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Forschungsbericht Mehrsprachigkeit. "Sprachverbot auf dem Schulhof"

Titel: Forschungsbericht Mehrsprachigkeit. "Sprachverbot auf dem Schulhof"

Forschungsarbeit , 2015 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Temenuzhka Traycheva-Reineke (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Zweitsprache, DaZ
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit dient als Forschungsbericht und Forschungsplanung mit dem Handlungsfeld Mehrsprachigkeit. "Sprachverbot auf dem Schulhof". Die Forschungsmethode ist eine Gruppendiskussion.

Im ersten Teil wird die Einsetzbarkeit der Forschungsmethode Gruppendiskussion sowie ihre Vor- und Nachteile ausführlich behandelt. In der Praxisphase wurde diese Methode exemplarisch in verschiedenen Forschungsprojekten zu selbst erarbeiteten Fragestellungen erprobt und reflektiert. Es wurde das Thema Mehrsprachigkeit gewählt, weil das Thema sowohl ein aktuelles gesellschaftliches als auch ein individuelles Phänomen ist, das mit vielfältigen Fragen die Forschung beschäftigt.

Zu Beginn wird die Forschungsmethode Gruppendiskussion beschrieben und ihr Einsatz in der Forschung erläutert. Im zweiten Kapitel wird der Forschungsprozess mit seinen Forschungsphasen sehr ausführlich dargestellt. Die Ergebnisse der Gruppendiskussion werden im nächsten Kapitel präsentiert. Die Erkenntnisse der vorliegenden Arbeit und die daraus resultierenden Arbeitshypothesen werden im vierten Kapitel diskutiert. In einem separaten Kapitel folgt die persönliche Reflexion zur Teamarbeit. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodenreflexion

3. Forschungsprozess

3.1 Auswahl der Forschergruppe

3.2 Relevanz des Themas

3.3 Forschungsfrage und Zielsetzung

3.4 Auswahl der Diskussionsgruppe

3.5 Zeitplan für die Forschergruppe

3.6 Material zum Diskussionsstimulus

3.7 Erstellung des Leitfadens

3.8 Planung der Erhebungssituation

3.9 Durchführung der Gruppendiskussion

3.10 Auswertung der Ergebnisse

4. Ergebnisse

4.1 Muttersprachenunterricht

4.2 Gesprochene Sprache zu Hause

4.3 Kontakt zu Verwandten im Herkunftsland

4.4 Sprachverbot in der Schule

4.5 Eigene Erfahrung mit dem Sprachverbot

4.6 Migrantenkinder in der Schule

4.7 Andere Sprachen statt Deutsch

4.8 Die Rolle der Muttersprache in der Schule

4.9 Einstellung zur Mehrsprachigkeit

4.10 Wunschfremdsprachen

5. Diskussion

6. Selbstreflexion

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die Einstellungen und Meinungen von Schülern mit Migrationshintergrund zum kontroversen Thema eines "Sprachverbots auf dem Schulhof" mittels einer Gruppendiskussion zu explorieren.

  • Mehrsprachigkeit im Kontext von Schule und Alltag
  • Die methodische Anwendung von Gruppendiskussionen in der qualitativen Forschung
  • Einfluss von Migrationshintergrund auf Sprachgebrauch und Kulturidentität
  • Herausforderungen und Chancen von Mehrsprachigkeit im Einwanderungsland

Auszug aus dem Buch

3.9 Durchführung der Gruppendiskussion

Eine Stunde vor dem Diskussionsbeginn wurde ich telefonisch benachrichtigt, dass die eingeplante Diskussionsgruppe nicht zum Termin erscheinen wird. Ich nahm sofort Kontakt mit dem FörBi-Team auf und durch deren schnellen Einsatz konnte spontan eine neue Gruppe gebildet werden. Da ich im Vorfeld schon an Reserveteilnehmer gedacht hatte, konnten diese die entfallene Gruppe ersetzen. Folglich konnten wir die Gruppendiskussion am vorgesehenen Tag durchführen.

Die Reserveteilnehmer stammten aus verschiedenen Fördergruppen und trafen zu unterschiedlichen Zeitpunkten vor Ort ein. Deshalb war es nur bedingt möglich, die Diskussion wie geplant zu beginnen. Unsere Forschergruppe war nicht auf eine solche Situation vorbereitet. Zuerst entwickelte sich eine kurze Kennenlernphase zwischen den bereits anwesenden Schülern. Um das lange Warten zu verkürzen, entschied unsere Forschergruppe in dieser Notlage, den ausgesuchten Zeitungausschnitt, der als Grundreiz dienen sollte, schon vor Diskussionsbeginn zu verteilen. Durch die unterschiedlichen Zeiten des Erscheinens ergab sich unterschiedliches Vorwissen bei den Beteiligten. Obwohl sich die Schüler im Vorfeld nicht kannten, entstand ziemlich schnell innerhalb der neuen Gruppe, eine Bereitschaft zu diskutieren. Nachdem alle Schüler vollzählig anwesend waren, konnte die Gruppendiskussion eröffnet werden. An der Diskussion nahmen fünf Förderschüler (drei Jungen und zwei Mädchen) teil.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Rahmen des Forschungsprojekts im Rahmen eines Universitätsmoduls und führt in die Thematik der Mehrsprachigkeit ein.

2. Methodenreflexion: Hier wird die Forschungsmethode "Gruppendiskussion" theoretisch fundiert und als Instrument zur Erfassung kollektiver Meinungen begründet.

3. Forschungsprozess: Dieses Kapitel beschreibt detailliert die praktische Durchführung, von der Gruppenwahl über die Leitfadenkonstruktion bis zur Auswertung der Daten.

4. Ergebnisse: Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Diskussionsrunden werden hier strukturiert nach Themenblöcken präsentiert und analysiert.

5. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und in den Kontext der Forschungsthematik sowie möglicher Arbeitshypothesen gestellt.

6. Selbstreflexion: Ein persönlicher Rückblick der Autorin auf die Herausforderungen und Lernprozesse während der Teamarbeit.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen.

Schlüsselwörter

Gruppendiskussion, Mehrsprachigkeit, Sprachverbot, Schulhof, Migrationshintergrund, Qualitative Forschung, Sprachförderung, FörBi, Interkulturelle Kompetenz, Sprachpolitik, Muttersprache, Bildungschancen, Sozialwissenschaften, Forschungsbericht, Transkription

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Einstellungen von Schülern mit Migrationshintergrund zu einem potenziellen Sprachverbot auf dem Schulhof und deren Perspektive auf Mehrsprachigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Sprachpraxis, kulturelle Identität, der Stellenwert der Muttersprache im Bildungssystem und der Umgang mit Mehrsprachigkeit im Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es, kollektive Meinungen und Erfahrungen von Jugendlichen zu erheben, um besser zu verstehen, wie sie das Spannungsfeld zwischen Deutsch als Schulsprache und ihrer Herkunftssprache bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde die qualitative Forschungsmethode der Gruppendiskussion angewandt, die durch einen Leitfaden und einen Diskussionsstimulus (Zeitungsartikel) strukturiert wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst den gesamten Forschungsprozess von der Planung über die Durchführung bis hin zur induktiven Auswertung der Daten und der anschließenden Diskussion der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gruppendiskussion, Mehrsprachigkeit, Sprachverbot, Migrationshintergrund und interkulturelle Kommunikation.

Welche Rolle spielt das Projekt "FörBi" in der Untersuchung?

Das Projekt FörBi dient als Rekrutierungsbasis für die Diskussionsgruppe und stellt den institutionellen Rahmen dar, in dem die befragten Schüler schulische Unterstützung erhalten.

Wie bewerten die befragten Schüler die Einführung von "Deutschpflicht"?

Die Teilnehmer lehnen ein generelles Verbot der Muttersprache auf dem Schulhof ab, da sie dies als Gefahr für ihre kulturelle Identität wahrnehmen, auch wenn sie die Wichtigkeit der deutschen Sprache für Bildungschancen anerkennen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Forschungsbericht Mehrsprachigkeit. "Sprachverbot auf dem Schulhof"
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1,0
Autor
Temenuzhka Traycheva-Reineke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V1156777
ISBN (PDF)
9783346555939
ISBN (Buch)
9783346555946
Sprache
Deutsch
Schlagworte
forschungsbericht mehrsprachigkeit sprachverbot schulhof
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Temenuzhka Traycheva-Reineke (Autor:in), 2015, Forschungsbericht Mehrsprachigkeit. "Sprachverbot auf dem Schulhof", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1156777
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Leseprobe aus  19  Seiten
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