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Das Königtum des antiken Makedoniens. Philipp II. als guter Monarch?

Título: Das Königtum des antiken Makedoniens. Philipp II. als guter Monarch?

Trabajo Escrito , 2020 , 23 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Erik Mucks (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Leistungen Philipp II. als einen "guten" König herauszuarbeiten und dabei die Komplexität dieser Aufgabe in Bezug auf die Fragilität des makedonischen Königreiches zu erörtern.

Zur Bearbeitung der Leitfrage, ob Philipp II. als ein "guter" Monarch angesehen werden kann, dient die These, dass
Philipp hauptverantwortlicher bei der nachhaltigen Stabilisierung Makedoniens ist und richtet sich dann hauptsächlich auf Philipps Maßnahmen zur Machterhaltung. Das Jahr 393 v. Chr. dient dann als Beispiel eines schlechten makedonischen Königs. Der Untersuchungszeitraum beschränkt sich somit hauptsächlich zwischen der Geburt Philipps II. (382 v.Chr.) und dem tatsächlichen Beginn der Expansionspolitik. Der Anfangspunkt ist dadurch begrünet, dass Philipp II. schon in seiner Kindheit und Jugend wichtige Lektionen gelernt hat, die ihm in seiner späteren Laufbahn immer wieder sehr nützlich werden. Die Einnahme von Amphipolis (357 v. Chr.), oder Olynthos (348. v. Chr.) bilden das Untersuchungsende, weil diese Schlachten den makedonischen Aufstieg zur Hegemonialmacht besiegelten.

Als erstes beginnt die Darstellung des antiken Makedoniens. Um nun eine differenzierte Erklärung zu erhalten müssen sowohl die physisch‐geographischen als auch die naturräumlichen Aspekte bei der Ausgangslage zur Hilfe genommen und diese näher begutachtet werden. Daraufhin wird das Königtum mit seinen Strukturen aufgezeigt. Als Abschluss folgt dann das Beispiel zu schlechten Königen (393 v. Chr.). Weiterführend wird Philipp II. behandelt. Nach einer kurzen Biographie folgt schon die Ausgangslage, bei der Philipp bei seinem Regierungsantritt steht und danach seine Lösung. Aufgrund dessen thematisiert der nächste Abschnitt weitergehende Reformen unter Philipp. Diese militärischen, ökonomischen und kultureller Reformen sollen aber nicht willkürlich sein, sondern unter dem Aspekt eines Flaigschen Akzeptanzsystems erfolgt sein.

Somit ergeben sich folgende Thesen. Bei der Frage, ob ein Monarch "gut", oder "schlecht" ist, beginnt die Untersuchung bei der Staatsform selbst. Da bieten sich die Werke von Aristoteles an, der sich in seiner poltika mit den möglichen Staatsformen auseinandersetzt. Die Frage ist, ob die makedonische Monarchie als basileus, oder als tyrannis zählt. Nachdem die Staatsform klar ist, erkennt man Probleme in der innermakedonischen Machtstruktur. Der König hat keine absolute Macht. Die Monarchen geben nämlich nur so wenig Kompetenzen ab wie möglich.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Topographie und natürliche Ressourcen

3. Das makedonische Königtum

3.1 Die Entstehung im Mythos

3.2 Der makedonische König – Ein basileus?

3.3 Die Struktur des Königtums

3.4 Ein schlechter König – Ein schlechtes System?

4. Philipp als neuer König Makedoniens

4.1 Eine Kurzbiographie

4.2 Die Ausgangslage

4.3 Die Lösung der Krise

5. Reformen und Handlungen während Philipps Regentschaft

5.1 Das makedonische Akzeptanzsystem

5.2 Militär und Adel

5.2.1 Der Ausbau der Armee

5.2.2 Im Dienste des Königs

5.3 Das makedonische Volk

5.4 Die Hellenen und andere Völker

6. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Leistungen von Philipp II. als „guten“ Monarchen vor dem Hintergrund der strukturellen Fragilität des makedonischen Königreiches herauszuarbeiten. Dabei wird untersucht, wie es ihm gelang, durch gezielte Reformen und eine geschickte Konsolidierung seiner Macht die Stabilität des Reiches nachhaltig zu sichern.

  • Analyse der makedonischen Monarchie und ihrer Machtstruktur.
  • Untersuchung der geographischen und ökonomischen Voraussetzungen Makedoniens.
  • Anwendung des Akzeptanzsystem-Modells von Egon Flaig auf die Regentschaft Philipps II.
  • Bewertung militärischer und administrativer Reformen zur Machterhaltung.
  • Reflektion über die Rolle des Königs zwischen "gutem" und "schlechtem" Herrscher.

Auszug aus dem Buch

3.4 Ein schlechter König – Ein schlechtes System?

In den rund 450 Jahren der argeadischen Königsherrschaft über Makedonien herrschten rund 34 Könige. So gab es immer wieder mächtige und einflussreiche Herrscher, die eine Herrschaftsdauer von über zwanzig Jahren hatten, und sogar eines natürlichen Todes gestorben sind, aber diese sind stark in der Unterzahl. Ein Höhepunkt bildet das Jahr 393 v.Chr. mit fünf Königen.

Aeropos II. ist ein Adeligen aus der Region Lykensis. Im Jahr 399 v.Chr. wird dieser als Vormund für den künftigen, aber noch unmündigen König Orestes bestimmt. Orestes ist der Sohn des Archelaos I., der während einer Jagd von seinem Pagen und Geliebten Crateus erschlagen worden ist. Nach vier gemeinsamen Regierungsjahren tötet dann Aeropos II. Orestes. Danach regierte Aeropos II. für drei weitere Jahre das Land unter seinem neuen Namen Archelaos II.

Im Jahr 393 v. Chr. verstirbt Aeropos II. (Archelaos II.) an einer Krankheit, macht zuvor aber noch seinen Sohn Pausanias zum Erben. Pausanias wird aber recht zügig von Amyntas II., einem Enkel des Alexander I. (498-454 v.Chr.), ermordet. Amyntas II. stammt aus der ursprünglichen Königsreihe. Dessen Vater wurde von dem Vorgänger von Archelaos I., Perdikkas II., enterbt, verstoßen und nach Thrakien vertrieben. Ihm gelang aber mit Hilfe dieser der Weg zurück nach Makedonien und an die Macht. Amyntas II. blieb aber nicht lange an der Macht. Mithilfe von Derdas II., einen makedonischen Adeligen aus Elimiotis setzte sich Amyntas III., ein Cousin von Amyntas II., gegenüber ihm durch. Dieser blieb aber erstmal nur kurz an der Macht, denn das Land wurde zügig von Illyrern erobert und Amyntas III. vertrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der makedonischen Monarchie und Formulierung der Forschungsfrage hinsichtlich der Bewertung von Philipp II. als „guter“ Monarch.

2. Topographie und natürliche Ressourcen: Darstellung der geographischen Beschaffenheit Makedoniens sowie der Bedeutung von Bodenschätzen und Klima für die wirtschaftliche Stärke des Landes.

3. Das makedonische Königtum: Analyse der mythologischen Ursprünge, der Funktion des Königs als „basileus“ sowie der Machtstrukturen und der Krisenanfälligkeit des Systems.

4. Philipp als neuer König Makedoniens: Überblick über die Biographie Philipps II., die bedrohliche Ausgangslage bei seinem Machtantritt und die Strategien zur Krisenbewältigung.

5. Reformen und Handlungen während Philipps Regentschaft: Detaillierte Untersuchung der militärischen, administrativen und sozialen Reformen unter Anwendung des Akzeptanzsystem-Modells von Egon Flaig.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung von Philipp II. als erfolgreichem Herrscher, der durch geschickte Maßnahmen die Basis für eine stabile Monarchie schuf.

Schlüsselwörter

Philipp II., Makedonien, Monarchie, Akzeptanzsystem, Egon Flaig, Militärreformen, Phalanx, Basileus, Argeaden, Amyntas III., Machtstruktur, Expansion, Antike, Herrschaft, Politik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Gestalt Philipp II. und bewertet seine Regentschaft hinsichtlich der Frage, ob er als „guter“ Monarch bezeichnet werden kann, der die strukturelle Instabilität Makedoniens überwand.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die makedonische Verfassungsgeschichte, die geographischen und ökonomischen Grundlagen des Landes, militärische Innovationen und die Kunst der Machterhaltung durch Integration verschiedener gesellschaftlicher Gruppen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Philipps Leistungen in Bezug auf die Stabilisierung des makedonischen Königreiches zu analysieren und zu erörtern, inwieweit er die komplexe Aufgabe meisterte, die fragile Monarchie zu festigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die historische Analyse und stützt sich dabei maßgeblich auf zeitgenössische Quellen sowie das theoretische Modell des Akzeptanzsystems nach Egon Flaig, um Herrschaftsmechanismen zu erklären.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Topographie, dem Aufbau der makedonischen Monarchie, den Krisen unter den Vorgängern, der Biographie Philipps und seinen spezifischen militärischen sowie sozialen Reformen, wie dem Ausbau der Armee und der Einbindung des Adels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Philipp II., Makedonien, Akzeptanzsystem, Phalanx, Basileus und antike Monarchie charakterisieren.

Warum spielt die Topographie für die Argumentation eine Rolle?

Die Topographie ist entscheidend für die Erklärung, warum das Reich politisch und kulturell in Ober- und Niedermakedonien geteilt war und wie natürliche Ressourcen (Metalle, Wald) die ökonomische Machtbasis bildeten.

Welche Bedeutung kommt dem Jahr 393 v.Chr. zu?

Das Jahr 393 v.Chr. dient als Beispiel für eine Phase extremer politischer Instabilität, in der fünf Könige herrschten, und verdeutlicht die Gefahren des unzureichend gefestigten makedonischen Herrschaftssystems.

Wie werden die „basilikoi paides“ in der Arbeit beschrieben?

Sie werden als ein Mittel der Bindung des Adels an den König eingeführt, wobei sie eine Art militärische und wissenschaftliche Ausbildung am Hof erhielten, um die nächste Generation von Führungskräften loyal an den Monarchen zu binden.

Warum war die Erfindung der Sarissa für Philipp II. so bedeutsam?

Die Sarissa und die damit verbundene Phalanx-Formation boten einen signifikanten militärischen Vorteil, da sie die Reichweite erhöhten und Philipp erlaubten, eine hochprofessionelle Armee zu etablieren, die entscheidend zu seinem Erfolg beitrug.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Königtum des antiken Makedoniens. Philipp II. als guter Monarch?
Universidad
University of Münster  (Seminar für alte Geschichte)
Curso
Monarchische Herrschaft im Altertum
Calificación
1,7
Autor
Erik Mucks (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
23
No. de catálogo
V1156406
ISBN (Ebook)
9783346549921
ISBN (Libro)
9783346549938
Idioma
Alemán
Etiqueta
königtum makedoniens philipp monarch
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Erik Mucks (Autor), 2020, Das Königtum des antiken Makedoniens. Philipp II. als guter Monarch?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1156406
Leer eBook
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