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Die Auslandsberichterstattung internationaler Tageszeitungen am Beispiel von Le Monde

Title: Die Auslandsberichterstattung internationaler Tageszeitungen am Beispiel von Le Monde

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 57 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Kristin Klank (Author)

Communications - Research, Studies, Enquiries
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[...] Der vorliegende Text
soll diese Frage in Bezug auf die französische Zeitung Le Monde beantworten. Als Methode
dient eine – in zwei Schritten durchgeführte - Inhaltsanalyse. Dabei wird zuerst die allgemeine
Auslandsberichterstattung der Zeitung im Januar 2000, danach die Beiträge zum Thema
Tschetschenien unter die Lupe genommen. Ziel des Gesamtprojektes ist, die Basis für einen
Zeitungsvergleich zu legen, ohne dabei die Eigenheiten der einzelnen Zeitungen – verursacht
durch ihre unterschiedlichen Vertriebsstrukturen und ihre Geschichte, sowie ein jeweils
spezifisches sozio-kulturelles und politisches Umfeld – aus dem Blick zu verlieren.
„Internationale Tageszeitungen“ sind das Fenster zur Welt für ein inländisches Publikum. Sie
verfügen in der Regel über ein dichtes Korrespondentennetz, meist mit einigen
Präferenzregionen, die zum Herkunftsland der Zeitung eine besondere Beziehung haben.
Gleichzeitig werden sie von ausländischen Eliten gelesen, die sich über Ereignisse im
Erscheinungsland der Zeitung informieren wollen. Ein Teil ihrer Auflage wird, meist über
Abonnements, im Ausland verkauft. Tendenziell liegen die Schwerpunkte dieser Zeitungen
also auf der Information über national und international bedeutsame Ereignisse. Bei der
Analyse des Auslandsteils der Zeitung ist also darauf zu achten, dass dieser Teil in erster Linie
von den Präferenzen der Inländer und der Medienlandschaft im Erscheinungsland der
einzelnen Zeitungen bestimmt wird. Daraus lassen sich erste Fragen ableiten: Wie stark ist das
Ausland in der Berichterstattung im Allgemeinen und wie stark in den einzelnen Rubriken
vertreten? Welche Funktion haben Auslandsberichte im Blatt? Tauchen sie nur auf, um die
Außenpolitik des eigenen Landes zu erklären, oder werden auch Ereignisse erwähnt, die
nichts mit Frankreich zu tun haben? Sind manche Länder vielleicht nur mit bestimmten
Themen präsent? Welche Nachrichtenfaktoren werden wirksam, wenn Nähe oder
Betroffenheit nur eine untergeordnete Rolle spielen?
Da „internationale Tageszeitungen“ eine gewisse Meinungsführerschaft im eigenen Land
beanspruchen, kann man vermuten, dass es eine Verbindung zwischen dem Weltbild der
Zeitung und nationalen Klischees und Vorurteilen gibt. Ein Vergleich zwischen
weltanschaulich verschieden positionierten Zeitungen in Frankreich – etwa Le Monde, Le
Figaro und Libération – könnte deshalb helfen festzustellen, was an Le Monde nur „typisch
französisch“ ist und was ein Charakterzug der Zeitung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. LE MONDE – PORTRÄT

2.1. Geschichte

2.2. Le Monde heute

3. INHALTSANALYSE

3.1. Methodische Überlegungen

3.2. Makroanalyse

3.2.1. Hypothesen

3.2.2. Kategorien und Messung

3.2.3. Auswertung

3.3. Mikroanalyse

3.3.1. Ereignisskizze

3.3.2. Hypothesen

3.3.3. Kategorien und Messung

3.3.4. Auswertung

4. SCHLUSS

5. LITERATUR

6. ANHANG – MAKRO

7. ANHANG MIKRO

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Auslandsberichterstattung der französischen Tageszeitung Le Monde im Januar 2000, mit einem spezifischen Fokus auf den Tschetschenienkrieg. Das primäre Ziel ist es, die Basis für einen späteren Zeitungsvergleich zu legen und dabei zu analysieren, wie die Zeitung das Ausland darstellt, welche Rolle nationale Interessen spielen und inwieweit das Selbstbild als unabhängiges "journal de référence" aufrechterhalten wird.

  • Strukturanalyse der Auslandsberichterstattung in Le Monde
  • Empirische Inhaltsanalyse zur Darstellung internationaler Politik
  • Untersuchung der Nachrichtenfaktoren und redaktionellen Leitlinien
  • Detaillierte Fallstudie zur Berichterstattung über den Tschetschenienkrieg

Auszug aus dem Buch

Die Auslandsberichterstattung am Beispiel von „Le Monde“

„Internationale Tageszeitungen“ sind das Fenster zur Welt für ein inländisches Publikum. Sie verfügen in der Regel über ein dichtes Korrespondentennetz, meist mit einigen Präferenzregionen, die zum Herkunftsland der Zeitung eine besondere Beziehung haben. Gleichzeitig werden sie von ausländischen Eliten gelesen, die sich über Ereignisse im Erscheinungsland der Zeitung informieren wollen. Ein Teil ihrer Auflage wird, meist über Abonnements, im Ausland verkauft. Tendenziell liegen die Schwerpunkte dieser Zeitungen also auf der Information über national und international bedeutsame Ereignisse. Bei der Analyse des Auslandsteils der Zeitung ist also darauf zu achten, dass dieser Teil in erster Linie von den Präferenzen der Inländer und der Medienlandschaft im Erscheinungsland der einzelnen Zeitungen bestimmt wird.

Daraus lassen sich erste Fragen ableiten: Wie stark ist das Ausland in der Berichterstattung im Allgemeinen und wie stark in den einzelnen Rubriken vertreten? Welche Funktion haben Auslandsberichte im Blatt? Tauchen sie nur auf, um die Außenpolitik des eigenen Landes zu erklären, oder werden auch Ereignisse erwähnt, die nichts mit Frankreich zu tun haben? Sind manche Länder vielleicht nur mit bestimmten Themen präsent? Welche Nachrichtenfaktoren werden wirksam, wenn Nähe oder Betroffenheit nur eine untergeordnete Rolle spielen?

Da „internationale Tageszeitungen“ eine gewisse Meinungsführerschaft im eigenen Land beanspruchen, kann man vermuten, dass es eine Verbindung zwischen dem Weltbild der Zeitung und nationalen Klischees und Vorurteilen gibt. Ein Vergleich zwischen weltanschaulich verschieden positionierten Zeitungen in Frankreich – etwa Le Monde, Le Figaro und Libération – könnte deshalb helfen festzustellen, was an Le Monde nur „typisch französisch“ ist und was ein Charakterzug der Zeitung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Definiert die Forschungsfrage und die methodische Herangehensweise zur Untersuchung der Auslandsberichterstattung bei Le Monde.

2. LE MONDE – PORTRÄT: Zeichnet die historische Entwicklung und die strukturelle Beschaffenheit der Zeitung von 1944 bis zur Gegenwart nach.

3. INHALTSANALYSE: Beschreibt das methodische Vorgehen, die Aufstellung der Hypothesen sowie die empirische Auswertung der Makro- und Mikroanalyse im Januar 2000.

4. SCHLUSS: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Haltung der Zeitung zum Tschetschenienkrieg anhand der Kriterien Legalität, Moral und Effektivität.

5. LITERATUR: Listet die verwendeten Quellen und Primärliteratur für die Analyse auf.

6. ANHANG – MAKRO: Dokumentiert das Kategoriensystem und die methodischen Parameter der Makroanalyse.

7. ANHANG MIKRO: Dokumentiert das Kategoriensystem und die methodischen Parameter der Mikroanalyse.

Schlüsselwörter

Le Monde, Auslandsberichterstattung, Inhaltsanalyse, Tschetschenienkrieg, Medienanalyse, Frankreich, Journalismus, Politikberichterstattung, Nachrichtenagenturen, internationale Beziehungen, Pressefreiheit, Propaganda, Kriegsberichterstattung, Korrespondenten, Medienforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die französische Zeitung Le Monde im Januar 2000 über internationale Ereignisse berichtete und wie dabei ein spezifisches Bild des Auslands für das inländische Publikum konstruiert wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die allgemeine Auslandsberichterstattung sowie der spezifische Umgang mit dem Tschetschenienkrieg als Fallbeispiel für internationale Konfliktberichterstattung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, welche Rolle nationale Präferenzen, Nachrichtenfaktoren und redaktionelle Strategien bei der Darstellung des Auslands spielen und wie die Zeitung ihre Rolle als unabhängiges Referenzmedium ausfüllt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Inhaltsanalyse durchgeführt, die in eine Makroanalyse der allgemeinen Berichterstattung und eine detaillierte Mikroanalyse der Tschetschenien-Berichterstattung unterteilt ist.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der historischen Einordnung der Zeitung, der theoretischen Herleitung von Hypothesen zu Darstellungsweisen und Akteursgruppen sowie der statistischen und qualitativen Auswertung der Daten aus dem Januar 2000.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Le Monde, Inhaltsanalyse, Tschetschenienkrieg, Auslandsberichterstattung, Medien, Politik und Korrespondentennetz.

Wie unterscheidet sich die Berichterstattung über Tschetschenien von der allgemeinen Berichterstattung?

Die Tschetschenien-Berichterstattung weist eine höhere Intensität bei Kommentaren und Reportagen auf, wobei eine starke kritische Distanz zur russischen Regierung und deren "Propaganda" deutlich wird.

Warum spielt die russische Perspektive eine so große Rolle in der Berichterstattung?

Die Untersuchung zeigt, dass die Redaktion tendenziell stärker aus Moskau berichtet, wodurch die Arbeit der russischen Informationspolitik den Blick der Journalisten stärker prägt als die Ereignisse vor Ort.

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Details

Title
Die Auslandsberichterstattung internationaler Tageszeitungen am Beispiel von Le Monde
College
University of Leipzig  (Institut für Kommunikations-und Medienwissenschaften)
Course
Internationale Tageszeitungen
Grade
1,3
Author
Kristin Klank (Author)
Publication Year
2001
Pages
57
Catalog Number
V11579
ISBN (eBook)
9783638177016
Language
German
Tags
Inhaltsanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kristin Klank (Author), 2001, Die Auslandsberichterstattung internationaler Tageszeitungen am Beispiel von Le Monde, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11579
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