISION KIRCHENMUSIK" so besonders?

Es ist das bundesweit erste Modellprojekt, das Kirchenmusik nicht nur präsentiert, sondern durch interdisziplinäre Formate und Mentoring-Programme aktiv vermittelt und auch kirchenfremden Menschen zugänglich macht.

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Details

Title
Der Kirchenboden als Instrument und gregorianische Choräle mit dem Wasserglas
Subtitle
Wie Kirchenmusik heute innovativ musiziert werden kann
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
1,7
Author
Johanna Jahns (Author)
Publication Year
2017
Pages
15
Catalog Number
V1156321
ISBN (eBook)
9783346549457
ISBN (Book)
9783346549464
Language
German
Tags
Kirchenmusik Musik Kulturwissenschaften Kirche klassische Musik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johanna Jahns (Author), 2017, Der Kirchenboden als Instrument und gregorianische Choräle mit dem Wasserglas, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1156321
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