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Reflexion und kritische Auseinandersetzung mit dem Artikel "Supervision – ein Instrument zur Qualitätsentwicklung in der stationären Jugendhilfe" von Elisabeth Wischnath

Titel: Reflexion und kritische Auseinandersetzung mit dem Artikel "Supervision – ein Instrument zur Qualitätsentwicklung in der stationären Jugendhilfe" von Elisabeth Wischnath

Hausarbeit , 2014 , 10 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lisa Merkle (Autor:in)

Organisation und Verwaltung - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Eine Reflexion und kritische Auseinandersetzung mit dem Artikel „Supervision – ein Instrument zur Qualitätsentwicklung in der stationären Jugendhilfe“ von Elisabeth Wischnath, erschienen in Organisationsberatung, Supervision, Coaching 2002.

Der an dieser Stelle behandelte Artikel „Supervision – ein Instrument zur Qualitätsentwicklung in der stationären Jugendhilfe“ von Elisabeth Wischnath befasst sich mit der Supervision als Instrument zur Qualitätssicherung und -entwicklung in der stationären Jugendhilfe. Herausgegeben 2002 verschafft er dem Leser einen Überblick über die rechtliche Grundlage der Qualitätssicherung- und entwicklung, die seit 1999 durch die Paragraphen 78a-g im Kinder- und Jugendhilfegesetz des Achten Sozialgesetzbuches verankert ist. Nachfolgend werden Kriterien der Qualitätsentwicklung aufgewiesen und anhand ihrer Anwendung im stationären Jugendhilfebereich näher erläutert. Da die Supervision ein Instrument der Qualitätsentwicklung darstellt und inhaltliche Hauptkomponente des Aufsatzes ist, beschäftigt sich die Autorin ausführlich mit diesem Teilaspekt des Qualitätsmanagements. Dabei arbeitet sie auch präzise Vorstellungen von Inhalten und Zielen einer Supervision aus und benennt zudem Problemfelder in diesem Teamarbeitsbereich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Thema

2. Exzerpt

3. Diskussion und Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Artikel „Supervision – ein Instrument zur Qualitätsentwicklung in der stationären Jugendhilfe“ von Elisabeth Wischnath auseinander. Ziel ist es, die theoretischen Ausführungen der Autorin zur Bedeutung von Supervision im Kontext von Qualitätssicherungsmaßnahmen in der stationären Jugendhilfe zu analysieren, deren Anwendbarkeit zu prüfen und eine eigene Reflexion über die Tiefe und Praxistauglichkeit der vorgestellten Inhalte zu formulieren.

  • Gesetzliche Grundlagen der Qualitätsentwicklung (SGB VIII)
  • Dimensionen der Qualitätsentwicklung in der Jugendhilfe
  • Supervision als Instrument der Qualitätssicherung
  • Analyse der PETRA-Studie
  • Kritische Reflexion der Methodik im sozialen Sektor

Auszug aus dem Buch

2. EXZERPT

Die Autorin beginnt den Aufsatz nach einem einleitenden und Übersicht gebenden Vorwort mit einem kurzen Überblick über das gesetzliche Fundament der Qualitätssicherung und- entwicklung. Dieses ist durch die Paragraphen 78a-g im Kinder- und Jugendhilfegesetz des Achten Sozialgesetzbuches, die die Finanzierungsleistung der stationären und teilstationären Jugendhilfe durch ein Jugendamt beschreiben und regeln , im Jahre 1999 geschaffen worden. Genauer Inhalt ist der Abschluss einer „Leistungsvereinbarung, eine[r] Entgeltvereinbarung und eine[r] Qualitätsentwicklungsvereinbarung […] (Wischnath, 2002, 138). Ersteres wird vom Träger abgeschlossen und beinhaltet zum Beispiel personelle wie sächliche Ausstattungskomponenten der Einrichtung. Zweiteres setzt sich aus dem leistungsbezogenen Aufwand und den betriebsnotwendigen Investitionen zusammen. Die Qualitätsentwicklungsvereinbarung schließlich ist Grundsatz für die Bewertung der Leistungsangebote und soll die Qualität dieser gewährleisten und sichern. Entscheidend ist bei alle dem nicht eine Entwicklung hin zur generellen Auseinandersetzung mit anwendbaren Methoden und Praktiken im pädagogischen Bereich, sondern das Hinzukommen von ökonomischen Aspekten wie Effektivität und Effizienz und der Wille nach mehr Transparenz in den Bereichen Kosten und Leistung.

Bei aller gesetzlichen Verankerung des Begriffs „Qualität“ muss das Bewusstsein über das Fehlen einer präzisen und immer zutreffenden Definition dieses vorhanden sein. Vor allem im Jugendhilfebereich sind die Rekonstruktion des Zusammenspiels bestimmter gegebener Variablen wie situatives Handeln oder auch die individuelle Beziehungskonstellation zwischen Betreuer und Klient sowie die Beziehung von Ursache und Wirkung nicht immer einer Logik unterworfen, die das Ergebnis all dessen beschreibt. Es fehlen „allgemein gültige[…] Kriterien für Qualität und Wirksamkeit pädagogischen Handelns […]“ (Wischnath, 2002,139). Trotzdem ist durch die gesetzliche Veränderung die Jugendhilfe gefordert, ihre Leistungserbringung zu beschreiben und zu bestätigen wie auch eine angemessene Methodik für ein wirksames pädagogisches Handeln zu entwickeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Thema: Dieses Kapitel führt in den zu untersuchenden Artikel von Elisabeth Wischnath ein und umreißt die rechtliche Bedeutung von Qualitätsentwicklung im Kontext der stationären Jugendhilfe.

2. Exzerpt: Hier werden die wesentlichen Inhalte der Primärquelle wiedergegeben, insbesondere die gesetzliche Fundierung sowie die von v. Spiegel definierten fünf Dimensionen der Qualitätsentwicklung.

3. Diskussion und Reflexion: In diesem Abschnitt erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Struktur, den inhaltlichen Lücken und der praktischen Umsetzbarkeit des Konzepts der Supervision in sozialen Einrichtungen.

Schlüsselwörter

Supervision, Qualitätsentwicklung, stationäre Jugendhilfe, SGB VIII, Leistungsvereinbarung, Qualitätsmanagement, pädagogisches Handeln, PETRA-Studie, Heimerziehung, Organisationsstruktur, Fachberatung, Prozessqualität, soziale Arbeit, Qualitätssicherung, Evaluation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Reflexion und kritische Auseinandersetzung mit dem Fachartikel von Elisabeth Wischnath zum Thema Supervision als Instrument zur Qualitätsentwicklung in der stationären Jugendhilfe.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das gesetzliche Fundament der Qualitätssicherung nach SGB VIII, die Dimensionen der Qualitätsentwicklung und die Rolle der Supervision in der praktischen pädagogischen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Ausführungen der Autorin zu hinterfragen und zu prüfen, ob die Supervision in der Praxis tatsächlich als effektives Werkzeug für mehr Qualität in sozialen Einrichtungen dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse kombiniert mit einer kritischen Reflexion, wobei der Autor auch aktuelle wissenschaftliche Studien wie die PETRA-Studie miteinbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Zusammenfassung (Exzerpt) der Primärquelle sowie eine eigene Diskussion, die formale und inhaltliche Aspekte des Artikels kritisch bewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Supervision, Qualitätsentwicklung, stationäre Jugendhilfe, SGB VIII und Prozessqualität.

Warum kritisiert der Autor die Struktur des Originalartikels?

Der Autor bemängelt, dass die Überschriften im Originaltext Erwartungen an detaillierte methodische Beschreibungen wecken, die im weiteren Verlauf des Artikels nicht ausreichend erfüllt werden.

In welchem Zusammenhang wird der PDCA-Zyklus genannt?

Der Autor führt den PDCA-Zyklus von Deming als fehlenden Vergleichspunkt an, um zu verdeutlichen, dass eine klare Einordnung der Supervision in bestehende Qualitätsmanagement-Prozesse im untersuchten Artikel vermisst wird.

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Details

Titel
Reflexion und kritische Auseinandersetzung mit dem Artikel "Supervision – ein Instrument zur Qualitätsentwicklung in der stationären Jugendhilfe" von Elisabeth Wischnath
Hochschule
Katholische Hochschule Freiburg, ehem. Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau
Note
1,3
Autor
Lisa Merkle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
10
Katalognummer
V1157734
ISBN (PDF)
9783346555311
Sprache
Deutsch
Schlagworte
reflexion auseinandersetzung artikel supervision instrument qualitätsentwicklung jugendhilfe elisabeth wischnath
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Merkle (Autor:in), 2014, Reflexion und kritische Auseinandersetzung mit dem Artikel "Supervision – ein Instrument zur Qualitätsentwicklung in der stationären Jugendhilfe" von Elisabeth Wischnath, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1157734
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Leseprobe aus  10  Seiten
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