Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización

Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit von Internen Kontrollsystemen auf Basis von COSO II

Título: Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit von Internen Kontrollsystemen auf Basis von COSO II

Tesis , 2008 , 119 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Fabian Müller (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Die Wirtschaft befindet sich im fortlaufenden Wandel und ist immer neuen
Herausforderungen ausgesetzt. Das Management von Unternehmen muss diesen immer
schneller veränderten Bedingungen des Marktes mit geeigneten Instrumenten gegenüber stehen. Verstärkt wird dies durch die Forderung nach einer Shareholder getriebenen Ausrichtung und die zunehmende Globalisierung der Märkte. Die immer schneller verändernde Situation für die Unternehmen eröffnet neue Chancen aber auch höhere Risiken. Positive Beispiele mit weltweit stark wachsenden Unternehmen werden täglich kommuniziert aber auch skandalöse Unternehmenspleiten gehören zum täglichen Alltag einer Volkswirtschaft. Die Anzahl und das Ausmaß der einzelnen Skandale sind in den Phasen des Konjunkturabschwungs höher als im Aufschwung. Getrieben durch hohe
Zielvorgaben und komplexe Abhängigkeiten unter den Unternehmen wird das Risiko in Phasen des Aufschwungs falsch eingeschätzt und teilweise das Vertrauen der Shareholder durch Angaben falscher Zahlen missbraucht. Besonders prägend waren die betrügerischen Finanzskandale in Milliardenhöhe bei den amerikanischen Unternehmen Enron und Worldcom im Jahr 2001. Der Gesetzgeber reagierte in den USA 2002 mit der Einführung des Sarbanes-Oxley Acts (SOX), welcher weitreichende Auswirkung auf die Unternehmen in den USA und darüber hinaus erreichte. Andere Länder reagierten ebenfalls mit neuen Gesetzesinitiativen, mit jedoch geringerem Ausmaß auf die Unternehmen.
Die Schlüsselschwachstelle, die diese Skandale hervorgerufen hatten, waren die unwirksamen internen Kontrollsysteme und die damit im Zusammenhang stehenden fehlerhaften Berichterstattungen. Der Schwerpunkt von SOX liegt daher in den Sektionen 302 und 404, welche klare Vorschriften von dem Unternehmen fordern im Bezug auf die IKS Einrichtung und Dokumentation.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangssituation, Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Gang der Untersuchung

2. Regulatorisches Umfeld

2.1 Vertrauensverlust in die Kapitalmärkte durch Finanzskandale

2.2 Internationale Anforderungen

2.2.1 Sarbanes Oxley Act

2.2.2 COSO I als internationaler Standard

2.2.3 COSO II Enterprise Risk Management

2.3 Nationale Anforderungen

3. Grundlagen und Terminologie des Risikomanagements und Risikocontrollings

3.1. Risikobegriff

3.1.1 Allgemein

3.1.2 Am Beispiel Kreditrisiko auf dem Subprime-Markt

3.2 Begriff und Ziele des Risikomanagements

3.3 Risikomanagement und Risikocontrolling

4. Das interne Kontrollsystem

4.1 Die Bedeutung des IKS

4.2 Definition des internen Kontrollsystems (IKS)

4.2.1 Grundlegende Definition

4.2.2 Abgrenzung der internen Kontrolle

4.2.3 Ziele interner Kontrollsysteme

4.2.4 Kontrollarten in einem IKS

5. COSO II als Rahmenwerk für das interne Kontrollsystem

5.1 COSO II

5.1.1 Zweck, Ziele und Auftrag von COSO II

5.1.2 Definition vom Enterprise Risk Management

5.2 Das ERM-Rahmenwerk (COSO II)

5.2.1 Vorstellung

5.2.2 Zielbereiche von ERM

5.2.3 Komponenten von ERM

5.2.3.1 Internal Environment

5.2.3.2 Objective Setting

5.2.3.3 Event Identification

5.2.3.4 Risk Assessment

5.2.3.5 Risk Response

5.2.3.6 Control Activities

5.2.3.7 Information & Communication

5.2.3.8 Monitoring

5.2.4 Entity von ERM

5.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede von COSOI und COSOI

6. Optimierung der Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit des IKS mit COSOII

6.1 Unterschied zwischen IKS und COSOII

6.2 Implementierung eines effektiven ERM Programms

6.2.1 Einleitung

6.2.2 Rollen und Verantwortungsverteilung

6.2.2.1 Board of Directors

6.2.2.2 Risk Officer

6.2.2.3 Management

6.2.2.4 Financial Executives

6.2.2.5 Internal Auditors

6.2.2.6 External Parties

6.2.3 Fazit

6.3 Analyse der Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit des IKS im ERM Rahmenwerk

6.3.1 Einleitung

6.3.2 Möglichkeiten und Grenzen der Steigerung der Wirtschaftlichkeit durch COSOII

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit von Internen Kontrollsystemen (IKS) auf Basis des COSO II Rahmenwerks. Ziel ist es, die Anwendbarkeit dieses Risikomanagement-Modells kritisch zu hinterfragen und zu beurteilen, ob es geeignet ist, eine effiziente und wirksame Unternehmensführung jenseits bloßer Compliance-Anforderungen zu gewährleisten.

  • Regulatorisches Umfeld und Anforderungen an Risikomanagement (z.B. SOX, KonTraG)
  • Grundlagen von Risikomanagement und internen Kontrollsystemen
  • Detaillierte Analyse der COSO II Komponenten und deren Implementierung
  • Vergleich zwischen klassischem IKS und dem erweiterten ERM-Ansatz
  • Untersuchung von Möglichkeiten und Grenzen der Wirtschaftlichkeitssteigerung durch ERM

Auszug aus dem Buch

5.1.2 Definition vom Enterprise Risk Management

Das von dem Committee of Sponsoring Organizations entwickelte Rahmenwerk befasst sich mit den Risiken und Chancen die sich auf Wertschöpfungskette im Unternehmen auswirken. Es wird im COSO2 Bericht ein bestimmtes einheitliches Verständnis für den schillernden Begriff des Risikomanagements in Form folgender Definition vorausgesetzt: „Unternehmensweites Risikomanagement ist ein Prozess, ausgeführt durch Überwachungs- und Leitungsorgane, Führungskräfte und Mitarbeiter einer Organisation, angewandt bei der Strategiefestlegung sowie innerhalb der Gesamtorganisation, gestaltet, um die die Organisation beeinflussenden, möglichen Ereignisse zu erkennen, und um hinreichende Sicherheit bezüglich des Erreichens der Ziele der Organisation zu gewährleisten.“

Diese wissenschaftliche Formulierung fasst im Grunde alles zusammen, lässt sich jedoch schlecht einprägen und sollte daher in die wesentlichen Einzelteile zerlegt werden, um die bedeutenden Eckpfeiler im Grundverständnis zu verinnerlichen. Mit dem Begriff des Prozesses, soll deutlich werden, dass dieses Rahmenwerk in seiner Ausführung nicht statisch betrachtet werden soll. Es erstreckt sich vielmehr durchgehend auf die gesamte Organisation. Das schließt aber nicht aus, dass der Prozess nicht auch schrittweise eingeführt werden kann. Dieser angestrebte Prozess setzt eine flexible Unternehmensbelegschaft voraus. Entscheidend für den Erfolg ist das erfolgreiche Übergreifen des Mechanismus im ganzheitlichen Ansatz. Häufig können in Unternehmen die Mitarbeiter und auch die Abteilungsleiter ihre Risikomanagementausrichtung nicht definieren, da dies nur in Form einer festen organisierten unternehmensinternen Anweisung beschrieben aber nicht ausgeführt bzw. gelebt wird. Vielmehr sollte ein verständliches Dokument den Mitarbeitern anvertraut werden, worin Möglichkeiten des Risikorückblicks und der Risikobewertung möglicher Handlungen beschrieben werden, die sich über den gesamten Querschnitt der Unternehmung ziehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass zunehmende Globalisierung und Unternehmensskandale den Bedarf an wirksamen internen Kontrollsystemen und Risikomanagement drastisch erhöht haben.

2. Regulatorisches Umfeld: Das Kapitel beleuchtet den Einfluss von Finanzskandalen und gesetzlichen Regulierungen wie dem Sarbanes-Oxley Act und dem KonTraG auf die Gestaltung von Kontrollsystemen.

3. Grundlagen und Terminologie des Risikomanagements und Risikocontrollings: Es werden die begrifflichen Grundlagen von Risiko, Risikomanagement und die enge Verzahnung mit dem Risikocontrolling definiert und veranschaulicht.

4. Das interne Kontrollsystem: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung, Ziele und Kontrollarten eines internen Kontrollsystems als Basis für organisatorische Sicherheit.

5. COSO II als Rahmenwerk für das interne Kontrollsystem: Die einzelnen Komponenten und Zielbereiche des COSO II Rahmenwerks werden detailliert vorgestellt und als ganzheitliches Managementwerkzeug analysiert.

6. Optimierung der Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit des IKS mit COSOII: Das Kapitel analysiert den Unterschied zwischen klassischem IKS und ERM sowie die praktische Implementierung unter Berücksichtigung der Rollenverteilung.

7. Zusammenfassung und Ausblick: Diese Zusammenfassung reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und bewertet die Anwendbarkeit von COSO II für Unternehmen unterschiedlicher Größe im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Interne Kontrollsysteme, Risikomanagement, COSO II, Enterprise Risk Management, Sarbanes-Oxley Act, Risikobeurteilung, Unternehmensführung, Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit, Corporate Governance, Risikocontrolling, Risikoneigung, Risikotoleranz, Prozessmanagement, Interne Revision.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Untersuchung, wie Unternehmen durch den Einsatz des COSO II-Rahmenwerks (Enterprise Risk Management) die Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit ihrer internen Kontrollsysteme optimieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das regulatorische Umfeld, die wissenschaftliche Fundierung von Risikomanagement und Risikocontrolling, die Struktur von COSO II sowie die praktische Implementierung und Verantwortung in verschiedenen Unternehmenseinheiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, theoretisch zu untersuchen, ob das ERM-Rahmenwerk von COSO II geeignet ist, die Effektivität und Wirtschaftlichkeit interner Kontrollsysteme zu gewährleisten, anstatt es nur als formales Compliance-Instrument zu nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten betriebswirtschaftlichen Literaturanalyse und der kritischen Auseinandersetzung mit dem COSO II-Standard im Vergleich zu herkömmlichen Kontrollsystemen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das regulatorische Umfeld, die Begriffsdefinitionen des Risikomanagements, die Komponenten des COSO II-Rahmenwerks, die Implementierungsprozesse sowie die Analyse der Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit intensiv diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Risikomanagement, Internes Kontrollsystem (IKS), COSO II, Enterprise Risk Management (ERM), Sarbanes-Oxley Act (SOX), Corporate Governance und Risikobeurteilung.

Wie unterscheidet sich COSO I von COSO II?

Während COSO I primär auf die interne Kontrolle fokussiert war, erweitert COSO II dies um ein ganzheitliches Risikomanagement (ERM) mit acht Komponenten und einer expliziten Risikoausrichtung.

Welche Rolle spielt die Interne Revision in diesem Rahmenwerk?

Die Interne Revision übernimmt eine Schlüsselrolle bei der Überwachung und Prüfung des gesamten Risikomanagementprozesses, um Effektivität und Effizienz sicherzustellen.

Was sind die Grenzen des ERM-Rahmenwerks laut Autor?

Die Grenzen liegen unter anderem in der Unmöglichkeit, ein echtes Null-Fehler-Szenario zu erreichen, sowie im Zielkonflikt zwischen hohen Kontrollkosten und der Forderung nach Renditesteigerung.

Final del extracto de 119 páginas  - subir

Detalles

Título
Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit von Internen Kontrollsystemen auf Basis von COSO II
Universidad
University of Technology, Business and Design Wismar
Curso
Controlling und Prüfungswesen
Calificación
2,0
Autor
Fabian Müller (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
119
No. de catálogo
V115975
ISBN (Ebook)
9783640175581
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wirtschaftlichkeit Wirksamkeit Internen Kontrollsystemen Basis COSO Controlling Prüfungswesen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Fabian Müller (Autor), 2008, Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit von Internen Kontrollsystemen auf Basis von COSO II, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115975
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  119  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint