Die Philosophen Karl R. Popper und Hans Albert und ihre wichtigsten Aussagen


Seminararbeit, 2008
9 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Philosoph Karl R. Popper

3 Der Philosoph Hans Albert

4 Hauptaussagen der beiden Philosophen
4.1 Poppers Ansichten zur Wissenschaftstheorie
4.2 Alberts Ansichten zur Wissenschaftstheorie

5 Zusammenfassung

6 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

„Alle Sicherheiten in der Erkenntnis sind selbstfabriziert und damit für die Erfassung der Wirklichkeit wertlos.“

Albert, Hans in: Traktat über kritische Vernunft (1991), S. 36

Ziel dieses Referates ist es, einen Überblick über das Leben und Wirken von Karl Raimund Popper (Kapitel 2) und Hans Albert (Kapitel 3) zu geben. In Kapitel 4 werden die Hauptaussagen der beiden Philosophen dargestellt und danach in Kapitel 5 zusammengefasst.

2 Der Philosoph Karl R. Popper

Sir Karl Raimund Popper wurde am 28. Juli 1902 in Wien geboren und verstarb am 17. September 1994 in London (Neues Großes Lexikon, 1999, S. 662). Seine Eltern, der Rechtsanwalt Simon Siegmund Carl Popper und Jenny Popper, geborene Schiff, waren zum Protestantismus konvertierte assimilierte Juden (Wikipedia 2008a).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Schon als Kind interessierte er sich für philosophische Fragen. Bereits mit 16 Jahren verließ er die Mittelschule und wurde Gasthörer an der Universität Wien. Er besuchte Vorlesungen in Mathematik, Geschichte, Psychologie, Theoretischer Physik und Philosophie. Seine Matura legte er als Auswärtiger im zweiten Versuch ab. 1924 bestand er die Prüfung an der Lehrerbildungsanstalt und wurde 1925 Student am Pädagogischen Institut. Parallel zur Lehrerausbildung schloss er 1924 eine Tischlerlehre mit dem Gesellenbrief ab. Mit der Dissertation „Zur Methodenfrage der Denkpsychologie“ promovierte er 1928 bei dem Psychologen und Sprachtheoretiker Karl Bühler. 1929 erwarb er die Lehrberechtigung für die Hauptschule in den Fächern Mathematik und Physik und erhielt 1930 eine Anstellung als Hauptschullehrer in Wien.

Seinen Kontakten zum Wiener Kreis verdankt es Popper, dass er begann seine philosophischen Gedanken niederzuschreiben. Er lernte dort Moritz Schlick, Rudolf Carnap und Otto Neurath kennen. Jedoch distanzierte sich Popper soweit insbesondere von Schlick und dessen neopositivistischer Position, dass er keine Einladung zu den Sitzungen des Kreises mehr erhielt. 1934 erschien eine erheblich gekürzte Fassung seines wissenschaftstheoretischen Hauptwerkes „Logik der Forschung“. Das gesamte Werk veröffentlichte er 1935 im Rahmen einer Schriftenreihe des Wiener Kreises.

1937 emigrierten er und seine Frau Josefine Anna Henninger nach Neuseeland, wo Popper eine Dozentur am Canterbury University College annahm. Durch Unterstützung von Friedrich August von Hayek erhielt er im Winter 1944/45 das Angebot an der London School of Economics and Political Science zu lehren, wo er im Januar 1946 seine Lehrtätigkeit aufnahm.

1961 eröffnete er in Tübingen eine Tagung zum Thema der Logik der Sozialwissenschaften. Das Koreferat hielt Theodor W. Adorno. Diese Debatte war der Beginn des sogenannten „Positivismusstreits“[1].

1965 wurde er von Queen Elizabeth II. für sein Lebenswerk als Knight Bachelor zum Ritter geschlagen. Er wurde 1969 emeritiert und publizierte aber stetig weiter. (Vgl. zur Biographie Whoswho 2008).

3 Der Philosoph Hans Albert

Hans Albert wurde am 8. Februar 1921 in Köln geboren (Die Zeit: Das Lexikon 2005).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Nach dem Kriegsdienst und amerikanischer Kriegsgefangenschaft studierte er Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln. Er promovierte 1952 mit einer Arbeit über „Rationalität und Existenz – Politische Arithmetik und politische Anthropologie“ und habilitierte 1957 aufgrund zahlreicher Aufsätze zum Thema der Methodologie der Wirtschaft- und Sozialwissenschaften (Wikipedia 2008b).

1963 erhielt er einen Ruf an den neu geschaffenen Lehrstuhl für Soziologie und allgemeine Methodologie an der damaligen Wirtschaftshochschule und heutigen Universität Mannheim. Trotz einiger Rufe an andere Universitäten hatte er den Lehrstuhl bis zu seiner Emeritierung 1989 inne. Heute lebt er in Heidelberg.

4 Hauptaussagen der beiden Philosophen

In den vorangegangenen Kapiteln wurde auf das Leben von Karl R. Popper und Hans Albert eingegangen. In diesem Teil des Referates sollen nun die Kernaussagen beider Personen behandelt werden.

[...]


[1] Unter Positivismusstreit versteht man einen in den 1960er Jahren zwischen den Vertretern des Kritischen Rationalismus und der Frankfurter Schule geführten Streit um die richtige Methode in den Sozialwissenschaften. Ausschlaggebend war die Frage, wie die Befunde der empirischen Sozialforschung zu bewerten seien. (Vgl. Neues Großes Lexikon, 1999, S. 663).

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Die Philosophen Karl R. Popper und Hans Albert und ihre wichtigsten Aussagen
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Veranstaltung
Wissenschaftstheorie und empirische Forschung
Note
1,7
Autor
Jahr
2008
Seiten
9
Katalognummer
V116276
ISBN (eBook)
9783640177837
ISBN (Buch)
9783640177875
Dateigröße
401 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
13 Einträge im Literaturverzeichnis, davon 4 Internetquellen.
Schlagworte
Philosophen, Karl, Popper, Hans, Albert, Aussagen, Wissenschaftstheorie, Forschung
Arbeit zitieren
Michael Mehnert (Autor), 2008, Die Philosophen Karl R. Popper und Hans Albert und ihre wichtigsten Aussagen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116276

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