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Aufbau einer internetbasierten b2b Handelsplattform für Motorräder

Title: Aufbau einer internetbasierten b2b Handelsplattform für Motorräder

Diploma Thesis , 2008 , 117 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Dipl.-Wirt.-Ing. Bernhard Beiner (Author)

Business economics - Trade and Distribution
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Summary Excerpt Details

In Deutschland existiert für die rund 5.000 freien und gebundenen Motorradhändler derzeit keine internetbasierte Plattform, über die gebrauchte Fahrzeuge untereinander gehandelt werden können. In anderen Branchen, z. B. Immobilien, Versicherungen/Makler-Portale sind b2b-Plattformen hingegen bereits fest etabliert. Existierende Portale wie z. B. www.mobile.de, www.autoscout24.de, www.motorrad.de oder www.motoboerse.de sind auf den b2c-Handel ausgerichtet und bieten Händlern in speziellen Login-Bereichen erweiterte Verkaufs- aber keine Handelsfunktionalitäten.
Der Markt ist jedoch attraktiv. Jährlich werden in Deutschland ca. 160.000 neue Motorräder verkauft. Der Bestand an zugelassenen Motorrädern lag 2007 bei ca. 3.5 Mio. Die Zahl der Neuzulassungen im Bereich Krafträder hat in den letzten Jahren zugenommen. Insbesondere vor dem Hintergrund aktuell steigender Benzinpreise (vom Freizeitgerät mehr zum Alltagsgebrauch) ist in den kommenden Jahren von einem leichten Wachstum auszugehen, da prognostiziert wird, dass immer mehr Pendler vom Auto auf das Motorrad umsteigen werden.

Ziel der Diplomarbeit ist es, das Konzept für eine internetbasierte b2b-Händlerplattform zu entwickeln und mit einer Vermarktungsstrategie zu hinterlegen. Der Fokus liegt dabei ausschließlich auf dem Motorradhandel. Die Diplomarbeit soll eine theoretische Grundlage zur Etablierung einer b2b- Plattform als erste Wahl für den Informationsaustausch und Handel von gebrauchten Motorrädern aus Händlersicht schaffen. Dabei stehen vor allem die Professionalität und der spezifische Bedarf der Zielgruppe im Vordergrund. Nur durch das Generieren eines zusätzlichen Nutzens können Händler von der Plattform überzeugt und eine Durchdringung und erfolgreiche Vermarktung des neuen Konzepts kann erzielt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Hintergrund der Diplomarbeit

1.1. Einführung in den Markt und b2b-Handel mit Motorrädern

1.2. Inhalt und Ziel dieser Diplomarbeit

2. Ausgewählte Angebots- und Nachfrageformen elektronischer Marktplätze im b2b-Bereich

2.1. Funktionen elektronischer b2b-Marktplätze

2.1.1. Teilnehmer elektronischer Marktplätze

2.1.2. Elektronische Vertriebsunterstützung/E-Commerce

2.1.3. Elektronische Beschaffungsunterstützung/E-Procurement

2.1.4. Elektronischer Marktplatz als Integration von Beschaffungs- und Vertriebsunterstützung (b2b-Händlerplattform)

2.2. Ausgewählte Angebots- und Nachfragemodelle zum Motorradhandel auf elektronischen Marktplätzen

2.2.1. Online-Auktionen, insbesondere die Höchstpreisauktion

2.2.2. Sofort-Kauf-Preis / Anzeigenformat

2.3. Erfolgsfaktoren für ein elektronische b2b-Handelsplattform für Motorräder

2.3.1. Grundlagen

2.3.2. Businesskonzept

2.3.3. Technologie- und Innovation

2.3.4. Benutzerfreundlichkeit

2.3.5. Kundenansprache

2.3.6. Logistik

2.3.7. Kundenservice

2.3.8. Marke

2.3.9. Netzeffekte und Kritische Masse

2.4. Wettbewerbsanalyse der Internetportale

2.4.1. Markt und Wettbewerbanalyse von E-Marktplätzen mit Motorrädern

2.4.2. Branchengröße

2.5. Zusammenfassung theoretischer Grundlagen und Schlussfolgerung für den elektronischen Handel mit Motorrädern und den Business Plan

3. Qualitative und quantitative Befragung zur Ermittlung von Kundennutzen und Motivation im b2b-Handel mit Motorrädern

3.1. Qualitative Händlerbefragung als Instrument zur Ermittlung von Motivationen und consumer insights beim Handel mit Motorrädern

3.1.1. Definition qualitative Befragung und Tiefeninterviews

3.1.2. Fragebogen/Gesprächsleitfaden zur qualitativen Händlerbefragung

3.1.3. Studien Set-up der qualitativen Befragung

3.1.4. Auswertung des Interviews

3.1.5. Ergebnisse der qualitativen Händlerbefragung

3.2. Quantitative Händlerbefragung als Instrument zur Ermittlung von Häufigkeiten und Prioritäten bei der Nutzung eines elektronischen Marktplatzes beim Handel mit Motorrädern

3.2.1. Definition quantitative Befragung/Online-Befragung

3.2.2. Fragebogen zur quantitativen Händlerbefragung

3.2.3. Studien Set-up der quantitativen Händlerbefragung

3.2.4. Auswertung der quantitativen Händlerbefragung

3.2.5. Ergebnisse der quantitativen Händlerbefragung

3.3. Zusammenfassung der Studienergebnisse und Schlussfolgerung für die Diplomarbeit

4. Ausgestaltung eines b2b-Handeslportals für freie und gebundene Motorradhändler in Deutschland unter dem Namen www.ps-handel.de

4.1. Geschäftsidee www.ps-handel.de Ziele

4.1.1. Kurzbeschreibung

4.1.2. Nuten für Motorradhändler

4.1.3. Alleinstellungsmerkmal und Positionierung

4.1.4. Produktbeschreibung

4.1.5. Pricingmodell

4.1.6. Vermarktungskonzept, Kundengewinnung und Kundenbindung

4.1.7. Entwicklungsstand

4.1.8. Chancen und Risiken

4.2. Umsetzung www.ps-handel.de

4.2.1. Technische Umsetzung

4.2.2. Finanzplanung

4.3. Ziele und Vision von www.ps-handel.de

5. Schlussbetrachtung

5.1. Zusammenfassung der Diplomarbeit

5.2. Summary of the degree dissertation

Zielsetzung & Themen

Ziel der Diplomarbeit ist die Entwicklung eines Konzepts für eine internetbasierte b2b-Händlerplattform für den Motorradhandel, ergänzt durch eine entsprechende Vermarktungsstrategie. Hierbei steht die Erforschung der Bedürfnisse von rund 5.000 Motorradhändlern im Fokus, um eine Plattform zu schaffen, die über bestehende b2c-Angebote hinausgeht und spezifische Handelsfunktionalitäten bietet.

  • Analyse von b2b-Marktplatzfunktionen und Erfolgsfaktoren im E-Commerce.
  • Durchführung qualitativer Tiefeninterviews und einer quantitativen Online-Händlerbefragung.
  • Konzeption der Plattform "www.ps-handel.de" inklusive technischer Umsetzung und Finanzplanung.
  • Ausarbeitung einer Vermarktungsstrategie zur Marktdurchdringung (3-Horizonte-Modell).

Auszug aus dem Buch

2.1. Funktionen elektronischer b2b-Marktplätze

Als Orte des Tausches, an denen Angebot und Nachfrage aufeinander treffen, werden Märkte definiert. Elektronische Marktplätze sind Systeme, auf denen marktähnliche Transaktionen zwischen Käufern und Anbietern mithilfe der Kommunikations- und Informationstechnik stattfinden. Sie sind ein Teilbereich des E-Commerce. Marktteilnehmer auf Verkäufer- und Käuferseite lösen auf elektronischen Marktplätzen ihre Point-to-Point-Beziehungen auf und ersetzen diese durch Many-to-Many-Beziehungen. Auf elektronischen Marktplätzen tätigen Verkäufer und Käufer ihre Geschäfte innerhalb eines gemeinsamen virtuellen Handelsraumes.

Webseiten im Internet dienen als elektronische Marktplätze, auf denen Anbieter ihre Produkte grafisch anschaulich zur Schau stellen. Hier besteht für Kunden die Möglichkeit, einfach nach Produkten zu suchen und diese mit anderen Angeboten zu vergleichen. An diesem Punkt lässt sich bereits das Potential des Handels über virtuelle Marktplätze für die Nutzer erahnen. Ein zentraler Punkt hierbei ist die „Ubiquität“. Durch die Ubiquität wird ausgedrückt, dass für Anbieter und Nachfrager die räumliche Distanz, d. h. der Aufenthaltsort, keine Rolle spielt. Das bedeutet, der Standort des Marktplatzes ist für die Abwicklung von Geschäften nicht relevant. Da die Informationstechnik die dauerhafte Speicherung von Angeboten und Anfragen ermöglicht, ist das Treffen aller Beteiligten zu bestimmten Zeitpunkten nicht notwendig. Elektronische Marktplätze stehen rund um die Uhr zur Verfügung und sind jederzeit schnell erreichbar.

Marktplatzbetreiber schaffen durch das Aufbereiten der Produktinformationen einen dreifachen Kundennutzen. Zum einen kann sich der Kunde durch die strukturierte Darstellung der Angebote schnell einen Überblick über das Angebot verschaffen, zum Zweiten hat er die Möglichkeit, auf dem virtuellen Marktplatz eine große Menge an Produkten zu vergleichen. Zum Dritten wird durch eine Auswahlfunktion die Selektion von Angeboten unterstützt, die den Vorstellungen der Kunden entsprechen. Hierdurch wird deutlich, dass relevante Angebote deutlich einfacher und schneller als auf traditionellen realen Marktplätzen gefunden werden können. Ebenso findet auf elektronischen Marktplätzen eine Vermittlung von Anbietern und Kunden sowie die Geschäftsabwicklung statt. Bei geschicktem Einsatz aller elektronischen Möglichkeiten schafft der Markplatzbetreiber einen Kundennutzen, der sowohl für Anbieter als auch für Nachfrager relevant ist. Daraus folgt, dass der durch den Marktplatzbetreiber geschaffene Wert für den Kunden in dieser Form nur durch die elektronischen Möglichkeiten des Internets dargestellt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Hintergrund der Diplomarbeit: Einführung in die Marktsituation des b2b-Motorradhandels und Definition des Ziels, eine spezialisierte Handelsplattform zu entwickeln.

2. Ausgewählte Angebots- und Nachfrageformen elektronischer Marktplätze im b2b-Bereich: Theoretische Auseinandersetzung mit Marktplatzfunktionen, Angebotsmodellen wie Auktionsformen sowie Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren für E-Commerce-Plattformen.

3. Qualitative und quantitative Befragung zur Ermittlung von Kundennutzen und Motivation im b2b-Handel mit Motorrädern: Darstellung des empirischen Vorgehens mittels Experteninterviews und Online-Befragung zur Validierung des Bedarfs und der Anforderungen der Händler.

4. Ausgestaltung eines b2b-Handeslportals für freie und gebundene Motorradhändler in Deutschland unter dem Namen www.ps-handel.de: Detaillierte Ausarbeitung des Businesskonzepts, der technischen Systemanforderungen, des Erlösmodells sowie des Vermarktungs- und Finanzplans.

5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Bestätigung der Notwendigkeit einer b2b-Plattform für den Motorradhandel.

Schlüsselwörter

b2b-Handelsplattform, Motorradhandel, E-Commerce, Online-Auktion, Höchstpreisauktion, Marktforschung, Tiefeninterview, Online-Befragung, Businessplan, Erfolgsfaktoren, Marktdurchdringung, Vertriebsstrategie, Internetportal, Händlerbefragung, Gebrauchtmotorräder

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer internetbasierten b2b-Handelsplattform, die spezifisch auf die Bedürfnisse von rund 5.000 freien und gebundenen Motorradhändlern in Deutschland zugeschnitten ist.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Arbeit umfasst die theoretische Fundierung elektronischer Marktplätze, die Durchführung einer umfassenden Marktforschung bei Händlern sowie die praktische Businessplanung für eine konkrete Domain (www.ps-handel.de).

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die theoretische Grundlage und ein konkretes Geschäftskonzept zur Etablierung einer Plattform zu schaffen, die den Informationsaustausch und den Handel von gebrauchten Motorrädern aus Händlersicht professionalisiert.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden angewendet?

Es wurde ein zweistufiger empirischer Ansatz gewählt: Zunächst qualitative Tiefeninterviews zur Exploration des Marktes, gefolgt von einer quantitativen Online-Befragung zur Validierung der Ergebnisse.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil im Vordergrund?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Analyse der Marktplatz-Funktionen, die detaillierte Auswertung der empirischen Händlerbefragung und die Ausarbeitung des Business- und Vermarktungskonzepts.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Schlagworte sind b2b-Motorradhandel, E-Commerce-Erfolgsfaktoren, Höchstpreisauktion, Online-Marktforschung und Business-Konzeption.

Warum wurde gerade der Motorradhandel für eine b2b-Plattform gewählt?

Die Analyse zeigt, dass der bestehende Markt für Gebrauchtmotorräder zwar attraktiv ist, jedoch primär über ineffiziente Telefonate und Kontakte abgewickelt wird, ohne dass eine dedizierte b2b-Plattform existiert.

Welches Pricingmodell schlägt die Arbeit für die Plattform vor?

Es wird ein dreistufiges Modell empfohlen: Eine kostenlose Einführungsphase zur Generierung der kritischen Masse, eine Erfolgsgebühr in der Wachstumsphase und schließlich ein pauschales Flatrate-Modell zur dauerhaften Durchdringung.

Excerpt out of 117 pages  - scroll top

Details

Title
Aufbau einer internetbasierten b2b Handelsplattform für Motorräder
College
Niederrhein University of Applied Sciences Krefeld
Grade
1,5
Author
Dipl.-Wirt.-Ing. Bernhard Beiner (Author)
Publication Year
2008
Pages
117
Catalog Number
V115995
ISBN (eBook)
9783640175864
ISBN (Book)
9783640175994
Language
German
Tags
Aufbau Handelsplattform Motorräder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Wirt.-Ing. Bernhard Beiner (Author), 2008, Aufbau einer internetbasierten b2b Handelsplattform für Motorräder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115995
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