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Exemplarischer Einsatz von Messinstrumenten und Assessmentverfahren im praktischen Alltag

Auswahl, Anwendung, Auswertung und wissenschaftliche Beurteilung

Title: Exemplarischer Einsatz von Messinstrumenten und Assessmentverfahren im praktischen Alltag

Term Paper , 2020 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Nadeje Mang (Author)

Health - Miscellaneous
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In der vorliegenden Arbeit wird sich mit dem exemplarischen Einsatz von Assessments (engl. to assess = beurteilen, bewerten, einschätzen) im praktischen Alltag eines Physiotherapeuten beschäftigt.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Begründung der Auswahl des in dieser Arbeit angewandten Assessments und die wissenschaftliche Erläuterung der Anwendung, Auswertung und Beurteilung. Das in dieser Hausarbeit beschriebene Assessment nennt sich "Functional Ambulation Categories (FAC)". Das Messinstrument wird insbesondere bei geriatrischen und neurologischen Patienten verwendet. In diesem Fall wird das Assessment an einem neurologischen Patienten mit Zustand nach Apoplex angewendet und ausgewertet. Der Schlaganfall hat in Deutschland eine Inzidenz von 170 – 200 /100000 Einwohner und ist in Europa und den USA die häufigste Ursache für eine körperliche Behinderung.

Die wissenschaftliche Arbeit gliedert sich in insgesamt sieben Abschnitte, sodass ein konkreter Überblick über die gesamte Thematik entsteht. Der erste Abschnitt widmet sich der Vorstellung eines neurologischen Patienten mit den wichtigsten strukturellen und funktionellen Informationen zu seiner Person. Darauf aufbauend wird im zweiten Teil eine konkrete Zielsetzung auf Basis der aktuellen Einschränkungen für diesen Patienten formuliert.

Der dritte Teil beschäftigt sich mit dem ausgewählten Assessment in Bezug auf die Art des Messinstrumentes und der Beschreibung der genauen Durchführung der Messung. Daran schließen sich eine Erläuterung der Auswahlkriterien für dieses Assessment und der Evidenzqualität. Diese Punkte werden mit Hilfe von einem 8-Stufen-Schema abgehandelt. Im nächsten Schritt erfolgt eine Analyse der recherchierten Studien bezüglich des ausgewählten Messinstrumentes, sodass ein konkreter Überblick über die aktuelle Studienlage der Functional Ambulation Categories entsteht.

Der sechste Abschnitt konkretisiert die weitere Vorgehensweise in Bezug auf die Therapieplanung und der zukünftigen Anwendung des Assessments bei einem neurologischen Patienten. Der siebte und damit letzte Punkt bezieht sich auf die allgemeine Bewertung des Messinstrumentes bei der Anwendung am Patienten und die Reflexion dieser.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Befunderhebung / Informationssammlung

2.1 Physiotherapeutische Zielsetzung

3. Messinstrument / Assessment

3.1 Auswahlkriterien und Evidenz

4. Ausgewählte Studien

5. Bedeutung Messergebnis / weiterer Therapieverlauf

6. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den exemplarischen Einsatz von Assessments in der physiotherapeutischen Praxis am Beispiel eines neurologischen Patienten nach Apoplex zu verdeutlichen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Auswahlbegründung, der wissenschaftlichen Anwendung und der kritischen Reflexion des Messinstruments "Functional Ambulation Categories (FAC)".

  • Systematische Befunderhebung und Zielsetzung nach ICF-Kriterien
  • Analyse der Anwendbarkeit und Evidenz der Functional Ambulation Categories
  • Methodische Bewertung des Assessments in der neurologischen Rehabilitation
  • Überprüfung des Therapieverlaufs anhand standardisierter Messinstrumente

Auszug aus dem Buch

3. Messinstrument / Assessment

Bei dem ausgewählten Messinstrument handelt es sich um die „Functional Ambulation Categories (FAC)“. Die folgende Abbildung zeigt die Zuordnung des inspizierten Gangbildes zu den verschiedenen Stufen. Die Gehfunktion von Schlaganfallpatienten steht in engem Zusammenhang mit der Mobilität, der Gehgeschwindigkeit, der kardiovaskulären Ausdauer, dem dynamischen Gleichgewicht, der motorischen Geschicklichkeit und der Muskelkraft in der unteren Extremität der betroffenen Seite. Die Wiederherstellung der funktionellen Mobilität und der Gehfunktion ist das vorrangige Ziel der Rehabilitation nach einem Schlaganfall. Daher beurteilen Physiotherapeuten im klinischen Umfeld den Gang und die Mobilität von Schlaganfallpatienten mit standardisierten Assessments.

Dieses Assessment beschreibt einen Gehtest, der die funktionelle Gehfähigkeit des Patienten auf der Ebene bewertet. Die Gehfähigkeit wird mit Hilfe einer Sechs-Punkte-Skala, einer Ordinalskala, beurteilt, indem sie bestimmt, ob und wie viel Hilfe der Patient beim Gehen benötigt. In der oben eingefügten Abbildung 1 wird die genaue funktionelle Fähigkeit mit der Zuordnung erläutert. Die Durchführung findet als Performance Test statt. Besonders wichtig ist hierbei, dass eine genaue Gehstrecke, z.B. zehn oder fünfzehn Meter, festgelegt wird und auch diese Strecke für den Wiederbefund genutzt wird. Im besten Fall ist diese Gehstrecke auf dem Dokumentationsblatt zu notieren. Die Messung ist unabhängig von dem Hilfsmittel durchführbar. Dieses Messinstrument ist nicht nur auf Patienten mit einem Apoplex beschränkt, sondern kann vielfältig eingesetzt werden. (Thomas, Scheffler, & Mehrholz, 2016)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert den Einsatz von Assessments in der Physiotherapie und stellt die Functional Ambulation Categories (FAC) als Fokusinstrument für einen Patienten nach Schlaganfall vor.

2. Befunderhebung / Informationssammlung: Das Kapitel dokumentiert die ausführliche Anamnese und Funktionsuntersuchung eines 65-jährigen Patienten, strukturiert nach den ICF-Kriterien.

2.1 Physiotherapeutische Zielsetzung: Hier werden mittels der S.M.A.R.T.-Methode spezifische Therapieziele auf struktureller und funktioneller Ebene für den Rehabilitationszeitraum definiert.

3. Messinstrument / Assessment: Es wird die Funktionsweise der Functional Ambulation Categories als Ordinalskala zur Bewertung der Gehfälligkeit und deren Performance-Charakter beschrieben.

3.1 Auswahlkriterien und Evidenz: Unter Verwendung eines 8-Stufen-Modells wird die methodische Qualität, Anwendbarkeit und Dateninterpretation des Assessments detailliert analysiert.

4. Ausgewählte Studien: Dieses Kapitel präsentiert die aktuelle Studienlage und belegt die Validität und Reliabilität der FAC durch verschiedene Forschungsarbeiten.

5. Bedeutung Messergebnis / weiterer Therapieverlauf: Hier erfolgt eine Auswertung der initialen Testergebnisse und die Planung der weiteren therapeutischen Maßnahmen im Kontext des Rehabilitationsverlaufs.

6. Reflexion: Der Autor bewertet den Nutzen der FAC im Praxisalltag und weist kritisch auf die fehlende Erfassung qualitativer Gangaspekte hin.

Schlüsselwörter

Physiotherapie, Assessments, Functional Ambulation Categories, FAC, Schlaganfall, Apoplex, Rehabilitation, neurologische Patienten, Gangbild, Mobilität, ICF-Schema, Evidenz, Zielsetzung, Gehtest, Befunderhebung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit behandelt den praxisnahen Einsatz und die wissenschaftliche Evaluierung von Assessments, speziell der Functional Ambulation Categories (FAC), bei neurologischen Patienten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die physiotherapeutische Befunderhebung, die Zielformulierung nach S.M.A.R.T., die Anwendung valider Messinstrumente und die Auswertung therapeutischer Verläufe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die praktische Anwendbarkeit der FAC bei einem Schlaganfallpatienten aufzuzeigen und deren Eignung als Standard-Messinstrument für die Mobilitätsbeurteilung kritisch zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Neben einer Einzelfallanalyse (Befunderhebung am Patienten) stützt sich die Arbeit auf eine fundierte Literaturrecherche und die Analyse wissenschaftlicher Studien zur methodischen Güte des Assessments.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Patienten, die Erläuterung der Zielsetzung, die detaillierte Beschreibung des Messinstruments FAC sowie die wissenschaftliche Evidenzprüfung anhand eines 8-Stufen-Modells.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Neurorehabilitation, funktionelle Gehfähigkeit, Evidenzbasierung und rehabilitative Zielsetzung geprägt.

Warum ist das ICF-Schema für den Befund von Bedeutung?

Das ICF-Schema ermöglicht eine ganzheitliche Darstellung des Patienten, indem es körperliche Strukturen, Aktivitäten und Teilhabeaspekte sowie Kontextfaktoren systematisch erfasst.

Welchen kritischen Punkt führt der Autor zur FAC an?

Ein zentraler Kritikpunkt ist, dass die FAC zwar die funktionelle Gehfähigkeit (Hilfebedarf) gut abbildet, jedoch keine qualitativen Aussagen über das Gangbild selbst zulässt.

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Details

Title
Exemplarischer Einsatz von Messinstrumenten und Assessmentverfahren im praktischen Alltag
Subtitle
Auswahl, Anwendung, Auswertung und wissenschaftliche Beurteilung
College
University of Applied Sciences Mainz
Grade
1,7
Author
Nadeje Mang (Author)
Publication Year
2020
Pages
16
Catalog Number
V1159869
ISBN (PDF)
9783346594853
ISBN (Book)
9783346594860
Language
German
Tags
Assessment
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadeje Mang (Author), 2020, Exemplarischer Einsatz von Messinstrumenten und Assessmentverfahren im praktischen Alltag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1159869
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