Die vorliegende Stunde soll eine Reflexion des in den vergangenen drei Wochen absolvierten Stationenlernen bieten.
Die SuS haben in Einzel- und Partnerarbeit acht Stationen zum Thema „Romans in Britain“, „Gerund“ und „Question tags“ durchlaufen. Die Ergebnisse wurden in einer Mappe festgehalten, die die letzte Klassenarbeit des Jahres ersetzt.
Den meisten SuS ist die selbständige Auseinandersetzung mit den Inhalten gut gelungen, wenngleich auch zu häufig noch überflüssige Fragen gestellt wurden. Dies weist darauf hin, dass die Lerngruppe mit selbständigem Arbeiten wenig bis keine Erfahrung hat.
In Einzelfällen haben sich sonst eher schwächer eingestufte SuS durch gutes und konsequentes Arbeiten hervorgetan.
Die unmittelbar letzte Unterrichtseinheit vor der heutigen war „Abgabe-Stunde“. Da drei SuS fehlten, sowie zwei ihre Unterlagen vergessen hatten, ist davon auszugehen, dass diese SuS gleich zu Beginn ihre Mappen abgeben möchten bzw. sich rechtfertigen wollen.
Da die meisten SuS dem Stationenlernen durchaus positiv gegenüber standen, ist davon auszugehen, dass die heutige Reflexion mehr positive denn negative Aspekte liefern wird. Die heutige Stunde soll die Grundlage für weiteres Stationenlernen in der Zukunft bieten.
In der nächsten Stunde werden die Ergebnisse der heutigen Reflexion, über die Hausaufgabe vorbereitet, in konkrete Stationen umgesetzt.
Inhaltsverzeichnis
1. Ziel der Unterrichtsstunde
2. Einordnung der Stunde in die Unterrichtsreihe
3. Bemerkungen zur Lerngruppe
4. Didaktisch-Methodischer Kommentar
5. Verlaufsplan
Zielsetzung & Themen
Ziel der Arbeit ist die Reflexion einer durchgeführten Unterrichtsreihe zum Thema "Romans in Britain", um durch die methodische Aufarbeitung von Erfahrungen sowohl die Akzeptanz von offenen Lernformen bei den Schülern zu steigern als auch die Selbständigkeit im Lernprozess zu fördern.
- Reflexion des Stationenlernens als offene Unterrichtsmethode
- Entwicklung von Handlungsanweisungen für zukünftige Lernprozesse
- Anwendung des "Think – Pair – Share"-Prinzips
- Steigerung der methodischen Kompetenz und Selbständigkeit
- Erstellung konkreter "Golden Rules" für Lehrer und Schüler
Auszug aus dem Buch
4. Didaktisch-Methodischer Kommentar
Die heutige Stunde wird von der didaktischen Leitlinie bestimmt, dass Methoden im Unterricht mit den SuS reflektiert werden müssen, um als dauerhafte Unterrichtsprinzipien und –möglichkeiten gelten zu können. Das in der letzten Stunde durchgeführte und abgeschlossene Stationenlernen sollte die SuS zu mehr Selbständigkeit im Unterricht erziehen.
Dies deckt sich auch mit der im Kernlehrplan Sek I geforderten „methodischen Kompetenz [...] für Formen des selbstgesteuerten und kooperativen Sprachenlernens als Grundlage für den Erwerb von weiteren (Fremd-)Sprachen sowie für das lebenslange selbständige (Fremd-)Sprachenlernen.“
Die heutige Stunde dient nun dazu, dass die SuS das Erlebte reflektieren und Schlüsse ziehen, um die Methode zu legitimieren. Ich möchte die SuS außerdem wieder in einen gelenkteren Unterricht überführen. Die Verankerung des Stationenlernes durch Reflexion ist für meine Lerngruppe extrem wichtig, da selbständige Arbeitsformen den SuS eher fremd sind.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Ziel der Unterrichtsstunde: Definition der Kernziele, insbesondere der methodischen Kompetenzerweiterung durch Reflexion sowie der sprachlichen Anwendung durch Vokabelarbeit.
2. Einordnung der Stunde in die Unterrichtsreihe: Beschreibung des vorangegangenen Stationenlernens zu historischen und grammatikalischen Themen sowie die Einbettung der heutigen Stunde als Reflexionsbasis für zukünftige Einheiten.
3. Bemerkungen zur Lerngruppe: Vorstellung der heterogenen, lebhaften Lerngruppe und Erläuterung der organisatorischen Herausforderungen bei offenen Unterrichtsformen.
4. Didaktisch-Methodischer Kommentar: Begründung der methodischen Vorgehensweise unter Einbeziehung des Kernlehrplans und des "Think – Pair – Share"-Prinzips zur Strukturierung der Reflexionsphase.
5. Verlaufsplan: Detaillierte tabellarische Darstellung des Unterrichtsablaufs inklusive Zeitvorgaben, Sozialformen und mediale Begleitung.
Schlüsselwörter
Stationenlernen, Reflexion, Unterrichtsmethode, Fremdsprachenunterricht, Englisch, Methodische Kompetenz, Think-Pair-Share, Gruppenarbeit, Schüleraktivierung, Selbständigkeit, Handlungsanweisungen, BDU, Unterrichtsplanung, Heterogenität, Didaktik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert einen Unterrichtsbesuch im Fach Englisch, dessen zentrales Ziel die Reflexion einer zuvor durchgeführten Unterrichtsreihe in Form eines Stationenlernens ist.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Reflexion offener Unterrichtsformen, der Förderung der Selbständigkeit von Schülern und der Etablierung von Regeln für die Zusammenarbeit.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Die Schüler sollen ihre Erfahrungen mit dem Stationenlernen kritisch auswerten, um durch eigene Erkenntnisse eine höhere Akzeptanz und bessere Handlungsweisen für zukünftige Lernprozesse zu entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Unterricht folgt dem "Think – Pair – Share"-Prinzip, welches stufenweise von individueller Reflexion über Partneraustausch zur Gruppendiskussion führt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Einordnung der Stunde, einer Analyse der Lerngruppe, der didaktisch-methodischen Begründung der Unterrichtsplanung sowie einem detaillierten Verlaufsplan.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Stationenlernen, Reflexion, methodische Kompetenz, Schüleraktivierung und selbstgesteuertes Lernen.
Wie werden die Schüler motiviert, sich am Unterricht zu beteiligen?
Neben der Strukturierung durch "Think – Pair – Share" wird als Einstieg ein motivierendes Kreuzworträtsel zur Wiederholung der Vokabeln der Unit 6 eingesetzt.
Warum wird im Anschluss an das Stationenlernen eine Reflexionsstunde eingeschoben?
Da offene Arbeitsformen für die Lerngruppe neuartig sind, ist die explizite Reflexion notwendig, um negative Aspekte abzubauen und den Schülern mehr Sicherheit bei selbständiger Arbeit zu vermitteln.
Welche Rolle spielen die sogenannten "Golden Rules"?
Sie dienen als konkretes, von den Schülern selbst erarbeitetes Ergebnis, um die Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Schülern für zukünftige Stationenlernen effizienter und strukturierter zu gestalten.
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- Sebastian Goetzke (Author), 2007, Romans in Britain – Stationenlernen , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116252