Ich habe mein 6-wöchiges Praktikum im Rahmen des Magisterstudiums vom 05.03. bis 12.04.2001 im Sport- und Gesundheitszentrum Gym in Osterholz-Scharmbeck absolviert. Der Grund für diese Entscheidung war der, dass ich dort die Möglichkeit hatte, sowohl Erfahrungen im Bereich des Fitnesstrainings als auch im Bereich des Reha-Trainings machen zu können. Ich habe dann jeweils drei Wochen in beiden Bereichen hospitiert und auch das Training angeleitet. Angefangen habe ich mit dem Fitnesstraining und habe mich dann mit dem Reha-Training befasst.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Zur Einrichtung
3 Zum Fitnesstraining an Geräten
3.1 Die Formen der Kraft
3.2 Der Trainingsablauf
3.2.1 Das Aufwärmen
3.2.2 Die Atmung
3.2.3 Die Ermittlung der individuell richtigen Trainingsbelastung
3.2.4 Die Einstellung der Geräte
3.2.5 Schonung der Gelenke
3.2.6 Cardio Fitness
3.2.7 Zwei angewandte Trainingsmethoden an Geräten
4 Rehabilitationstraining
4.1 Muskuläre Dysbalancen
4.2 Wirbelsäulenerkrankungen
Zielsetzung & Themen
Der Bericht dokumentiert ein sechswöchiges Praktikum in einem Fitness- und Gesundheitszentrum. Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, den theoretischen Hintergrund sowie die praktischen Abläufe des Fitnesstrainings an Geräten und des gezielten Rehabilitationstrainings bei muskulären Dysbalancen und Wirbelsäulenerkrankungen darzulegen und kritisch einzuordnen.
- Grundlagen und Definition des Fitnesstrainings
- Trainingsmethodik und -steuerung an Geräten
- Physiologische Aspekte von Kraft und Ausdauer
- Rehabilitation bei muskulären Dysbalancen
- Therapeutische Ansätze bei Wirbelsäulenerkrankungen
Auszug aus dem Buch
3.1 Definition des Fitnesstrainings an Geräten
Fitnesstraining soll in erster Linie das allgemeine Wohlbefinden verbessern und die Widerstandskraft gegenüber alltäglichen Belastungen erhöhen. Angestrebt ist eine allgemeine Funktionssteigerung der Organsysteme zur Vermeidung von Zivilisationskrankheiten. Ein weiteres Ziel ist die Erhaltung bzw. Verbesserung der Leistungsfähigkeit des passiven Bewegungsapparates.
Die Hauptsäulen des ganzheitlichen Fitnesstrainings sind Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft. Diese Fähigkeiten sollen durch risikoloses Training entwickelt werden, d.h., dass vor allem die Wirbelsäule und die anderen Gelenke nicht überlastet werden. Fitnesstraining schließt daher gezieltes Maximalkrafttraining aus, weil die dort auftretenden hohen Belastungen des passiven Bewegungsapparats, insbesondere der Gelenke und Knorpel, gerade für Anfänger die Gefahr von Verschleiß und Degenerationserscheinungen mit sich bringen.
Im Hinblick auf die Kraft ist das Ziel des Fitnesstrainings eine Verbesserung der Kraftausdauer, also die Steigerung der Ermüdungswiderstandsfähigkeit der Muskulatur.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt den zeitlichen Rahmen und die inhaltlichen Schwerpunkte des absolvierten Praktikums.
2 Zur Einrichtung: Gibt einen Überblick über die Entstehungsgeschichte, das Mitgliederprofil und das Kursangebot des Fitness- und Gesundheitszentrums.
3 Zum Fitnesstraining an Geräten: Erläutert die grundlegende Philosophie und die methodische Herangehensweise beim gerätegestützten Fitnesstraining.
3.1 Die Formen der Kraft: Differenziert zwischen verschiedenen Kraftarten und ordnet diese in den Kontext des Fitnesstrainings ein.
3.2 Der Trainingsablauf: Beschreibt die praktische Strukturierung einer Trainingseinheit von der Erwärmung bis zur Belastungssteuerung.
3.2.1 Das Aufwärmen: Erklärt die physiologische Notwendigkeit und die praktische Durchführung der Auf- und Abwärmphase.
3.2.2 Die Atmung: Definiert die korrekte Atemtechnik während der Belastung an den Trainingsgeräten.
3.2.3 Die Ermittlung der individuell richtigen Trainingsbelastung: Beschreibt die methodische Vorgehensweise bei der Festlegung der Trainingsgewichte für Anfänger.
3.2.4 Die Einstellung der Geräte: Betont die Bedeutung der ergonomischen Geräteeinstellung zur Vermeidung von Verletzungen.
3.2.5 Schonung der Gelenke: Erläutert biomechanische Prinzipien zur Vermeidung von Fehlbelastungen an Gelenkstrukturen.
3.2.6 Cardio Fitness: Definiert die Rahmenbedingungen für ein gesundheitsorientiertes Herz-Kreislauf-Ausdauertraining.
3.2.7 Zwei angewandte Trainingsmethoden an Geräten: Stellt zwei konkrete Trainingsmethoden für Anfänger und Fortgeschrittene in Bezug auf Intensität und Umfang vor.
4 Rehabilitationstraining: Skizziert das Ziel der gesundheitlichen Wiederherstellung durch spezifische funktionelle Übungen.
4.1 Muskuläre Dysbalancen: Definiert Ursachen und Wirkungsweisen von Ungleichgewichten zwischen tonischer und phasischer Muskulatur.
4.2 Wirbelsäulenerkrankungen: Charakterisiert häufige orthopädische Krankheitsbilder wie Skoliose oder Hohlrundrücken.
Schlüsselwörter
Fitnesstraining, Rehabilitation, Krafttraining, Kraftausdauer, Muskuläre Dysbalancen, Wirbelsäulenerkrankungen, Trainingsmethodik, Trainingsbelastung, Herz-Kreislauf-Training, Bewegungsapparat, Maximalkraft, Prävention, Dehnübungen, Gesundheitszentrum, Körpertraining.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?
Der Bericht behandelt die praktischen und theoretischen Aspekte eines Fitnesstrainings im Sport- und Gesundheitszentrum, insbesondere die Arbeit an Geräten sowie therapeutische Ansätze im Rehabilitationsbereich.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?
Die zentralen Felder sind die Definition von Kraftformen im Fitnesstraining, die methodische Gestaltung von Trainingsabläufen sowie die Analyse und Behandlung von muskulären Dysbalancen und Wirbelsäulenerkrankungen.
Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Trainingskonzepte?
Das primäre Ziel ist die Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit des passiven Bewegungsapparates bei gleichzeitiger Vermeidung von Überlastungen und Verletzungsrisiken.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erstellung der Trainingspläne genutzt?
Es werden methodisch standardisierte Krafteinsätze (Anfänger- vs. Fortgeschrittenen-Methodik) angewandt, die auf der Ermittlung individueller Belastungsgrenzen basieren.
Was wird im Hauptteil des Dokuments detailliert behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Einführung des gerätegestützten Trainings (Aufwärmen, Atmung, Einstellung) und den speziellen Rehabilitationsteil für Patienten mit muskuloskelettalen Defiziten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die wissenschaftliche Ausrichtung?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Prävention, funktionelles Bewegungstraining, Kraftausdauer und orthopädische Trainingswissenschaft geprägt.
Warum ist die Unterscheidung zwischen tonischer und phasischer Muskulatur wichtig?
Diese Unterscheidung ist entscheidend für das Verständnis von muskulären Dysbalancen, da die beiden Muskelgruppen unterschiedlich auf Fehlbelastungen reagieren (Tonuserhöhung vs. Abschwächung).
Welches konkrete Fallbeispiel wird für das Training angeführt?
Das Dokument verwendet den Hohlrundrücken als Beispiel, um aufzuzeigen, welche spezifischen Muskelgruppen gedehnt und welche gekräftigt werden müssen, um das Fehlbild zu korrigieren.
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- Boris Hoppen (Author), 2002, Praktikum im Fitnesscenter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11630