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Suchtprävention im Kontext der ganzheitlichen Gesundheitsförderung von Jugendlichen

Titel: Suchtprävention im Kontext der ganzheitlichen Gesundheitsförderung von Jugendlichen

Ausarbeitung , 2021 , 17 Seiten , Note: 1,4

Autor:in: Sina Krehl (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese schriftliche Ausarbeitung orientiert sich an der vorgegebenen Aufgabenstellung im Modul Gesundheit und Lebensbewältigung und hat daher den Artikel „Suchtgefährdung im Jugendalter und die Suche nach Identität“ von Ute Antonia Lammel zur Textgrundlage. Es folgt zunächst eine Zusammenfassung der wesentlichen Artikelinhalte und der Kernaussagen des Textes. Darauf aufbauend wird der Sachverhalt in Punkt 3 anhand weiterer Quellen kritisch diskutiert. Herausgearbeitete Inhalte bezüglich Gesundheitsförderung von Jugendlichen und Suchtentwicklung beziehungsweise Suchtgefährdung werden in den Kontext der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit gesetzt und in 3.1. auf das Gesundheitsmodell der Salutogenese bezogen, welches eine Relevanz für die Praxis der (suchtbezogenen) Sozialen Arbeit besitzt. Zentrale Bezugspunkte sind die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Herangehensweise und Betrachtung des Individuums mit all seinen Bedürfnissen unter Berücksichtigung entwicklungspsychologischer und gesamtgesellschaftlicher Aspekte. Entwicklungsspezifische Anforderungen und Sehnsüchte der Jugendlichen in ihrer Identitätsfindung, sowie der Einbezug individuell vorhandener Ressourcen sollten in der professionellen Suchtprävention Anwendung finden. Hierzu erfolgt in Punkt 4. ein beispielhafter Theorie-Praxis-Transfer im Arbeitsfeld der Suchtprävention am speziellen Angebot der Theatergruppe RequiSiT. Ein knappes Fazit am Ende beleuchtet neu gewonnene Erkenntnisse und rundet die Ausführung ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zusammenfassung des Textes „Jugendalter und Identität“

3. Bezug zur gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit

3.1. Das Salutogenese-Modell nach Antonovsky

3.2. Suchtmittelkonsum als Bewältigungsstrategie

4. Suchtprävention

4.1. Innovative Suchtprävention am Praxisbeispiel der Theatergruppe RequiSiT

5. Fazit

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Suchtprävention bei Jugendlichen unter Einbeziehung ganzheitlicher Gesundheitsförderungskonzepte. Ziel ist es, auf Basis entwicklungspsychologischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu erläutern, wie Soziale Arbeit Jugendliche bei der Identitätsfindung unterstützen und durch ressourcenorientierte Ansätze Alternativen zum Suchtmittelkonsum schaffen kann.

  • Identitätsfindung und Suchtgefährdung im Jugendalter
  • Salutogenese als Modell der Gesundheitsförderung
  • Soziale Arbeit und Suchtprävention
  • Innovative Präventionsansätze am Beispiel des Improvisationstheaters
  • Ressourcenorientierung und Lebensbewältigung

Auszug aus dem Buch

3.2. Suchtmittelkonsum als Bewältigungsstrategie

Das Jugendalter stellt eine besonders sensible Phase dar, vor allem wenn es um gesundheitliche Gefährdungslagen, wie Suchtgefährdung geht (vgl. Lammel, 2016, S.13). Ergänzend hervorzuheben ist, dass sich die erfolgreiche Bewältigung von Entwicklungsaufgaben eines Jugendlichen positiv auf dessen Gesundheit im weiteren Lebensverlauf auswirkt und darüber hinaus laut Hurrelmann und Bauer konstitutiv für die Persönlichkeitsentwicklung ist. Im Umkehrschluss stellt das Scheitern bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben einen hohen Risikofaktor dar: Bewältigungsprobleme begünstigen psychosoziale Störungen und Krankheit (vgl. Okan et al., 2016, S.7), wie etwa eine Suchterkrankung. Fachliche Kenntnisse über entwicklungspsychologische Grundlagen, z.B. über Entwicklungsaufgaben im Jugendalter sind daher unerlässlich für Sozialarbeiter*innen.

Nach Meinung vieler Autor*innen besteht die wichtigste Aufgabe während der Adoleszenz darin, die eigene Identität zu finden, damit verbunden ist das Erproben von sozialen Rollen und Verhaltensweisen (vgl. Zimbardo/Gerrig, 1999, S.492). Die damit einhergehende Bewältigungsproblematik der Lebensphase Jugend kann eine Ursache für Suchtverhalten sein. Der Konsum psychotropischer Substanzen übernimmt bestimmte Funktionen, wie die Stärkung des gruppendynamischen „Wir-Gefühls“ und die Lockerung des Realitätsbezuges in extatischen Zuständen (vgl. Lammel, 2016, S.14). So kann Rauschmittelkonsum zum einen als sozial-integrativer Bestandteil von Lebensstilen Jugendlicher, zum anderen als Mittel zur Stress und Spannungsbewältigung, als eine Art Selbstheilungsversuch angesehen werden. Ein zunehmender Druck von außen, sich anpassen zu müssen, um den Erwartungen und Ansprüchen der Gesellschaft gerecht zu werden, erfordert individuelle Bewältigungsstrategien.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Suchtprävention ein und definiert den Fokus auf die Identitätsfindung von Jugendlichen sowie die Rolle der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit.

2. Zusammenfassung des Textes „Jugendalter und Identität“: Dieses Kapitel fasst die zentralen Thesen von Ute Antonia Lammel zur Entstehung von Sucht als multifaktorielles Geschehen im Kontext der Adoleszenz zusammen.

3. Bezug zur gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit: Hier wird der theoretische Rahmen durch die Lebensweltorientierung und gesundheitswissenschaftliche Perspektiven in der Sozialen Arbeit abgesteckt.

3.1. Das Salutogenese-Modell nach Antonovsky: Das Modell der Salutogenese wird als gesundheitsförderndes Gegenstück zu pathogenetischen Sichtweisen in der Suchtprävention erläutert.

3.2. Suchtmittelkonsum als Bewältigungsstrategie: Das Kapitel beleuchtet Drogenkonsum als Versuch Jugendlicher, Entwicklungsaufgaben zu bewältigen und gesellschaftliche Erwartungen zu kompensieren.

4. Suchtprävention: Es erfolgt eine theoretische Einordnung von Präventionsmodellen, unterteilt in Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention.

4.1. Innovative Suchtprävention am Praxisbeispiel der Theatergruppe RequiSiT: Dieses Kapitel beschreibt einen praxisnahen Ansatz, bei dem durch Improvisationstheater personale und soziale Kompetenzen zur Suchtprävention gestärkt werden.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz einer ganzheitlichen, ressourcenorientierten Arbeitsweise für die Arbeit mit suchtgefährdeten Jugendlichen zusammen.

6. Literatur: Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Online-Ressourcen.

Schlüsselwörter

Suchtprävention, Jugendalter, Identitätsfindung, Soziale Arbeit, Salutogenese, Gesundheitsförderung, Lebenskompetenz, Improvisationstheater, Bewältigungsstrategie, Ressourcenorientierung, Adoleszenz, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Suchtentwicklung, Lebensweltorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Suchtprävention bei Jugendlichen und stellt diese in den Kontext einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung und der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Identitätsentwicklung im Jugendalter, die kritische Auseinandersetzung mit der Entstehung von Sucht sowie innovative Präventionskonzepte in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine ressourcenorientierte Soziale Arbeit Jugendliche in ihrer Identitätsfindung unterstützt werden können, um so Alternativen zum Suchtmittelkonsum zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Theorie-Praxis-Transfer, wobei Konzepte wie das Salutogenese-Modell und der personenzentrierte Ansatz auf ein konkretes Praxisbeispiel angewendet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Suchtentwicklung, die Einordnung in die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit und die Vorstellung eines theaterpädagogischen Präventionsprojektes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Suchtprävention, Identitätsfindung, Salutogenese, Ressourcenorientierung und lebensweltorientierte Soziale Arbeit.

Warum spielt das Salutogenese-Modell eine so wichtige Rolle?

Es dient als Fundament für einen Paradigmenwechsel: Anstatt nur Defizite zu betrachten, fokussiert das Modell darauf, wie Gesundheit entstehen und durch Widerstandsressourcen erhalten werden kann.

Wie unterstützt die Theatergruppe RequiSiT die Präventionsarbeit?

Durch Improvisationstheater werden Jugendliche spielerisch dazu animiert, eigene Kreativität zu entdecken, soziale Kompetenzen zu stärken und Alternativen zum Rauschmittelkonsum als Bewältigungsmuster zu finden.

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Details

Titel
Suchtprävention im Kontext der ganzheitlichen Gesundheitsförderung von Jugendlichen
Note
1,4
Autor
Sina Krehl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1160873
ISBN (PDF)
9783346560698
ISBN (Buch)
9783346560704
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Suchtprävention Theaterpädagogik Salutogenese Gesundheitsförderung Kohärenz Identitätsfindung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sina Krehl (Autor:in), 2021, Suchtprävention im Kontext der ganzheitlichen Gesundheitsförderung von Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1160873
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Leseprobe aus  17  Seiten
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