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Platons Staatsformenlehre. Demokratie, Oligarchie, Tyrannis

Title: Platons Staatsformenlehre. Demokratie, Oligarchie, Tyrannis

Seminar Paper , 2020 , 36 Pages , Grade: 15

Autor:in: Eico Grötz (Author)

Law - Philosophy, History and Sociology of Law
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Die Seminararbeit beschäftigt sich mit den in Platons Politeia beschriebenen Staatsformen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Verlauf gelegt, welcher von Platon in seiner Staatsformenlehre beschrieben wird.
Zunächst soll im weiteren Verlauf erklärt werden, welche extrinsischen Aspekte auf Platon zu jener Zeit eingewirkt haben, um daraus ableiten zu können inwiefern Platons Sokrates in seiner Staatsformlehre auf Erfahrungen und Eindrücke zurückgreift.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

C. Seminararbeit über Platons Staatsformenlehre

I. Einleitung

II. Der historische Hintergrund: 5. &4. Jh. vor Christus

D. Platons Staatsformenlehre

I. Platons Idee der Staatsformenlehre

1. Grundlage:

2. Platons Staatsformenlehre (Demokratie, Oligarchie, Tyrannis)

a) Aristokratie

b) Die Timokratie (Entstehung und Differenz zur Aristokratie)

aa) Die Entstehung

bb) Eigenart der Timokratie

cc) Der timokratisch gesonnene Mensch

dd) Historischer Kontext:

c) Die Oligarchie (Entstehung und Differenz zur Timokratie)

aa) Die Entstehung

bb) Eigenart der Oligarchie

cc) Der oligarchisch gesonnene Mensch

dd) Historischer Kontext:

d) Die Demokratie (Entstehung und Differenz zur Oligarchie)

aa) Die Entstehung:

bb) Eigenart der Demokratie

cc) Der demokratisch gesonnene Mensch:

dd) Historischer Kontext:

e) Die Tyrannei (Entstehung und Differenz zur Demokratie)

aa) Die Entstehung

(1) Die Demokratie wird zersetzt durch Unersättlichkeit in der Freiheit

(2) Die entartete Freiheit führt in die größte Knechtschaft: Der Wortführer des Volkes wird zum Tyrannen.

bb) Die Eigenart der tyrannischen Regierung

(1) Die erste Phase

(2) Die zweite Phase

(3) Die dritte Phase: Das Endstadium der Tyrannei

(4) Ergebnis:

cc) Der tyrannisch gesonnene Mensch:

(1) Seine Entstehung:

(2) Das Leben des tyrannischen Menschen

(3) Ziel der Begierden eines tyrannisch gesonnenen Menschen

(4) Das Gesamtbild des tyrannisch gesonnenen Menschen:

f) Ergebnis:

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die in Platons Politeia dargelegte Staatsformenlehre und analysiert den systematischen Verfall von der idealen Aristokratie hin zur Tyrannei. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie extrinsische Faktoren und innere seelische Prozesse der Bürger den Übergang zwischen den verschiedenen Verfassungsformen determinieren.

  • Platons Theorie der fünf Staatsformen (Aristokratie, Timokratie, Oligarchie, Demokratie, Tyrannei)
  • Die Korrelation zwischen Staatsverfassung und der seelischen Verfassung des Menschen
  • Der Prozess des Generationenwechsels und die Transformation individueller Tugenden
  • Historische Einordnung der attischen Politik in das 5. und 4. Jahrhundert v. Chr.
  • Die Rolle von "Begierden" und "Freiheit" als treibende Kräfte für den Systemwandel

Auszug aus dem Buch

bb) Die Eigenart der Demokratie

Nachdem nun erklärt worden ist, wie eine Demokratie aus einer Oligarchie entstehen kann, setzt Platons Sokrates erneut an, um die Eigenart dieser Demokratie zu beschreiben.

Für ihn steht am Beginn dieser Demokratie die Freiheit. So sei der ganze Stadtstaat voll Freiheit und Zuversicht geprägt und kein Verbot wäre mehr vorhanden, sondern jeder hätte die Erlaubnis dazu, was auch immer er will. So bilden sich im Laufe unterschiedliche Lebensweisen heraus, je nach der Eigenart der jeweiligen Bürger und in großer Anzahl, da viele Bürger in ihr Leben.

Platons Sokrates beschreibt diese Vielseitigkeit als möglicherweise schönste Verfassung, da sie wie ein buntes Kleid, welches durch unterschiedliche Farben geprägt ist, durch unterschiedliche Sitten geprägt ist.

Obwohl Platon die Staatsform also für sich selbst nicht als schönste bezeichnet, so gesteht er ein, dass es in ihr einfacher ist eine Verfassung zu finden. So stellt gerade die Art der Demokratischen Verfassung eine solche da, dass es erlaubt alle Arten von Verfassungen in sich zu vereinen.

Auch das Zusammenspiel von Staat und Bürgern ist von Freiheit durchdrungen. So besteht weder Zwang sich an einer Regierung zu beteiligen, Gehorsam zu sein oder in den Krieg zu ziehen. Der Mensch in der Demokratie ist daher gerade kein Mitläufer, obwohl Platon selbst eine gewisse Gehorsamkeit als erstrebenswert erachtet.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Staatsformen in Platons Politeia ein und beleuchtet die extrinsischen Einflüsse auf Platons Denken.

II. Der historische Hintergrund: 5. &4. Jh. vor Christus: Dieses Kapitel verortet Platons Biographie und die politische Lage Athens im historischen Kontext des Peloponnesischen Krieges und der anschließenden Herrschaftsformen.

I. Platons Idee der Staatsformenlehre: Hier werden die Grundlagen der Analyse gelegt, wobei Sokrates die Verbindung zwischen dem Idealstaat und dem inneren Zustand der Seele erläutert.

2. Platons Staatsformenlehre (Demokratie, Oligarchie, Tyrannis): Dieses Hauptkapitel analysiert die Abstufung der fünf Staatsformen von der Aristokratie bis zur Tyrannei.

f) Ergebnis: Das abschließende Kapitel fasst den Prozess des stetigen Verfalls der Staatsformen zusammen, der in der Tyrannis als schlechtester Form gipfelt.

Schlüsselwörter

Platon, Politeia, Staatsformenlehre, Aristokratie, Timokratie, Oligarchie, Demokratie, Tyrannei, Seele, Freiheit, Begierden, Generationenwechsel, Gerechtigkeit, Macht, Tugend

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Staatsformenlehre nach Platon, wie sie in seiner Politeia beschrieben wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entstehung der Staatsformen, dem Wandel durch gesellschaftliche und seelische Faktoren sowie dem Vergleich zwischen der Qualität der Verfassungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den logischen Verfallsprozess der Staatsformen von der besten Form (Aristokratie) zur schlechtesten (Tyrannei) aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine geisteswissenschaftliche Textanalyse von Platons Originalwerk unter Einbezug historischer Hintergründe.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert jede Staatsform einzeln hinsichtlich ihrer Entstehung, ihrer speziellen Eigenart und der Typologie des Menschen, der in der jeweiligen Ordnung aufwächst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Aristokratie, Timokratie, Oligarchie, Demokratie, Tyrannei, Seele und Freiheit.

Warum betrachtet Platon die Demokratie nicht als die beste Staatsform?

Platon kritisiert die aus der Freiheit resultierende Regellosigkeit und die Unfähigkeit der Demokratie, ein einheitliches, tugendhaftes Ziel zu verfolgen, da sie alle Lebensweisen gleichberechtigt nebeneinander bestehen lässt.

Welche Rolle spielt die "Generationengeschichte" im Werk?

Platon nutzt Vater-Sohn-Beispiele, um zu verdeutlichen, wie sich Tugenden und Begierden über Generationen hinweg verschlechtern und den Übergang von einer Staatsform zur nächsten maßgeblich prägen.

Was meint Platon mit der "Krankheit" des Staates?

Als Krankheit bezeichnet er das Überhandnehmen von maßlosen Begierden und den Verlust der Ordnung, was den Staat von innen heraus schwächt und den Nährboden für die Tyrannei schafft.

Warum wird der Tyrann für Platon zur größten Gefahr?

Der Tyrann verkörpert für Platon die vollkommene Herrschaft der Gier über die Vernunft, wodurch er den Staat in die absolute Knechtschaft führt und jegliche Freiheit zerstört.

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Details

Title
Platons Staatsformenlehre. Demokratie, Oligarchie, Tyrannis
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Rechtswissenschaft)
Grade
15
Author
Eico Grötz (Author)
Publication Year
2020
Pages
36
Catalog Number
V1157475
ISBN (PDF)
9783346554826
Language
German
Tags
platons staatsformenlehre demokratie oligarchie tyrannis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eico Grötz (Author), 2020, Platons Staatsformenlehre. Demokratie, Oligarchie, Tyrannis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1157475
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