Wie der Tourismus zur Stärkung des ländlichen Raumes beiträgt. Am Beispiel von Braunlage


Hausarbeit, 2021

16 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1..Einleitung

2. Ländliche Räume
2.1. Problematik der ländlichen Räume
2.2. Rolle des Tourismus

3. Fallbeispiel Braunlage
3.1. Ausgangssituation
3.2. Imagewandel durch touristische Projekte

4. Fazit

Literaturverzeichnis

1..Einleitung

Fehlende Einkaufsmöglichkeiten, ein löchriger ÖPNV, mangelnde ärztliche Versorgung und eine langsame Internetverbindung. Das beschreibt die Lebensqualität in ländlich wirtschaftlich schwachen Räumen.1 Doch auch Geburtenrückgänge, Vereinsamung, Arbeitslosigkeit und Abwanderung sind prägende Indizien in diesen Regionen.2 Daher ist nur schwer erkennbar, dass Lösungen dringend notwendig sind, um das Image zu verbessern, um den Trend von sogenannten „Shrinking Cities“3 entgegenzuwirken.4 Nur so kann verhindert werden, dass „(…) Städte unattraktiv [werden], Gebäude [verfallen] und sich die Sozialstruktur negativ [entwickelt].“5 Ansonsten würde es langfristig gesehen „(…) zu einer Entleerung des Raumes und zu deutlichen Bedeutungsverlusten [führen].“6 Ein großes Augenmerk wird in dieser Arbeit auf die Möglichkeiten zur Stärkung wirtschaftlich schwacher ländlicher Räume gelegt. Um diesen Sachverhalt genauer darzustellen, wird das Fallbeispiel Braunlage herangezogen, um die Notwendigkeit zu verdeutlichen. Resultierend soll festgestellt werden, dass touristische Projekte als „Lebensversicherung“ für ländliche Räume gelten und einen eindeutigen Wandel anregen. Dabei wird primär die Ausgangssituation mit der jetzigen Situation verglichen, um informationsgestützte Aussagen zu treffen.

2. Ländliche Räume

2.1. Problematik der ländlichen Räume

Zuerst sollte sich mit der Frage auseinandergesetzt werden, was mit einem ländlichen Raum gemeint ist. Diese Frage regte schon viele Forschungen an und ist auch in Studien zur Demografie, Lebensqualität und Wirtschaftskraft ein bedeutsamer Antagonist7. Allgemein kann gesagt werden, dass Gemeinden mit einer Einwohnerdichte von weniger als 150 Einwohner je Quadratkilometer gemeint werden, was circa 60% der gesamten Fläche Deutschlands entspricht.8 Geprägt sind diese Räume von einer Arbeitsknappheit vor allem bei jungen Erwerbsfähigen, der Wanderungssaldo9 bei Binnen- und Außenwanderung liegt größtenteils unter 20 und der Rückgang der Bevölkerung nimmt stark ab, sogar bis 20%.10 Sozioökonomischen Herausforderungen betreffen hauptsächlich Steuereinnahmen, der Wohnungsleerstand, der Bruttoverdienst und der Anteil der Schulabgänger, welche in den ländlichen Regionen steigen.11

In der zeitlichen Entwicklung lässt sich zusammenfassend sagen, dass Städte immer weiter wachsen und „(…) ländliche Räume schrumpfen.“12 Die Gründe für solch eine Entwicklung sind simpel, denn eine bessere Infrastruktur in Städten, ein besseres Angebot von Schulplätzen, ein attraktiveres kulturelles Angebot und vielseitigere Berufsaussichten wirken attraktiv. Zusätzlich zieht das große Universitätsangebot Abiturienten an, verbunden mit dem „(..) sogenannte[n] „Klebe-Effekt“ (…).“13 Somit bleiben Studenten meistens nach dem Studium in der Großstadt und gründen dort ihre eigene Familie. Diese Auswirkungen führen zum demografischen Wandel14, welcher eine Abwärtsspirale in Gang setzt, aus der sich Gemeinden selbst kaum befreien können.15 Diese besteht aus der selektiven Abwanderung, sinkende öffentliche Ressourcen, Verminderung der Infrastruktur, Imageverlust, sinkende Investitionen und zuletzt der wirtschaftlichen Niedergang des Raumes.16 Als Folge der sinkenden Attraktivität wandern immer mehr junge Menschen ab, um ein neues Leben zu beginnen. Daher hat der ländliche Raum es enorm schwer, neue Einwohner für sich zu begeistern und gleichwertige Lebensverhältnisse zu anderen Städten können kaum noch hergestellt werden. Da die Auswirkungen des demografischen Wandels in ländlichen Räumen fatal sind, werden diese nun detaillierter angeschaut.17 18

Auch die Abnahme von Schülern bringt einen Dominoeffekt an Konsequenzen mit sich. Sinkt die Zahl, kann dies im schlimmsten Fall zu Schulschließungen führen. Dadurch wären verbleibende Schüler auf weiter entfernt liegende Schulen angewiesen. Doch der Rückgang der Bevölkerung setzt „(…) auch die technischen Infrastrukturen unter Druck: In Folge geringer Nutzerzahlen werden Wasserleitungen nicht mehr ausreichend gespült und Anschlussgebühren erhöht.“19 Ergänzend steht die Bevölkerungsentwicklung „(…) in einem direkten Zusammenhang mit dem Angebot an öffentlichen Gütern und Dienstleistung wie (…) Gesundheit und Verkehr.“20 Findet ein Bevölkerungsrückgang statt, führt dies zu deren Rückbildung. Verlassen nun immer mehr junge Menschen den ländlichen Raum, so bleibt ein überwiegend älteres Publikum zurück, welches auf Pflege angewiesen ist. Eine hohe Zahl an pflegebedürftigen Personen fordert aber auch einen Ausbau der medizinischen Infrastruktur, welcher leider nicht gewährleistet werden kann. Das setzt das Gesundheitssystem in betroffenen Regionen enorm unter Druck und wenn folglich mehr Arztpraxen von einer Schließung betroffen sind, wird dies zunehmend zum Problem21. Das Beispiel lässt sich auch auf die sogenannten „Tante Emma-Läden“ übertragen, die es kaum noch gibt, weil der Markt nahezu vollständig von Supermarktketten übernommen wurde. Diese sind jedoch nicht an ländliche Räume interessiert, da ein größerer Umsatz in Städten generiert wird. Als Folge können sich die Einwohner nicht mehr mit den Gütern des täglichen Bedarfs versorgen und sind auf weiter entfernt liegende Supermärkte oder sogar Nachbarschaftshilfe angewiesen.22 Allerdings besteht auch beim Breitbandausbau dringender Handlungsbedarf. „Von den 32,5 Millionen Breitbandanschlüssen, die es derzeit in Deutschland gibt, liegt eine Mehrheit in den Großstädten“23 Dies führt dazu, dass der ländliche Raum von vielen aktuellen Entwicklungen, welche das Leben erleichtern und Regionen attraktiver machen, ausgeschlossen ist.24 In der aktuellen Covid-19-Pandemie stellt das einen erheblichen Nachteil dar, da „(…) 10,5 Millionen Berufstätige ausschließlich im Homeoffice [arbeiten]. Weitere 8,3 Millionen arbeiten teilweise im Homeoffice. Das sind in Summe 45 [%] aller Berufstätigen.“25 Doch auch Studenten sind betroffen, welche dadurch nicht an Onlinevorlesungen teilnehmen können und den Lehrinhalt im Selbststudium erarbeiten müssen. Aus den bereits genannten Gründen ist es essentiell, eine Förderung im ländlichen Raum vorzunehmen, da der Rückgang von Infra- und Sozialstruktur zur einer erheblichen Verschlechterung der Lebensqualität führt.26 27

2.2. Rolle des Tourismus

Auf Basis der vielen negativen Auswirkungen im ländlichen Raum hat es oberste Priorität diesem Trend entgegenzuwirken. Woran man wahrscheinlich am wenigsten denkt, ist der Tourismus. Doch genau dieser ist für eine Stärkung entscheidend, da eine enge Wechselwirkung herrscht.28 Und weil der Tourismus eine klassische Querschnittsbranche ist, gibt es so gut wie keinen Wirtschaftsbereich, der nicht davon profitiert. Daher lohnen sich touristische Investitionen, da der Tourismus als Entwicklungsinstrument agiert. Somit verbessert er hauptsächlich die Infrastrukturausstattung, wirkt als Motor der Regionalentwicklung, verstärkt die Standortqualität und führt zur steigenden Attraktivität. Diese bringen Attraktivitätseffekte (Wohnwertsteigerung, Erhöhung der Lebensqualität, Imageverbesserung), ökonomische Effekte (kommunale Steuereinnahmen), Standorteffekte (Erhöhung der Standortgunst für Unternehmensansiedlungen, Erhöhung der Auslastung des ÖPNV) und Infrastruktureffekte (Schwimmbäder, Kurparks, Wander- und Radwege, Hotellerie, Gastronomie) mit sich. Daher kann gesagt werden, dass der Tourismus ein bedeutsamer Umsatzbringer ist und einen Beitrag „(…) zur Finanzierung der öffentlichen Haushalte [durch Steuereinnahmen leistet].“29 Doch auch als sogenannter „Jobmotor“ agiert die Tourismusbranche von der Saisonkraft bis zur Vollzeitstelle in den verschiedensten Bereichen. Resultierend werden ortsgebundene Arbeitsplätze geschaffen und abschließend gesichert. Die lokale Infrastruktur wird direkt durch Instrumente wie die Kurtaxe beeinflusst, wovon nicht nur Gäste profitieren, sondern auch die Bewohner. Abschließend kann gesagt werden, dass durch den Tourismus die Lebensqualität vieler verschiedener Menschen enorm beeinflusst wird und er somit als Akteur in den unterschiedlichsten Bereichen nicht wegzudenken ist30. Folglich aus der Problematik ländlicher Räume, verbunden mit der Bedeutsamkeit des Tourismus, wird sich in dem folgenden Kapitel genauer mit diesem fundamentalen Zusammenhang, auf Basis des Fallbeispiels der Stadt Braunlage, beschäftigt.

3. Fallbeispiel Braunlage

3.1. Ausgangssituation

„[Der] [s]taatlich anerkannte Luftkurort [und Wintersportplatz] Braunlage“ zählt zu den bekanntesten Urlaubsorten im Oberharz.31 In den vergangenen Jahren hat sich in der Stadt eine sehr dynamische Entwicklung im Tourismussektor gezeigt. Doch dies war nicht immer so.32

Die Stadt, inklusive Bewohner, lebten lange Zeit recht gut vom Tourismus, denn die Wende regte zu Beginn der 90er Jahre einen regelrechten Tourismusboom an. Ein Höchststand von Übernachtungen gab es zwischen 1991 und 1993 kurz nach der Grenzeröffnungen mit Zahlen über einer Million. Jedoch fanden Touristen zu Beginn des 21. Jahrhunderts im Osten vielfach attraktivere Angebote. Dadurch wurde der Boom beendet und immer weniger Menschen reisten an. Die touristische Nachfrage ging folglich enorm zurück, sodass der ehemalige Tourismusort innerhalb von 20 Jahren 2,3 Mio. Übernachtungen verlor, was 42,5% der Nachfrage entspricht. Im Jahr 2011 gab es folglich nur noch knapp 560.000 Übernachtungen (Vgl. Tabelle 1)33.

Tabelle 1: Entwicklung der Gäste- und Übernachtungszahlen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

https://alr-niedersachsen.de/sites/default/files/2020-01/Braunlage_TourismusMarketing.pdf

Doch [m]it den Touristen schwinden auch die Einwohner: Braunlage verlor von 2000 bis 2010 ein Sechstel seiner Bevölkerung, weil Jobs im Tourismus verloren gingen.“34 Somit entstand ein zunehmend finanzieller Druck, da öffentliche Haushalte und die Wirtschaft tourismusabhängig sind. Es folgte eine endlose Abwärtsspirale mit einer Reduktion von Gastronomie, Einzelhandel und touristischer Infrastruktur. Auch die Zahl der Beschäftigten ging um 23,3%35 zurück. Ein ebenso starker Rückgang ist auch bezüglich der Unternehmen zu sehen36. „Die Zahl der entsprechenden Betriebe im Gastgewerbe sank von 130 auf 96 (-26,1%37 ).“38 39 All diese negativen Auswirkungen durch den Tourismusrückgang waren auch optisch merkbar. So glich eine Anreise eher eine Zeitreise in die 70er Jahre. Besucher beschrieben die Atmosphäre als Aufbruchsstimmung wie es beispielsweise in Norderney zu spüren war. Suchte man ein Restaurant mit moderner Küche und ausgefallenen Speisen, wurde man kläglich enttäuscht. Gleich sah dies bezüglich des infrastrukturellen oder kulturellen Angebotes aus. Das einst so beliebte Eisstadion versprühte nun eher den Charme eines Parkhauses.40 Deutlich war, dass in Braunlage dringend etwas geändert werden muss, um wieder touristisch attraktiv zu werden.

3.2. Imagewandel durch touristische Projekte

Als zahlreiche Objekte von Schließungen bedroht waren, wurden Investoren aufmerksam und konnten mit einer Förderung die ländliche Region erneut zum Leben erwecken.41 Das erste touristische Projekt wurde 2013 gestartet. Mittels eines Zuschusses des EFRE42, in Höhe von 2 Mio.€, begann der „(…) Bau einer Beschneiungsanlage, sowie neuer Aufstiegshilfe und Pisten (…)“43 am Wurmberg44. Ziel war die Förderung der Wirtschaftsstruktur, sowie die Sicherung der Lebensgrundlage der Bewohner. Die Intention des Projektes unterstützt diese Ziele in einer hervorragenden Art und „(…) stärkt die Position des Oberharzes im nationalen touristischen Wettbewerb (…)“45, was wiederrum für einen Anstieg an Touristen sorgt, verbunden mit einer Sicherung neuer und bestehender Arbeitsplätze. Und dies wurde auch geschafft. Denn nachdem Braunlage ab dem Jahr 2007 für Wintersportler keine Schneesicherheit mehr bot, mussten die Sportler auf andere Regionen Deutschlands ausweichen, die bereits durch Schneekanonen mit erfolgreichen Wirtschaftsperioden glänzten. Durch dieses Projekt kann nun eine Schneegarantie geboten werden mit einer erfolgreichen Verlängerung der einstigen 40 Skitage auf bis zu 110 Tage pro Saison. Das merkte man schnell an dem Nachfrageimpuls.46 Besuchten vorher nur 2000 Sportler das Skigebiet, so sind es nun 4000 Gäste pro Jahr. Der Angebotsausbau am Wurmberg machte sich sofort bemerkbar. Touristen gaben ihr Geld nicht nur für Lifttickets aus, sondern auch in Restaurants, Hotels, im Einzelhandel, in der Skischule und für weitere Freizeitaktivitäten. Da das Projekt pro Jahr 10 Mio. Euro Bruttoumsätze generiert, wirkt es sich besonders positiv auf weitere Betriebe der Region aus. So sind Handwerker, Werbeagenturen, Steuerberater und Taxifahrer indirekt beeinflusst, da sie in den regionalen Wirtschafskreislauf eingebunden sind. So erzielte das Projekt „(…) einen Wertschöpfungseffekt47 von 5,6 Mio. Euro. (…).“48 Für die Stadt ergaben sich ergänzend 210 Beschäftigungsverhältnisse, die direkt und indirekt von dem Projekt abhängig sind. Dies stellte auch neue Chance für diejenigen dar, welche bereits von einer Schließung betroffen waren.49 50

[...]


1 Piron, 2019

2 Neu, 2016

3 Koch, Lange, Eßner, Philipp, Spielbauer, 2013, S. 221

4 Schrumpfende Städte

5 Koch, Lange, Eßner, Philipp, Spielbauer, 2013, S. 221

6 Ebd.

7 Piron, 2019

8 BME, o.D.

9 Differenz von Fort- und Zuzügen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes und Gebiet

10 Küpper, 2018

11 Ebd.

12 Neu, 2016

13 Piron, 2019

14 Veränderung der Bevölkerungszusammensetzung einer Gesellschaft

15 Piron, 2019

16 Küpper, 2018

17 Piron, 2019

18 Küpper, 2019

19 Neu, 2016

20 Ebd.

21 Neu, 2016

22 Ebd.

23 Piron, 2019

24 Ebd.

25 Markert, Pauly, 2020

26 Neu, 2016

27 Piron, 2019

28 Rein, Schuler, 2012

29 Dwif, 2018

30 Ebd.

31 Harzinfo, o.D.

32 regionalHeute, 2017

33 Braunlage Tourismus Marketing GmbH, 2019

34 Wurmberg-Seilbahn, o.D.

35 Zeitraum zwischen dem 30.06.1999 und dem 30.06.2009

36 Wurmberg-Seilbahn, o.D.

37 Zeitraum von 1999-2009

38 Wurmberg-Seilbahn, o.D.

39 Ebd.

40 o.A., 2013

41 regionalHeute, 2017

42 Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

43 Wurmberg-Seilbahn, o.D.

44 Höchstgelegenes Skigebiet im Harz

45 Wurmberg-Seilbahn, o.D.

46 Ebd.

47 Dazu zählen Gewinne, Einkommen, Löhne

48 Wurmberg-Seilbahn, o.D.

49 Ebd.

50 Braunlage Tourismus Marketing GmbH, 2019

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Wie der Tourismus zur Stärkung des ländlichen Raumes beiträgt. Am Beispiel von Braunlage
Hochschule
Hochschule Harz - Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)
Note
1,7
Autor
Jahr
2021
Seiten
16
Katalognummer
V1167306
ISBN (Buch)
9783346576361
Sprache
Deutsch
Schlagworte
tourismus, stärkung, raumes, beispiel, braunlage
Arbeit zitieren
Talisa Gassmann (Autor:in), 2021, Wie der Tourismus zur Stärkung des ländlichen Raumes beiträgt. Am Beispiel von Braunlage, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1167306

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