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Retail Clinics. Leistungsaspekte, Kunden- und Finanzmanagement sowie Übertragbarkeit in das deutsche Gesundheitswesen

Titel: Retail Clinics. Leistungsaspekte, Kunden- und Finanzmanagement sowie Übertragbarkeit in das deutsche Gesundheitswesen

Hausarbeit , 2021 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Bernard Cui (Autor:in)

Gesundheit - Gesundheitswesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der Hausarbeit wurde sich mit dem Thema "Retail Clinics" befasst. Farlex und Partner definierten im Jahre 2009 den Begriff „retail clinics“ auf der Homepage Medical Dictionary wie folgt: „An outpatient clinic located in a grocery, drug store, retail store, or supermarket. It provides a focused range of protocol-driven health care services, such as the treatment of minor illnesses or injuries, and the administration of vaccination."

Demnach sind „retail clinics“ kleine ambulante Einrichtungen mit einer Fläche von ca. 18-45 Quadratmetern Fläche, welche sich meist angegliedert in Supermärkten, Apotheken oder Kaufhäusern befinden und in welcher sich innerhalb weniger Minuten um leichte Beschwerden wie Husten, leichten Sonnenbrand oder Durchfall der Patienten gekümmert wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 KONZEPTIONELLE BEZUGSRAHMEN

1.1 Ansatz zur Analyse von Organisationen des Gesundheitswesens

1.2 Analyse nach Sachfunktionen

2 GRUNDLEGENDE ASPEKTE VON „RETAIL CLINICS“

2.1 Definition „retail clinics“

2.2 Entwicklung und Marktsituation

3 LEISTUNGSMANAGEMENT VON „RETAIL CLINICS“

3.1 Strukturqualität

3.2 Umfang der Leistungserbringung

4 KUNDENMANAGEMENT VON „RETAIL CLINICS“

4.1 Beschreibung der Zielgruppe

4.2 Formulierung Hinweisschild

4.3 Wettbewerbsvorteilsstrategien

5 FINANZMANAGEMENT VON „RETAIL CLINICS“

5.1 Erlössystematik

5.2 Kostenstruktur von „retail clinics“

6 ÜBERTRAGUNG DES KONZEPTS „RETAIL CLINICS“ IN DAS DEUTSCHE GESUNDHEITSWESEN

6.1 Chancen und Schwierigkeiten der Konzeptübertragung

6.2 Akteure bei der Umsetzung

6.3 Vergleichbare Konzepte in Deutschland

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht das Geschäftsmodell von „Retail Clinics“ in den USA und bewertet deren potenzielle Übertragbarkeit auf das deutsche Gesundheitswesen. Dabei wird analysiert, wie diese kleinformatigen, in Einzelhandelsstrukturen integrierten medizinischen Einrichtungen zur Entlastung des Systems und zur Sicherstellung der Grundversorgung beitragen können.

  • Analyse des Geschäftsmodellansatzes von Retail Clinics
  • Vergleich von Strukturqualität und Leistungsspektrum zwischen USA und Deutschland
  • Zielgruppenanalyse und ökonomische Wettbewerbsstrategien
  • Chancen und Barrieren einer Einführung in das deutsche Gesundheitssystem
  • Rolle zentraler Akteure wie Pflegefachkräften und Apotheken

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition „retail clinics“

Farlex und Partner definierten im Jahre 2009 den Begriff „retail clinics“ auf der Homepage Medical Dictionary wie folgt: „An outpatient clinic located in a grocery, drug store, retail store, or supermarket. It provides a focused range of protocol-driven health care services, such as the treatment of minor illnesses or injuries, and the administration of vaccinations.“ (Farlex and Partners, 2009).

Demnach sind „retail clinics“ kleine ambulante Einrichtungen mit einer Fläche von ca. 18-45 Quadratmetern Fläche (Scott, 2007), welche sich meist angegliedert in Supermärkten, Apotheken oder Kaufhäusern befinden und in welcher sich innerhalb weniger Minuten um leichte Beschwerden wie Husten, leichten Sonnenbrand oder Durchfall der Patienten gekümmert wird (Gerste, 2007). Meist wird ein verhältnismäßig günstiger Preis (ca. 40$-70$) für die Behandlung gezahlt, jedoch übernimmt die Behandlung in der Regel eine ausgebildete Krankenschwester („Nurse Practitioner“ genannt) oder Arzthelfer/Innen, jedoch keine studierten Ärzte (Gerste, 2007). In einigen Bundesstaaten der USA fordert die Gesetzgebung zumindest eine Kooperation mit einem Arzt (Gerste, 2007). Die Kooperation, also die „ärztliche Überwachung“ kann dabei auch telefonisch erfolgen (Scott, 2006). Das Personal in „retail clinics“ nutzt eine spezielle Software, welche als eine Art Checkliste für die zu behandelnden Beschwerden dient (Scott, 2006). Der „retail“ Aspekt bezeichnet also die Eingliederung solcher Institutionen in Geschäfte des täglichen Bedarfs wie etwa Kaufhäuser und Apotheken, an welchem die Kundschaft neben den Besorgungen des täglichen Bedarfs auch schnelle Abhilfe bei leichten gesundheitlichen Einschränkungen bekommt. Für die Behandlung in „retail clinics“ bedarf es in der Regel auch keinen Termin und die Wartezeiten sind gering.

Zusammenfassung der Kapitel

1 KONZEPTIONELLE BEZUGSRAHMEN: Dieses Kapitel führt den Geschäftsmodellansatz als Analyseinstrument für Gesundheitsorganisationen ein und differenziert zwischen fünf grundlegenden Teilmodellen.

2 GRUNDLEGENDE ASPEKTE VON „RETAIL CLINICS“: Hier wird das Konzept definiert und die historische Entwicklung sowie die aktuelle Marktsituation in den USA beleuchtet.

3 LEISTUNGSMANAGEMENT VON „RETAIL CLINICS“: Dieser Abschnitt vergleicht die Strukturqualität und das Leistungsspektrum zwischen US-amerikanischen Retail Clinics und deutschen Arztpraxen.

4 KUNDENMANAGEMENT VON „RETAIL CLINICS“: Fokus auf der Zielgruppenbeschreibung, der strategischen Kommunikation sowie den Wettbewerbsvorteilen des Modells.

5 FINANZMANAGEMENT VON „RETAIL CLINICS“: Analyse der Erlössystematik und der spezifischen Kostenstruktur dieser Einrichtungen.

6 ÜBERTRAGUNG DES KONZEPTS „RETAIL CLINICS“ IN DAS DEUTSCHE GESUNDHEITSWESEN: Untersuchung der Chancen und Hürden bei einer Konzeptübertragung, unter Einbeziehung relevanter Akteure und bestehender deutscher Versorgungsstrukturen.

Schlüsselwörter

Retail Clinics, Gesundheitsmanagement, ambulante Versorgung, Nurse Practitioners, Geschäftsmodellansatz, deutsche Gesundheitswesen, Patientenorientierung, Kostenstruktur, Grundversorgung, Impfprävention, SGB V, Versorgungssteuerung, Strukturqualität, Notfallversorgung, Delegation ärztlicher Leistungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Konzept der sogenannten Retail Clinics – ambulante medizinische Anlaufstellen im Einzelhandel – und untersucht deren Übertragbarkeit auf das deutsche Gesundheitssystem.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Konzepts, das Leistungs- und Finanzmanagement, die Zielgruppenanalyse sowie die spezifischen Rahmenbedingungen des deutschen Gesundheitsmarktes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob Retail Clinics einen Beitrag zur effizienten medizinischen Grundversorgung und zur Entlastung des deutschen Gesundheitssystems leisten könnten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt den Geschäftsmodellansatz, um Organisationen des Gesundheitswesens zu strukturieren und diese anhand der Sachfunktionen Leistungs-, Kunden- und Finanzmanagement zu analysieren und zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Struktur von Retail Clinics in den USA, deren Kostenvorteile und Dienstleistungen, und setzt diese in Bezug zu den gesetzlichen Regelungen und Versorgungsstrukturen in Deutschland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Retail Clinics, ambulante Grundversorgung, Nurse Practitioners, SGB V, Gesundheitsökonomie und Versorgungsmanagement.

Warum wird das Konzept als in Deutschland schwer umsetzbar eingestuft?

Aufgrund der strikten gesetzlichen Regulierung der Vergütung und Zulassung durch das Sozialversicherungssystem besteht aktuell kein direkter Wettbewerbsvorteil durch günstigere Behandlungskosten, wie dies in den USA der Fall ist.

Welche Rolle spielen Pflegefachkräfte in diesem Modell?

Sie fungieren als zentrale Leistungserbringer (Nurse Practitioners), was durch Delegationsvereinbarungen auch in Deutschland eine Entlastung der Ärzteschaft ermöglichen könnte.

Könnten Retail Clinics ein Lösungsansatz gegen den Ärztemangel sein?

Ja, laut der Arbeit könnten sie in ländlichen Regionen die medizinische Grundversorgung absichern und besonders ältere Menschen durch wohnortnahe, niedrigschwellige Angebote entlasten.

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Details

Titel
Retail Clinics. Leistungsaspekte, Kunden- und Finanzmanagement sowie Übertragbarkeit in das deutsche Gesundheitswesen
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,0
Autor
Bernard Cui (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
27
Katalognummer
V1163433
ISBN (PDF)
9783346575142
ISBN (Buch)
9783346575159
Sprache
Deutsch
Schlagworte
retail clinics leistungsaspekte kunden- finanzmanagement übertragbarkeit gesundheitswesen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bernard Cui (Autor:in), 2021, Retail Clinics. Leistungsaspekte, Kunden- und Finanzmanagement sowie Übertragbarkeit in das deutsche Gesundheitswesen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1163433
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Leseprobe aus  27  Seiten
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