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Sexuality Wage Gap. Sexualitätsbezogene Gehaltsunterschiede

Titel: Sexuality Wage Gap. Sexualitätsbezogene Gehaltsunterschiede

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2021 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: B.A. Mirijam Unger (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In meiner Arbeit möchte ich einen Blick auf die Einkommensverhältnisse homosexueller und bisexueller Menschen werfen. Ich werde nur nach sexueller Orientierung unterscheiden (LGB) und nicht auf die unterschiedlichen Geschlechtsidentitäten eingehen, da das vermutlich den Rahmen der Arbeit sprengen würde. Mein Hauptaugenmerk wird dabei auf Ländern mit fortschrittlicher Gleichstellung liegen und nicht auf Ländern, in welchen Diskriminierung bereits vom Staat ausgeht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschung

3. Lebenssituation der LGB-Community

3.1. Soziales Unterstützungsnetzwerk

3.2. Gesundheit

3.3. Bildung

3.4. Berufswahl

4. Einkommensunterschiede zu heterosexuellen Menschen

4.1. Vergleich zwischen hetero- und homo-/bisexuellen Menschen

4.2. Vergleich zwischen hetero- und homosexuellen Paaren

5. Schlussgedanken

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das sogenannte "Sexuality Wage Gap", um aufzudecken, inwiefern die sexuelle Orientierung Einfluss auf die Einkommensverhältnisse von homo- und bisexuellen Menschen im Vergleich zu heterosexuellen Personen hat. Dabei wird analysiert, inwieweit strukturelle Faktoren, Berufswahl und Diskriminierungserfahrungen diese Lohnunterschiede sowie die Lebenssituation der LGB-Community beeinflussen.

  • Analyse von Einkommensunterschieden basierend auf der sexuellen Orientierung.
  • Einfluss der Lebenssituation und des sozialen Umfelds auf die Erwerbstätigkeit.
  • Zusammenhang zwischen Bildungsabschluss, Berufswahl und Einkommen.
  • Auswirkungen von Diskriminierung und Betriebsklima am Arbeitsplatz.
  • Bedeutung von staatlicher Gleichstellung und Antidiskriminierungsmaßnahmen.

Auszug aus dem Buch

3. Lebenssituation der LGB-Community

Festzustellen, wie viele Menschen homo- oder bisexuell sind, ist gar nicht so leicht. Die meisten Länder fragen nicht nach der sexuellen Orientierung. Selbst wenn Umfragen diese erfassen, ist es schwierig, verlässliche Daten zu finden. Neben der Tatsache, dass die Sexualität ein sehr privates Thema ist, nehmen Art der Fragestellung und Antwortoptionen Einfluss auf das Ergebnis.

Vergleicht man die Länder in Europa, so hat Deutschland mit einem Wert von 7,4 Prozent der Bevölkerung einen recht hohen LGBT-Anteil. In Ungarn identifizieren sich hingegen nur 1,5 Prozent als Teil dieser Gruppe. Für Europa ergibt sich hier ein Durchschnittswert von 5,9 Prozent (vgl. Deveaux 2016). Wenn man allerdings den Kinsey-Report betrachtet, geben ungefähr 10 Prozent der Teilnehmer „nicht nur heterosexuell“ als Antwort. Der Report erlaubt eine größere Bandbreite an Antworten als die schlichte ja/nein Unterscheidung (vgl. Haeberle 1994).

Blickt man auf die Geschlechter, dann sieht man auf den ersten Blick wenig Unterschiede. In England zum Beispiel ist es zwischen Männern und Frauen ausgewogen. In den Niederlanden besteht allerdings eine große Lücke zwischen den Antworten von Männern (2,5 Prozent LGBT) und Frauen (10 Prozent LGBT).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz des "Sexuality Wage Gap" und definiert den Fokus der Arbeit auf die Einkommensverhältnisse von LGB-Personen in Ländern mit fortschrittlicher Gleichstellung.

2. Forschung: Das Kapitel bietet einen Überblick über bestehende Studien zur Lohnungleichheit und den Einfluss von Diskriminierung auf die Erwerbssituation homosexueller Menschen.

3. Lebenssituation der LGB-Community: Hier werden demografische Daten zur LGB-Community sowie Einflüsse von sozialem Netz, Gesundheit, Bildung und Berufswahl auf deren Lebenswirklichkeit untersucht.

4. Einkommensunterschiede zu heterosexuellen Menschen: Dieser Abschnitt analysiert spezifisch die Brutto-Stundenlöhne und das Haushaltseinkommen, um Unterschiede zwischen homo-/bisexuellen und heterosexuellen Menschen sowie Paaren aufzuzeigen.

5. Schlussgedanken: Das Fazit fasst die Notwendigkeit eines offenen Betriebsklimas sowie politischer Maßnahmen gegen Diskriminierung zusammen und plädiert für eine frühzeitige Förderung von Toleranz im Bildungssystem.

Schlüsselwörter

Sexuality Wage Gap, LGB-Community, Einkommensungleichheit, Diskriminierung, Berufswahl, Lebenssituation, Arbeitsmarkt, Geschlechtsidentität, SOEP, Betriebsklima, Antidiskriminierung, Bildungsabschluss, LGBTQIA, Lohngerechtigkeit, Soziale Ungleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung von Lohnunterschieden, die auf die sexuelle Orientierung zurückzuführen sind, dem sogenannten "Sexuality Wage Gap".

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Einfluss der sexuellen Identität auf das Einkommen, die Auswirkungen des sozialen Umfelds sowie die Bedeutung der Arbeitsplatzkultur für LGB-Personen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit Diskriminierung und strukturelle Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt zu ökonomischen Benachteiligungen von homo- und bisexuellen Menschen führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur und Meta-Studien, insbesondere auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) und internationale Vergleichsstudien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der allgemeinen Lebenssituation von LGB-Personen und eine detaillierte Analyse der Lohn- und Einkommensunterschiede im Vergleich zur heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sexuality Wage Gap, LGB-Community, Diskriminierung, Berufswahl und Arbeitsmarkt.

Warum outen sich Menschen in manchen Branchen seltener?

Studien deuten darauf hin, dass die Akzeptanz in bestimmten Branchen, etwa im produzierenden Gewerbe, geringer ist, was strukturelle Hürden und ein weniger offenes Betriebsklima vermuten lässt.

Welche Rolle spielt die Politik bei der Bekämpfung von Diskriminierung?

Die Arbeit betont, dass Gesetze, wie die Ehe für alle und Antidiskriminierungsrichtlinien, essenziell sind, um institutionalisierte Diskriminierung, beispielsweise durch kirchliche Träger, aufzubrechen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sexuality Wage Gap. Sexualitätsbezogene Gehaltsunterschiede
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,0
Autor
B.A. Mirijam Unger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1156878
ISBN (eBook)
9783346551856
ISBN (Buch)
9783346551863
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sexualität einkommen einkommensunterschiede lohn gerechtigkeit minderheiten minderheit schwul lgbt lesbisch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Mirijam Unger (Autor:in), 2021, Sexuality Wage Gap. Sexualitätsbezogene Gehaltsunterschiede, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1156878
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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