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Anwendung des Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modells (4C/ID Modell) im Bereich Personalentwicklung

Título: Anwendung des Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modells (4C/ID Modell) im Bereich Personalentwicklung

Trabajo Escrito , 2013 , 23 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Marina Springmann (Autor)

Pedagogía - Educación de adultos
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Die Personalentwicklung eines Unternehmens verfolgt das Ziel, Mitarbeiter aller hierarchischen Stufen für die Bewältigung der gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen zu qualifizieren. Innovationen im Produktdesign, rascher Fortschritt in der Technik sowie die dynamische Veränderung und Internationalisierung der Märkte und Geschäftstätigkeiten setzen eine regelmäßige und systematische Weiterentwicklung des Personals voraus und haben den Fortbildungsbedarf erheblich beeinflusst. Den Erfordernissen der Unternehmen stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiter hinsichtlich ihrer beruflichen Planung gegenüber. Die Personalentwicklung kann also als wichtiger Bestandteil einer "Politik der Mitarbeiterzufriedenheit" eines Unternehmens gewertet werden und spielt somit eine entscheidende Rolle innerhalb eines Unternehmens.

Tatsächlich steht die Personalentwicklung jedoch oft unter verschärfter Beobachtung - vor allem, wenn die nächste Kostenwelle in Zeiten einer Wirtschaftskrise rollt. Daher ist es für einen Bildungswissenschaftler in der Personalentwicklung wichtig, der Geschäftsleitung neben den Kosten vor allem den Nutzen einer Mitarbeiterfortbildung darlegen zu können.

Die oben geschilderte Situation bildet den Rahmen für den eigentlichen Mittelpunkt dieser Arbeit: das Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modell (4C/ID Modell) von Jeroen J. G. van Merriënboer und dessen Anwendung. Im ersten Teil der Arbeit wird auf Grundlage des 4C/ID Modells ein Lehrplanentwurf (Blueprint) für die Weiterbildung eines Bildungswissenschaftlers in der Personalentwicklung ausgearbeitet. Er soll nach diesem Training in der Lage sein, die Kosten und Nutzen einer Mitarbeiterfortbildung selbständig zu ermitteln und zu präsentieren.

Im zweiten Teil wird das 4C/ID Modell hinsichtlich seiner lerntheoretischen Einordnung betrachtet und in Bezug zu situiertem Lernen und didaktischen Szenarien gesetzt. Außerdem wird die Anwendung verschiedener unterstützender Medien anhand von Beispielen gezeigt. Dem folgen eine Zusammenfassung sowie ein abschließendes Fazit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Praktische Anwendung des 4C/ID Modells

2.1 Analyse der Kompetenz (Fertigkeitenhierarchie)

2.2 Sequentialisierung der Aufgabenklassen

2.3 Entwurf der Lernaufgaben

2.4 Unterstützende Informationen

2.5 Just-In-Time Informationen

3. Theoretische Einordnung des 4C/ID Modells

3.1 Lerntheoretische Einordnung

3.2 Situiertes Lernen

3.3 Didaktische Szenarien

3.4 Unterstützende Medien

4. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit verfolgt das Ziel, basierend auf dem Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modell (4C/ID Modell) einen praxisnahen Lehrplanentwurf (Blueprint) für die Weiterbildung von Bildungswissenschaftlern im Bereich der Personalentwicklung zu erarbeiten. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie komplexe kognitive Fertigkeiten – konkret die Ermittlung und Präsentation von Kosten und Nutzen von Mitarbeiterfortbildungen – instruktionsdesigntechnisch optimal vermittelt und theoretisch in den Kontext situierten Lernens eingebettet werden können.

  • Anwendung des 4C/ID Modells zur Gestaltung komplexer Lernumgebungen
  • Methodik der Kompetenzanalyse und Fertigkeitenhierarchie
  • Didaktische Gestaltung durch verschiedene Lernaufgabentypen (Scaffolding)
  • Lerntheoretische Fundierung und situiertes Lernen
  • Einsatz didaktischer Szenarien und unterstützender Medien im Blended Learning

Auszug aus dem Buch

2.3 Entwurf der Lernaufgaben

Mit dem dritten Schritt, komme ich zu der ersten Komponente des 4C/ID Modells, den Lernaufgaben, welche sich im festgelegten Rahmen der Aufgabenklassen bewegen. Die Lernaufgaben bilden das Rückgrat des Blueprint und konfrontieren den Lernenden idealerweise mit allen konstituierenden Fertigkeiten, welche die komplexe Gesamtfertigkeit ausmachen (Van Merriënboer et al., 2002, S.43). Sie basieren auf konkreten, authentischen und ganzheitlichen Problemen und werden dabei möglichst aus der Praxis abgeleitet. Grundlegende Elemente einer Problembeschreibung sind dabei die Darstellung der Anfangssituation (Ist-Zustand), der gewünschten Endsituation (Soll-Zustand) sowie von inhaltlichen Kriterien für einen möglichen Lösungsweg. Die Lernaufgaben innerhalb einer Aufgabenklasse sollten abwechslungsreich gestaltet und zusätzlich in jeder Aufgabenklasse anders sein um eine Vielfalt an komplexen und realistischen Problemstellungen anzubieten (Bastiaens et al., 2011, S.98f). Dies ermöglicht dem Lernenden den Transfer in den beruflichen Alltag durch die Förderung von kognitiven Schemata sowie einer ganzheitlichen Sichtweise; wichtige Aspekte für die spätere Bewältigung von nicht wiederkehrenden Fertigkeiten (Van Merriënboer et al., 2002, S.43).

Der Schwierigkeitsgrad der Lernaufgaben innerhalb einer Aufgabenklasse bleibt konstant, jedoch wird dem Lernenden differenzierte Unterstützung angeboten. Jede Aufgabenklasse bietet zunächst mindestens eine Lernaufgabe mit einem hohen Maß an Unterstützung, geht dann über zu Lernaufgaben mit einem mittleren Grad, bis schließlich bei der letzten Lernaufgabe die Unterstützung gänzlich entfällt (Van Merriënboer et al., 2007, S.17f). Dieser Prozess der abnehmenden Unterstützung wird im 4C/ID Modell als „scaffolding“ bezeichnet und ist in Abb. 1 durch die abnehmende Füllung in den Kreisen, welche die Lernaufgaben (learning tasks) repräsentieren, dargestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit systematischer Personalentwicklung und führt das 4C/ID Modell als instruktionsdesign-basiertes Werkzeug für einen Lehrplanentwurf ein.

2. Praktische Anwendung des 4C/ID Modells: Dieses Kapitel erläutert die praktische Ausgestaltung des Modells durch Kompetenzanalyse, Aufgabenklassifizierung, Lernaufgabendesign sowie die Nutzung unterstützender und Just-In-Time Informationen.

3. Theoretische Einordnung des 4C/ID Modells: Es erfolgt eine Verortung des Modells in lerntheoretische Kontexte, eine Verknüpfung mit dem Ansatz des situierten Lernens sowie eine Diskussion geeigneter didaktischer Szenarien und Medien.

4. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit resümiert die Eignung des Modells zur Vermittlung komplexer Fertigkeiten und diskutiert den Aufwand sowie zukünftige Entwicklungsperspektiven.

Schlüsselwörter

4C/ID Modell, Instruktionsdesign, Personalentwicklung, Lernaufgaben, Blueprint, Kompetenzanalyse, Scaffolding, Situiertes Lernen, Didaktische Szenarien, Blended Learning, Mitarbeiterfortbildung, Kosten-Nutzen-Analyse, Kognitive Schemata, Wissensvermittlung, Instruktionsstrategien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung eines Lehrplans für Bildungswissenschaftler in der Personalentwicklung unter Nutzung des 4C/ID-Modells.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft Instruktionsdesign, betriebliche Personalentwicklung, lerntheoretische Grundlagen und die didaktische Gestaltung von Lernumgebungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines Blueprints, der Bildungswissenschaftler befähigt, die Kosten und den Nutzen von Mitarbeiterfortbildungen professionell zu ermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf die Anwendung des empirisch erforschten 4C/ID-Modells von van Merriënboer zur Gestaltung von Lernumgebungen für komplexes Lernen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die praktische Anwendung der vier Komponenten des Modells (Lernaufgaben, unterstützende Informationen, Just-In-Time Informationen und Teilaufgaben) sowie deren theoretische Einordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind das 4C/ID-Modell, Instruktionsdesign, Personalentwicklung, Scaffolding und situiertes Lernen.

Warum wird speziell das 4C/ID-Modell für das Thema gewählt?

Das Modell wird gewählt, weil es explizit auf die Vermittlung komplexer und ganzheitlicher Fertigkeiten ausgelegt ist, die für eine fundierte Kosten-Nutzen-Analyse in der Personalentwicklung erforderlich sind.

Wie unterscheidet sich die "unterstützende Information" von "Just-In-Time Information"?

Unterstützende Informationen helfen bei nicht-wiederkehrenden Aspekten und Lernprozessen, während Just-In-Time Informationen für wiederkehrende Routineaufgaben genau dann bereitgestellt werden, wenn sie zur Bewältigung einer Aufgabe benötigt werden.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Anwendung des Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modells (4C/ID Modell) im Bereich Personalentwicklung
Universidad
University of Hagen
Curso
Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik
Calificación
1,3
Autor
Marina Springmann (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
23
No. de catálogo
V1167667
ISBN (PDF)
9783346591661
ISBN (Libro)
9783346591678
Idioma
Alemán
Etiqueta
Personalentwicklung 4C/ID Modell Kompetenzanalyse Lernaufgaben Blueprint Situiertes Lernen Fertigkeitenhierarchie Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modell Kompetenzentwicklung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marina Springmann (Autor), 2013, Anwendung des Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modells (4C/ID Modell) im Bereich Personalentwicklung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1167667
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