Dekonstruktion der Corona-Pandemie in der Zeitschrift "Demokratischer Widerstand"

Wie artikulieren Menschen, die sich selbst als Querdenker bezeichnen, die staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie?


Seminararbeit, 2021

24 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

1. Einleitung

2. Theorie
2.1 Ontologische und epistemologische Annahmen
2.2 Diskurs und Identität
2.3 Sozialer Wandel, Dislocation und (Re-)Artikulation

3. Anwendung der Diskurstheorie
3.1 Schlüsselsignifikanten und Äquivalenzketten
3.2 Postfundamentalistische Diskursanalyse

4. Analyse
4.1 Schlüsselsignifikante: Empty Signifier
4.2 Realitätswahrnehmung: Äquivalenzkette zu „Demokraten“, „Opposition“ und „Rebellion“

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Als Reaktion auf die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie formierten sich im Frühjahr 2020 soziale Bewegungen, die gegen die Einschränkungen der Grund- und Freiheitsrechte protestierten. Die sogenannten „Querdenker“ stellen eine dieser höchst heterogenen Bewegungen dar. Ihre Wahrnehmung der Pandemie und der Gegenmaßnahmen weicht stark vom Diskurs der Massenmedien ab und richtet sich gegen die Pandemie-Darstellung der Bundesregierung und alle Personen, Organisationen, Unternehmen und Forscher, die diese Ansicht teilen. Der Begriff „Querdenker“ ist in diesem Zusammenhang keine Fremdzuschreibung, sondern entspricht dem Selbstverständnis: „QUER DENKEN. MACHT ÜBERNEHMEN“1. Auf Demonstrationen und Kundgebungen wirkt die dezentrale Bewegung äußerst heterogen. In der Regel sind Menschen aller sozialer Schichten und jeder politischen Orientierung vertreten und sorgen in der medialen Darstellung für Verwirrung. Die einzelnen Positionen der Teilnehmer wirken teilweise so widersprüchlich, dass sie eigentlich unvereinbar sein sollten. Obwohl die Querdenker eine neue Erscheinung sind, wurden heterogene Bewegungen in der wissenschaftlichen Forschung bereits ausgiebig untersucht. Ausgehend vom Forschungsinteresse können Aspekte wie z.B. Deutungskämpfe, Praktiken, Artikulationen oder Herrschaftskritik im Fokus der Arbeit stehen.2

Geführt von der Frage „Wie artikulieren Menschen, die sich selbst als Querdenker bezeichnen, die staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie?“ wird diese Arbeit die Artikulation der Corona-Pandemie im Querdenker-Diskurs untersuchen. Aus diskurstheoretischer Perspektive soll die Wahrnehmung der Realität dieser Menschen untersucht werden und dabei von der zugrundeliegenden Artikulation der Realität ausgehen. Der Fokus liegt auf der Dekonstruktion der Corona-Pandemie in der Zeitschrift „Demokratischer Widerstand“, die als Teil des Querdenker-Diskurses gesehen werden kann. Vor dem theoretischen Hintergrund der Diskurstheorie nach Ernesto Laclau und Chantal Mouffe stehen 3 Aspekte im Zentrum der Untersuchung: 1. die Konstruktion einer Äquivalenzkette aus unterschiedlichsten sozialen Forderungen, 2. die Artikulation einer antagonistischen Grenze zwischen dem Selbst und den Anderen, die eine Bedrohung darstellen sowie die Identität des Selbst unterdrücken und 3. die Repräsentation der äquivalenten Forderungen über leere Signifikanten. Vereinfacht gesagt, erhöht die Einbeziehung eines breiten Spektrums von Forderungen die Chance, genügend Anhänger zu gewinnen, um eine klar erkennbare Wurzel allen Übels zu identifizieren und zu überkommen. Dieser gemeinsame Gegner macht aus heterogenen Forderungen ein einziges Projekt, das durch die Bereitstellung eines gemeinsamen Symbols, um das sich die Subjekte scharen können, noch unterstützt wird.3

Das folgende Kapitel wirft zu Beginn einen Blick auf die ontologischen und epistemologischen Grundannahmen der Diskurstheorie. Anschließend werden diese Annahmen aufgegriffen, um die Voraussetzungen für sozialen Wandel, ausgehend von der Unterbrechung (dislocation) bestehender Bedeutungsstrukturen, zu beschreiben. Kapitel 3 konzeptualisiert das methodische Vorgehen. Die Begriffe Äquivalenzkette, leerer Signifikant und antagonistische Grenze werden in Bezug auf ihre empirische Anwendbarkeit vorgestellt. In Kapitel 4 erfolgt die empirische Analyse am Material des „Demokratischen Widerstands“. Die behandelten Themen und verwendeten Formulierungen liefern Erkenntnisse darüber, wie die Bewegung sich selbst und die Corona-Pandemie wahrnimmt.

2. Theorie

Dieses Kapitel stellt die (meta-)theoretisch Basis der Untersuchung vor. Zu Beginn wird hierzu die grundlegende ontologische und epistemologische Perspektive erläutert. Im Hauptteil des Kapitels folgt dann die Vorstellung der Diskurstheorie nach Laclau und Mouffe.

2.1 Ontologische und epistemologische Annahmen

Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit der Thematik, wie werden Bedeutungen erzeugt

und verändert? In einem ersten Schritt muss daher festgelegt werden, was Bedeutungen sind. Die zugrundeliegenden Annahmen über Realität, Wissen und Moral stellen in abstrakter Form Ausgangspunkte dar, die die Perspektive der Untersuchung eingrenzen. Nur vor diesem Hintergrund kann der wissenschaftliche Prozess nachvollzogen und überprüft werden. Vor allem die hier verwendeten Annahmen über „Realität“ (Ontologie, Natur des Seins) und „Wissen“ (Epistemologie, Wissensproduktion) sind für die Fragestellung dieser Arbeit relevant, während die Ebene über die Natur der Moral (Metaethik) nur erwähnt werden soll, um ein vollständiges Bild der Faktoren zu zeichnen, die Einfluss auf den wissenschaftlichen Forschungsprozess nehmen. Die Perspektiven und Themen zur Natur des Seins wurden in zahlreichen Werken ausführlich diskutiert und aus philosophischer und wissenschaftlicher Perspektive in verschiedene Begriffe und Unterteilungen ausdifferenziert.4 Aus diesem Grund wird hier ausschließlich die in dieser Arbeit relevante Perspektive dargestellt.

Um den Wandel von Bedeutungsmustern zu verstehen, greift diese Arbeit auf die poststrukturalistische Diskurstheorie der sogenannten Esssex-School zurück. Die Arbeiten von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe stehen im Zentrum dieser Denkschule und haben den Strang der politischen oder auch postfundamentalistischen5 Diskurstheorie maßgeblich geprägt.6 Während der Begriff „Poststrukturalismus“ unterschiedlich ausgelegt und von Vertretern dieser Denkschule eher abgelehnt wird, muss er in dieser Arbeit aus praktischen Gründen verwendet.7 Die poststrukturalistische Perspektive interessiert sich insbesondere dafür, wie wir unsere Welt verstehen, sie mit Bedeutung füllen und uns im Politischen sowie Sozialen aus unzähligen Möglichkeiten für die Darstellung einer bestimmten Realität entscheiden. Ontologische und epistemologische Aspekte überschneiden sich in diesem Zusammenhang häufig. Bedenkt man, dass die Produktion von Wissen unmittelbar davon abhängt, was man als existent betrachtet, wird deutlich, dass eine klare Unterscheidung vor allem in konkreten Anwendungssituationen kaum möglich ist.8

Das Verhältnis zwischen Poststrukturalisten und der materiellen oder „objektiven“ Realität kann als missverständlich bezeichnet werden.9 Durch die Fokussierung auf den Diskurs-Begriff muss sich die poststrukturalistische Perspektive immer wieder der Kritik stellen, die Bedeutung der „materiellen Wirklichkeit“ aus dem Blick zu verlieren und somit essenzielle Bedingungen außer Acht zu lassen.10 „[N]atural facts are also discursive facts“11, „discourse is the primary terrain of the constitution of objectivity as such”12 oder „ all objects are objects of discourse“13 sind Beispiele dafür, wie die Grenze zwischen Ontologie und Epistemologie durch die Ausblendung des Kontextes verschwimmt und zu missverständlichen Äußerungen fehlgedeutet werden kann. Poststrukturalisten behaupten demnach nicht, dass sich materielle Objekte durch die Kraft des Diskurses unmittelbar in ihrer Beschaffenheit verändern lassen. Ihre Repräsentation und diskursive Bedeutungsaufladung verändern nicht die materielle Beschaffenheit. Es sind die Bedeutungen, die im Diskurs produziert und materiellen Objekten, Subjekten, Ideen oder Praktiken zugeschrieben werden und darüber unsere Wahrnehmung beeinflussen. Die Bedeutung oder Identität des materiellen wird nach poststrukturalistischer Annahme vollständig im Diskurs produziert, wodurch die materielle Beschaffenheit in den Hintergrund rückt und oft unbeachtet bleibt.14 Die angeführten Zitate sind somit Beispiel dafür, wie bedeutungslos der materielle Aspekt des Realitätsverständnisses ist. Die Diskurstheorie betrachtet damit den Diskurs als zentrale Schnittstelle, über die bestenfalls ein indirekter Zugang zur materiellen Welt erfolgt und „Objektivität“ hergestellt wird. Im Terrain des Diskurses erfolgt dann die Aufladung mit Bedeutung, die das Soziale an sich erschafft.15

Schließlich ist es auch der Diskurs, auf dessen Terrain das Soziale nicht bloß erschaffen, sondern in „Kämpfen“ ausgehandelt und verändert wird. Diese Bedeutungsverschiebungen sind in ständigem Wandel, beeinflussen unsere Wahrnehmung und die Handlungen oder Optionen, die wir erwägen.16

2.2 Diskurs und Identität

Die zentrale Annahme der Diskurstheorie ist somit, dass jegliche Identität diskursiv produziert wird. Die Wahrnehmung von Realität, bzw. welche Bedeutung man einer Situation zuschreibt, kann als Teil dessen verstanden werden. Ein breites Verständnis von Identität umfasst damit, welche Bedeutung, welcher Sinn oder welche Zusammenhänge Objekten, Symbolen, Praktiken, Gefühlen etc. zugeschrieben werden.17 Die Bedeutung eines Bildes oder abstraktere Konzepte wie die Vorstellung vom Selbst versteht die Diskurstheorie nur im Zusammenhang des jeweiligen Kontextes. Dieser Kontext besteht aus Diskursen, die, jeder für sich und gemeinsam als Ganzes, Bedeutungen ausschließlich über Differenzen konstruieren.18

Im Falle der Diskurstheorie von Ernesto Laclau basiert diese Annahme auf den Erkenntnissen zahlreicher namhafter Philosophen und stellt unter anderem über die Arbeit von Ferdinand de Saussure heraus, dass die Verbindung von Signifikat und Signifikant weder fest noch natürlich ist. Eine Bezeichnung und das von ihr bezeichnete Objekt sind vielmehr willkürlich miteinander verbunden. Objekte jeder Art tragen die Bezeichnung, mithilfe derer wir uns über sie austauschen, nicht inhärent mit sich. Die Bezeichnung, bzw. das Lautbild („sound-image“19 ) eines Objekts, ist beispielsweise niemals eindeutig. Die Äquivokationen Synonyme (verschiedene sprachliche Ausdrücke für dasselbe Objekt) oder Homonyme (derselbe sprachliche Ausdruck für verschiedene Objekte) veranschaulichen, wie groß die „Spielräume“ in der sprachlichen Bedeutungszuordnung von Objekt und Begriff sein können. Jedes Objekt kann demnach von unterschiedlichen Begriffen und Bezeichnungen angezeigt werden, und umgekehrt können jedem Begriff zahlreiche Objekte zugeordnet werden. Dieses Verständnis umfasst folgerichtig nicht bloß materielle Objekte, sondern muss auf alles ausgedehnt werden, was mit Sprache abgebildet werden kann: Objekte, soziale Phänomene, Personen, Ideen etc.

Da Bedeutung sich demnach nicht aus dem Innersten oder der Essenz einer Sache ableiten lässt, können diskursive Aushandlungsprozesse als Erklärung herangezogen werden. Wie beschrieben wurde, kann die Bedeutung eines Begriffs oder eines Objekts vom jeweiligen Kontext abgeleitet werden. Das Differenzsystem, also die Bedeutungen, die nicht gemeint sind und daher ausgeschlossen werden können, grenzt die Zuordnung von Signifikant und Signifikat soweit ein, dass (in der Regel) eine sinnvolle Kommunikation möglich ist. Diese Zuordnung wird als „discursive struggle“ bezeichnet und meint, in diskurstheoretischem Fachvokabular ausgedrückt, die Artikulation, die eine temporäre Bedeutungsverbindung zwischen diskursiven Elementen („elements“) herstellt und sie somit zu Momenten („moments“20 ) eines spezifischen Diskurses transformiert.21 Laclau hat in diesem Zusammenhang den Begriff „demand“ eingeführt. Im Sinne der eben vorgestellten Bedeutungsungenauigkeit aller Begriff kann die Bedeutung von „demand“ als „claim“ (Anspruch/Behauptung) und „request“22 (Aufruf/Forderung/Anforderung) verstanden werden. Die Mehrdeutigkeit dieser Übersetzung ist, wie Laclau weiter ausführt, für die theoretische Grundlage ebenso bezeichnend wie hilfreich, da mit (social) demand der kleinste Baustein seines Diskurs-Verständnisses gemeint ist.23

In diesem Zusammenhang muss kurz verdeutlicht werden, inwiefern demands, moments, elements und Artikulation einen Bezug zur subjektiven Wahrnehmung und damit zur Bedeutungszuschreibung von Ereignissen haben. „Demands“ wurden oben bereits im weitesten Sinne als Forderungen und Ansprüche aus der Bevölkerung an das administrative System beschrieben. Je nach Intensität der Bedeutungszuschreibung, interagieren demands als elements oder moments24 mit entsprechenden diskursiven Formationen. Sie stellen, bildlich gesprochen, Bausteine dar und initiieren den Prozess der Repräsentation. Da es schier unmöglich ist, zahllose, teilweise widersprüchliche Interessen einzeln an politische Institutionen weiterzugeben, setzen Laclau und Mouffe diesem Problem die Verbindung der „elements“ durch Artikulation entgegen. Artikulation meint „any practice establishing a relation among elements such that their identity is modified as a result of the articulatory practice.”25 Artikulation ist damit performativ. Sie reflektiert nicht nur, sondern konstituiert eine (kollektive) Identität, die nicht mehr nur ein Ausdruck der zugrundeliegenden Forderungen bzw. demands ist, sondern das Ergebnis politischer Meinungs- und Deutungskämpfe.26 Die Artikulation darf allerdings nicht als zusätzliche soziale Ebene missverstanden werden. Sie ist nicht vom Sozialen getrennt oder kann darauf reduziert werden. Sie ist vielmehr das Terrain, auf dem sich das Soziale konstituiert und integraler Bestanteil der Repräsentation. Die Artikulation ist damit Teil dessen, was Laclau und Mouffe als Diskurs bezeichnen, wobei Diskurse nicht auf Identitäten begrenzt sind und zusätzlich Normen, Gesetze, Institutionen etc. umfassen.27

[...]


1 Demokratischer Widerstand 46 (2021): S. 1.

2 Vgl. Vey, Leinius, Hagemann (2019) für eine Auswahl unterschiedlicher poststrukturalistischer Ansätze.

3 Vgl. Stengel (2020): S. 11f.

4 Vgl. z.B. Marsh/Furlong (2002); Stengel (2020): Kap. 2.

5 Vgl. Kim (2020): S. 214.

6 Vgl. Jørgensen/Phillips (2002): S. 24f.

7 Vgl. Stengel (2020): S. 1.

8 Vgl. ebd.: S. 57.

9 Vgl. Jørgensen/Phillips (2002): S. 35.

10 Vgl. Stengel (2020): S. 60ff.; Grint/Woolgar (1992): S. 366ff. für eine anschaulich Einordnung des Stellenwerts materieller Realität im Kontext diskurstheoretischer Überlegungen.

11 Laclau/Mouffe (1987): S. 84.

12 Laclau (2007): S. 68.

13 Howarth/Stravakakis (2000): S. 3.

14 Vgl. Stengel (2020): S. 58f.

15 Vgl. Laclau (2005): S. 68.

16 Vgl. Stengel (2020): S. 19.

17 Vgl. ebd.

18 Vgl. Laclau (2005): S. 69.

19 de Saussure (2011): S. 67.

20 Laclau/Mouffe (2001): S. 105.

21 Vgl. ebd.: S. 105f.

22 Laclau (2005): S. 73.

23 Vgl. ebd.

24 Die Differenzierung zwischen elements und moments ist idealtypisch. In empirischen Beobachtungen bewegen sich die Objekte fließend zwischen diesen Extremen.

25 Laclau/Mouffe (2001): S. 105.

26 Vgl. Laclau/Mouffe (2001): S. 65.

27 Vgl. Thomassen (2019): S. 12.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Dekonstruktion der Corona-Pandemie in der Zeitschrift "Demokratischer Widerstand"
Untertitel
Wie artikulieren Menschen, die sich selbst als Querdenker bezeichnen, die staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie?
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
1,7
Autor
Jahr
2021
Seiten
24
Katalognummer
V1161573
ISBN (Buch)
9783346571397
Sprache
Deutsch
Schlagworte
dekonstruktion, corona-pandemie, zeitschrift, demokratischer, widerstand, menschen, querdenker, maßnahmen
Arbeit zitieren
André Will (Autor:in), 2021, Dekonstruktion der Corona-Pandemie in der Zeitschrift "Demokratischer Widerstand", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1161573

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