Ziel dieser Arbeit ist es, einen guten Überblick über das Revenue Management mit Fokus auf die Hotellerie zu gewinnen. Wichtig ist dabei vor allem die Relevanz des Themas hervorzuheben. In Ergänzung wird die Verbindung aus theoretischen und praktischen Aspekten gegenübergestellt und analysiert. Der erste Teil der Arbeit thematisiert die theoretischen Grundlagen des Revenue Managements, gefolgt von den Anwendungsvoraussetzungen sowie den verschiedenen Instrumenten.
Bei eingeschränkten und teils auch limitierten Ressourcen muss sich ein Unternehmen genauestens überlegen, ob Aufträge rentabel sind und welche Kapazitäten zu welchem Verkaufspreis angeboten werden sollen. Mit dieser Thematik befasst sich das Revenue Management, auch Ertragsmanagement genannt. Denn das Problem der idealen Kapazitätsauslastung ist nicht nur ein bedeutsames Element in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, sondern hat über die Jahre auch eine immer beachtlichere Bedeutung in wirtschaftlichen Unternehmen gewonnen. Somit wurde das Revenue Management im Laufe der Jahre zum Erfolgsfaktor in der Hotellerie, verbunden mit der Möglichkeit im Konkurrenzwettbewerb kontinuierlich präsent zu bleiben.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2. Theoretische Grundlagen des Revenue Managements
2.1. Definition und Bedeutung
2.2. Ursprung und Entwicklung
3. Anwendungsbereiche des Revenue Managements
3.1. Überblick über die Anwendungsbereiche
3.2. Anwendungsvoraussetzungen
3.3. Anwendung und Besonderheiten in der Hotellerie
4. Ablauf eines Revenue Management Systems
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Konzept des Revenue Managements (auch Ertragsmanagement genannt) zu erläutern, dessen theoretische Grundlagen darzulegen und die spezifische Anwendung sowie Bedeutung in der Hotelbranche zu analysieren.
- Theoretische Definition und geschichtliche Entwicklung des Revenue Managements
- Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung des Modells
- Besonderheiten und Herausforderungen in der Hotellerie
- Prozessualer Ablauf eines Revenue Management Systems
- Verbindung von theoretischen Ansätzen mit praktischen Strategien
Auszug aus dem Buch
2.1. Definition und Bedeutung
Um sich mit der Thematik des Revenue Managements genauer auseinanderzusetzen, ist es primär von Bedeutung zu verstehen, was hinter dem Begriff steckt. Daher setzt sich das Kapitel mit der Definition sowie der Bedeutung auseinander, um eine optimale Basis zu schaffen.
Da es sich bei dem Revenue Management jedoch um einer aus dem praxisorientierten Milieus stammenden Entwicklung handelt, gibt es mehrere kontextbezogene Bedeutungen. Jedoch kann gesagt werden, dass es sich beim Revenue Management um ein „Konzept zur Ertragsoptimierung in der Dienstleistungsbranche (…) [handelt], bei dem unter Einsatz integrierter Informationssysteme eine dynamische Preis-Mengen-Steuerung erfolgt, die zu einer gewinnoptimalen Nutzung vorhandener Kapazitäten [beitragen] soll.“ Die Marktsegmentierung sowie Preisdifferenzierung ermöglicht eine gewinnmaximale Kapazitätsvermarktung der Datenbank was dazu führt, dass die verschiedenen Zahlungsbereitschaften identifiziert und folglich abgeschöpft werden. Im Deutschen ist das Revenue Management auch unter dem Begriff des Ertragsmanagements geläufig. Die Anwendung beruht auf den Methoden des Operation-Research sowie des Marketingbereiches, um wichtige Entscheidungen bezüglich der Ablehnung oder Annahme „(…) eintretender Nachfragen mit differenzierter Wichtigkeit (…)“ zu treffen. Über Softwareprogramme wird das Revenue Management sichergestellt, wobei eine dynamische Anpassung des Preises bei variierender Kapazitäten gewährleistet wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Kapazitätsauslastung ein und erläutert die Relevanz des Revenue Managements als Erfolgsfaktor in der Hotellerie.
2. Theoretische Grundlagen des Revenue Managements: Dieses Kapitel definiert das Konzept des Ertragsmanagements und beleuchtet dessen geschichtliche Entstehung sowie die grundlegenden Eckpfeiler für ein erfolgreiches Unternehmen.
3. Anwendungsbereiche des Revenue Managements: Hier werden die allgemeinen Branchenanwendungen, die notwendigen Voraussetzungen sowie die spezifischen Besonderheiten des Revenue Managements in der Hotellerie erörtert.
4. Ablauf eines Revenue Management Systems: Dieses Kapitel beschreibt den Prozess des Revenue Managements, von der Datenerfassung über Prognosemodelle bis hin zur operativen Optimierung und Kontrolle.
Schlüsselwörter
Revenue Management, Ertragsmanagement, Hotellerie, Kapazitätsauslastung, Preisdifferenzierung, Nachfragesteuerung, Yield Management, Preis-Mengen-Steuerung, Marktsegmentierung, Dynamische Preisgestaltung, Buchungsverhalten, Ertragsmaximierung, Operative Flexibilität, Prognosemodell, Leistungsstandardisierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das Konzept des Revenue Managements mit einem spezifischen Fokus auf die Hotelbranche und dessen Bedeutung für die Ertragsoptimierung.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Zu den zentralen Themen gehören die theoretische Fundierung, der historische Ursprung, die Anwendungsvoraussetzungen in verschiedenen Branchen sowie die spezifische Prozessgestaltung in Hotelbetrieben.
Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?
Das Ziel ist es, durch die Analyse wissenschaftlicher Quellen einen fundierten Überblick über das Revenue Management zu geben und die Verknüpfung zwischen theoretischen Modellen und praktischer Anwendung aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen und existierende Ansätze zusammenführt, um die Fragestellung zu beantworten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition, die Erörterung der Anwendungsvoraussetzungen, Besonderheiten in der Hotellerie sowie die detaillierte Darstellung des Ablaufs eines Revenue Management Systems.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Wesentliche Begriffe sind Revenue Management, Ertragsmaximierung, Kapazitätssteuerung, Preisdifferenzierung und Hotellerie.
Welche Rolle spielt die Datenbasis für den Prozess?
Daten bilden das Fundament des Systems; sie sind für Prognosen, das Verständnis des Kaufverhaltens und die Ermittlung von Preiselastizitäten unerlässlich.
Warum ist das Revenue Management gerade in der Hotellerie besonders relevant?
Aufgrund der starren Kapazitäten, der Nichtlagerfähigkeit von Dienstleistungen und der stark schwankenden Nachfrage bietet das Modell dem Hotelier wichtige Instrumente, um den Ertrag zu maximieren.
- Arbeit zitieren
- Talisa Gassmann (Autor:in), 2021, Revenue Management in der Hotellerie. Theoretische Grundlagen und Relevanz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1167931