Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sociology - Miscellaneous

Die Auswirkung von Filterblasen auf digitale Solidarität

Title: Die Auswirkung von Filterblasen auf digitale Solidarität

Bachelor Thesis , 2020 , 34 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sarah Lechner (Author)

Sociology - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Das Thema "Die Auswirkung von Filterblasen auf digitale Solidarität" ist von großer Relevanz, da sich die Gesellschaft und die einzelnen Individuen vor allem in den letzten Jahren vermehrt mit dem Thema "individuelle Informationsbeschaffung" auseinandersetzen. Nicht nur im Internet sind Individuen solchen Filterblasen gegenübergestellt, sondern auch in Bezug auf ihr Umfeld, die Zeitung, die sie lesen, finden sich Individuen in einer Blase wieder. Dennoch soll es in dieser Bachelorarbeit primär um Filterblasen im Internet gehen. Das Internet wird in Zukunft noch mehr in den Mittelpunkt rücken als es schon jetzt der Fall ist. Daher ist die Überlegung, wie sich digitale Solidarität dadurch verändert und entwickelt, von großer Relevanz. Zusätzlich muss hier noch eine Abgrenzung vorgenommen werden. In der Bachelorarbeit soll nicht der spezifische Hintergrund von Filterblasen oder deren Algorithmen beleuchtet werden. Vielmehr sollen die Wirkungsbeziehungen der Filterblase auf digitale Solidarität, aber auch die Meinung und Beziehung der Mediensoziologie in Bezug auf digitale Solidarität erforscht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Filterblasen

2.1 Einflussfaktoren

2.1.1 Technische Einflussfaktoren

2.1.2 Soziale Einflussfaktoren

2.2 Nutzen und Gefahren

2.2.1 Nutzen

2.2.2 Gefahren

2.3 Das „Arbeiten“ innerhalb der Filterblase

2.4 Die Auswirkung der Filterblase im Internet - anhand eines Beispiels erläutert

3 Digitale Solidarität

3.1 Solidarität in einer Gruppe

3.1.1 Kollektivsituationen – Kollektivnormen

3.1.2 Verteilungssituationen – Verteilungsnormen

3.1.3 Unterstützungssituationen – Unterstützungsnormen

3.1.4 Loyalitätssituationen – Loyalitätsnormen

3.2 Formen der Solidarität

3.2.1 Commons/Commoning

3.2.2 Versammlungen

3.2.3 Schwärme

3.2.4 Schwache Netzwerke

4 Mediensoziologie

4.1 Interaktion und Kommunikation

4.1.1 Interaktion

4.1.2 Kommunikation

4.2 Der Medienbegriff

4.2.1 Soziologische Sicht auf Medien und Medienkommunikation

4.2.2 Wirkung der Medien

5 Conclusio

5.1 Eigene Meinung

5.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit untersucht, ob und wie Filterblasen die digitale Solidarität beeinflussen. Dabei wird analysiert, wie sich die durch Algorithmen gesteuerte, personalisierte Informationszuspielung auf die Interaktion und das soziale Miteinander von Individuen auswirkt und welche Rolle die Mediensoziologie in diesem Kontext spielt.

  • Wirkungsmechanismen von Filterblasen im Internet
  • Digitale Solidarität und ihre verschiedenen Ausprägungsformen
  • Rolle von Big Data und personalisierten Suchalgorithmen
  • Mediensoziologische Perspektiven auf Interaktion und Kommunikation

Auszug aus dem Buch

2.4 Die Auswirkung der Filterblase im Internet - anhand eines Beispiels erläutert

Hierzu wird ein Artikel, welcher im „Tagesanzeiger.ch/Newsnet“ am 20.03.2018 erschienen ist genauer betrachtet. Dieser versucht vor allem die Auswirkungen der Filterblase auf digitale Solidarität zu erläutert. In dem Artikel, „Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt.“ geht es um den Psychologen Michal Kosinski, welcher eine Verhaltensanalyse programmiert hat, anhand man das Verhalten von Individuen mittels ihres Facebook Profils voraussagen kann. Es werden die Themen „Big Data“, „Sichtbarkeit in Facebook“, „Brexit“, „Trump und der Wahlkampf zum US-Präsidenten“ erläutert.

Kosinski hat das Modell so weiterentwickelt, dass er mittels Big Data (alle Daten, die im Internet gespeichert werden: Likes, besuchte Seiten, Tweet Shares, etc.) einen Facebook User fast genau beschreiben kann. Er kann nur anhand von den Seiten-Likes feststellen, welche Hautfarbe (95-Prozentige Treffsicherheit), ob er homosexuell ist (88-prozentige Wahrscheinlichkeit) und/oder welcher Partei er sich zugehörig fühlt (88-Prozent). Dies ist jedoch nicht alles. Weiteres kann man aufgrund von den Daten, die Intelligenz, die Religionszugehörigkeit, Alkohol- Zigaretten und Drogenkonsum berechnen.

Das Modell wurde immer weiter konfiguriert bis es schlussendlich „anhand von zehn Facebook-Likes eine Person besser einschätzen kann als ein durchschnittlicher Arbeitskollege“ (Grassegger & Krogerus, 2018). Es geht sogar so weit, als dass das Verhalten einer Person ab zirka 300 Likes besser prognostiziert werden kann, als dies ihr Lebenspartner könnte. Und zum guten Schluss, kann der Algorithmus bei mehr als 300 Likes die Person besser einschätzen als sie es selbst glaubt zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz der Untersuchung von Filterblasen dar und definiert die Forschungsfrage bezüglich deren Auswirkung auf digitale Solidarität.

2 Filterblasen: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Hintergrund von Filterblasen, ihre technischen und sozialen Einflussfaktoren sowie deren Nutzen und Gefahren für das Individuum.

3 Digitale Solidarität: Hier wird der Begriff der Solidarität in Gruppen analysiert, vier spezifische Formen der Solidarität beschrieben und deren Interaktion mit Filterblasen untersucht.

4 Mediensoziologie: Dieses Kapitel betrachtet die Rolle der Medien in sozialen Prozessen, definiert Interaktion und Kommunikation und beleuchtet die Wirkung der Medien aus soziologischer Sicht.

5 Conclusio: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zur Wechselwirkung von Filterblasen und digitaler Solidarität zusammen und gibt eine persönliche Einschätzung sowie einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Filterblasen, digitale Solidarität, Mediensoziologie, Algorithmen, Big Data, Internet, Interaktion, Kommunikation, soziales Miteinander, Suchverhalten, vernetzter Individualismus, Commons, Schwärme, Schwache Netzwerke, Psychologische Verhaltensanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Entstehung von Filterblasen im Internet und der Frage, wie diese die digitale Solidarität zwischen Individuen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Theorie der Filterblasen, verschiedenen Formen der digitalen Solidarität (wie Commons, Versammlungen, Schwärme, Netzwerke) sowie mediensoziologischen Grundlagen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, ob Filterblasen Auswirkungen auf die digitale Solidarität haben und wie die Mediensoziologie diese Beziehung bewertet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Analyse bestehender Theorien, ergänzt durch eine exemplarische Fallstudie anhand eines Medienberichts über Big Data.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Entstehung und Gefahren von Filterblasen, definiert solidarisches Verhalten in digitalen Gruppen und untersucht die mediensoziologische Perspektive auf Interaktion und Medienwirkung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind unter anderem Filterblasen, digitale Solidarität, Algorithmen, Mediensoziologie, Big Data und vernetzter Individualismus.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen verschiedenen Solidaritätsformen?

Die Autorin stützt sich auf die Einteilung von Felix Stalder in Commons/Commoning, Versammlungen, Schwärme und schwache Netzwerke, um die unterschiedliche Anfälligkeit dieser Strukturen gegenüber Filterblasen zu prüfen.

Welches Fallbeispiel wird zur Veranschaulichung genutzt?

Es wird der Fall von Michal Kosinski und dem Datenanalyse-Unternehmen Cambridge Analytica herangezogen, um zu verdeutlichen, wie Big Data und psychologische Verhaltensanalysen das Verhalten von Nutzern beeinflussen können.

Gibt es ein konkretes Fazit zur Wirkung der Filterblase?

Ja, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Filterblasen definitiv einen Einfluss auf digitale Solidarität haben, wobei insbesondere Formen wie Schwärme und schwache Netzwerke durch personalisierte Werbung stark beeinflusst werden.

Excerpt out of 34 pages  - scroll top

Details

Title
Die Auswirkung von Filterblasen auf digitale Solidarität
College
Vienna University of Economics and Business
Course
Soziologie und empirische Sozialforschung
Grade
2,0
Author
Sarah Lechner (Author)
Publication Year
2020
Pages
34
Catalog Number
V1165572
ISBN (PDF)
9783346574824
ISBN (Book)
9783346574831
Language
German
Tags
auswirkung filterblasen solidarität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Lechner (Author), 2020, Die Auswirkung von Filterblasen auf digitale Solidarität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1165572
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  34  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint