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Drop-out-Rate im Jugendleistungsport. Gründe für ein frühzeitiges Karriereende aussichtsreicher Jugendleistungssportler

Veranschaulicht am Beispiel des Österreichischen Leistungssport-Zentrums Südstadt

Title: Drop-out-Rate im Jugendleistungsport. Gründe für ein frühzeitiges Karriereende aussichtsreicher Jugendleistungssportler

Research Paper (postgraduate) , 2018 , 67 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Health - Sports science
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In dieser Arbeit wird das Phänomen des sogenannten Drop-outs, des frühzeitigen Karriereendes aussichtsreicher Jugendleistungssportler näher betrachtet und die Gründe dafür erläutert.

Internationalen Studien zufolge scheiden 90% der Mädchen und 75% der Burschen im schwedischen Nachwuchsleistungssport innerhalb von fünf Jahren nach Beginn des Trainings aus. Nur einer von 90 jungen finnischen Leichtathleten, die im Alter von 11 bis 13 Jahren mit der Spezialisierung begonnen haben, hat zehn Jahre später das nationale Toplevel erreicht. Die Untersuchung am Österreichischen Leistungssport-Zentrum Südstadt zeigte, dass mehr als die Hälfte der Schüler des Abschlussjahrganges keinen Leistungssport mehr betreiben.

Die Ausstiegsgründe sind in allen Fällen sehr unterschiedlich, aber meist auf eine zu geringe Zukunftsperspektive, Verletzungen oder andere gesundheitliche Probleme sowie Motivationsprobleme zurückzuführen.
Warum die Drop-out-Rate von jungen Leistungssportler derart hoch ist und welche Maßnahmen gesetzt werden können um die Ausstiegsrate zu minimieren, wird in dieser Arbeit erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Drop-out

2.2 Jugend

2.3 Leistungs- und Hochleistungssport

3 Drop-out im Jugendleistungssport

3.1 Wege zum Drop-out

3.2 Gründe für Drop-outs

3.2.1 Verletzungen, Leistungsstagnation und geringe Zukunftsperspektiven

3.2.2 Konflikte im sozialen und sportlichen Umfeld

3.2.3 Doppelbelastung durch Leistungssport und Ausbildung

3.2.4 Fehlende Motivation

3.2.5 Fehlende Freizeit und andere Interessen

3.2.6 Sonstige Gründe

3.3 Drop-out aus der Sicht der Sportmedizin

3.4 Geschlechtsspezifische Unterschiede

3.5 Folgen von Drop-out

4 Österreichisches Leistungssport-Zentrum Südstadt und Liese Prokop Privatschule

4.1 Geschichte des ÖLSZ Südstadt und der Liese Prokop Privatschule

4.2 Österreichisches Leistungssport-Zentrum Südstadt

4.2.1 Aufnahmeverfahren

4.2.2 Internat

4.2.3 Sportmedizinische Betreuung

4.2.4 Austritt aus dem ÖLSZ Südstadt

4.3 Liese Prokop Privatschule

5 Empirische Untersuchung

5.1 Ablauf der Untersuchung und Ermittlung der Drop-out-Rate

5.2 Stichprobe

5.3 Auswertung und Aufbereitung der Daten

5.4 Fragebögen

5.4.1 Auswertung der Fragebögen

5.5 Interviews

5.6 Auswertung der Interviews

5.7 Drop-out-Rate im Österreichischen Leistungssport-Zentrum Südstadt

5.8 Vergleich mit anderen Drop-out Studien

5.8.1 Drop-out Studie über norwegische Leichtathleten

5.8.2 Dropout Untersuchung an Eliteschulen des Sports in Sachsen

5.8.3 Studie zu den Drop-out Ursachen im Judoleistungssport

6 Lösungsansätze um die Drop-out Rate zu minimieren

6.1.1 Konkrete Lösungsansätze für das ÖLSZ Südstadt

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Phänomen des frühzeitigen Karriereendes (Drop-out) im Jugendleistungssport zu analysieren, insbesondere im Kontext des Österreichischen Leistungssport-Zentrums Südstadt, um Gründe für den Ausstieg zu identifizieren und mögliche präventive Maßnahmen zu erörtern.

  • Analyse der Ursachen für Drop-outs im Jugendleistungssport
  • Empirische Erhebung der Drop-out-Rate am ÖLSZ Südstadt
  • Vergleich der Ergebnisse mit internationalen Studien
  • Evaluation der Belastungsfaktoren durch Leistungssport und Ausbildung
  • Entwicklung von Lösungsansätzen zur Minimierung der Ausstiegsquote

Auszug aus dem Buch

3.1 Wege zum Drop-out

Das Problem der Drop-outs beginnt meist schon im frühen Jugendalter. Viele junge Nachwuchsleistungssportler leiden schon vor dem Eintritt in Nachwuchsleistungsmodelle unter mangelnden körperlichen, psychischen und sozialen Voraussetzungen.

Durch ein zu frühes einseitiges, sportartspezifisches und zu wenig zukunftsorientiertes Training haben die jungen Leistungssportler nicht die Möglichkeit ihre Defizite zu beheben. Ohne Rücksicht auf die Dysbalancen und die steigende Gesamtbelastung der Jugendlichen zu nehmen wird die Belastung stetig gesteigert und es kommt häufig zu einer Überforderung. Durch schlechte Rahmenbedingungen wie beispielweise eine unzureichende Regeneration, kaum Kontakt zu Freunden, das Fehlen von notwendigen Rückzugsmöglichkeiten, einem immer größer werdenden Druck, den steigenden Erwartungen des Umfeldes, mangelnden schulischen Erfolgen sowie dem Auftreten von Verletzungen kommt es zu einem erhöhten Stresspotential. Der immer größer werdende Stress führt zu Wahrnehmungsproblemen und der Spaß am Leistungssport geht schließlich verloren. Es kommt zu Motivationsproblemen, einer Leistungsstagnation und die Verletzungshäufigkeit steigt an. Um aus dieser belastenden Situation zu entkommen, entscheiden sich viele junge Sportler für einen Ausstieg aus dem Leistungssport.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Problem des Drop-outs als Ergebnis von Stressoren und Disbalancen und legt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit dar.

2 Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe Drop-out, Jugend sowie der Unterschied zwischen Leistungs- und Hochleistungssport definiert und kontextualisiert.

3 Drop-out im Jugendleistungssport: Es werden die vielfältigen, multikausalen Gründe für den Abbruch einer Sportkarriere sowie die Rolle der Sportmedizin und geschlechtsspezifische Unterschiede beleuchtet.

4 Österreichisches Leistungssport-Zentrum Südstadt und Liese Prokop Privatschule: Dieses Kapitel stellt die Institutionen sowie deren Geschichte, das Aufnahmeverfahren und die schulischen Rahmenbedingungen vor.

5 Empirische Untersuchung: Die Untersuchungsmethode, die Auswertung der Fragebögen und Interviews sowie die Ergebnisse der Drop-out-Rate am ÖLSZ Südstadt im Vergleich zu internationalen Studien werden hier detailliert präsentiert.

6 Lösungsansätze um die Drop-out Rate zu minimieren: Hier werden präventive Strategien und spezifische Ansätze zur Optimierung der Betreuungssituation am ÖLSZ Südstadt diskutiert.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, unterstreicht die Notwendigkeit individueller Talentförderung und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Drop-out, Jugendleistungssport, ÖLSZ Südstadt, Karriereende, Motivationsprobleme, Verletzungsrate, Leistungsstagnation, Doppelbelastung, Talentförderung, Nachwuchssport, Sportmedizin, Liese Prokop Privatschule, Trainingsplanung, Athletenkarriere, Schulzeitstreckungsmodell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen des vorzeitigen Abbruchs sportlicher Karrieren (Drop-out) bei jungen Leistungssportlern und analysiert die Ursachen hierfür.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die psychosozialen und körperlichen Ursachen für Drop-outs, die Doppelbelastung durch Schule und Training sowie Lösungsansätze zur Verbesserung der Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Drop-out-Rate am Österreichischen Leistungssport-Zentrum Südstadt zu ermitteln und Faktoren zu finden, die Athleten zum vorzeitigen Ausstieg bewegen, um daraus Empfehlungen zur Minimierung dieser Rate abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Studie verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus einem hermeneutischen Teil (Literaturanalyse) und einem empirischen Teil, der anonyme Fragebögen sowie Experteninterviews mit ehemaligen Sportlern umfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Ursachen, die Vorstellung der Bildungsinstitutionen ÖLSZ Südstadt und Liese Prokop Privatschule sowie die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Drop-out, Jugendleistungssport, Karriereende, Motivation, Doppelbelastung und Talentförderung.

Warum steigen besonders viele Mädchen im Jugendleistungssport aus?

Laut den Studien spielt dabei neben der unterschiedlichen körperlichen Entwicklung nach der Pubertät auch das traditionelle Muster der Geschlechterrollen eine Rolle, das oft mit den Anforderungen des Leistungssports kollidiert.

Welche Rolle spielt die Schule für den Drop-out?

Die Schule kann eine erhebliche Belastung darstellen, wenn die Doppelbelastung mit dem Training zeitlich schlecht koordiniert ist; jedoch zeigt die Untersuchung, dass eine enge Abstimmung zwischen Schule und Sport die Dropout-Gefahr reduzieren kann.

Ist das "Schulzeitstreckungsmodell" eine effektive Lösung?

Das Modell ermöglicht es sportlich talentierten Schülern, ihre Ausbildung zu strecken, was den Leistungsdruck mindert; es ist jedoch kein Garant gegen Drop-out, verbessert aber die individuelle Betreuungssituation.

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Details

Title
Drop-out-Rate im Jugendleistungsport. Gründe für ein frühzeitiges Karriereende aussichtsreicher Jugendleistungssportler
Subtitle
Veranschaulicht am Beispiel des Österreichischen Leistungssport-Zentrums Südstadt
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
67
Catalog Number
V1156566
ISBN (PDF)
9783346558282
ISBN (Book)
9783346558299
Language
German
Tags
VWA Vorwissenschaftliche Arbeit Drop-out-Rate Jugendleistungssport empirisch hermeneutisch Abschlussarbeit (Schule) ÖLSZ Südstadt LPPS Österreich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Drop-out-Rate im Jugendleistungsport. Gründe für ein frühzeitiges Karriereende aussichtsreicher Jugendleistungssportler, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1156566
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