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Einfluss der Kognition auf verschiedene Lerntheorien und Anwendung des Modelllernens in der Prävention

Titel: Einfluss der Kognition auf verschiedene Lerntheorien und Anwendung des Modelllernens in der Prävention

Hausarbeit , 2021 , 29 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Louisa Papke (Autor:in)

Psychologie - Intelligenz und Lernpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es zu verdeutlichen, dass die Kognitionen eine bedeutende Rolle in den verschiedenen Lerntheorien einnehmen, und dass das Modelllernen mit Fokus auf die Prävention in der Praxis Verwendung findet. Die unterschiedlichen Lerntheorien, die klassische und die operante Konditionierung, das kognitive Lernen sowie das Modelllernen werden zur Verdeutlichung erläutert. Hierbei wird auf die Rolle der Kognition in den jeweiligen Formen des Lernens eingegangen. Anschließend werden die Einsatzfelder des Modelllernens aufgezeigt und dabei die vier basalen Prozesse detailliert erläutert. Zudem werden die Chancen und Risiken von Social Media bezüglich des Modelllernens kritisch hinterfragt.

Mit dem Begriff Lernen assoziiert die Psychologie das Verhalten und die Verhaltensänderung, wohingegen das Lernen im alltäglichen Sprachgebrauch mit dem Erlernen von Fähigkeiten oder Wissen in Verbindung gebracht wird. Aktuelle Studien von Kognitionspsychologen fanden heraus, dass die Kognition einen großen Einfluss in den verschiedenen Lerntheorien hat. Die Annahme von Behavioristen wurde somit widerlegt, welche davon ausgingen, dass die Kognition keinen Einfluss auf die verschiedenen Lerntheorien hat. In der Praxis wird sehr häufig das Lernen durch Beobachtung von anderen Personen (das sogenannte Modelllernen) sowie die daraus folgende Imitation angewandt. Social Media wird hierbei eine große Bedeutung zugeschrieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Lernen

2.1 Klassische Konditionierung

2.1.1 Erklärung des Konzepts: Klassische Konditionierung

2.1.2 Einfluss von Kognition auf klassische Konditionierung

2.2 Operante Konditionierung

2.2.1 Erklärung des Konzepts: Operante Konditionierung

2.2.2 Einfluss von Kognition auf operante Konditionierung

2.3 Kognitives Lernen

2.4 Modelllernen

2.4.1 Erklärung des Konzeptes: Modelllernen

2.4.2 Einfluss von Kognition auf Modelllernen

2.4.3 Imitation und Nacheifern

2.5 Zusammenfassung

3 Modelllernen in der Praxis

3.1 Einsatz des Modelllernen´s in der Prävention

3.2 Grenzen des Modelllernen´s in der Prävention

3.3 Zusammenfassung

4 Diskussion

4.1 Risiken und Chancen bezüglich sozialer Medien auf das Modelllernen

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss kognitiver Prozesse auf verschiedene Lerntheorien und analysiert schwerpunktmäßig die praktische Anwendung sowie die Grenzen des Modelllernens im Kontext der Gesundheitsprävention und der digitalen Medienwelt.

  • Grundlagen der klassischen und operanten Konditionierung
  • Die Rolle der Kognition in unterschiedlichen Lernformen
  • Prozesse und Effektivität des Modelllernens (Beobachtungslernen)
  • Anwendung des Modelllernens in Präventionskampagnen
  • Kritische Analyse von sozialen Medien als Lernumgebung

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Erklärung des Konzeptes: Modelllernen

Das Modelllernen, auch bezeichnet als Beobachtungslernen, Imitationslernen oder soziales Lernen, differenziert sich von der klassischen und operanten Konditionierung. Ursächlich hierfür ist, dass ein Individuum das Verhalten, welches es zu lernen bzw. zu verändern versucht, nicht selbst ausübt, sondern andere Personen bei ihren Verhalten beobachtet, um es auf die eigene Person bzw. das eigene Verhalten zu übertragen. Bedeutsam für das Modelllernen ist dementsprechend, dass eine Person und ihr Verhalten beobachtet wird. Die beobachtende Person bewertet dieses Verhalten, indem sie entscheidet, ob Sie das Verhalten auf sich überträgt. Besonders in Sozialisierungsprozessen des Menschen wird beobachtet, dass Lernen häufig alleine durch Beobachtung und Nachahmung von Vorbildern bzw. Modellen erfolgt. Insgesamt wird besagt, dass Modelllernen vor allem dann gut stattfindet, wenn Faktoren wie Sympathie, Ähnlichkeit zum Beobachter oder Bewunderung im Hinblick auf Merkmale und Eigenschaften des Modells mit dem Beobachter bestehen. Um einen guten Effekt des Beobachtungslernen zu erzeugen, sollten auch die Parameter Alter, Geschlecht und das äußere Erscheinungsbild dem lernenden Probanden möglichst ähneln. Dieser Effekt geht soweit, dass auch das Belohnungszentrum des Beobachters aktiv wird, wenn er eine andere Person bei der Bewältigung einer Aufgabe beobachtet. Zwei weitere Faktoren die ebenfalls von großer Bedeutung beim Lernen anhand eines Modelles sind, wären das Hineinversetzen und das Mitempfinden. Hierfür sorgt das interessante Phänomen Theory of Mind. Bei diesem Phänomen werden Spiegelneurone aktiviert, die dafür sorgen, dass Empathie und das Hineinversetzen in andere Personen möglich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Lernens ein, verdeutlicht den Einfluss der Kognition auf das Verhalten anhand von Alltagsbeispielen und definiert das Ziel der Arbeit, die Rolle der Kognition in Lerntheorien und das Modelllernen in der Prävention zu beleuchten.

2 Lernen: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Lerntheorien – klassische Konditionierung, operante Konditionierung, kognitives Lernen und Modelllernen – und untersucht dabei jeweils den Einfluss kognitiver Prozesse.

3 Modelllernen in der Praxis: Hier werden die Anwendungsfelder des Modelllernens in der Prävention sowie die dafür notwendigen basalen Imitationsprozesse detailliert beschrieben und kritisch hinterfragt.

4 Diskussion: Das Kapitel diskutiert kritisch die Risiken und Chancen, die durch soziale Medien und digitale Plattformen im Kontext des Modelllernens für Nutzer entstehen.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, dass Kognitionen das Lernen maßgeblich beeinflussen und das Modelllernen besonders in der Prävention ein mächtiges Instrument darstellt, dessen Erfolg jedoch von individuellen Faktoren abhängt.

Schlüsselwörter

Kognition, Lernen, Klassische Konditionierung, Operante Konditionierung, Modelllernen, Beobachtungslernen, Imitation, Prävention, Gesundheitspsychologie, Soziale Medien, Verhaltensänderung, Selbstwirksamkeit, Spiegelneurone, Theory of Mind, Verhaltenstherapie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Kognition auf etablierte Lerntheorien und fokussiert sich dabei besonders auf die Bedeutung und Anwendung des Modelllernens.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Schwerpunkte liegen auf klassischen und operanten Konditionierungsprozessen, dem kognitiven Lernen, der Theorie des Modelllernens sowie dessen praktischer Umsetzung in der Prävention und im digitalen Medienumfeld.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, dass Kognitionen eine maßgebliche Rolle in verschiedenen Lerntheorien einnehmen und wie Modelllernen gezielt in der Praxis eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden in dieser Arbeit Anwendung?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung psychologischer Studien zu Lernprozessen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Lerntheorien (Kapitel 2), die praktische Anwendung des Modelllernens in der Prävention (Kapitel 3) und eine kritische Diskussion zum Einfluss sozialer Medien auf Lernprozesse (Kapitel 4).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kognition, Modelllernen, Prävention, Imitation, Verhaltensänderung und Gesundheitspsychologie charakterisieren.

Welche Rolle spielen soziale Medien für das Modelllernen laut der Autorin?

Die Autorin hebt hervor, dass soziale Medien durch Influencer und vielfältige Inhalte eine große Rolle als Werkzeug für Imitation spielen, jedoch gleichzeitig Risiken wie Desinformation und unseriöse Gesundheitsinformationen bergen.

Warum ist das Modelllernen gerade bei Kindern in der Prävention so effektiv?

Das Modelllernen ist bei Kindern besonders wirksam, da sie in frühen Lebensjahren starkes Nachahmungsverhalten zeigen und Eltern sowie andere Bezugspersonen als primäre Vorbilder für gesundheitsrelevante Verhaltensweisen fungieren.

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Details

Titel
Einfluss der Kognition auf verschiedene Lerntheorien und Anwendung des Modelllernens in der Prävention
Note
1,3
Autor
Louisa Papke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
29
Katalognummer
V1163510
ISBN (PDF)
9783346570246
ISBN (Buch)
9783346570253
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einfluss kognition lerntheorien anwendung modelllernens prävention
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Louisa Papke (Autor:in), 2021, Einfluss der Kognition auf verschiedene Lerntheorien und Anwendung des Modelllernens in der Prävention, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1163510
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Leseprobe aus  29  Seiten
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