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Inverkehrbringen und Vermarktung von Wildfleisch

Título: Inverkehrbringen und Vermarktung von Wildfleisch

Trabajo de Seminario , 2006 , 26 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Jörg Hurlin (Autor)

Agronomía
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Diese Arbeit beleuchtet grundlegende rechtliche Aspekte zur Wild-fleischvermarktung. Nach der Erläuterung von Begriffen des Wildhandels werden die Herkunft und die Vermarktungswege von Wildfleisch angesprochen. Es folgen gesetzliche Vorschriften sowie wichtige Regelungen zur Haftung. Die Aktualität und Wichtigkeit dieses Themas zeigt sich anhand des brisanten Wildskandals des Unternehmens „Berger Wild“, der die Arbeit treffend abrundet.
Ziel ist es, neben einem groben Überblick über die rechtlichen Aspekte und Konsequenzen des Inverkehrbringens und Vermarktens von Wildfleisch die Chancen und insbesondere die Risiken, die mit diesem Thema in Zusammenhang stehen, aufzudecken.

[...]

Extracto


Inhaltsübersicht

A Einleitung

B Wildfleischvermarktung

I. Begriffe des Wildhandels

1. Definition von Wild und Wildfleisch

2. Inverkehrbringen von Wildfleisch

3. Vermarkten von Wildfleisch

II. Herkunft von Wildfleisch

1. Jagdstrecken in Deutschland

2. Landwirtschaftliche Wildhaltung

3. Import von Wildfleisch

III. Positive Eigenschaften und Vermarktungswege von Wild

IV. Gesetzliche Vorschriften

1. Verantwortung des Lieferanten

2. Wildbrethygiene

3. Amtliche Fleischuntersuchung

4. Das EU Lebensmittelhygienepaket vom 1. Januar 2006

C Haftung

I. Produzentenhaftung

II. Produkthaftungsgesetz

D Fallbeispiel: Wild Skandal Berger

I. Das Unternehmen Berger Wild

II. Chronologie des Falls

III. Reaktionen

1. Spezialeinheit Lebensmittelüberwachung

2. Verbesserte Dokumentation und Kommunikation

3. Rotation der amtlichen Tierärzte

E Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen und Konsequenzen beim Inverkehrbringen und der Vermarktung von Wildfleisch in Deutschland. Dabei wird insbesondere das Spannungsfeld zwischen den Chancen für das Nischenprodukt Wildfleisch und den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken beleuchtet, unterstrichen durch die Analyse eines konkreten Industrieskandals.

  • Rechtliche Grundlagen und Definitionen im Wildhandel
  • Strukturen der Wildherkunft (Jagd vs. Gehegehaltung)
  • Hygienevorschriften und lebensmittelrechtliche Verantwortlichkeiten
  • Haftungsfragen für Produzenten und Jäger
  • Fallstudie: Lehren aus dem „Wild Skandal Berger“

Auszug aus dem Buch

1. Definition von Wild und Wildfleisch

Unter Wildfleisch versteht man nach der RL 92/45/EWG „alle zum Verzehr geeigneten Teile von Wild“.

Als Wild werden die jagdbaren wildlebenden Tiere (aufgelistet im BJG § 2 Abs.1) bezeichnet. Grundsätzlich befindet sich Wild in natürlicher Freiheit und ist herrenlos, gehört also niemandem. Die Aneignung des Wildes ist ausschließlich dem Jagdausübungsberechtigten gestattet. In der jagdlichen Praxis und im Jagdrecht (BJG § 2 Abs.1) wird zwischen Haarwild und Federwild unterschieden (weitere Unterscheidungsmöglichkeiten: Schalenwild, Niederwild und Hochwild).

Unter Haarwild werden Säugetiere verstanden, die üblicherweise nicht als Haustiere gehalten werden und die nicht ständig im Wasser leben (FlHG §4 Abs.1 Nr.1). Zu den Haarwildarten zählen alle ein Fell tragenden Tiere, auch wenn sie nicht für den menschlichen Verzehr genutzt werden. Die wichtigsten gehandelten Haarwildarten sind Reh-, Rot-, Dam-, Sika-, Muffel-, Gams- Elch- und Schwarzwild sowie Hasen und Kaninchen, ferner Antilopen und Gazellen.

Unter die Federwildarten fallen alle gefiederten jagdbaren Wildtiere. Zu den bekanntesten gehören Fasane, Rebhühner, Wachtel, Wildtauben, Wildenten, Wildgänse, ferner Strauß.

Zusammenfassung der Kapitel

A Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Wildfleisch im deutschen Nahrungsspektrum dar und führt in die rechtliche Problematik sowie die Zielsetzung der Arbeit ein.

B Wildfleischvermarktung: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe, analysiert die Herkunftsquellen von Wildfleisch und erläutert die geltenden gesetzlichen Hygienevorschriften sowie Verantwortlichkeiten des Jägers.

C Haftung: Hier werden die zivilrechtlichen Haftungsgrundlagen, insbesondere die Produzentenhaftung und das Produkthaftungsgesetz, in Bezug auf Wildfleischprodukte dargelegt.

D Fallbeispiel: Wild Skandal Berger: Anhand des Falls "Berger Wild" wird die Chronologie eines Lebensmittelskandals aufgearbeitet und die darauf folgenden behördlichen Reaktionen zur Verbesserung der Lebensmittelüberwachung diskutiert.

E Fazit: Das Fazit fasst die rechtliche Komplexität zusammen und betont die essentielle Rolle gut ausgebildeter Jäger für die Lebensmittelsicherheit.

Schlüsselwörter

Wildfleisch, Wildhandel, Lebensmittelrecht, Fleischhygiene, Jagdrecht, Inverkehrbringen, Produzentenhaftung, Produkthaftungsgesetz, Wildbrethygiene, Lebensmittelüberwachung, Rückverfolgbarkeit, Trichinen, Wildskandal, Produktsicherheit, Wildhaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die rechtlichen Anforderungen an das Inverkehrbringen und die Vermarktung von Wildfleisch in Deutschland sowie die damit verbundenen Risiken und Haftungsfragen.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themenfelder umfassen Wildfleischhygiene, gesetzliche Regelungen (EU-Lebensmittelhygienepaket), Haftungsrecht und das Management von Lebensmittelskandalen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über die rechtlichen Aspekte und die Konsequenzen der Wildfleischvermarktung zu geben und die Risiken aufzuzeigen, die mit diesem spezifischen Nahrungsmittel verbunden sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten juristischen und lebensmittelrechtlichen Analyse sowie der Auswertung von Fallbeispielen und offiziellen Berichten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt Begriffsdefinitionen, Herkunftswege von Wildfleisch, die gesetzlichen Hygienevorschriften, Haftungsgrundlagen für Produzenten sowie eine detaillierte Analyse des Falls "Berger Wild".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Wildfleisch, Fleischhygiene, Produkthaftung, Lebensmittelrecht und Rückverfolgbarkeit.

Inwiefern hat sich die Rolle des Jägers durch das EU-Lebensmittelhygienepaket verändert?

Der Jäger wird durch die seit 2006 geltenden Regelungen rechtlich als Lebensmittelunternehmer eingestuft und trägt somit eine deutlich größere Verantwortung für die Produktsicherheit.

Welche Lehren wurden aus dem "Wild Skandal Berger" gezogen?

Der Fall zeigte die Notwendigkeit für eine bessere Verknüpfung der Überwachungsbehörden, eine standardisierte Dokumentation und die Rotation von amtlichen Tierärzten in Betrieben.

Gilt das Produkthaftungsgesetz auch für Jäger?

Ja, durch die EU-Harmonisierung unterliegen auch unverarbeitete Wildprodukte der verschuldensunabhängigen Haftung, weshalb der Jäger für Schäden verantwortlich ist, die durch sein Produkt entstehen können.

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Detalles

Título
Inverkehrbringen und Vermarktung von Wildfleisch
Universidad
University of Göttingen  (Institut für Landwirtschaftsrecht)
Curso
Blockseminar zum Wirtschaftsverwaltungsrecht
Calificación
1,3
Autor
Jörg Hurlin (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
26
No. de catálogo
V115866
ISBN (Ebook)
9783640174010
ISBN (Libro)
9783640182480
Idioma
Alemán
Etiqueta
Inverkehrbringen Vermarktung Wildfleisch Blockseminar Wirtschaftsverwaltungsrecht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jörg Hurlin (Autor), 2006, Inverkehrbringen und Vermarktung von Wildfleisch, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115866
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