Die vorliegende Arbeit ist ein Trainingsplan für Beweglichkeit und Koordination für eine sportliche 22-jährige Testperson. Die Trainingsmotive sind mehr Flexibilität der Gliedmaßen und die Mobilisierung von Schulter und Arm. Die Testperson hat aktuell keine gesundheitlichen Einschränkungen und möchte einfach seine sportlichen Leistungen verbessern und sein Verletzungsrisiko, welches bei Aktivsportarten öfter auftreten kann, senken. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands und seines hohen Fitnesslevels kann die Testperson ein Training ohne Einschränkungen absolvieren.
Inhaltsverzeichnis
1.PERSONENDATEN
2.BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3.TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4.TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5.LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein individuelles Trainingsprogramm für einen 22-jährigen Fitnesstrainer zu erstellen, um dessen sportliche Leistung in den Bereichen Klettern und Surfen zu optimieren und das Verletzungsrisiko zu minimieren. Dabei steht die systematische Analyse der Beweglichkeit sowie die gezielte Verbesserung der Koordination und Rumpfstabilität im Fokus.
- Analyse des aktuellen Gesundheitszustands und der sportlichen Voraussetzungen
- Durchführung und Bewertung standardisierter Beweglichkeitstests
- Konzeption eines zielgerichteten Beweglichkeitstrainings
- Entwicklung eines methodisch fundierten Koordinationstrainings
- Wissenschaftliche Literaturrecherche zur Wirksamkeit von Dehnungsübungen
Auszug aus dem Buch
2. Beweglichkeitstestung
Die Testperson legt sich in Rückenlage auf eine Liege und winkelt die Beine an um die Hüfte zu fixieren. Die Person die den Test durchführt fixiert den Thorax durch leichten Zug entgegen der durchzuführenden Bewegung. Der getestete Arm wird im Schultergelenk abduziert und anschließend wird eine Flexion von 90 Grad nach oben im Ellenbogengelenk durchgeführt.
Stufe0: Keine Beweglichkeitsdefizite. Oberarm erreicht die Horizontale.
Stufe1:Leichte Beweglichkeitsdefizite. Oberarm erreicht die Horizontale nur mit leichten Druck des Testers.
Stufe3:Deutliche Beweglichkeitsdefizite. Oberarm erreicht Horizontale trotz Druck des Testers nicht.
Die Testperson erreicht mit beiden Armen die Horizontale ohne Hilfe des Testers. Es liegen somit keine Defizite vor!
Zusammenfassung der Kapitel
1.PERSONENDATEN: Erfassung und Analyse der persönlichen Merkmale, sportlichen Aktivitäten, Trainingsmotive und des Gesundheitszustands der Testperson.
2.BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Durchführung standardisierter Tests nach Janda zur Identifikation von Beweglichkeitsdefiziten in verschiedenen Muskelgruppen.
3.TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Definition des Belastungsgefüges und Auswahl spezifischer Dehnübungen zur Förderung der Beweglichkeit.
4.TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Ausarbeitung eines Koordinationsprogramms mit Fokus auf Gleichgewicht und Rumpfstabilisierung unter Berücksichtigung sportartspezifischer Anforderungen.
5.LITERATURRECHERCHE: Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Studien zur Auswirkung von Rehabilitationsprogrammen und verschiedenen Dehnmethoden auf die Flexibilität und Muskelkraft.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda, Trainingsplanung, Sportphysiologie, Flexibilität, Rumpfstabilität, Rehabilitation, Dehnmethoden, Leistungsoptimierung, Verletzungsprävention, Athletiktraining, Muskelfunktionsdiagnostik, Sportpraxis, Trainingslehre.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und wissenschaftlichen Begründung eines individuellen Trainingsplans für einen aktiven Sportler mit dem Ziel der Leistungssteigerung und Verletzungsprävention.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportwissenschaftlichen Leistungsdiagnostik (Beweglichkeitstestung), der praktischen Trainingsplanung für Beweglichkeit und Koordination sowie der theoretischen Untermauerung durch aktuelle Studien.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist die Optimierung der körperlichen Voraussetzungen für die Sportarten Klettern und Surfen, insbesondere durch eine verbesserte Mobilisierung und Rumpfstabilisierung.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Testung verwendet?
Es werden standardisierte Tests zur manuellen Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda (2000) angewendet, um den Beweglichkeitsstatus der Testperson objektiv zu bewerten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Analyse der Personendaten, die Durchführung der Beweglichkeitstests, die konkrete Trainingsplanung inklusive Belastungsgefüge und Übungsauswahl sowie die wissenschaftliche Recherche zu relevanten Studien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Trainingslehre und Leistungsoptimierung definieren.
Warum liegt ein besonderes Augenmerk auf der Schultermobilisierung?
Da die Testperson klettert und einen Surfurlaub plant, ist die Schulter ein hochbelastetes Gelenk, bei dem eine verbesserte Mobilisierung direkt zur Leistungssteigerung und zur Senkung des Verletzungsrisikos beiträgt.
Welchen Stellenwert nimmt die Literaturrecherche in dieser Arbeit ein?
Die Literaturrecherche dient dazu, die gewählten Trainingsansätze – wie etwa die Wirksamkeit von statischem versus dynamischem Dehnen bei verletzten Personen – durch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu validieren.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2019, Trainingslehre 3. Beweglichkeitstraining und Koordinationstraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1156409