Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Interpretation der Gefallenenrede bei Thukydides. "Der Peleponnesische Krieg"

Titel: Interpretation der Gefallenenrede bei Thukydides. "Der Peleponnesische Krieg"

Quellenexegese , 2011 , 7 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Master of Arts und Master of Education Sascha Pfeiffer (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Herodot stellt in seinen „Historien“ die Perserkriege von 492 bis 479 v. Chr. in den Mittelpunkt. Thukydides hingegen widmet sich der Auseinandersetzung zwischen Athen und Sparta, welche im Peleponnesischen Krieg mündeten, in welchem es um die Vorherrschaft auf dem griechischen Festland ging. Die Darstellung Thukydides ist, die einen Mannes der selbst am Krieg beteiligt war. Im Jahr 425/424 befehligte Thukydides selbst als General athenische Truppe, musste aber nach einem Misserfolg ins Exil gehen. Im Exil schrieb er schließlich seine Darstellung des peleponnesischen Kriegs, welcher mit der Niederlage seiner Heimat Athen endete.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Inhalt der Rede

3. Bewertung

4. Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der berühmten Gefallenenrede des Perikles auseinander, wie sie von Thukydides in seinem Werk über den Peloponnesischen Krieg überliefert wurde, und untersucht dabei sowohl die rhetorische Absicht als auch den historischen Kontext der Rede.

  • Analyse der thukydideischen Geschichtsschreibung und Quellenkritik
  • Untersuchung der rhetorischen Strategien des Perikles zur Rechtfertigung des Krieges
  • Gegenüberstellung der athenischen Demokratie und Lebensweise mit dem spartanischen Modell
  • Betrachtung der Bedeutung von Staatsbegräbnissen und öffentlicher Trauer in Athen
  • Historische Einordnung des Peloponnesischen Krieges und der Rolle des Perikles

Auszug aus dem Buch

2. Inhalt der Rede:

Am Anfang der Rede beschreibt Thukydides den Ablauf eines solchen Staatsbegräbnisses. So erwähnt er, dass die Toten zuerst öffentlich drei Tage aufgebahrt werden, damit jeder Abschied von den Gefallenen nehmen kann. Anschließend werden die Toten in Zypressenholzsärgen begraben, wobei jeder diesem Ereignis beiwohnen darf, einschließlich der Frauen und Fremden. Daran anschließend hält ein: „[…]von der Stadt gewählter, durch Geist und Ansehen hervorragender Mann auf die Toten eine Lobrede, […]“ (Thuk. II,34).

Dies ist natürlich in der vorliegenden Quelle Perikles der momentane Führer Athens und Sohn des Xanthippos. Denn Perikles war es, welcher die Stadtbevölkerung zum Krieg aufrief und nun steht eben diese Bevölkerung vor den ersten Opfern des Kriegs. Vor den Hinterbliebenen und Opfern des Kriegs muss Perikles nun seine Rede halten und diese so gestalten, dass er von der Bevölkerung nicht abgesetzt wird.

Zunächst sagt Perikles, dass bei solchen Reden normalerweise derjenige gepriesen wird, welcher die Totenfeier eingerichtet hat. Dies erscheint Perikles jedoch falsch und er will lieber die Toten für ihr Leben durch Taten ehren. Ebenso sei es gefährlich durch Reden den Glauben an die Tapferkeit der Gefallenen zu gefährden. Dabei spricht er genau über das Problem, was er selber hat. Es ist nämlich für Perikles schwierig den richtigen Ton zu treffen, um die Zuhörer von dem zu überzeugen, was er ihnen mitteilen will. Dabei erwähnt er das er durch aus vorsichtig mit dem Lob umgeht um kein Misstrauen zu erwecken. Dabei weißt er daraufhin, dass er diese Rede halten muss, da es Brauch ist (vgl. Thuk. II.35).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Werk des Thukydides ein, erläutert den historischen Kontext des Peloponnesischen Krieges und begründet das Interesse an der Gefallenenrede des Perikles.

2. Inhalt der Rede: Dieses Kapitel gibt detailliert die zentralen Argumente und Inhalte der Gefallenenrede wieder, von der Beschreibung der athenischen Verfassung bis hin zum Aufruf an die Hinterbliebenen.

3. Bewertung: Der Autor reflektiert hier die Authentizität der Rede sowie die politisch-strategische Motivation des Perikles, den Krieg angesichts der ersten Verluste vor der athenischen Öffentlichkeit zu legitimieren.

4. Bibliographie: Das Verzeichnis listet die verwendete Literatur zur Erstellung der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Thukydides, Perikles, Peloponnesischer Krieg, Gefallenenrede, Athen, Sparta, Demokratie, Rhetorik, Staatsbegräbnis, antike Geschichte, politische Führung, Historien, athenischer Seebund, Quelleninterpretation, Volksversammlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die berühmte Gefallenenrede des Perikles, die von Thukydides in seinem Geschichtswerk über den Peloponnesischen Krieg überliefert wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die politische Rhetorik, die athenische Selbstdarstellung im Krieg, die demokratische Ordnung und die Rolle des Perikles als politisches und militärisches Oberhaupt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu verstehen, wie Perikles die Rede nutzte, um die athenische Bevölkerung nach den ersten Kriegsopfern zu überzeugen und den Krieg weiter zu legitimieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine quellenkritische Textanalyse, die den überlieferten Text des Thukydides in seinen historischen Kontext einbettet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Zusammenfassung der Redeabschnitte sowie eine bewertende Analyse der politischen Absichten des Redners.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Thukydides, Perikles, Peloponnesischer Krieg, athenische Demokratie und Rhetorik geprägt.

Warum war es für Perikles schwierig, die Rede zu halten?

Perikles stand vor der Herausforderung, die Bevölkerung vom Sinn des Krieges zu überzeugen, obwohl diese bereits die ersten schmerzhaften Opfer des Konflikts beklagen musste.

Wie unterscheidet Perikles in seiner Rede die Athener von den Spartanern?

Er beschreibt die Athener als ein Volk, das durch geistige Flexibilität, Demokratie und Kunst überzeugt, während er die Spartaner eher als einseitig militärisch geprägt darstellt.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interpretation der Gefallenenrede bei Thukydides. "Der Peleponnesische Krieg"
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Quellen zur Geschichte Spartas
Note
2,0
Autor
Master of Arts und Master of Education Sascha Pfeiffer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
7
Katalognummer
V1164828
ISBN (PDF)
9783346571052
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interpretation gefallenenrede thukydides peleponnesische krieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Master of Arts und Master of Education Sascha Pfeiffer (Autor:in), 2011, Interpretation der Gefallenenrede bei Thukydides. "Der Peleponnesische Krieg", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1164828
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  7  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum