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Bionische Kommunikation. Die Sprache der Bienen

Titel: Bionische Kommunikation. Die Sprache der Bienen

Hausarbeit , 2020 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jean Brückmann (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Assignment soll die bionische Kommunikation, die Art der Verständigung der Bienen untereinander, untersucht werden. Im Fokus steht die europäische Honigbiene.

Bienen zählen zu den ungewöhnlichsten Tieren der Erde. Ihr sprichwörtlicher Fleiß, die sehr differenzierten Formen ihres Zusammenlebens und die Vielfältigkeit ihrer Lebensweisen haben deshalb schon immer die besondere Neugier und das Interesse der Menschen auf sich gezogen. Blüten, Bäume und Felder sehen sie anders als die Menschen, weil sie u. a. ultraviolettes Licht verarbeiten können. Ebenso bemerkenswert ist ihre Kommunikationsweise. Da Bienen in Völkern von mehreren Tausend Individuen leben, bedarf es eines hohen Maßes an Abstimmung und Koordination untereinander. Der sogenannte Schwänzeltanz ist die wichtigste Kommunikationstechnik im Bienenstock. Die Bienen tauschen auf diese Weise nicht nur Informationen über Nektar, Pollen und Wasserquellen aus, sondern nutzen diese Kommunikationstechnik auch für die Abstimmung über einen neuen Nistplatz.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung

1.2 Aufbau des Assignments

2 Grundlagen und Hintergrundinformation

2.1 Die Biene – Merkmale der europäischen Honigbiene

2.2 Von der Larve zur Honigbiene

3 Die Kommunikation der Bienen

3.1 Der Schwänzeltanz der Bienen

3.2 Die kollektive Entscheidung der Nistplatzsuche

3.3 Auf dem Weg zum Konsens

4 Resümee

Zielsetzung & Themen

Das Assignment untersucht die bionische Kommunikation bei Bienen, insbesondere den Schwänzeltanz und kollektive Entscheidungsprozesse, um diese Erkenntnisse auf menschliche Organisationsformen zu übertragen.

  • Grundlagen der Biologie und Lebensweise der Honigbiene
  • Die Tanzsprache als komplexe Informationsübertragung
  • Demokratische Entscheidungsfindung bei der Nistplatzsuche
  • Transfer von Bienenverhalten auf menschliche Entscheidungsgremien
  • Herausforderungen für den Bestand der Bienenpopulationen

Auszug aus dem Buch

3.2 Die kollektive Entscheidung der Nistplatzsuche

Wie in Kapitel 2.2 erwähnt, begibt sich ein Teil des Bienenschwarms inklusive der alten Königin auf die Suche nach einer neuen Behausung, sobald der Bienenstock zu eng wird. Bei dieser Suche praktiziert der Bienenschwarm direkte Demokratie. Die Individuen aus einer Gemeinschaft, die an der Entscheidung mitwirken wollen, tun es nicht über Vertreter, sondern persönlich. Diese kollektive Entscheidungsfindung eines Bienenschwarms ähnelt einer Bürgerversammlung in einer Kleinstadt. Wähler, die sich für kommunale Angelegenheiten interessieren, versammeln sich einmal im Jahr, erörtern Fragen, die von der Selbstverwaltung entschieden werden können, und stimmen darüber ab. Das Ergebnis ist dann für die Gemeinde bindend. Selbstverständlich gibt es in der Funktionsweise der direkten Demokratie Unterschiede zwischen Bienenschwärmen und Bürgerversammlungen. Die Kundschafterinnen in einem Bienenschwarm, also die Bienen, die nach einer neuen Behausung suchen, haben gemeinsame Interessen. Sie wollen das bestmögliche Domizil. Dagegen verfolgen die Menschen auf einer Bürgerversammlung häufig entgegengesetzte Interessen, und Entscheidungen werden nach dem Mehrheitsprinzip gefällt.

Ein anderer grundlegender Unterschied zwischen Schwarm und Bürgerschaft besteht darin, dass eine Bienenkundschafterin im Schwarm anders als ein Bürger auf der Versammlung nicht jeden Meinungsaustausch in der Gruppe verfolgen kann und damit keinen Gesamtüberblick über die Diskussion gewinnt. Eine Biene kann nur die Handlung ihrer unmittelbaren Nachbarn beobachten und darauf reagieren. Sie agiert also ohne umfassendes Wissen über die Informationen, die unter den anderen Bienen der Schwarmtraube kursieren. Die Unterschiede zwischen Schwarm und Bürgerschaft wiegen aber nicht so schwer wie die Ähnlichkeiten der Demokratie. Bei beiden spiegeln sich in jeder Entscheidung über zukünftige Handlungsweisen die freiwillig beigesteuerten Beträge mehrerer Individuen wider. Das bedeutet, dass sich die Lenkung der Gruppe und ihre Handlungsweise auf viele Mitglieder verteilen und nicht auf wenige Führungsgestalten konzentrieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Faszination für das Bienenleben dar und führt in das Thema der Kommunikation sowie die Zielsetzung des Assignments ein.

2 Grundlagen und Hintergrundinformation: Dieses Kapitel erläutert die biologischen Besonderheiten, die Entwicklung von der Larve zur Biene sowie die verschiedenen Aufgaben innerhalb eines Bienenstaates.

3 Die Kommunikation der Bienen: Hier wird detailliert auf den Schwänzeltanz, die kollektive Nistplatzsuche und die Mechanismen der Konsensfindung eingegangen.

4 Resümee: Das Schlusskapitel fasst die Erkenntnisse über die demokratischen Entscheidungswege der Bienen zusammen und reflektiert die ökologische Bedrohungslage der Bienen.

Schlüsselwörter

Bionische Kommunikation, Honigbiene, Schwänzeltanz, Nistplatzsuche, direkte Demokratie, Schwarmintelligenz, Entscheidungsfindung, Kollektive Intelligenz, Konsens, Artenvielfalt, Bienensterben, Ökosystem, Kommunikationstechnik, Bienenstock, Kundschafterinnen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die bionische Kommunikation der europäischen Honigbiene und überträgt die Verhaltensmuster auf menschliche Entscheidungsprozesse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Biologie der Honigbiene, die Tanzsprache sowie die kollektive demokratische Entscheidungsfindung in Bienenschwärmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist zu prüfen, wie sich Bienen verständigen und welche Lehren der Mensch aus diesen effizienten kollektiven Organisationsstrukturen ziehen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die aktuelle biologische und verhaltenswissenschaftliche Forschungsergebnisse zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Biologie der Bienen, die Mechanismen des Schwänzeltanzes und der Entscheidungsprozess bei der Wahl eines neuen Nistplatzes analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern gehören Bionische Kommunikation, Schwarmintelligenz, direkte Demokratie und Konsensfindung.

Worin liegt der Unterschied zwischen der „Demokratie der Gegner“ und der „Demokratie der Einheit“?

Menschen in Bürgerversammlungen haben oft widersprüchliche Interessen (Demokratie der Gegner), während Bienen im Schwarm gemeinsame Interessen verfolgen (Demokratie der Einheit).

Welche Lehre können Menschen laut dem Autor aus dem Wettbewerb der Bienen ziehen?

Ein offener und fairer Wettbewerb von Ideen führt zu klügeren Entscheidungen, sofern die Gruppe ein gemeinsames Ziel verfolgt.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bionische Kommunikation. Die Sprache der Bienen
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,0
Autor
Jean Brückmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
23
Katalognummer
V1161191
ISBN (PDF)
9783346571755
ISBN (Buch)
9783346571762
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kommunikation Bienen Sprache der Bienen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jean Brückmann (Autor:in), 2020, Bionische Kommunikation. Die Sprache der Bienen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1161191
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Leseprobe aus  23  Seiten
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