Diese Arbeit soll einen Einblick in die Nutzung des Selbstcoachings in der Personalentwicklung geben. Es soll dargestellt werden, was die Methodik ausmacht und welche Chancen und Risiken sich aus den Erkenntnissen für ein Unternehmen und dessen Mitarbeiter öffnen. Dies soll sowohl theoretisch wie auch an einem praktischen Beispiel aufgearbeitet werden.
"Der im Betrieb tätige Mensch muss in seinem Arbeitsalltag nicht nur als Unkostenfaktor angesehen werden, sondern vielmehr, durch seine ständige persönliche Erfahrung, das Bewusstsein bekommen, dass die Geschäftsleitung ihn als mitwissendes, mitdenkendes, und mitwirkendes Glied der Betriebsgemeinschaft schätzt und ihm Vertrauen schenkt." Dieses aus dem Jahre 1951 stammende Zitat trifft den heutigen Zeitgeist mehr denn je. Der Mitarbeiter steht im Fokus. Mit ihm steht und fällt der Erfolg einer Unternehmung, da seine individuellen Fähigkeiten den Unterschied ausmachen können. Im Zeitalter der Globalisierung wird die Leistungsdichte jedoch immer höher. Der Mensch muss sich permanent verändern und neu ausrichten, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Somit langt es bei der Personalauswahl nicht mehr die bereits erworbenen Fähigkeiten eines Mitarbeiters zu bewerten, sondern es ist darauf zu achten, dass Mitarbeiter gewillt sind ihre berufliche und persönliche Entwicklung voran treiben zu wollen.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
1.1 ZIEL DIESER ARBEIT
1.2 AUFBAU DER ARBEIT
2 GRUNDLAGEN
2.1 DEFINITION DER PERSONALENTWICKLUNG
2.2 DEFINITION SELBSTCOACHING
2.3 VORAUSSETZUNGEN FÜR EIN EFFEKTIVES SELBSTCOACHING
2.4 GRENZEN DES SELBSTCOACHINGS
3 METHODEN DES SELBSTCOACHINGS
3.1 MYERS‐BRIGGS TYPENINDIKATOR
3.1.1 Geschichte und theoretischer Hintergrund
3.1.2 Durchführung und Anwendungsgebiet
3.2 DER „SELBST‐ENTWICKLER“
3.2.1 Selbstverantwortung
3.2.2 Selbstbewusstheit
3.2.3 Selbstvertrauen
3.3 SELBSTÜBERWINDUNG
4 SELBSTCOACHING KONZEPT
4.1 ANALYSE DER IST‐SITUATION
4.2 ENTWICKLUNGSPLAN
4.3 NACHHALTIGKEIT
5 SCHLUSS
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht das Potenzial von Selbstcoaching als moderne Ergänzung zur klassischen Personalentwicklung. Ziel ist es, die methodischen Grundlagen zu beleuchten, Risiken und Chancen zu identifizieren und ein praktisches Konzept für die Anwendung in Unternehmen zu skizzieren.
- Grundlagen der Personalentwicklung und Selbstcoaching
- Methodische Ansätze wie der Myers-Briggs Typenindikator (MBTI)
- Das Konzept des "Selbst-Entwicklers" nach Jens Corssen
- Analyse der Ist-Situation und Erstellung von Entwicklungsplänen
- Herausforderungen, Grenzen und Nachhaltigkeit bei Selbstcoaching-Prozessen
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Geschichte und theoretischer Hintergrund
Nach Hossiep, Mühlhaus und Paschen war der MBTI in den Vereinigten Staaten in den vergangenen Jahrzenten der in der Öffentlichkeit am stärksten beachtete Test. Grundlage hierfür war das Bestseller Buch „Please understand me“ von Keirsay und Bates (1984), welches neben der Einführung in die psychologische Typenlehre von C.G. Jungs (1989) eine auswertbare Version des MBTI, der diesen Typenlehre anwendbar machen soll, enthielt. Der Schwerpunkt des Tests liegt in der Beratung, der Unterstützung von Teamentwicklungsmaßnahmen und im Trainingsbereich und soll in erster Linie den Teilnehmern selbst dienen um ein besseres Verständnis über sich zu gewinnen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Es wird die Bedeutung des Mitarbeiters im Wandel der Zeit thematisiert und das Ziel der Arbeit, Selbstcoaching als alternatives Instrument der Personalentwicklung zu prüfen, dargelegt.
2 GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Personalentwicklung und Selbstcoaching, beleuchtet die notwendigen Voraussetzungen für den Erfolg und diskutiert kritisch die Grenzen der Methode.
3 METHODEN DES SELBSTCOACHINGS: Es werden zwei wissenschaftlich fundierte Ansätze, der Myers-Briggs Typenindikator und das Modell des Selbst-Entwicklers von Jens Corssen, detailliert vorgestellt.
4 SELBSTCOACHING KONZEPT: Hier wird ein praxisnahes Konzept zur Anwendung im Unternehmen entwickelt, das von der Analyse der Ist-Situation über die Planung bis hin zur Nachhaltigkeit reicht.
5 SCHLUSS: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert die Anwendbarkeit der Konzepte kritisch und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung der Mitarbeiterförderung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.
Schlüsselwörter
Selbstcoaching, Personalentwicklung, Persönlichkeitsentwicklung, Myers-Briggs Typenindikator, MBTI, Selbstverantwortung, Selbstbewusstheit, Selbstvertrauen, Selbstführung, Arbeitswelt, Kompetenzentwicklung, Entwicklungsplan, Nachhaltigkeit, Management, Selbstbeobachtung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie Selbstcoaching als eigenständiges Instrument in der modernen Personalentwicklung eingesetzt werden kann, um die persönliche und berufliche Weiterentwicklung von Mitarbeitern zu fördern.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Definitionen von Coaching-Methoden, der Vorstellung von Persönlichkeitstests sowie der Entwicklung eines konkreten, alltagstauglichen Konzepts für die berufliche Praxis.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, dass Selbstcoaching ein wirkungsvolles Werkzeug zur Persönlichkeitsentwicklung ist, wenn es richtig angewendet wird, und welche Bedingungen für eine erfolgreiche Implementierung erfüllt sein müssen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und vergleicht etablierte Modelle wie den MBTI und das Konzept des "Selbst-Entwicklers" nach Jens Corssen, um daraus ein eigenes Anwendungskonzept abzuleiten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Definitionen und Methoden) und die praktische Anwendung (Entwicklungsplan, Analyse, Nachhaltigkeit).
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Selbstcoaching, Personalentwicklung, Selbstverantwortung, Kompetenzentwicklung und Nachhaltigkeit im Management definiert.
Warum warnt der Autor vor utopischen Zielen beim Selbstcoaching?
Übersteigerte Erwartungen können zu Enttäuschungen führen und das sogenannte "False-Hope-Syndrom" begünstigen, was den Abbruch des Selbstcoaching-Prozesses zur Folge haben kann.
Was besagt die von der Arbeit erwähnte "Bettkantenübung"?
Es handelt sich um eine Methode zur Stärkung der Selbstverantwortung, bei der man jeden Morgen bewusst entscheidet, ob man den Tag mit vollem Einsatz gestalten oder in Passivität verharren will.
- Arbeit zitieren
- Frank Köhler (Autor:in), 2020, Selbstcoaching als Instrument einer modernen Personalentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1161151