Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem deutschen Markt für Fundraising. Neben einem Überblick über den Spendenmarkt untersucht die Arbeit verschiedene Kommunikationsinstrumente der Public Relations.
Inhaltsverzeichnis
1. Definition Fundraising
1.1 Zielgruppen von Fundraising
1.1.1 Unternehmen
1.1.2 Stiftungen
1.1.3 Privatpersonen
1.1.4 Erblasser
1.1.5 Richter und Staatsanwälte
1.2 Zusammenfassende Definition des Fundraising Begriffs
2. Der deutsche Fundraising-Markt
2.1 Wer spendet wie viel, wann, was, wieso,... und warum?
2.1.1 Spenderquote
2.1.2 Spenderziele
2.1.3 Spendenhöhe
2.1.4 Die bekanntesten deutschen Spendenorganisationen
2.1.5 Einstellung der Bevölkerung zum Spenden
2.1.6 GfK Charity Scope
3. Kommunikationsinstrumente im Fundraising
3.1 Mailings
3.2 Telefon-Aquisition
3.3 Persönlicher Kontakt
3.4 Massenmedien
3.5 Internet
3.6 Mobile Medien
3.7 Events
4. Zukunft des Fundraising
4.1 Matching Grants
5. Literaturhinweise
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit gibt einen Marktüberblick über das Fundraising in Deutschland und analysiert die dabei zum Einsatz kommenden Kommunikationsinstrumente. Ziel ist es, die verschiedenen Spendergruppen zu identifizieren, das Spendenverhalten der Bevölkerung zu beleuchten und die Wirksamkeit moderner Instrumente im Beschaffungsmarketing für Nonprofit-Organisationen aufzuzeigen.
- Grundlagen und Definition des Begriffs Fundraising
- Analyse der Gebermärkte und Zielgruppenstrukturen
- Empirische Einblicke in den deutschen Spendenmarkt und Spenderverhalten
- Übersicht und Bewertung diverser Kommunikationsinstrumente (von klassisch bis digital)
- Ausblick auf zukünftige Trends wie Matching Grants
Auszug aus dem Buch
3.1 Mailings
Sind ein kostengünstiges Fundraising-Instrument im Vergleich zu einem persönlichen Gespräch und die breite Maße kann angesprochen werden. Durch die leichte Personalisierung eines Mailings wird der Spender genauso persönlich angesprochen wie bei einem Gespräch, jedoch nur schriftlich. Durch die leichte Einsetzung von Mailings (=Junk Mails) im Gegensatz zu anderen Instrumenten, geht die durchschnittliche Response-Rate zurück. Jedoch wird durch den Einsatz von gezieltem Database Marketing der Versandt von Mailings immer Zielgenauer und die Response-Raten sind zu retten.
Ein größeres Problem stellt den dem klassischen Mail eine E-Mail entgegen. Da E-Mails schneller, kostengünstiger und multimedialer sind als die klassischen Mails. (vgl. Urselmann Michael, Fundraising, S.142-145)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Definition Fundraising: Der Begriff wird hergeleitet, Zielgruppen wie Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen werden definiert und eine zusammenfassende Begriffsbestimmung gegeben.
2. Der deutsche Fundraising-Markt: Dieses Kapitel liefert eine Analyse des Spendenaufkommens, der Spenderquote und des Verhaltens der deutschen Bevölkerung, inklusive statistischer Auswertungen.
3. Kommunikationsinstrumente im Fundraising: Es werden verschiedene Werkzeuge der Mittelakquise wie Mailings, Telefon-Akquisition, Massenmedien und digitale Kanäle in Bezug auf ihre Anwendung und Effektivität untersucht.
4. Zukunft des Fundraising: Das Kapitel wirft einen Blick auf künftige Entwicklungen und erläutert das Konzept der Matching Grants als Form des zukünftigen Fundraisings.
5. Literaturhinweise: Zusammenstellung der verwendeten Internetquellen und Fachliteratur zur weiteren Vertiefung.
Schlüsselwörter
Fundraising, Spendenmarkt, Nonprofit-Organisation, Beschaffungsmarketing, Spendenverhalten, Spenderquote, Mailings, Telefon-Akquisition, Internet, Mobile Medien, Matching Grants, Zuwendungen, Spendenorganisationen, Öffentlichkeitsarbeit, Ressourcenbeschaffung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Fundraising in Deutschland, definiert den Begriff und analysiert die Instrumente, die Organisationen nutzen, um Ressourcen ohne marktadäquate Gegenleistung zu beschaffen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Identifikation von Zielgruppen, die Analyse des deutschen Spendenmarktes anhand von Statistiken sowie der Vergleich verschiedener Kommunikationskanäle.
Welches Ziel verfolgt die Autorin?
Das primäre Ziel ist es, einen Überblick über die aktuelle Marktsituation sowie die Wirksamkeit der eingesetzten Fundraising-Instrumente zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Sekundärdaten und Studien, wie etwa des TNS-Emnid-Spendenmonitors.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die Gebermärkte detailliert, anschließend wird der deutsche Spendenmarkt empirisch beleuchtet und zuletzt werden Instrumente von Mailings bis zu Events bewertet.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Begriffe wie Fundraising, Spendenaufkommen, Non-Profit-Sektor, Direktmarketing und Spenderverhalten prägen die wissenschaftliche Untersuchung.
Was sind Matching Grants?
Matching Grants sind eine in Deutschland noch wenig verbreitete Form der "Gemeinschafts-Spende", bei der ein Großspender einen Betrag spendet, der an die Leistungen vieler kleiner Spender gekoppelt ist.
Warum ist der persönliche Kontakt im Fundraising problematisch?
Obwohl der persönliche Kontakt sehr erfolgsversprechend ist, ist er aufgrund der hohen Kosten und des Zeitaufwands meist nur bei größeren Spendenbeträgen oder bei ehrenamtlicher Arbeit effizient.
Welche Rolle spielt das Internet im Fundraising?
Das Internet dient als schnelles, globales und kostengünstiges Medium für Informationen und einfache Online-Zahlungsmöglichkeiten, wobei zunehmend auf Datensicherheit geachtet wird.
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- Kathrin Segeritz (Author), 2007, Fundraising in Deutschland. Marktüberblick und Kommunikationsinstrumente, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116393