Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Biologie

Planung einer Projektwoche zum Thema "Bienensterben" in der Sekundarstufe I (7. Klasse, Biologie)

Titel: Planung einer Projektwoche zum Thema "Bienensterben" in der Sekundarstufe I (7. Klasse, Biologie)

Projektarbeit , 2021 , 36 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Kristin Engelhardt (Autor:in)

Didaktik - Biologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Thematik "das Bienensterben" soll im Zuge des Biologielehrplans der 7. Klasse einer inklusiven Gemeinschaftsschule vertiefend aufgegriffen werden. Um dieses umfassende Thema fächerübergreifend gestalten zu können und ganzheitliches Lernen zu ermöglichen, sollen sich die Schülerinnen und Schüler (nachfolgend SuS genannt) innerhalb eines einwöchigen Projektes, nachhaltigkeitsbezogene Kompetenzen aneignen und ein Bewusstsein für das Zusammenspiel von Mensch und Natur erlangen. Das Bienensterben ist ein allgegenwärtiges und zukunftsrelevantes Thema. Diesbezüglich ist es wichtig, frühzeitig ein Verantwortungsbewusstsein zu schaffen, sich mit Nachhaltigkeit zu befassen und eigene Werte zu entwickeln. Es soll den SuS ermöglicht werden, sich selbstständig und kooperativ mit der Einzigartigkeit der Natur auseinanderzusetzen und mit neuen Erkenntnissen zum Schutz der Bienen beizutragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Themenvorstellung

2 Die Klasse

2.1 Allgemeine Klassendarstellung

2.2 Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler

2.3 Kurzbeschreibung der Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf

3 Sachstrukturanalyse

4 Didaktische Vorüberlegungen orientiert an Wolfgang Klafki

4.1 Gegenwartsbedeutung

4.2 Zukunftsbedeutung

4.3 Exemplarische Bedeutung

4.4 Inhaltliche oder thematische Strukturierung

4.5 Zugänglichkeit

4.6 Kategoriales Schlüsselproblem

5 Methodische Vorüberlegungen

6 Unterrichtssequenz im zweistündlichen Zeitrahmen

7 Kompetenzraster

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt auf die didaktische Planung einer einwöchigen Projektwoche zum Thema „Bienensterben“ für eine inklusive 7. Klasse ab, um durch ganzheitliches, handlungsorientiertes Lernen ein nachhaltigkeitsbezogenes Bewusstsein für das ökologische Zusammenspiel von Mensch und Natur zu fördern.

  • Inklusive Unterrichtsgestaltung und Differenzierung für heterogene Lerngruppen
  • Ökologische Bedeutung der Bienen und Ursachenforschung zum Bienensterben
  • Fächerübergreifende Anwendung von Wissen durch Projektmethode
  • Förderung sozialer Kompetenzen und verantwortungsbewussten Handelns
  • Einsatz von Zukunftswerkstätten zur nachhaltigen Ergebnisreflexion

Auszug aus dem Buch

3 Sachstrukturanalyse

Immer wieder wird durch verschiedene Medien das Bienensterben thematisiert. Die traurige Realität bestätig, dass bereits über die Hälfte aller Wildbienen in Deutschland bedroht oder bereits ausgestorben sind. Dies hat drastische und viel weitreichendere Folgen, als Schüler vermuten können. Nicht nur die biologische Vielfalt ist davon betroffen, sondern auch die Nahrungsmittelproduktion. 2006 haben öffentliche Diskussionen durch das massenhafte Bienensterben in den USA rasant zugenommen. Zu dieser Zeit hatten flugfähige Bienen in vielen Landesteilen ihre Bienenstöcker verlassen und lösten folglich ein regelrechtes Massensterben aus, mit ungeklärter Ursache. Dieses Phänomen bezeichnete man als „Colony Collapse Disorder" (kurz CCD) und trat 2008 ebenfalls in Deutschland unter Honigbienen in Baden-Württemberg auf.

Die Ursache dafür lag einer Vergiftung durch Insektiziden zugrunde (vgl. Gefährdung und Hilfe - Deutschland summt! o. D.). Aufgrund der großen Bedeutsamkeit als Bestäuber, sind die drastischen Folgen besorgniserregend. Diese Entwicklung muss allerdings differenziert betrachtet werden. Honigbienen und Wildbienenarten sind dabei zu unterscheiden. Während Honigbienen in Deutschland seit tausenden von Jahren in großen Völkern gezüchtet werden, führen die Wildbienen eher ein Leben als Einzelgänger. Die Hummeln, als Vertreter der Wildbienen, bilden eine Ausnahme. In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren war ein Rückgang der Honigbienenvölker im Westen Europas, unteranderem auch in Deutschland, zu verzeichnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Themenvorstellung: Einführung in das Projekt zum Bienensterben in einer inklusiven Gemeinschaftsschule mit Fokus auf Nachhaltigkeit und ganzheitliches Lernen.

2 Die Klasse: Analyse der heterogenen Klassenzusammensetzung, ihrer sozialen Dynamik sowie der individuellen Förderbedarfe der Schülerinnen und Schüler.

3 Sachstrukturanalyse: Fachliche Auseinandersetzung mit dem Bienensterben, den Ursachen, Folgen und der ökologischen Bedeutung von Wild- und Honigbienen.

4 Didaktische Vorüberlegungen orientiert an Wolfgang Klafki: Begründung der Relevanz des Themas im Rahmen der Bildungsstandards unter Berücksichtigung von Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung.

5 Methodische Vorüberlegungen: Darlegung der gewählten Projektmethode nach Karl Frey als handlungsorientierter Ansatz für den inklusiven Unterricht.

6 Unterrichtssequenz im zweistündlichen Zeitrahmen: Konkrete Verlaufsplanung eines beispielhaften Projekttags inklusive Differenzierungsmöglichkeiten.

7 Kompetenzraster: Detaillierte Darstellung der angestrebten Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen im Projektverlauf.

Schlüsselwörter

Bienensterben, Inklusion, Projektwoche, Wildbienen, Honigbienen, Nachhaltigkeit, Ökosystem, Artenvielfalt, Handlungsorientierung, Differenzierung, Sekundarstufe I, Umweltbildung, Zukunftswerkstatt, Bestäuber, soziale Kompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Konzeption und Planung einer einwöchigen Projektwoche zum Thema „Bienensterben“ für eine 7. Klasse an einer inklusiven Gemeinschaftsschule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Felder sind die Inklusionsdidaktik, die ökologische Bedeutung von Bienen, die Ursachenforschung des Bienensterbens sowie die methodische Umsetzung projektorientierten Lernens.

Was ist das primäre Ziel der Projektwoche?

Das Ziel ist es, bei den Schülerinnen und Schülern ein Verantwortungsbewusstsein für Umweltfragen zu wecken und Kompetenzen für nachhaltiges Handeln durch eigenes, aktives Forschen zu entwickeln.

Welche pädagogische Methode wird schwerpunktmäßig verwendet?

Es wird die Projektmethode nach Karl Frey angewendet, um handlungs- und schülerorientiertes Lernen zu ermöglichen und die soziale Interaktion in einer heterogenen Gruppe zu fördern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Beschreibung der Klassensituation, eine fachliche Sachstrukturanalyse, didaktische Begründungen nach Klafki sowie die konkrete methodische Umsetzung in Unterrichtssequenzen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Inklusion, Bienensterben, Projektmethode, ökologische Vernetzung und Kompetenzorientierung charakterisiert.

Wie geht die Planung mit der Heterogenität der Klasse um?

Durch individualisierte Ablaufpläne, differenziertes Lernmaterial in verschiedenen Niveaustufen und offene Unterrichtsformen wird den unterschiedlichen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen.

Welche Rolle spielt die Zukunftswerkstatt?

Sie dient am Ende des Projekts dazu, dass die Schüler ihre Erkenntnisse reflektieren, Zukunftsideen entwickeln und ihr persönliches Handeln zur Unterstützung der Biodiversität kritisch prüfen.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Planung einer Projektwoche zum Thema "Bienensterben" in der Sekundarstufe I (7. Klasse, Biologie)
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
1,3
Autor
Kristin Engelhardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
36
Katalognummer
V1158071
ISBN (PDF)
9783346588012
Sprache
Deutsch
Schlagworte
planung projektwoche thema bienensterben sekundarstufe klasse biologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kristin Engelhardt (Autor:in), 2021, Planung einer Projektwoche zum Thema "Bienensterben" in der Sekundarstufe I (7. Klasse, Biologie), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1158071
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  36  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum