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Das Borderline-Syndrom bei jungen Frauen

Title: Das Borderline-Syndrom bei jungen Frauen

Term Paper , 2022 , 41 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Summary Excerpt Details

Die nachfolgende Arbeit beschäftigt sich im theoretischen Teil mit den Symptomen, die im Rahmen einer Borderline-Störung auftreten, sowie mit weiteren empirischen Grundlagen des Themas. Auch mögliche Entstehungsursachen und allgemeine Prävalenzraten werden aufgezeigt. Außerdem erfolgen statistische Daten und Verläufe in Bezug auf das Angebot von Psychotherapie für Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, die durchschnittliche stationäre Behandlungsdauer und die häufigsten potentiell chronisch-psychischen Erkrankungen unter Kindern und Jugendlichen.

In dem Praxisteil der Arbeit wird eine horizontale und eine vertikale Verhaltensanalyse an einem Fallbeispiel durchgeführt. Hierbei ist es wichtig, die Biografie der Patientin zu erarbeiten. Es folgt eine Fallkonzeptualisierung, sowie eine Therapieplanung für die Beispielpatientin. Zum Schluss sind die Ergebnisse zu diskutieren und Empfehlungen für Präventionsmaßnahmen abzuleiten. Die Arbeit endet mit einem kurzen Ausblick, in welchem erläutert wird, inwiefern die Empfehlungen weiterverwendet werden können, welche praktische Relevanz diese haben und was der nächste Schritt wäre.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorieteil

2.1 Klassifizierung und Symptomatik der Borderline-Störung

2.2 Ätiologie

2.3 Statistik

3 Praxis

3.1 Problemanalyse auf der Makroebene: Die vertikale Verhaltensanalyse

3.1.1 Biografie

3.1.2 Biografische Lernerfahrungen

3.1.2.1 Klassische Konditionierung

3.1.2.2 Operante Konditionierung

3.1.2.3 Lernen am Modell

3.1.2.4 Überdauernde physiologische Schemata

3.1.2.5 Bio-Psycho-Soziales Krankheitsmodell

3.2 Mikroanalyse: Die horizontale Verhaltensanalyse nach dem SORC-Modell

3.3 Fallkonzeption Checkliste

4 Disskussion

4.1 Empfehlungen zur Prävention von Borderline

4.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung bei jungen Frauen und nutzt ein detailliertes Fallbeispiel, um die Anwendung klinisch-psychologischer Analysetools zur Fallkonzeptualisierung und Therapieplanung zu demonstrieren.

  • Klassifizierung, Symptomatik und Ätiologie der Borderline-Störung
  • Statistische Daten zur Verbreitung und psychotherapeutischen Versorgung
  • Vertikale Verhaltensanalyse (Makroebene) unter Anwendung des bio-psycho-sozialen Modells
  • Horizontale Verhaltensanalyse (Mikroebene) mittels SORC-Modell
  • Präventionsstrategien und therapeutische Ansätze (insb. DBT)

Auszug aus dem Buch

3.1 Problemanalyse auf der Makroebene: Die vertikale Verhaltensanalyse

Frau S. ist 31 Jahre alt und Mutter eines mittlerweile fünfjährigen Sohnes. Zu Ihrer Biografie berichtet Frau S., dass sich ihre Eltern kurz nach ihrer Geburt getrennt hätten. An ihren Vater, welcher nach der Trennung ausgezogen ist und eine neue Frau gefunden hat, hat sie viele schöne Erinnerungen. Ihre Mutter war laut Frau S. auch Borderlinerin und war in der Kindheit fast nie da für sie. Ihre Mutter war oft in Kneipen unterwegs und ist dementsprechend häufig betrunken nachhause gekommen. Als Frau S. 25 Jahre alt war, ist ihre Mutter jedoch an Suizid verstorben. Das hat damals zur Verstärkung der psychischen Symptome von Frau S. geführt und sie befand sich nach dem Ereignis, aufgrund von Schuldgefühlen wegen dem Kontaktabbruch, mehrere Wochen auf Therapie.

Ab ihrem sechsten Lebensjahr wuchs Frau S. bei ihrer Oma und ihrem Stiefgroßvater auf. Ihr Stiefgroßvater hat sie als Kind zum Missbrauch herangezogen und beispielsweise im Grundschulalter zusammen mit ihr Pornos geschaut. Dieser starb laut ihrer Aussage früh. Das damalige Verhältnis zur Oma, mit welcher sie mittlerweile nur sporadisch Kontakt hat, beschreibt sie als insgesamt liebevoll. Ihre Großmutter sah früher bei dem Missbrauch des Stiefgroßvaters an Frau S., oft weg.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, warum Frauen häufiger als Männer therapeutische Hilfe bei Borderline in Anspruch nehmen, und skizziert das methodische Vorgehen der Arbeit.

2 Theorieteil: Hier werden die medizinischen und psychologischen Grundlagen der Borderline-Störung, ihre Entstehungsursachen sowie die statistische Relevanz in der aktuellen Versorgungslage dargelegt.

3 Praxis: Dieses Kapitel dient der praktischen Anwendung, indem eine vertikale und horizontale Verhaltensanalyse anhand der Biografie einer Beispielpatientin durchgeführt wird.

4 Disskussion: Abschließend werden die Ergebnisse kritisch reflektiert, Empfehlungen zur Prävention ausgesprochen und ein Ausblick auf den Verlauf der exemplarischen Therapie gegeben.

Schlüsselwörter

Borderline-Syndrom, Persönlichkeitsstörung, Verhaltensanalyse, Vertikale Analyse, Horizontale Analyse, SORC-Modell, DBT, Psychotherapie, Ätiologie, Psychopathologie, Selbstverletzung, Prävention, Fallkonzeption, Traumatisierung, emotionsinstabile Persönlichkeitsstörung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit thematisiert die Borderline-Persönlichkeitsstörung und deren Auswirkungen, insbesondere auf das Leben junger Frauen, anhand einer theoretischen Fundierung und einer praktischen Fallanalyse.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit deckt die klinische Klassifizierung, ätiologische Hintergründe, statistische Prävalenzdaten sowie die methodische Umsetzung von Fallanalysen ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die beispielhafte Durchführung einer vertikalen und horizontalen Verhaltensanalyse sowie die Ableitung einer konkreten Therapieplanung für eine Borderline-Patientin.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zur Anwendung?

Verwendet werden das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell für die vertikale Analyse und das SORC-Modell zur horizontalen Verhaltensanalyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Abschnitt zu Symptomen und Statistik sowie einen Praxisteil, der die Lebensgeschichte und die Verhaltensdynamik der Patientin Frau S. analysiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Besonders prägend sind die Begriffe Borderline-Persönlichkeitsstörung, Verhaltensanalyse, SORKC-Modell, DBT (Dialektisch-Behaviorale Therapie) und Biopsychosoziales Modell.

Warum ist das gewählte Fallbeispiel der Patientin Frau S. relevant für die Analyse?

Das Fallbeispiel verdeutlicht, wie eine Kombination aus frühen Traumata, familiärer Vorbelastung und aktuellen Lebensumständen das Borderline-Syndrom aufrechterhalten kann.

Welche Bedeutung hat das SORC-Modell in dieser Fallkonzeption?

Das SORC-Modell hilft, die spezifischen Auslöser, organismischen Variablen, Reaktionen und Konsequenzen des problematischen selbstverletzenden Verhaltens systematisch zu erfassen und für die Therapie zu nutzen.

Welchen Stellenwert nimmt die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) im Praxisteil ein?

Die DBT wird als spezifisch auf Borderline zugeschnittene Therapieform gewählt, um der Patientin Handlungsstrategien zur Spannungsregulation und Verhaltensänderung an die Hand zu geben.

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Details

Title
Das Borderline-Syndrom bei jungen Frauen
College
University of Applied Sciences Riedlingen
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
41
Catalog Number
V1167645
ISBN (PDF)
9783346577764
ISBN (Book)
9783346577771
Language
German
Tags
Klinische Psychologie Horizontale und vertikale Verhaltensanalysen Psychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Das Borderline-Syndrom bei jungen Frauen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1167645
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