Psychische Belastungen am Arbeitsplatz. Darstellung und Analyse der Auswirkungen der Corona-Pandemie


Hausarbeit, 2021

17 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen
2.1 Gesundheit
2.2 Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

3. Ursachen und Folgen von psychischen Belastungen
3.1 Ursachen von psychischen Belastungen
3.2 Folgen von psychischen Belastungen
3.2.1 Physische Folgen
3.2.2 Kurzfristige psychische Folgen
3.2.3 Mittel- bis langfristige psychische Folgen
3.3 Schwierigkeit der Erkennbarkeit

4. Herausforderungen durch die Corona-Pandemie
4.1 Homeoffice
4.2 Depressionen und Suchtmittelmissbrauch
4.3 Herausforderung für Unternehmen

5. Handlungsempfehlungen
5.1 Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen
5.2 Umgang mit Suchtkranken und depressiven Mitarbeitern

6. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Am 27. Januar 2020 bestätigte das Bundesministerium für Gesundheit den ersten Fall einer Infektion mit SARS-CoV-2 in Deutschland.1 Seither hat sich vieles für die Menschen, die Gesellschaft, das Gesundheitssystem, die Wirtschaft und viele andere Lebensbereiche verändert. Hygiene- und Abstandsregeln bestimmen noch immer unser Arbeitsleben und unseren Alltag. Neben der Bedrohung durch eine Corona-Infektion, stehen auch Herausforderungen durch fehlende soziale Kontakte, Angst um den Arbeitsplatz und die Doppelbelastung von Familien durch Homeoffice und Kinderbetreuung im Vordergrund. Laut des Gesundheitsreportes der technischen Krankenkasse aus dem Jahre 2020 sind psychische Erkrankungen, gemessen an den Arbeitsunfähigkeitstagen, eine der häufigsten Ursache für Krankmeldungen.2 Daneben lässt sich eine kontinuierliche Zunahme von psychischen Erkrankungen, mit Ausnahme der Jahre 2006 und 2018 klar belegen.3 Daher ist es unvermeidlich, dass das Thema der psychischen Erkrankung immer mehr diskutiert wird.

1.1 Problemstellung

Die Corona-Pandemie hat große Veränderungen mit sich gebracht. Unternehmen harrten monatelang im Krisenmodus aus, während Mitarbeiter die Last der Unsicherheit auf ihren Schultern tragen mussten. Dies hat jedoch nicht nur Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit, sondern auch auf das seelische Wohlbefinden jedes einzelnen Mitarbeitenden. Während einige Unternehmen diese Krisensituation zur Beschleunigung der Digitalisierung und die damit verbundene Zunahme an mobilen Arbeitsformen nutzen, waren andere Unternehmensbereiche wie bspw. die Reise- oder Gastronomiebranche zeitweise komplett stillgelegt. Neben der vermeintlichen Doppelbelastung aus Beruf und Familie und dem mangelnden Ausgleich neben der Arbeit aufgrund von Ausgangssperren und Lockdowns, hat das Thema Kurzarbeit oder sogar der Verlust der Arbeit einen großen Stellenwert in dem täglichen Ablauf. Diese Veränderung im Arbeits- und Berufsleben haben ebenfalls einen großen Einfluss auf die physische und psychische Gesundheit der Menschen. Es ist daher wichtig, einen umfassenderen Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu werfen und verschiedenste Aspekte zu berücksichtigen. Denn eine Zunahme von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz und die daraus resultierenden verstärkten gesundheitlichen Folgen haben erhebliche Auswirkungen.

1.2 Zielsetzung

Dieses Assignment betrachtet mögliche Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die psychische Belastung am Arbeitsplatz. Es besteht höchste Relevanz, sich mit dem Thema der psychischen Belastung aufbauend auf dem Begriff Gesundheit auseinanderzusetzen.

Das Finalziel der Arbeit besteht in der Ableitung möglicher Handlungsempfehlungen für Unternehmen, wie sie betroffene Mitarbeiter eine Hilfestellung bieten können und wie psychische Belastungen am Arbeitsplatz vorzubeugen bzw. weitestgehend zu reduzieren sind. Um diese Ziele zu erreichen, sollen Ursachen und Folgen von psychischen Belastungen identifiziert und die Schwierigkeit der Erkennbarkeit für Führungskräfte und Unternehmen dargestellt werden. Bezugnehmend auf die Herausforderungen, die expliziert aus der Corona-Pandemie heraus entstehen, sollen zusätzlich Methoden aufgezeigt werden, die das Unternehmen bei der Vorbeugung bzw. Reduzierung von psychischen Belastungen unterstützen sollen.

1.3 Aufbau der Arbeit

Zu Beginn dieses Assignments werden im theoretischen Teil neben dem ausschlaggebenden Begriff „psychische Belastungen am Arbeitsplatz“ auch das Thema Gesundheit vorgestellt, um ein grundlegendes Verständnis zu schaffen. Daran anschließend werden die Ursachen und Folgen von psychischen Belastungen analysiert. Da der Fokus dieser Arbeit auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie liegt, werden im vierten Kapitel die neu und zusätzlich aufgetretenen Herausforderungen auf den Menschen identifiziert. Im Anschluss daran werden exemplarisch Handlungsempfehlungen abgeleitet, die sowohl der Unternehmensführung als auch den direkten Führungskräften helfen, mit betroffenen Mitarbeitern richtig umzugehen, sowie psychische Belastungen vorzubeugen und soweit es geht aus dem beruflichen Umfeld zu reduzieren. Das Assignment schließt mit einem Fazit ab und gibt einen Ausblick in die Zukunft.

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Gesundheit

Gesundheit lässt sich laut der Präambel zur Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 22.07.1946 nicht nur als Abwesenheit von Krankheit oder Behinderung, sondern auch als ein Zustand des vollkommenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens definieren.4 Diese Definition beinhaltet den mehrdimensionalen Charakter des Begriffs Gesundheit und gibt an, dass Gesundheit nicht nur eine körperliche Unversehrtheit ist. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht beschäftigt sich die Gesundheit nicht nur mit den Einflüssen auf das Wohlbefinden und Krankheit, sondern auch auf den Umgang mit Krankheiten und kranken Menschen, sowie Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit.5

2.2 Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

Die Bezeichnung „psychisch“ ist aus dem griechisch stammenden Wort „psȳchikós“ abgeleitet und bedeutet wörtlich übersetzt seelisch oder die Seele betreffend.6 Im Allgemeinen bezieht sich das psychische auf die Erfahrungs- und Verhaltensprozesse im menschlichen Körper. Hierzu zählen kognitive Prozesse wie Denken und Lernen, informative Prozesse im Sinne der Wahrnehmung und emotionale Prozesse wie Gefühle und Empfindungen. Gemäß der DIN EN ISO 10075-1 ist eine psychische Belastung „die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken.“7 Somit liegt der Fokus auf den Einflüssen, die psychische Auswirkungen auf den Menschen haben. Diese Auswirkungen werden als neutral eingestuft, das heißt sie können sowohl positiv als auch negativ sein. Psychische Belastungen sind jedoch für jedes einzelne Individuum notwendig, da sie für den notwendigen Antrieb und die menschliche Weiterentwicklung sorgen.8

3. Ursachen und Folgen von psychischen Belastungen

3.1 Ursachen von psychischen Belastungen

Jeder Mitarbeiter ist psychischen Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Diese können laut der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) in vier mögliche Risikokategorien eingeteilt werden .9 Psychische Gefährdungsfaktoren im Bereich Arbeitsinhalt/-aufgabe beinhalten u. a. die Arbeitsintensität, welche zwischen einer qualitativen und quantitativen Über- bzw. Unterforderung differenziert. Eine qualitative Unterforderung entsteht häufig durch anspruchslose Aufgaben, die zu einem Missverhältnis zwischen Qualifikation und Anforderungen führen. Wenn Anforderungen an einen Mitarbeiter zu schwierig, komplex oder widersprüchlich sind, spricht man von qualitativer Überforderung. Bei einer quantitativen Unterforderung liegt zu wenig Arbeit vor, während bei einer quantitativen Überforderung ein zu großes Arbeitspensum im Rahmen der Möglichkeiten eines Mitarbeiters vorliegt.10 Zum Bereich der Arbeitsorganisation gehören Aufgaben, die aufgrund von diversen Vorgaben nicht in der entsprechenden Zeit und Qualität erreichbar sind, sowie wechselnde Arbeitsmengen, die variieren und dadurch nicht planbar sind. Zudem sind Arbeitsunterbrechungen belastend, da diese die Aufmerksamkeit und Konzentration negativ beeinflussen. Daher ist die Gestaltung der Erholungszeiten und die Abstimmung der Arbeits- und Lebenszeit (Work-Life-Balance) besonders wichtig.11 Zur Arbeitsumgebung gehören Arbeitsmittel, wie ungeeignete Werkzeuge oder schlechte Softwaregestaltung, aber auch die Arbeitsplatzgestaltung, die sich aus der Raumgröße, der Bewegungsfreiheit und den Möglichkeiten zum ergonomischen Arbeiten zusammensetzen. Auch das Einatmen von Stäuben, Geruchsbelästigungen oder Lärm, können sich nicht nur physisch, sondern auch auf die Psyche auswirken.12 Betrachtet man die sozialen Beziehungen, werden hier vorwiegend die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, Alters oder der Ethnie aber auch Konflikte mit Führungskräften oder Kollegen als belastend angesehen. Diese Konflikte können in einem Mobbing enden und eine erfolgreiche Problemlösung vermeiden. Wenn zudem seitens der Führungskraft kein Feedback zur Arbeitsleistung erfolgt und gleichzeitig die Unterstützung der Kollegen ausbleibt, fehlt eine wichtige soziale Ressource, die als Puffer zwischen Belastung und Beanspruchung angesehen wird.13

3.2 Folgen von psychischen Belastungen

Ist eine psychische Belastung nicht mehr vermeidbar, können gesundheitsschädliche Veränderungen eintreten. Denn jede Belastung, die auf den menschlichen Körper trifft, birgt spezielle Beanspruchungsreaktionen.14 Bevor es jedoch zu schweren Schäden kommt, können erste Veränderungen der betroffenen Person beobachtet werden. Hinsichtlich des Arbeitsverhalten lässt sich eine Zunahme ungerechtfertigter Fehlzeiten oder eine Unpünktlichkeit ohne erkennbaren Grund aufzeigen.15 Betrachtet man das Leistungsverhalten, fallen Leistungsschwankungen oder -minderungen, ein geringeres Arbeitstempo und eine nachlassende Arbeitsqualität auf. Zusätzlich können Routinetätigkeiten eine gesteigerte Unsicherheit, oder eine nachlassende Flexibilität bei Arbeitsaufträgen aufkommen lassen. Im Sozialverhalten kommt es häufig zu einem sozialen Rückzug, starkem Misstrauen oder besondere Empfindsamkeit. Gleichzeitig können innere Abwesenheit und ein distanzloses Verhalten auftreten. Ebenfalls können Veränderungen in den Gefühlsäußerungen, wie Erschöpfung, Ängste, Gereiztheit oder Minderwertigkeitsgefühle bemerkbar werden.16 Zuletzt können auch Veränderungen im Arbeitsleben auffallen. Dazu zählen die Vernachlässigung der persönlichen körperlichen Hygiene, ein ungepflegtes Auftreten oder auch ein auffälliger Alkoholkonsum.17 Die Ausprägung dieser Verhaltensänderungen ist ein langsamer und schleichender Prozess. Wird hier nicht rechtzeitig reagiert oder gegengesteuert, können körperliche oder seelische Störungen die Folge sein. Bis es jedoch zu schweren gesundheitlichen Einschränkungen kommt, können Monate oder Jahre vergehen.

3.2.1 Physische Folgen

Psychische Fehlbelastungen durch chronischen Stress können eine verminderte kognitive Leistung oder einen Herzinfarkt hervorrufen.18 Auch das Immunsystem wird beeinträchtigt, da es zu einer eingeschränkten Immunkompetenz gegenüber Einflüssen von außen, wie Infektionskrankheiten oder von innen, wie Tumorwachstum kommen kann. Im Bereich der Sinnesorgane treten bspw. Ohrgeräusche, Tinnitus, Hörstürze oder ein erhöhter Augeninnendruck auf. Diese Folgen sind einige Beispiele von körperlichen Erkrankungen, die durch Dauerstress verursacht oder in ihrem Verlauf beeinflusst werden können. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Krankheiten in allen Fällen ausschließlich auf Stress oder physische Folgen zurückzuführen sind.19

3.2.2 Kurzfristige psychische Folgen

Psychische Folgen können je nach Persönlichkeit, Konstitution und Anfälligkeit des betroffenen Menschen unterschiedlich sein. Kurzfristig können sich psychische Belastungen in Stresszuständen, psychischer Ermüdung oder ermüdungsähnlichen Zuständen äußern. Bei Stress handelt es sich um einen Zustand, der durch die Arbeitsbeanspruchungen entsteht und mit Gefühlen der Anspannung, Unruhe und Nervosität einhergeht.20 Stress ist daher ein als unangenehm empfundener Zustand, den ein Mitarbeiter teilweise als bedrohlich und kritisch erlebt. Mögliche Folgen können eine sinkende Arbeitsleistung, Angstzustände und eine eingeengte Wahrnehmung sein.21 Unter einer psychischen Ermüdung wird eine vorübergehende Beeinträchtigung der psychischen und körperlichen Leistungsfähigkeit verstanden, die von der Intensität, Dauer und Verlauf der vorangegangenen Beanspruchungen abhängt.22 Sie kann aus einem Missverhältnis zwischen arbeitsbedingtem Stress und verfügbarer Entspannung resultieren und langfristige Folgen wie den Verlust an der Lebensfreude, Schlafstörungen oder pessimistischen Sichtweisen mit sich tragen. Ermüdungsähnliche Zustände hingegen umfassen drei Zustände, die häufig in abwechslungsarmen Arbeitssituationen vorkommen. Monotonie ist ein Zustand reduzierter Aktivierung, der hauptsächlich bei repetitiven Arbeitsaufgaben und einheitlichen Tätigkeiten auftreten kann. Herabgesetzte Wachsamkeit entsteht bei abwechslungsarmen Beobachtungstätigkeiten, bei denen bspw. Messgeräte oder Radarbildschirme beobachtet werden. Beides kann sich durch Müdigkeit, Leistungsabnahme oder Leistungsschwankungen äußern. Als psychische Sättigung wird ein Zustand von innerer Ablehnung und Widerwillen gegenüber routinemäßigen Abläufen verstanden, welcher mit negativen Gefühlen wie Ärger und Frustration verbunden wird und zu einem Leistungsabfall und Rückzugstendenzen führt.23

3.2.3 Mittel- bis langfristige psychische Folgen

Wenn negative psychische Belastungen nicht erkannt und beseitigt werden, können wachsende Unzufriedenheit, Burnout oder Depressionen die Folge sein. Wörtlich aus dem Englischen übersetzt bedeutet Burnout so viel wie ausgebrannt sein. Es bezieht sich auf einen psychischen und physischen Zustand, der mit einem Mangel bzw. Verlust der Fähigkeit zur Erholung und Regeneration verbunden ist.24 Das bedeutet, dass ursprünglich motivierte und leistungsbereite Mitarbeiter im Laufe ihres Berufslebens ihre Einstellung bzw. Verhaltensweisen verändern und zu reizbaren, demotivierten Kollegen werden, die ihr eigenes Leistungsniveau nicht mehr halten können. Ein Burnout kann sich durch körperliche Symptome wie Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit, sowie durch emotionale Erschöpfung oder reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit äußern.25 Eine Depression hingegen ist eine weit verbreitete psychische Störung, die sich durch Traurigkeit, Interesselosigkeit oder Konzentrationsschwächen auszeichnet. Betroffenen fällt es schwer, den Alltag mit all seinen Aufgaben und Tätigkeiten zu bewältigen. Depressionen können das ganze Leben betreffen und Wochen, Monate oder Jahre andauern.26

3.3 Schwierigkeit der Erkennbarkeit

Im beruflichen Alltag ist es oft sehr schwer zu erkennen, wann Mitarbeiter an ihre persönlichen Grenzen stoßen. Daher brauchen Führungskräfte eine gute Beobachtungsgabe und ausreichend Zeit, um kritische Veränderungen an ihren Mitarbeitern wahrzunehmen. Ziel ist es, Anzeichen einer Überlastung oder deutliche Erschöpfungssymptome zu identifizieren.27 Vor allem in Krisenzeiten bzw. unsicheren Zeiten auch bedingt durch die Corona-Pandemie steigen die psychischen Belastungen und Erkrankungen von Mitarbeitern. Unternehmen und Führungskräfte sind somit in der Pflicht, Verhaltensänderungen bei Mitarbeitern zu erkennen und auf diese adäquat zu reagieren. Dies setzt einen regelmäßigen Kontakt mit den Mitarbeitern voraus. Trotz der Pflicht sind Führungskräfte bei der Ansprache unsicher, da der Mitarbeiter dies als ein Einmischen in die Privatsphäre empfinden oder sich die Situation evtl. verschlimmern kann.28 Zusätzlich besteht eine Herausforderung die psychische Belastung frühzeitig zu erkennen, da Mitarbeiter ihre seelische Not und psychische Erschöpfung sehr lange und sehr gut verbergen können. Dies sind zumeist leistungsbereite und -fähige Mitarbeiter, die ein enormes Engagement aufweisen. Daneben ist es auch nicht von Anfang an eindeutig, ob die Führungskraft eine auffallende, untypische Situation oder eine andauernde Verhaltens- und Leistungsveränderung beobachtet. Denn alle Menschen weisen unterschiedliche Symptome und Verhaltensweisen bei einer drohenden Erschöpfung auf. Dementsprechend ist die Erkennbarkeit von Belastungen am Arbeitsplatz schwierig, da jede Erkrankung anders verläuft und jeder Mensch diese Erkrankung oder Vorstufe anders wahrnimmt.29

[...]


1 Vgl. Chronik zum Coronavirus SARS-CoV-2. (o. J.).

2 Vgl. Grobe, T., & Bessel, S. (o. J.), S. 22

3 Vgl. Marschall, J., Hildebrandt, S., Kleinlercher, K.-M., & Nolting, H.-D. (10.2020), S. 19

4 Vgl. Verfassung der Weltgesundheitsorganisation. (2020, Juni 6)

5 Vgl. Bildung und Gesundheit. (o. J.)

6 Vgl. psychisch. (o. J.).

7 Metz, A.-M., & Rothe, H.-J. (2016), S. 7

8 Vgl. Joiko, K., Schmauder, M., & Wolff, G. (2010), S. 7

9 Vgl. GDA Portal - Leitlinie Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz. (o. J.), S. 21

10 Vgl. Treier, M. (2014), S. 22

11 Vgl. ebd.

12 Vgl. ebd., S. 23f.

13 Vgl. ebd., S. 24

14 Vgl. Hahnzog, S. (Hrsg.). (2014), S. 194

15 Vgl. Riechert, I. (2014), S. 87

16 Vgl. ebd., S. 88 f.

17 Vgl. ebd., S. 90

18 Vgl. Kaluza, G. (2015), S. 33

19 Vgl. ebd.

20 Vgl. Riechert, I. (2014), S. 27 f.

21 Vgl. ebd., S. 28

22 Vgl. ebd.

23 Vgl. ebd. S. 28 ff.

24 Vgl. Riechert, I. (2014), S. 73

25 Vgl. ebd, S. 73 f.

26 Vgl. Definition einer Depression. (2021)

27 Vgl. Erschöpfung erkennen – kompetent handeln. (o. J.).

28 Vgl. Machwürth, S. (2020, November 26)

29 Vgl. Meyer, A., & Töpsch, K. (04.2018), S. 15 ff.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Psychische Belastungen am Arbeitsplatz. Darstellung und Analyse der Auswirkungen der Corona-Pandemie
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,0
Jahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1164142
ISBN (Buch)
9783346568403
Sprache
Deutsch
Schlagworte
psychische, belastungen, arbeitsplatz, darstellung, analyse, auswirkungen, corona-pandemie
Arbeit zitieren
Anonym, 2021, Psychische Belastungen am Arbeitsplatz. Darstellung und Analyse der Auswirkungen der Corona-Pandemie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1164142

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